Wie tauscht man möglichst günstig EUR-Kontoguthaben in USD-Guthaben?

Fremdwährungskonto der Comdirect Teil 2

Im ersten Teil haben Sie erfahren, wie man ein USD-Konto bei der Comdirect eröffnet und es teilweise sogar als Girokonto betreiben kann.

Es gibt aber auch Leser, die das Fremdwährungskonto als Anlagekonto in US-Dollar nutzen wollen. Für diesen Zweck haben es die Produktentwickler der Bank geschaffen.

Möchten Sie in US-Dollar anlegen oder einfach nur günstig konvertieren?

Leider haben sie ebenso ein Konvertierungsentgelt in Höhe von 1 % der Anlagesumme geschaffen. Dieses fällt immer beim Kauf bzw. Verkauf von Fremdwährung an, quasi bei jedem Umbuchen von Euro in Dollar und ggf. zurück.

Vergleicht man die 1 % mit den 1,75 % Auslands­einsatz­entgelt, kommt man günstig weg. Ebenso kostet es 1 % Gebühren, wenn man Euro in Dollar-Schecks tauschen möchte. Von daher sind die 1 % nicht ungewöhnlich.

Auf der anderen Seite gibt es neue innovative Anbieter – wie Rovolut oder TransferWise –, die quasi zum Selbstkostenpreis etablierten Banken in Nischen Konkurrenz bieten.

Allerdings ist es nicht jedermanns Sache, Finanzanlagen über ausländische Start-Ups oder englischsprachige Apps zu machen … Deswegen studierten wir die Preisverzeichnisse und testeten eine Idee, die sicherlich nicht im Sinne des Erfinders ist, aber uns smarte Bankkunden durch einen cleveren Umweg kräftig Gebühren sparen lässt!

Video-Dokumentation der Idee und Präsentation des Ergebnisses

1. Schritt: Eröffnung Comdirect-Girokonto ► www.comdirect.de/sofortkonto
2. Schritt: Anlage des Fremdwährungskontos ► Teil 1 der Artikelserie
3. Schritt: Youtube-Kanal abonnieren und weitere praktische Anleitungen erleben 😉

Idee: Gebühren sparen durch Simulation einer Auslandsüberweisung auf ein Fremdwährungskonto

1. Ausgangslage

Es gibt zwei Möglichkeiten, wie man Guthaben auf das USD-Konto bei der Comdirect bekommt:

  1. Umbuchung,
  2. Eingang einer Überweisung in US-Dollar.

Interessanterweise werden die Varianten unterschiedlich bepreist:

  1. 1 % Konvertierungsentgelt,
  2. 0,15 % Eingangsgebühr (mindestens 1,50 Euro, aber höchstens 10 Euro).

2. Idee

Simulation einer Auslandsüberweisung durch eine Überweisung in USD von einem deutschen Bankkonto

3. Umsetzung

Bei sehr guten Bankkonten wie dem der DKB kann man ausgehende Auslands­überweisungen bereits in Fremd­währung konvertieren. Das hat den Vorteil, dass beim Empfänger genau der passende Betrag ankommt.

Bildschirmfoto der Überweisungsmaske bei der DKB

DKB: Überweisung in Fremdwährung

Mit dem DKB-Konto können Sie Überweisungen in sehr vielen Währungen veranlassen.

Doch wer sagt, dass die Überweisung in Fremdwährung immer ins Ausland gehen muss?

Man kann genauso gut den umgetauschten Geldbetrag – in unserem Fall USD – auf ein inländisches Bankkonto überweisen. Das macht natürlich nur Sinn, wenn dieses in der fremden Währung geführt wird.

So habe ich von meinem DKB-Konto eine „Auslands­überweisung“ in US-Dollar auf das Comdirect Währungs­anlage­konto USD gemacht.

