Video-Anleitung im zweiten Teil des Artikels

Daueraufträge > alles Wichtige, was man wissen muss!

In letzter Zeit ist unsere Leserschaft um einige junge Leute angewachsen, so dass ich diese Woche wieder mal ein Basisthema ausgearbeitet habe.

Vorteile von Daueraufträgen:

  • sparen Zeit und Arbeit
  • garantieren eine termingerechte Ausführung
  • bewahren einen vor Mahnungen (die beinahe automatische Folge, wenn man nicht pünktlich zahlt)
  • sind bei vielen Girokonten kostenlos.

1. Was genau ist ein Dauerauftrag?

Bei Daueraufträgen handelt es sich um Überweisungen, die

  • regelmäßig
  • mit demselben Betrag
  • an denselben Empfänger

ausgeführt werden sollen.

Die Zahlung der Miete ist einer der häufigsten Verwendungszwecke von Daueraufträgen.

Weiterhin werden Daueraufträge gerne zum Sparen – zum Beispiel eine automatisierte Sparrate auf ein Tagesgeldkonto – oder zur Abzahlung eines Kredits genutzt.

Die meisten Banken sind allerdings bei der Rückzahlung eines Kredits auf das Dauer-Last­schrift­verfahren umgestiegen; das ist quasi der Dauerauftrag „umgekehrt“. Die Bank bucht in einem automatisierten Verfahren in regelmäßigen Abständen immer denselben Betrag beim selben Empfänger ab.

2. Wie man mit Daueraufträgen Geld und Zeit spart

Dass man mit Daueraufträgen Geld und Zeit spart, konnten Sie der Auflistung ganz oben entnehmen. Jetzt wird es aber konkret.

2.1 Zeit spart man an zwei Punkten:

  • Man gibt den Überweisungsauftrag nur ein einziges Mal ein und er wird immer in der gleichen Form ausgeführt.

    Bleiben wir beim Beispiel Miete: Es gibt Leute, die jeden Monat die Miete manuell überweisen. Selbst wenn man sich eine Auftragsvorlage (hier werden die Kontodaten des Zahlungsempfängers und manchmal auch der Betrag sowie der Verwendungszweck gespeichert) angelegt hat, dauert es immer länger als eine automatische Ausführung des Dauerauftrags. Schließlich muss man sich bei der Bank einloggen (Online-Banking) oder den Überweisungsvordruck bei der Bank abgeben.

  • Man spart sich Zeit, weil es zu keinen verspäteten Zahlungen kommt. Es ist dank Dauerauftrag nicht mehr notwendig, Zeit mit Mahnungen, Entschuldigungen, Kontosuchereien etc. zu verschwenden. Bei deutschen Banken kann man sich zu 99,9999 Prozent sicher sein, dass Daueraufträge wie geplant ausgeführt werden.

2.2. Geld spart man ebenfalls an zwei Punkten:

  • Je nachdem wie die persönlichen finanziellen Verhältnisse sind, spart man mit einem termingerecht ausgeführten Dauerauftrag (keine Zahlung vor dem Fälligkeitstermin (zu früh!)). Denn Dispozinsen werden nicht unnötig berechnet oder man bekommt sogar noch Zinsen für die Zeit, in der das Geld noch auf dem eigenen Konto liegt.

  • Ebenso spart man potenziell Geld gegenüber einer Zahlung nach dem Fälligkeitstermin, weil man mit einem Dauerauftrag sicher sein kann, dass die Zahlung pünktlich eingeht und man keine Mahnungen mit Mahngebühren befürchten muss.

    So etwas kommt nämlich immer wieder bei Leuten vor, die sich vornehmen pünktlich per Überweisung zu zahlen, dann aber doch wieder etwas dazwischen kommt.

Mit Daueraufträgen spart man Zeit, Geld und Nerven 😉

3. Ausführungstag bei Daueraufträgen

Stellt man einen Dauerauftrag neu ein, kann das bei den meisten Banken jedes beliebige Datum in der Zukunft sein. Nur mit Ausführung am gleichen Tag können keine Daueraufträge angenommen werden.

Wenn heute der 4. September ist, könnte man einen Dauerauftrag mit Erstausführung frühestens zum 5. September einstellen.

