Nicht immer ist das Abheben von Bargeld im Ausland kostenlos …

Ohne Abzocke in Polen Bargeld abheben

Kunden einiger deutscher Direktbanken können im Ausland gebührenfrei Bargeld abheben. Beispielsweise ist das bei der DKB und der Comdirect so, die ich aus eigener, sehr guter Erfahrung gerne empfehle.

Allerdings zahlen sehr viele deutsche Bankkunden im Ausland dennoch hohe Gebühren. Oft ohne es zu merken. Obwohl rechtlich sauber, verdient dieser Vorgang den Titel „Abzocke“.

Wie man kostenfrei Bargeld abhebt und wo die „Gebührenfalle“ lauert, sehen Sie in diesem Clip:

Vergleich der Wechselkurse beim Abheben von Bargeld

Anbieter Bestandteile einer Bargeldabhebung am Automaten Link zum Anbieter
Abhebe­betrag Wechsel­kurs Betrag in Heimat­währung + Auslands­einsatz­entgelt1 = Abbuchung vom Konto
Differenz zum besten Anbieter
Top-Anbieter dieses Spezialportals
Visa Card DKB
DKB
2.100 PLN 4,180952 502,28 € 0 € (0 %) 502,28 €
+1,22 €
Weiter zur Bank
Visa Card der Comdirect
Comdirect
2.100 PLN 4,118 509,96 € 0 € (0 %) 509,96 €
+8,90 €
Weiter zur Bank
Barclaycard New Visa
Barclaycard
2.100 PLN 4,180602 502,32 € 10,00 € (1,99 %) 512,32 €
+11,26 €
Weiter zur Bank
ADAC Prepaid Card
ADAC Prepaid
2.100 PLN 4,1875 501,49 € 0 € (0 %) 501,49 €
+0,43 €
Weiter zur Bank
DB Sparcard
Deutsche Bank
2.100 PLN 4,19111 501,06 € 0 € (0 %) 501,06 €
+/-0,00 €
Weiter zur Bank
▲ gilt nur bei der Deutschen Bank Polen (Partnerbank)
▼ bei allen anderen Bankautomaten
5,99 € (1 %, aber min. 5,99 €) 507,05 €
+5,99 €
Geldautomat von Euronet

Die günstigen Währungskurse und somit das kostenfreie Abheben von Bargeld bei DKB, Comdirect und ADAC gelten nur, wenn Sie die linke Taste (ohne Währungstausch des Automaten) drücken.
Andernfalls zahlen Sie den „Abzocke“-Umrechnungskurs, siehe folgende Übersicht:

Umrechnungskurse der Automatenbetreiber (falsche Taste gedrückt)
Bank Polski
Bank Polski
2.100 PLN 4,0536 518,06 €
+17,00 €
euronet
Euronet Worldwide
2.100 PLN 3,779289494 555,66 €
+54,60 €
Anbieter Abhebe­betrag Wechsel­kurs Betrag in Heimat­währung + Auslands­einsatz­entgelt1 = Abbuchung vom Konto
Differenz zum besten Anbieter
Bestandteile einer Bargeldabhebung am Automaten

Erläuterung zur Tabelle

1 Auslandseinsatzentgelt

Banken erheben regelmäßig ein Auslandseinsatzentgelt, wenn man in einer anderen Währung zahlt oder Bargeld abhebt. Es handelt sich um eine Gebühr, an der die Bank verdient.

Wechselstube Polen

Wechselstuben sind die teuerste Variante des Geldwechselns.

Üblicherweise liegt dieser Aufschlag zwischen 1 und 3 Prozent. Das ist wesentlich günstiger als in Wechselstuben.

Geldautomat mit Währungstausch durch die Hausbank ist die günstigste Variante.

Einige der Top-Banken, die auf diesem Portal vorgestellt werden, verzichten auf das Auslandseinsatzentgelt bei Barabhebungen. So ist es clever, zuerst Bargeld abzuheben und dann in Cash zu bezahlen.

Achten Sie aber bitte darauf, dass Sie in Polen die richtige Taste am Automaten drücken und nicht zum teuren Wechselkurs des Automatenbetreibers abheben. Der hat nämlich seinen deutlichen Aufschlag im Wechselkurs versteckt.

Es gibt einige Länder, in denen es diese Abfrage nicht gibt, beispielsweise Liechtenstein oder die USA. Hier wird fairerweise immer der Hausbank die Umrechnung überlassen.

