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ING-DiBa: Geld einzahlen

Gebührenfrei Geld auf das Girokonto der ING-DiBa einzuzahlen ist einfach, aber man muss eben wissen, wie es geht … und das haben wir für Sie auf dieser Seite aufbereitet!

Voraussetzungen:

  • Sie sind Inhaber eines kostenlosen Girokontos der ING-DiBa
  • Sie haben die ING-DiBa Girocard dabei
  • Sie möchten einen Betrag zwischen 1.000 und 25.000 Euro einzahlen
  • Sie gehen zur Filiale der Reisebank AG (Partnerbank)
  • Sie haben Ihren Ausweis oder Reisepass dabei

Wie der Vorgang der Bareinzahlung genau abläuft, können Sie hier als Video sehen:

Wussten Sie, dass Sie unseren Youtube-Kanal abonnieren können, um keine weiteren Anleitungsvideos zu verpassen?

Meine eigene Einzahlung …

… habe ich am Samstag, dem 4. Dezember 2016, über die Filiale der Reisebank am Frankfurter Flughafen getätigt. Ähnlich wie Marie und Lukas aus diesem Artikel.

Bereits am folgenden Montag, dem 6. Dezember 2016, war das Geld auf meinem Girokonto verbucht, wie man auf diesem Bildschirmfoto sieht:

Buchung der Einzahlung von Geld über die Reisebank auf das Konto der ING-DiBa

Eingezahlt habe ich nur mit Scheinen. Münzen wären ebenfalls möglich gewesen – jedenfalls, wenn der Gesamtbetrag über 1.000 Euro liegt.

Häufig gestellte Fragen zur Einzahlung bei der ING-DiBa

1. Muss die Girocard immer vorgelegt werden?

Die Vorlage der Girocard wird von der Bank empfohlen, weil man sich damit quasi als Bankkunde ausweist und man zweifelsfrei die Kontonummer von der Girocard zur Einzahlung abschreiben kann.

In der Praxis werden aber auch Bareinzahlungen angenommen, wenn man die Kontonummer bzw. die IBAN anderweitig angibt.

2. Einzahlung auf ein Fremdkonto?

Offiziell sagt die ING-DiBa, dass Einzahlungen über die Reisebank nur für den Kontoinhaber oder den Bevollmächtigten kostenfrei sind bzw. dass die ING-DiBa die Gebühren für die Einzahlung nur für „eigene“ Leute übernimmt.

Aus dem Kreis unserer smarten Bankkunden haben wir jedoch mehrfach bestätigt bekommen, dass für die Einzahlung auf ein Konto bei der ING-DiBa keine Gebühren berechnet wurden, wenn es sich um ein Fremdkonto handelte.

3. Werden auch ausländische Ausweise anerkannt?

In den meisten Fällen ja. Am besten nehmen Sie das Identitätsdokument, welches Sie zur Kontoeröffnung bei der ING-DiBa genutzt haben.

Falls Sie eine ID-Card und einen Reisepass haben, nehmen Sie den Reisepass mit. Der Reisepass ist bei vielen ausstellenden Staaten oft das höherwertige Legitimationsdokument.

4. Kann ich meine Tageseinnahmen so einzahlen?

Fast immer nein, denn die ING-DiBa bietet nur Girokonten für die ausschließliche Privatnutzung an.

Die Deutsche Bank könnte interessant für die Eröffnung eines Geschäftskontos sein, da es Möglichkeiten gibt, dieses ohne monatliche Kontoführungsgebühr zu bekommen und trotzdem über die Filialen Geld einzuzahlen. Quelle: www.deutsche-bank.de.

5. Wie häufig kann ich kostenlos Geld einzahlen?

Die ING-DiBa kennt keine Begrenzung der Anzahl. Theoretisch können Sie mehrmals täglich Einzahlungen tätigen.

Die Begrenzung liegt in der Höhe des einzuzahlenden Betrags. Mit den 1.000 bis 25.000 Euro hat die Bank einen Rahmen gesetzt, der für die meisten Kunden Sinn macht (z. B. Verkaufserlös eines Autos) und gleichzeitig wirtschaftlich für die Bank ist.

6. Kann man weniger als 1.000 Euro einzahlen?

Ja, allerdings müssen Sie dann selbst die Gebühren für die Einzahlung tragen.

Sie haben dann aber auch die Freiheit, die Einzahlung bei anderen Banken zu machen. Beispielsweise bei welchen, die näher erreichbar sind oder niedrigere Gebühren haben. Die Reisebank ist ja nicht gerade für günstige Konditionen bekannt. 😉

Weitere Fragen zum Geldeinzahlen bei der ING-DiBa?

Nutzen Sie dazu das Kommentarfeld am Ende der Seite. Gerne können Sie darüber diese Seite mit Ihren Erfahrungen und Tipps ergänzen. Vielen Dank für Ihr Engagement!

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12 Kommentare zu “ING-DiBa: Geld einzahlen”

  1. Gregor sagt:

    Auf Youtube hat gleich jemand gefragt, ob man auch auf das Extra-Konto (so nennt die ING-DiBa ihr Tagesgeldkonto) kann?

    Ja, das funktioniert genauso wie hier gezeigt. Sie legen nur eben nicht die Girocard vor sondern nehmen einfach die IBAN vom Extra-Konto mit.

    Weitere Fragen willkommen!

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  2. Dr. Kevin de Silva sagt:

    Sehr nette Anleitung und dazu exakt aussagekräftig. Bin selbst ING DiBa Kunde und sehr zufrieden. (vor allem: Man muss kein Basketball-Profi sein, um Kunde werden zu können.) Frohe Weihnachten und für 2017 viele Erfolge, lieber Gregor.