Bei Auslands­überweisungen trifft man immer eine Auswahl, wer die Kosten der Überweisung tragen soll. Bei der Test­überweisung habe ich BEN (Empfänger trägt alle Kosten) ausgewählt. Daher wurden die DKB-Gebühren für die Auslandsüberweisung vom Comdirect-Konto abgezogen, sodass auf diesem weniger als der Überweisungsbetrag verblieb.

Hätte ich SHARE (jeder trägt seine eigenen Kosten) ausgewählt, wären mir die Gebühren auf dem DKB-Konto abgezogen worden.

DKB Auslandsüberweisung SHARE / OUR / BEN

Im Test habe ich BEN gewählt. Künftig werde ich es bei der Voreinstellung SHARE lassen.

Abrechnung der DKB

Hier sieht man, zu welchem Kurs die DKB abgerechnet hat und welche Spesen sie wegen der BEN-Kostenregelung weitergegeben hat.

Hier sieht man, zu welchem Kurs die DKB abgerechnet hat und welche Spesen sie wegen der BEN-Kostenregelung weitergegeben hat.

Devisenkurs DKB / Comdirect (fast) genau gleich

Devisenkurs der Comdirect USD

Zum Vergleich: der Devisenkurs der Comdirect. Da die Kurse bei beiden Banken beinahe gleich sind, beeinflussen sie das Testergebnis kaum.

Auszug aus der Abrechnung vom Überweisungseingang bei der Comdirect

Auszug aus der Abrechnung vom Überweisungseingang bei der Comdirect

Bei der Auswahl von SHARE statt BEN wären 12,50 Euro Gebühren seitens der DKB angefallen und somit nicht in der Comdirect-Abrechnung aufgetaucht.

Die 0,15 % (min. 1,50 / max. 10 Euro) für eingehende Geldeingänge fallen bei der Comdirect bei beiden Varianten an.

4. Ergebnis

Es funktioniert!

Nutzt man die DKB für die Simulation der Auslandsüberweisung – bzw. legt man deren Konditionen zu Grunde –, lohnt es sich bei einem Überweisungs­betrag von 1.635 US-Dollar.

Bei Beträgen darunter ist das Konvertierungs­entgelt von 1 % günstiger.

Doch gerade bei größeren Summen macht sich der „Umweg“ über eine andere Bank bezahlt. Tauschen Sie über die Funktion der Auslandsüberweisung beispielsweise Euro in 10.000 US-Dollar um, zahlen Sie nur 22,50 Euro an Gebühren statt rund 91,50 Euro. Ersparnis: 69 Euro. Was gleichzeitig 75,4 Prozent sind!

Details können Sie der Tabelle entnehmen

Anlagebetrag 100 $ 1.000 $ 1.635 $ 10.000 $ 100.000 $
Umbuchung bei 1 % Konvertierungsentgelt (Wechselkurs 1,0931)
Gebühren 0,91 € 9,15 € 14,95 € 91,48 € 914,83 €
Überweisung via DKB mit BEN (Test-Dokumentation)
Gebühren bei der DKB 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
DKB-Gebühren via Comdirect (BEN) 13,67 $
(≙ 12,50 €)
13,67 $
(≙ 12,50 €)
13,67 $
(≙ 12,50 €)
13,67 $
(≙ 12,50 €)
100,00 $
(≙ 91,48 €)
Gebühren bei der Comdirect (Eingang) 1,50 € 1,50 € 2,45 € 10,00 € 10,00 €
Gebühren (gesamt) 14 € 14 € 14,95 € 22,50 € 101,48 €
Überweisung via DKB mit SHARE
Gebühren bei der DKB 12,50 € 12,50 € 12,50 € 12,50 € 91,48 €
Gebühren bei der Comdirect (Eingang) 1,50 € 1,50 € 2,45 € 10,00 € 10,00 €
Gebühren (gesamt) 14,00 € 14,00 € 14,95 € 22,50 € 101,48 €
Mehrkosten oder Ersparnis?
Differenz
  • -13,09
    (-1.430 %)
  • -4,85
    (-53 %)
  • +/-0,00
    (+/-0 %)
  • +68,98
    (+75 %)
  • 813,35
    (+89 %)
(Nach einem freundlichen Hinweis wurde ein Fehler behoben.)