Geldautomaten in Polen

In Polen gibt es überdurchschnittlich viele Geldautomaten. Ob es daran liegt, dass man über den teuren Wechselkurs als Automatenbetreiber kräftig Geld verdienen kann? Ich weiß es nicht. Aber die Vermutung liegt nahe.

Besonders häufig findet man Automaten des Unternehmens Euronet Worldwide Inc. Dabei handelt es sich um ein US-Unternehmen, welches in vielen Ländern Geldautomaten betreibt.

Geldautomaten von Euronet Worldwide

Die Automaten sind meist an belebten Plätzen wie hier in einer Straßenbahnunterführung, im Kassenbereich eines Supermarktes oder allgemein in der Innenstadt aufgestellt.

Eine ganze Reihe von Banken in Polen nutzen Euronet Worldwide als Dienstleister für die Bargeldversorgung. Das heißt, selbst wenn Sie eine Bankfiliale aufsuchen und dort am Automaten abheben, erhalten Sie keinen besseren Wechselkurs.

Deutsche Bank Warschau

Selbst in den Filialen der Deutschen Bank in Polen findet man die Euronet-Geldautomaten.

Kurz zur Deutschen Bank in Polen: Das Einzige, was die Deutsche Bank Polen mit der Deutschen Bank in Deutschland gemeinsam hat, ist das Logo. Es handelt sich in allen anderen Punkten um eine „andere“ Bank.

Das war jedenfalls die Begrüßungsinformation, als ich eine der vielen Filialen mit dem Schriftzug „Deutsche Bank“ in Warschau betrat.

Geldautomat der Deutschen Bank in Polen

Bargeld mit der DB Sparcard an der Filiale der Deutschen Bank in Polen kostenfrei abgehoben.

Gleichwohl: Wenn man mit der Sparcard der Deutschen Bank Bargeld an einem Euronet-Automaten abhebt, der an einer Filiale der Deutschen Bank in Polen angebracht ist, ist das kostenlos.

Aber Achtung! Achten Sie auch hier darauf, „die richtige Taste“ zu drücken, sonst nimmt Euronet den Währungstausch vor … und das wird teuer.

Im Test, den ich am 2.11.2013 in Warschau durchführte, stellte die Deutsche Bank Frankfurt den besten Wechselkurs von allen getesteten Karten.

Deutsche Bank Sparcard in Polen

Kostenfreie Alternative für Menschen mit niedriger Bonität.

Tipp: Sparcard der Deutschen Bank

Die Sparcard der Deutschen Bank erhält man ohne jegliche Bonitätsprüfung, da es sich quasi um ein Sparbuch in Form einer Plastikkarte handelt.

Somit ist es gerade für Menschen, die aufgrund ihrer Bonität keine Visa-Kreditkarte mit Verfügungsrahmen bekommen, eine gute Möglichkeit, im Ausland kostenlos Bargeld abzuheben. Man muss es nur vorher einzahlen. Das kann man an jedem Einzahlungsautomaten im Eingangsbereich der Deutsche-Bank-Filialen in Deutschland oder per Überweisung machen.

In Polen gibt es sehr viele Filialen der Deutschen Bank, so dass eine kostenfreie Bargeldversorgung nicht nur in der Hauptstadt Warschau, sondern auch in vielen anderen mittelgroßen Städten möglich ist.

DKB Visa Card in Polen

Seit Jahren meine Lieblingsbank.

Meine Lieblingsbank: DKB mit ihrer Visa Card

Obwohl an diesem Tag nicht mit dem besten Wechselkurs, ist mir die DKB Visa Card mein liebster Reisebegleiter. Wenn Sie nämlich mit der Bank einen Kreditrahmen vereinbart haben – das ist für alle Kunden mit Gehaltseingang sehr einfach –, dann können Sie nicht nur kostenfrei Bargeld abheben, sondern Sie können das Konto ins Minus laufen lassen. Kreditzinsen fallen nämlich bis zu 30 Tage nicht an.

Einmal im Monat zum 20. wird das Kreditkartenkonto mit dem Girokonto verrechnet und steht wieder bei null.

Alternativ, beispielsweise wenn man die DKB nicht als Gehaltskonto nutzt, kann man Geld auf das Kreditkartenkonto einzahlen, vergleichbar mit einer Prepaid-Card. Über dieses Guthaben können Sie frei verfügen. Beachten Sie jedoch die Abhebelimits.