Wählt man beim Intervall monatlich, erfolgt die nächste Zahlung am 5. Oktober. Stellt man quartalsweise ein, wird die nächste Zahlung am 5. Dezember ausgeführt.

Je nach Anbieter sind folgende Intervalle üblich:

  • wöchentlich (nur ganz wenige)
  • monatlich (sehr verbreitet)
  • zweimonatlich
  • quartalsweise
  • halbjährlich
  • jährlich

3.1 Wochenende und Feiertage

Fällt der Ausführungstag auf einen Samstag, Sonntag oder Feiertag, wird der Dauerauftrag am nächst folgenden Bankarbeitstag ausgeführt.

Beispielsweise ist der 1. Oktober 2016 ein Samstag. Programmiert jemand seinen Dauerauftrag so, dass er immer zum 1. des Monats ausgeführt werden soll, wäre im Monat Oktober die Ausführung am 3., da der Montag der erste Arbeitstag im Monat ist.

Eine Vorverlegung der Ausführung auf den Monatsletzten, wenn der Monatserste kein Arbeitstag ist, – wie das manche (öffentlichen) Arbeitgeber machen – gibt es bei privaten Daueraufträgen nicht.

Bildschirmfoto von der Umsatzanzeige beim kostenlosen Girokonto der DKB:

Daueraufträge bei der DKB Kontoauszug

So sieht es bei der DKB aus, wenn Daueraufträge ausgeführt wurden.

4. Tag der Gutschrift von Daueraufträgen

Im SEPA-Raum erfolgt die Gutschrift beim Zahlungsempfänger am selben oder spätestens am nächsten Banktag. Das ist EU-gesetzlich vorgeschrieben. Man spricht hier von einem SEPA-Dauerauftrag.

Wenn Sie in Euro überweisen, macht es keinen Unterschied, ob Sie zur Volksbank in München, zur Sparkasse in Lissabon oder zur Kantonalbank in Zürich überweisen.

Hilfe für unsere Leser: Den richtigen Termin für die Ausführung finden

Bleiben wir beim Beispiel Mietzahlung: Ist in Ihrem Mietvertrag bestimmt, dass die Miete bis spätestens zum 5. jeden Monats auf dem Konto des Vermieters eingehen muss, dann empfiehlt es sich die Ausführung des Dauerauftrags auf den 2. des Monats zu legen, denn:

  • Falls der 2. ein Samstag ist, geht die Überweisung am 4. (Montag) raus und ist am 4. oder am 5. auf dem Konto des Vermieters gutgeschrieben.

  • Falls der 2. ein Freitag ist, geht die Überweisung noch am 2. raus und ist je nach Geschwindigkeit der beteiligten Banken am 2. oder am 5. gutgeschrieben.

  • Würde man allerdings den 3. nehmen, könnte die Überweisung zu spät ankommen, wenn der 3. ein Samstag ist, weil die Überweisung erst am 5. raus geht und ggf. erst am 6. gutschrieben wird.

Eine Überweisung in diesem Beispiel auf den 1. des Monats zu legen wäre im Sinne der Optimierung der Bankkonten nicht notwendig, da selten Feiertage in Deutschland auf den Montag fallen, der dann zugleich noch der 4. des Monats ist.

Faustformal: Rechnen Sie Fälligkeitstag minus 3 Tage, um beinahe alle Eventualitäten mit einzukalkulieren und trotzdem weder zu früh noch zu spät zu zahlen.

5. Ändern und Löschen von Daueraufträgen

Daueraufträge können jederzeit vor ihrer nächsten Ausführung geändert oder gelöscht werden. Allerdings nicht am Tag der Ausführung, weil die Banksysteme diese über Nacht einspielen.

Ist eine Ausführung für den 13. September geplant, soll aber geändert oder storniert werden, muss das noch am 12. September oder früher geschehen.

Daueraufträge können auch in Teilen geändert werden. Beispielsweise bleiben der Empfänger und der Ausführungstag gleich, der Betrag hat sich aber geändert. Klassisch bei Mieterhöhungen.

6. Nicht-Ausführung von Daueraufträgen

Werfen wir einen Blick auf ein heikles Thema: die Nicht-Ausführung von Daueraufträgen.