Der Grenzwert von 1.635 USD verschiebt sich natürlich bei Wechselkursveränderungen!

Fazit und Handlungsempfehlung

Wenn Sie größere Summen von Euro in US-Dollar im sicheren Umfeld deutscher Banken tauschen wollen, ist die Idee der simulierten Auslands­überweisung ideal für Sie!

Wenn Sie eine Bank mit günstigeren Tarifen für eine Auslands­überweisung, die ebenso gute Wechselkurse bietet, finden, dann können Sie den Grenzwert weiter senken. Bei einer Überweisung von einem zweiten Comdirect-Konto läge der Grenzwert bei nur noch 1.033 Dollar, da die Comdirect 7,90 Euro statt 12,50 Euro als Grundgebühr für eine Überweisung in Fremdwährung berechnet.

Dieser Artikel möchte Sie ermuntern selbst kreativ zu werden und Bank­dienst­leistungen auch mal unkonventionell zu nutzen. Gerne können Sie mir Ihre Ideen und Erfahrungen als Ergänzung des Beitrags via Kommentarfeld zum Lesen geben.

Der Inhalt und die Ergebnisse dieses Artikels können auf andere Fremdwährungen sinngemäß übertragen werden.

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25 Kommentare zu “Fremdwährungskonto der Comdirect Teil 2”

  1. M.S. sagt:

    Ich habe in den letzten Wochen von einem Nutzer die Empfehlung gelesen, dass dieser eine sogenannte REVOLUT – Mastercard nutzt. Das hat mein Interesse geweckt und ich lud die entsprechende App herunter, richtete einen Account ein und bestellte eine Hardware-Karte (alles z.Z. kostenlos) Ich registrierte mich sogar über einen Promocode, findet man im Netz) und nach einer Überweisung auf das Konto i.H.v. von 20 € (laut Bedingungen 10 Pfund), erhielt 5 Pfund geschenkt. Die 20 € konnte ich mir kostenlos am Automaten wiederholen.

    So, nun zum eigentlichen Thema. Man kann mittels dieser App/Karte Überweisungen in $ bzw. Pfund (aber auch in EUR) durchführen. Diese scheinen mir kostenlos zu sein. Es wäre wirklich interessant, wenn du das testen könntest, zudem auch die Karte mit den besten Kursen wirbt (in Echtzeit), eine wohlmöglich ideale Möglichkeit um die Kosten zu senken.

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    • Gregor sagt:

      Ja, das ist eine interessante Idee!

      Als Redaktion beschränken wir uns hauptsächlich auf deutsche Anbieter, weil das einfach der Fokus dieses Spezial-Portals ist … und mein Tag auch nur 24 Stunden hat 😉

      Aber wir sind natürlich offen für hervorragenden Lösungen und dankbar für Engagement aus der Leserschaft. Christian Funke hat beispielsweise diesen Grundsatz-Artikel über Revolut als Gastbeitrag „gespendet“: https://www.deutscheskonto.org/de/revolut/

      Falls du selbst kein USD-Konto in Deutschland hast, kannst du gerne 5 USD auf mein Konto überweisen und wir wissen, ob die Idee funktioniert. Das Geld bekommst du natürlich wieder!

      Gestern bin ich noch auf eine Idee mit der deutschen IKB gekommen: IKB US-Dollar-Konto.

      Hier kostet der Kauf und Verkauf von USD nur 0,38 Cent (38 Pips) pro Euro. Keine Mindestgebühr! Bitte nicht von der Mindestanlagesumme von 5.000 Euro verwirren lassen. Das gilt nur, wenn man USD für Zinsen anlegen möchte. Das Verrechnungskonto (Cash Konto (USD)) geht auch ohne Mindesteinlage und ist kostenfrei. Eine Überweisung in USD auf ein USD-Referenzkonto ist unter 101 USD kostenfrei. Darüber fallen Gebühren an. Details siehe Preisverzeichnis. Hat jemand dort bereits ein Konto?