Guthaben auf der DKB Visa Card wird verzinst.

3 Geheimnisse für DKB-Neukunden
www.dkb.de

ADAC Prepaid-Card in Polen

Prepaid-Card des größten euro­päischen Auto­mobilclubs.

ADAC Prepaid-Card

Die ADAC Prepaid-Card hat in diesem Test ebenfalls hervorragend abgeschnitten (zweitbester Wechselkurs). Bargeldabhebungen im Ausland sind generell gebührenfrei.

Sie erhalten sogar Rabatt, wenn Sie mit der Karte an Tankstellen zahlen. Das dürfte für einige Autofahrer bei den dauerhaft hohen Benzinpreisen interessant sein. Allerdings muss man Clubmitglied beim ADAC sein, um die Karte bestellen zu können. Für mich als Autofahrer lohnt sich das.

www.adac.de/produkte/finanzdienste/kreditkarten/

Vokabeln für den Geldautomat

akceptuj = aktzeptieren
anuluj = abbrechen
wypłata gotówki = Bargeldabhebung
inna kwota = anderer Betrag
tak = ja
nie = nein
wprowadz kwote = Geben Sie den Betrag an
wypłata = Auszahlung
kwota wypłata = Höhe der Auszahlung
kurs wymiany = Wechselkurs
prowizji = Provision
kwota obciazenia rachunku = Höhe der Belastung (auf Ihrem Konto)
bez gwarancji = ohne Garantie
gwarantowany kurs wymiany walut = garantierter Kurs beim Geldwechsel
akceptuje ta opcje = diese Option aktzeptieren
czy potrzebujesz więcej czasu? = Brauchen Sie mehr Zeit (bekommen Sie ggf. angezeigt, wenn Sie längere Zeit am Automaten keine Taste drücken)
(bez) potwierdzenie = (ohne) Quittung
poprawnie = richtig
niepoprawnie = falsch
bez przeliczenia = ohne Währungstausch
z przeliczeniem = mit Währungstausch

Zusammenfassung

Polen hat bis auf Weiteres seine eigene Währung, den „Złoty“. Der spricht sich übrigens in Polnisch „Zwote“ aus. Wenn man es als Reisender mit Fremdwährungen zu tun hat, ist immer Aufmerksamkeit geboten, denn es ist ein Spielfeld für Banken, Automatenaufsteller und Wechselstuben, wo sich überhöhte Gebühren kassieren lassen!

Wenn Sie meine Hinweise beachten, wird es für sie kein Problem sein, wirklich kostenfrei Bargeld in Polen zu erhalten. Denken Sie einfach daran: Bei der Auswahlfrage, ob mit oder ohne Währungswechsel, immer auf ohne zu drücken. Das ist im Regelfall die linke Taste.

Hier noch mal den Auswahlbildschirm des weitverbreiteten Automatenaufstellers Euronet:

Geldautomat von Euronet

Das Auswählen der richtigen Taste entscheidet über kostenfrei oder teuer.

Geld abheben in verschiedenen Ländern:

Bosnien | Kanada | Lettland | Polen | Tschechien | Schweiz | Ukraine | Ungarn | USA
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Wer schreibt hier?

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Zum Download: Der smarte Bankkunden-Guide

55 Kommentare zu “Ohne Abzocke in Polen Bargeld abheben”

  1. Gregor sagt:

    Nachtrag

    Hat man sich für die Abrechnung durch die Hausbank entschieden, verunsichern manche Geldautomaten durch eine wiederholte Abfrage derselben Entscheidung. Dies mal mit dem Hinweis, dass nur die rechte Seite wirklich garantiert ist:

    Nochmalige Abfrage der selben Enscheidung beim Euronet ATM

    Verunsichert entscheiden sich leider immer wieder Menschen für die „Abzocke“-Variante. Bleiben Sie bei Geldauszahlung ohne Währungstausch. Der Automat möchte Sie nur in eine Falle locken. Also nochmal die Taste auf der linken Seite drücken.

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  2. Alex sagt:

    Du schreibst, dass viele Leute nicht merken, dass Sie abgezockt werden. Woran kann man das merken?

    Auf meinem Kontoauszug finde ich nur eine Zeile. Dort werden der entsprechende Geldautomat und dann der Betrag „45,34 EUR“ angeben.