Mit der Einrichtung des Dauerauftrages geht man im Sinne des Bürgerlichen Gesetzbuches einen Vertrag mit der Bank ein, deren Folge es ist, dass sich die Bank verpflichtet, Ihre Überweisung termingerecht in der voreingestellten Höhe auszuführen.

Es gibt nur zwei Fälle, die eine Bank von der Ausführung befreien:

  • Nicht genügend Geld auf dem Konto

    In der Sprache der Banken heißt das: „Das Konto ist nicht gedeckt.“ Banken sind nur verpflichtet, terminierte Zahlungsaufträge auszuführen, wenn das entsprechende Guthaben auf dem Konto ist. Fehlt auch nur ein Cent zur vollen Überweisungssumme, muss man damit rechnen, dass der Dauerauftrag nicht ausgeführt wird.

    Anders sieht es aus, wenn man mit der Bank einen Dispo vereinbart hat. Der Dispo setzt die „Nulllinie“ herab. Daueraufträge werden auch ohne Guthaben auf dem Girokonto ausgeführt, solange man sich in der vereinbarten Kreditlinie bewegt.

    Würde die Ausführung das Überschreiten der Kreditlinie bedeuten – auch wenn es nur um einen Cent geht –, ist die Bank nicht verpflichtet die Überweisung auszuführen.

  • Kündigung des Kontos

    Daueraufträge können ohne Enddatum oder mit Enddatum weit in der Zukunft angelegt werden. Wird zwischenzeitlich das Konto gekündigt, entbindet das die Bank natürlich von der Ausführung.

Was sind die Folgen?

Wenn eine Zahlung nicht termingerecht eingeht, fällt das meistens auf und hat unangenehme Folgen wie Mahnung, Mahngebühr, Verzugszinsen, Sperrung von Leistungen etc. seitens des Zahlungsempfängers.

Deswegen sollte man sein Girokonto auch immer im Blick haben und regelmäßig die Kontoauszüge kontrollieren. Denn nur anhand des Kontoauszugs erkennen Sie, ob der Dauerauftrag ausgeführt wurde oder nicht!

Wurde er ausgeführt, sieht man ihn in den Kontoumsätzen. Wurde er nicht ausgeführt, wird man das ebenfalls in den Kontoumsätzen erkennen.

Deutsche Kreditinstitute sind nämlich verpflichtet ihre Kunden über die Nicht-Ausführung zu benachrichtigen (damit man als Kunde handeln kann und ggf. weiteren Schaden durch die fehlende Zahlung mindern oder verhindern kann).

Die Mitteilung kann per Kontoauszug oder auch per Post erfolgen. Im Gegensatz zur Rückgabe einer SEPA-Lastschrift mangels Deckung dürfen dem Kunden für die Nicht-Ausführung und Benachrichtigung keine Gebühren berechnet werden.

Gericht sagt: Bei Nicht-Ausführung den Kunden informieren, aber keine Gebühren berechnen!

Urteil: Bundesgerichtshof vom 13.2.2001, Aktenzeichen XI ZR 197/00

7. Dauerauftrag einrichten

Einen Dauerauftrag einzurichten ist nicht viel aufwendiger, als eine Überweisung per Online-Banking einzustellen. Man fügt lediglich die Informationen bezüglich des Ausführungsintervalls hinzu.

Wie das funktioniert, habe ich für Sie bei zwei meiner Konten gefilmt.

7.1 So funktioniert das bei der DKB:

Seit 2004 habe ich dieses kostenlose Girokonto und bin damit sehr zufrieden, wie man in den vielen Artikeln auf diesem Spezial-Portal sieht.

7.2. So funktioniert die Einrichtung beim Onlinekonto von PayCenter:

Das Onlinekonto von PayCenter ist dafür bekannt, dass es Menschen Girokonten eröffnet, ohne eine Bonitätsprüfung zu machen, und das Konto auch nicht bei der Schufa einträgt. Dafür kostet dieses Konto Gebühren (gebühren-, nicht zinsenfinanziertes Geschäftsmodell). Eine Kontoeröffnung ist innerhalb von lediglich 2 Minuten fertig: Anleitung.

8. Wer hat eigentlich den Dauerauftrag erfunden?

Wie häufig, wenn es um Effizienz geht, geht die Erfindung auf ein „deutsches Konto“.