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      • M.S. sagt:

        Ahh, den Beitrag über Revolut habe ich noch gar nicht entdeckt. Ich habe die Karte bereits seit ca. 2 Wochen.

        Das mit den 5 $ können wir gerne testen. Kann ich dir für weitere Infos eine Mail an i2 ät deutscheskonto punkt org schicken?

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        • Gregor sagt:

          Ja, gerne.

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          • M.S. sagt:

            $ 5, genauer gesagt $5.01 sind gestern an dich rausgegangen. Du hast eine E-Mail mit Screenshots erhalten. Melde dich bitte, wenn das Geld bei dir angekommen ist.

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            • Gregor sagt:

              In der Umsatzübersicht sehe ich schon deinen Geldeingang. Da eine Gutschrift von nur 0,45 USD angekommen sind, möchte ich noch die Abrechnung der Comdirect – wird zeitverzögert in die Postbox eingestellt – abwarten. Daraus wird sich dann ein Fazit ableiten lassen.

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            • M.S. sagt:

              Mhh, $0,45 kann ich mir nun gar nicht erklären. Hast du eine Idee, woher die Gebühren, welche in dem Fall bei über 90 % liegen, herrühren?

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          • Gregor sagt:

            Hier zum Ergebnis des Überweisungstests.

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      • BJV sagt:

        Du schreibst, die Mindestsumme von US$ 5000 ist nicht schlagend, gilt das für die erwähnten $ 10.000 Mindesteinzahlung für Geschäftskunden auch?

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        • Gregor sagt:

          Ups, scheinbar stehe ich gedanklich auf dem Schlauch … aber die Frage mehrmals gelesen, verstehe sie aber trotzdem noch nicht :-O

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  2. D.F. sagt:

    Bei der Tabelle ist Ihnen leider ein Fehler unterlaufen. Bei der BEN-Überweisung hat die DKB Kosten Höhe von 13,67 USD (und nicht EUR) an die Comdirect weitergereicht. Das entspricht genau 12,50 EUR die bei einer DKB SHARE Überweisung anfallen. Somit sollte es aus Kostensicht keinen Unterschied zwischen einer BEN oder SHARE Überweisung in dem Beispiel geben.

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    • Gregor sagt:

      Hervorragender und sehr, sehr wichtiger Hinweis! Werde das im Artikel korrigieren 🙂 muss beim Mittagessen mal überlegen, wie das am besten gelöst wird …

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  3. Gregor sagt:

    Ich bin M.S. sehr dankbar, dass er beim Überweisungstest Revolut => Comdirect mitgeholfen hat und 5,01 USD an mein USD-Konto bei der Comdirect überwiesen hat. Die Zahlung aus der App ist angekommen – das ist das positive Ergebnis.

    Negativ ist allerdings, dass die Zahlung mehr Gebühren kostet hat als Geld überwiesen wurde. Hier die Dokumentation:

    M.S. tauscht EUR gegen USD und startet die Überweisung

    Währungstausch und anschließend Überweisung aus der Revolut-App

    Der Vorgang spielt sich in der Revolut-App ab (es gibt bei Revolut kein Online-Banking). Für den Währungstausch und für die Überweisung wird jeweils Kostenfreiheit angezeigt!

    Der Überweisungsbetrag beträgt 5,01 USD.

    Zahlungseingang bei der Comdirect

    Zahlungeingang bei der Comdirect sowie die Buchung der Gebühren für eine ankommende USD-Überweisung

    Erstaunt waren wir als auf dem USD-Konto der Comdirect nur 0,45 USD gutgeschrieben wurden.

    Versteckte Überweisungsgebühren bei Revolut oder durch die von Revolut genutzt Bank?