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    • Gregor sagt:

      Tut mir leid, das ist das sicherste Zeichen, dass bei dir „die falsche Taste“ gedrückt wurde.

      Verzichtet man auf das Angebot den Währungstausch durch den Automaten zu machen, stellt er deiner Hausbank Złoty in Rechnung. Das heißt du siehst zwei Zeilen auf dem Kontoauszug. Die Buchung in Złoty und die Umrechnung deiner Bank.

      Bei der DKB sieht das so aus:

      Kontoauszug der DKB bei Geldabhebung in Polen

      Klickst du dann in Details. Siehst du den Umrechnungskurs.

      Gibt es nur eine Zeile bei der Geldabhebung in Polen, dann hat der Automat den Währungstausch vorgenommen. Das bedeutet, er rechnet gegenüber deiner Bank in Euro ab. Und zwar zu seinem meist überteuerten Wechselkurs.

      Zum Beispiel hier bei einer Kartenzahlung, bei der die polnische Rossmann-Verkäuferin so frei war für mich den die teuren Weg zu wählen (auch bei der Kartenzahlung gibt es in Polen beabsichtigt verwirrende Abfragen!):

      Kontoauszug der DKB bei Kartenzahlung in Polen

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  3. Matthias sagt:

    Interessant, mit welchen Abzocke-Varianten die polnischen Banken arbeiten.
    Haben Sie Informationen darüber, ob auch Banken in anderen Ländern mit diesen Tricks arbeiten, um Geld abzuzocken?

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    • Gregor sagt:

      Ja, das gibt es ebenfalls bei einigen Banken in Tschechen, Großbritannien und in der Schweiz.

      Hierzu folgen später noch separate Artikel, weil die Bildschirmaufforderungen anderes aussehen. Nach meiner subjektiven Beobachtung sehen sie in der Schweiz noch am fairsten aus.

      In den USA und in Liechtenstein ist mir dieser „Trick“ noch nicht begegnet. Im gesamten Euroraum geht es wegen der gemeinsamen Währung sowieso nicht.

      Aufgrund der erheblichen Verdienstmöglichkeit ohne das der Kunde die Abzocke merkt, muss man leider davon ausgehen, dass diese Masche in den kommenden Jahren zunimmt.

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      • Matthias sagt:

        Guten Abend Herr Janecke!
        Stimmt, in Ihrem Artikel über Bargeldabhebung in den Alpen-Ländern ist mir als aufmerksamer Leser ebenfalls aufgefallen, dass die Schweiz diesen „Trick“ anwendet. Doch dort schreiben Sie auch, dass es noch mit am fairsten auf dem Monitor dargestellt wird.

        –> Einen allgemeinen Artikel über diese Problematik fände ich wünschenswert. – Es wäre ein „trauriger Trend“, wenn diese abzockenden Maschen zunehmen.

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  4. real_mos sagt:

    Seit ungefähr anderthalb Jahren nimmt diese Masche auch im polnischen Einzelhandel und der Gastronomie zu.

    Dynamic Currency Conversion wird dort häufig voreingestellt, sobald das Terminal durch Stecken der Karte den Chip ausgelesen hat. Der Kurs wird dann schon im Händlerbeleg angedruckt. Von da aus muss man schon recht findig sein, um die Umrechnung abzubrechen.

    Einzige Chance dem ohne Aufpassen zu entgehen: Kontaktlose Zahlung mit PayPass bzw. PayWave. Die ist dort nahezu flächendeckend möglich.

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    • Tanja sagt:

      Interessante Erkenntnis. Aber warum wird ein anderer Wechselkurs berechnet, allein wegen der Tatsache, ob man die Karte ins Zahlungsterminal einschiebt oder nur dagegen hält? Bei mir hat es noch nicht „Klick“ gemacht …

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    • nicky sagt:

      Danke für die wertvollen Tipps!

      „…nimmt diese Masche auch im polnischen Einzelhandel und der Gastronomie zu.
      Dynamic Currency Conversion wird dort häufig voreingestellt, sobald das Terminal durch Stecken der Karte den Chip ausgelesen hat. Der Kurs wird dann schon im Händlerbeleg angedruckt.
      Von da aus muss man schon recht findig sein, um die Umrechnung abzubrechen.“

      Diese Erfahrung habe ich in PL auch schon gemacht, dass man dort vor allem beim Bezahlen mit ner KK tierisch aufpassen muss.