Erstmals führte das Postscheckamt Hamburg 1961 den „automatisierten Dauerauftragsdienst“ ein. Quelle: Helmut Schröder in „EDV-Pionierleistungen bei komplexen Anwendungen“, ISBN: 978-3-8348-2414-1.

Der Dauerauftrag ist eine deutsche Erfindung!

Die Einführung des Dauerauftrages war ein voller Erfolg und wurde bereits 1962 mehrere Millionen Mal in Anspruch genommen.

Der Dauerauftrag entwickelte sich sogar zum Exportschlager, vor allem in europäische Länder. Im Englischen heißt er „standing order“ … aber bis in die USA hat er sich noch nicht verbreitet. Dort gibt es diese Form der praktischen Überweisung heute noch nicht.

Kleine Bitte 🙂

Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, freue ich mich über eine positive Bewertung über die Sternchen und gerne Weiterempfehlung an Freunde und Bekannte … Es gibt übrigens mehr Bankkunden, als man vielleicht denken mag, die noch nicht diese effiziente Form der Überweisung nutzen.

Wenn Sie aufgrund dieses Artikels Ihren ersten Dauerauftrag anlegen, freue ich mich besonders über ein Feedback per Kommentarfunktion. Vielen Dank!

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Wer schreibt hier?

Gregor hilft Menschen mit diesem Spezial-Portal passende Bank­produkte im In- und Ausland zu finden und zeigt, wie man sie optimal nutzt. Sie können sich als „Fan“ anmelden und so noch mehr Anleitungen und Videos sehen.

Endlich Geld

13 Kommentare zu “Daueraufträge > alles Wichtige, was man wissen muss!”

  1. Gregor sagt:

    Mit diesem Videoclip werden heute unsere Youtube-Abonnenten auf diesen neuen Artikel + zwei weitere spannende Themen aufmerksam gemacht:

    Falls Sie noch nicht Abonnent von unserem Youtube-Kanal sind, können Sie das hier ändern. 🙂

    Alle Themen sind mit den entsprechenden Artikel direkt aus dem Youtube-Video verlinkt, außer die Amazon-Version von unserem „smarte Bankkunden-Guide“. Der Link ist hier: http://goo.gl/4aGTLc (bitte klicken). Vielen, vielen Dank dafür, wenn Sie ihn (zusätzlich) für nur 99 Cent bei Amazon kaufen, um uns zu unterstützten und ihn anschließend dort positiv bewerten.

    Unterstützung nicht des Geldes wegen, sondern weil wir via Amazon neue Leser gewinnen möchten, die unsere Gemeinschaft der smarten Bankkunden noch stärker macht. Dazu benötigen wir Ihre Hilfe, denn wer interessiert sich schon für ein Guide (ebook), wenn es nicht oder nur kaum bewertet wurde?

    Wie immer unter unseren Artikeln: Fragen und Erfahrungen zum Dauerauftrag erwünscht! 🙂

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  2. Karl sagt:

    „Eine Vorverlegung der Ausführung auf den Monatsletzten, wenn der Monatserste kein Arbeitstag ist, – wie das manche (öffentlichen) Arbeitgeber machen – gibt es bei privaten Daueraufträgen nicht.“

    Bei der allseits gescholtenen Postbank gibt es diese Option sehr wohl:
    Buchung am vorhergehenden Werktag ausführen.
    Mit dem zusätzlichen Hinweis:
    Durch die Verschiebung kann es vorkommen, dass der vorgesehene Monat verlassen wird.
    Möchte man das nicht, dann folgendes anhaken:
    Die Buchung immer im vorgesehenen Monat ausführen

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  3. Jonas sagt:

    Super Artikel! Auch als erfahrener Hase schön, das mal übersichtlich zusammengestellt zu bekommen. Nur der Oktober ist ein schlechtes Beispiel für die Verschiebung auf einen Montag, denn besagter Montag ist heuer ein Feiertag 😉

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  4. Benny sagt:

    „Falls der 2. ein Freitag ist, geht die Überweisung noch am 2. raus und ist je nach Geschwindigkeit der beteiligten Banken am 2. oder am 4. gutgeschrieben.“

    Wenn der 2. ein Freitag ist, dann ist der 4. ein Sonntag.
    Also wäre das Geld erst am Montag dem 5. beim Vermieter.
    Das ist natürlich immer noch im Rahmen, ich wollte nur darauf hinweisen.