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  3. Ced sagt:

    Kann man auch weniger als 1000€ einzahlen?

    Wenn man z.B. 400€ einzahlen möchte, was ja ohne Kosten nicht möglich ist, könnte man z.B. mit der DKB Visa-Karte einfach vorher kostenlos 600€ abheben, sodass man dann insgesamt 1000€ einzahlt.
    So hat man sich die Gebühren gespart und könnte das Geld später wieder zur DKB überweisen 😉

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    • Gregor sagt:

      Ja, man kann auch weniger einzahlen. Allerdings muss man dann selbst die Gebühren tragen … leider habe ich vergessen zu fragen, wie hoch diese wären.

      Dein Idee ist natürlich ebenfalls möglich und so ähnlich habe ich es tatsächlich für den Test gemacht … aber im „echten“ Leben würde ich das nicht so machen.

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      • Ced sagt:

        Ja ist ist etwas umstänlich und außer der Reisebank würde auch niemand etwas verdienen.
        Würde es eher als Notlösung sehen, aber immerhin eine kostenlose Notlösung 🙂

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  4. MX sagt:

    Coole Sache, wusste ich gar nicht. Muss ich gleich mal meinem Vater erzählen.

    Was mich ein wenig erstaunt hat war die Tatsache, dass du deinen Ausweis vorlegen musstest und der Bankmitarbeiter gesagt hat, dies läge am Geldwäsche Gesetz.

    Hat die Reisebank da eine besondere Stellung oder ist das generell bei jeder Bank erforderlich?

    Man kann ja bei vielen Banken (Sparkasse oder Post) auch Geld am Automaten einzahlen.

    Ich habe auch neulich in einem Postshop 1500€ eingezahlt und wurde nicht nach einem Ausweis gefragt.

    Hast du eine Erklärung dafür?

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    • Gregor sagt:

      Sehr scharfsinnig beobachtet 🙂 Danke!

      Ja, richtig. In meiner Erinnerung schreibt das Geldwäschegesetz erst ab 15.000 Euro eine Identitätsfeststellung der Person vor. Das ist auch der Hintergrund, weswegen man bei den DKB-Einzahlungsautomaten nicht mehr Geld einzahlen kann. Eine Girocard ist eben kein Legitimationspapier (in Deutschland).

      Ich schätze mal, dass es eine Arbeitsanweisung der Bank an den Mitarbeiter ist, die die Legitimation per Ausweis vorschreibt. Für die Bank macht das Sinn. Schließlich könnte – beispielsweise ohne Vorlage der Girocard – eine falsche Kontonummer angegeben werden, so dass das Geld nicht gut geschrieben werden kann. Nun kann die Reisebank den Einzahler kontaktieren, weil sie weiß mit wem sie zu tun hatte.

      Und jetzt kommt meine persönliche Vermutung aus vielen Beobachtungen der letzten Jahre: Der Hinweis auf das Geldwäschegesetz ist kurz ausgesprochen und beendet fast immer alle Diskussionen sofort. Das spart Zeit. 😉

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  5. bp. sagt:

    Hallo,
    erhält man nach Einzahlung zur Nachweisführung einen Einzahlungsbeleg – für den denkbaren Fall, dass der Betrag nicht auf das ING-DiBa-Konto gebucht wird?

    (PS. Hervorragende Seite mit sinnvollen/praxisnahen Erklärungen. Nachdem die Postbank für 11/2016 Kontoführungsgebühren angekündigt hatte und letztlich auch einführte, konnte ich hier zeitnah sehr gut drei meiner vier Favoriten DKB, ING-DiBa und comdirect vergleichen und mich so vorab für eine der beiden (ING-DiBa) entscheiden; dann noch mit der BBBank (mein vierter Favorit) in einem Beratungsgespräch abgleichen, um mich dann letztlich für die Direktbank (Ing-DiBa) zu entscheiden. Herzlichen Dank insoweit für Ihre Unterstützung.)

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    • Gregor sagt:

      Vielen Dank für das tolle anerkennende Feedback und die hervorragende Frage!

      Ja, man erhält eine Einzahlungsquittung. So sah meine aus:

      Quittung über die Einzahlung auf das Konto der ING-DiBa über die Reisebank

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  6. Rene sagt:

    Wie wäre denn der Ablauf, wenn man Gebühren bezahlen müsste bspw. bei Beträgen unter 1000€ oder wenn man gar nicht Kunde bei der ING Diba ist. Muss die Gebühr dann vor Ort bezahlt werden oder wird die Gebühr von der Einzahlung abgezogen? Oder wie muss ich mir das Vorstellen?
    Wenn der Betrag von der Einzahlung abgezogen werden würde, musste die Reisebank ja unterschiedlich Handeln, je nachdem auf welches Konto gebucht wird.

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    • Gregor sagt:

      Ich habe schon mehrmals bei Fremdbanken auf meine Direktbankkonten Geld eingezahlt (aber nicht bei der Reisebank, weil die gibt es in meiner Nähe nicht). Die Einzahlungsgebühr wurde getrennt erhoben. Damals waren es mal 5 Euro, mal 7,50 Euro. Die Bundesbank nahm nur 1 Euro (dieser Service für den Bürger ist aber leider eingestellt worden).

      Die Preise für Einzahlung + Überweisung sind in den letzten Jahren gestiegen. Naja, die Kontoführungsgebühren bei den lokalen Banken aber auch.

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