    Aufklärung darüber erhofften wir uns über die Divisenabrechnung, die etwas zeitversetzt in die Comdirect-Postbox eingestellt wird:

    Divisenabrechnung - Geldeingang bei der comdirect

    Hier geht eindeutig hervor, dass ein Entgelt einer Auslandsbank abgezogen wurden ist. Das ist üblich bei BEN-Überweisungen. Das bedeutet der Empfänger trägt die Kosten der Überweisung. Das sieht natürlich so aus als ob Revolut kostenlose Auslandsüberweisungen macht – in Wahrheit werden die Gebühren dem Empfänger in Rechnung gestellt. (Vergleich im Artikel oben unsere BEN-Überweisung vom DKB-Konto).

    Die Gebühren für eine ankommende USD-Überweisung werden bei der Comdirect in Euro berechnet und vom EUR-Girokonto abgezogen. Minimumbetrag 1,50 Euro, wie man auf dem Kontoauszug ausgewiesen sieht. Dran hat es also nicht gelegen!

    Fazit

    Die Überweisung aus der Revolut-App war günstiger als die vom DKB-Konto, aber eben doch nicht kostenlos wie versprochen.

    Da es bei Revolut kein Preisverzeichnis für die Kosten einer Auslandsüberweisung gibt, können wir keine Aussage zu anderen als getesteten Beträgen machen. Möglicherweise steigen die Kosten mit der Höhe des Betrages an.

    Im getesteten Beispiel lagen die Kosten bei 4,56 USD bei einem Überweisungsbetrag von 5,01 USD. Somit sind 0,45 USD angekommen. Nach Abzug der Comdirect-Gebühren in Höhe von 1,50 Euro hat nur die Finanzbranche verdient – Geld beim Menschen ist nicht angekommen – nein, es wurde sogar noch darauf gezahlt!

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    • M.S. sagt:

      Gut, dass wir es getestet haben …, aber ein wirklich enttäuschendes Ergebnis!

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    • Christian Funke sagt:

      Ich habe bisher 2 Überweisungen von Revolut getestet. Einmal EUR von Revolut auf mein EUR-Girokonto bei der ING-DiBa; einmal PLN von Revolut auf mein PLN-Girokonto bei der bankmillennium.pl.

      Beide Überweisungen sind völlig gebührenfrei durchgelaufen.

      Zu den hier diskutierten Gebühren fällt mir ein, dass ein USD-Konto in einem nicht-USD Land nie ein vollwertiges (Giro-)Konto sein wird, weil sich Banken etwas „exotisches“ im Regelfall gerne bezahlen lassen.

      Mich würde interessieren was passiert, wenn man von Revolut auf ein „original“-USD-Girokonto überweist, z.B. bei der BankOfHawaii. Leider kann ich das mangels Konto nicht selbst testen.

      Ebenfalls würde mich interessieren was passiert, wenn man USD von currencyfair an Revolut überweist. Currencyfair nutzt USD-Konten bei der Bank of America in London (mit GB… Kontonummer), während Revolut USD-Konten bei der Barclaysbank in London (ebenfalls mit GB… Kontonummer) unterhält.

      Danke für die interessanten Tests die hier schon durchgeführt wurden! Vielleicht sollte man die Ergebnisse irgendwie in einer Tabelle aufbereiten, damit man nachschauen kann wenn man es braucht.

      Dank und Gruss,
      Christian

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  4. Armin sagt:

    Gibt es auch eine gute; günstige Möglichkeit wieder vom Fremdwährungskonto auf Euro zurückzukonvertieren?

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  5. Sebastian sagt:

    Hallo,
    vielen Dank für die beiden Beiträge zu diesem Konto.
    Ich halte einige Nestle-Aktien, bei denen Dividenden anfallen. Da die Schweiz aber sehr hohe Quellensteuern einbehält, kann man sich diese zum Teil zurückholen – und sie würden dann in CHF überwiesen. Kann man dafür dieses Konto verwenden, sprich kann es auch Überweisungen in CHF annehmen, oder nur in USD?

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    • Gregor sagt:

      Ja, richtig. Gute Idee!