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  5. Rob sagt:

    „Beispielsweise ist der 1. Oktober 2016 ein Samstag. Programmiert jemand seinen Dauerauftrag so, dass er immer zum 1. des Monats ausgeführt werden soll, wäre im Monat Oktober die Ausführung am 3., da der Montag der erste Arbeitstag im Monat ist.“

    Der 3. Oktober ist allerdings ein deutschlandweiter gesetzlicher Feiertag und damit kein Bankbearbeitungstag. Hier würde die Buchung dann am Dienstag, 04.10.2016 ausgeführt werden.

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  6. Cornelia Zabel sagt:

    Seit 2004 besteht ein Dauerauftrag für die Abfallgebühr. Seit diesem Jahr erfolgt die Abbuchung quartalsweise. Es gab nie Probleme. Jetzt haben wir ein Schreiben vom ASR erhalten das die letzten beiden Quartale für dieses Jahr nicht gezahlt wurden wären. Sofort haben wir unsere Kontoauszüge geprüft. Es zeigte sich das alles ordnungsgemäß gebucht war und es erscheinen auch keine Rückbuchungen. Wir haben unsere Bank Kontaktiert. Hier bekamen wir die Information das die Daueraufträge ohne Probleme ausgeführt wurden. Das Geld war auch nicht zurückgebucht wurden.

    Seit Beginn des Dauerauftrages ist es immer die gleiche Bankverbindung. Auch das haben wir geprüft, ob es uns entgangen sein könnte, das sich die Bankverbindung geändert haben könnte. Dies ist nicht der Fall.

    Der ASR hat unterdessen ein Inkassobüro beauftragt. Wir haben diesem den Sachverhalt geschildert und zum Beweis unserer Aussage unsere Kontoauszüge zugearbeitet. Der ASR und das Inkassobüro bestehen auf die Forderung.

    Was können wir tun.

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  7. Dr. Andreas Mayer sagt:

    Hallo Frau Zabel,
    rechtlich ist in diesem Fall entscheidend, ob sie die Abfallgebühr bezahlt haben oder nicht.

    Im Falle eines evtl. Gerichtsverfahrens müssten Sie dies beweisen. Hierfür wäre es praktisch, wenn Sie Kontoauszüge vorlegen könnten, aus denen sich die Abbuchungen ergeben und einschließlich des Kontos, auf das die Abbuchungen gingen. Wenn dies ein Konto der Klägerseite ist, hätten Sie die Erfüllung bewiesen und die Gegenseite würde im Prozess unterliegen.

    Im Vorfeld eines Prozesses würde ich an Ihrer Stelle die entsprechenden Kontoauszüge an das Inkassobüro senden zum Beleg der Zahlung. Unter Umständen sieht dieses dann von weiteren Mahnungen ab.

    Gruss
    Andreas Mayer

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  8. Paul sagt:

    hallo Gregor,
    Ist es möglich per Dauerauftrag sich gegenseitig den Mindesteingang von 3000,-€ im Monat für ein kostenloses Girokonto zu überweisen, um Kontoführungkosten zu vermeiden?
    Beispiel: Postbank. Wenn zwei Kontoinhaber, beide bei der Postbank taggleich einen Dauerauftrag von 3000,-€ einrichten und sich gegenseitig überweisen.

    Wenn ja, muß dann mindestens ein Konto gedeckt sein um den Vorgang nicht zu blockieren.
    Mit freundlichen Grüßen
    Paul

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  9. K u n z , Wolfgang sagt:

    Die hiesigen Stadtwerke als Lieferant von Gas, Strom und Wasser verlangen von mir als Kunden (im Kleingedruckten des Vertrags enthalten) eine Jahresgebühr von 10,00 EUR, weil ich meinen monatlichen Abschlag über meine Hausbank mittels eines Dauerauftrags bezahle. Diese Gebühr würde nicht erhoben, wenn ich mich für das SEPA-Lastschriftverfahren entscheiden würde.
    Ich bitte um rechtliche Beurteilung des Sachverhalts.
    Vielen Dank

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    • Redaktion sagt:

      Für rechtliche Beurteilungen gibt es Rechtsanwälte … wir sind keine, sondern smarte Bankkunden!

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