      Man kann bei der Comdirect auch ein CHF-Konto anlegen und dort die Dividenden raufzahlen lassen. Es gibt Leute, die das sehr clever und gebührenschonend so bei der Comdirect machen.

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      • J. F. sagt:

        Hallo Gregor,

        gibts irgendwo nähere Infos diesbezüglich?

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        • Gregor sagt:

          Das wurde mir als Lösung mal in einem Telefongespräch mit der Comdirect seitens der Bank vorgeschlagen. Ich habe selbst aber nicht solche Aktien im Depot, so dass ich nicht von eigenen Erfahrungen berichten kann.

          Falls es dich betrifft, vielleicht selbst telefonisch kurz Rücksprache mit der Bank halten und ggf. gleich fragen, wie man das Einrichten kann? Für ein Feedback wäre ich dankbar. 🙂

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          • J. F. sagt:

            Diesbezüglich habe ich bereits im Forum der Comdirect („Community“) nachgefragt. Dort bekommt man gewöhnlicherweise auch sachkundliche Infos von Bankmitarbeitern. Bisher steht eine Antwort aus, deswegen gehe ich davon aus, dass diese Möglichkeit derzeit nicht besteht:

            https://community.comdirect.de/t5/Anregungen/Wertpapiere-in-Fremdw%C3%A4hrung-Verkn%C3%BCpfung-mit-Devisenkonto/m-p/965#M162

            Vielleicht wird die Idee ja von der Comdirect umgesetzt, wenn genügend Interesse daran besteht.

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            • J.F. sagt:

              Es ist nun möglich, Fremdwährungskonten als Verrechnungskonten zu nutzen.

              Also bspw. CHF-Dividenden direkt in CHF aufs CHF-Währungsanlagekonto auszahlen lassen.

              Siehe dazu den oben verlinkten Strang in der Comdirect-Community.

              Aktuell gehe ich der Frage nach, ob sich das Verrechnungskonto auch nachträglich ändern lässt.

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  6. Gregor sagt:

    Gestern wollte ich USD von der Comdirect auf ein anderes USD-Konto in Deutschland überweisen und habe mich zuerst auch gefreut, dass das im Online-Banking sehr gut funktioniert hat.

    Heute ereilte mich allerdings ein Anruf, dass die deutsche Korrespondenz-Bank von meiner Empfängerbank fehle.

    Statt eine innerdeutsche Überweisung zu machen, sendet die Comdirect das Geld in die USA zur ihrer dortigen US-Korrespondenzbank und dieses sucht dann ein Weg das Geld wieder nach Deutschland zu bekommen.

    Korrespondenz-Banken sind dafür bekannt von der Überweisungssumme ihre Gebühren abzuziehen. So wird der Überweisungsbetrag mit jeder weiteren zwischengeschalteten Bank weniger.

    Die Überweisung habe ich stornieren lassen. Hier für kann man die Comdirect leider nicht empfehlen.

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  7. Theo sagt:

    Hallo,

    danke für den tollen Beitrag! Ist diese „Methode“ noch aktuell? Und gibt es auch Tipps zum entgegengesetzten Weg, sprich zurück in EUR ?

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  8. Martin sagt:

    Vielen Dank für die Infos, durch die ich erst darauf gestoßen wurde, dass die comdirect Bank 1% für Konvertierung nimmt. Bei großen Beträgen ist das nicht hinnehmbar, weswegen ich jetzt ein Konto bei der IKB eröffnen will.

    Interessant ist vielleicht auch, dass ich von einem USD-Konto bei der Postbank eine Überweisung in USD auf das comdirect-Konto gemacht habe. Dabei habe ich die OUR-Option gewählt, in der Annahme, ich müsse dann bei der comdirect keine Buchungsgebühr bezahlen. Aber obwohl bei ausgehenden Konto fremde Spesen geltend gemacht wurden, zog mir die comdirect noch einmal 10 EUR ab. Auch hierbei ging das Geld offensichtlich über die USA.

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