      Das Thema „bargeldloses Bezahlen“ ist in diesem Zusammenhang noch heikler als Bargeld an Automaten, da man beim Bezahlen nur eingeschränkt eingreifen kann.

      Wie verhält man sich denn am besten, um sich durch eine solch automatische Voreinstellung für die Umrechnung doch nicht schröpfen zu lassen?

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  5. real_mos sagt:

    Ganz einfach: Laut Regularien muss der Kunde die Möglichkeit haben, die automatische Umrechnung abzulehnen.

    Der Kassierer gibt also bspw. 50 PLN als Zahlbetrag ein. Wird die Karte gesteckt, erkennt das Terminal dass die Karte aus dem EUR Raum stammt, rechnet um und verlangt die PIN. Hier kann der Kunde abbrechen.

    Bei PayPass hingegen sieht der Kunde die eingegebenen 50 PLN und bestätigt durch Davorhalten den Betrag und es erfolgt gleichzeitig die Autorisierung. Ab 50 PLN würde dann lediglich die soeben bestätigte Transaktion noch zusätzlich durch PIN oder teilweise Unterschrift abgesichert.

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  6. Gerold sagt:

    Hallo Gregor. Teilweise werde ich beim bezahlen mit Kreditkarte in Polen gefragt ob ich in Landeswährung oder Euro bezahlen möchte. In Landeswährung (Zloty) ist ja ein besserer Kurs. Habe ich eigentlich einen Anspruch darauf das der Betrag in Zloty berechnet wird? Gruss Gerold

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    • Gregor sagt:

      In der relativ freien Wirtschaftsordnung in der wir in den meisten europäischen Ländern leben, obliegt es den beiden Parteien sich zu einigen, in welcher Währung sie die Zahlung vornommen wollen (das mal grundsätzlich zu der Frage, ob es einen Anspruch gibt).

      Üblich ist es, dass man im Ausland Kartenzahlungen vornimmt, in der Währung, die dieses Land hat. Meinst wird bei der Kartenzahlung nur eine Währung angeboten. In Regionen, die viele Besucher aus anderen Währungsräumen haben, gibt es das „Serviceangebot“, das man in anderen Währungen bezahlen kann. Für den ausländischen Kunden ist das insoforn angenehm, dass er besser die Preise vergleichen kann.

      Oft ist Hintergrund von diesem Service über miserable Wechselkurse (wie im Artikel oben bei den Bargeldabhebungen beschrieben) zusätzlich Geld zu verdienen. Das liegt jedoch mehr am Anbieter des Zahlungsterminals als am Verkäufer, der sich meist im Detail mit Wechselkursen auskennt.

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  7. real_mos sagt:

    Gerold, ganz klares Ja. Die Regularien der Kartenfirmen schreiben vor, dass man wählen kann.

    Letztlich steht auch auf jedem Kundenbeleg „Ich wurde gefragt ob ich….“. Nur meistens fragen die Kassierer nicht.

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    • Fassbrause sagt:

      Da hilft wohl am Ende nur Kartenbeleg durchstreichen statt unterschreiben, netten Vermerk hinzufügen: „Void – DCC Refused. No choice of local currency given“ und sich, wenn alles nix hilft, eben bei der Hausbank beschweren und Chargeback fordern.

      Die Cojones dazu muss man halt auch in einer Gaststätte haben, in der man gerade teuer gespeist hat, in einem fremden Land, in dem man vielleicht von der Sprache nur drei Sätze kann.

      Oder man zahlt eben in bar, das Geld hat man dann vorher ganz vorsichtig vom Automaten abgehoben. Die Zahlungssysteme Visa und MasterCard schaden ihrem Ruf enorm, indem sie solche dubiosen Geschäftsmethoden dulden.

      Übrigens ist zumindest bei Visa payWave DCC erlaubt, wenn Betrag über dem bestätigungslosen Wert liegt. Also auch das ist nicht unproblematisch…

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      • Redaktion sagt:

        Elektronische Verarbeitung bzw. ausgelagerte Abteilungen übersehen oder ignorieren leider oftmals Handschriftliches. Vor kurzem erst buchte eine Bank bei uns per Lastschrift Geld vom Referenzkonto ab, obwohl die Einverständniserklärung (Lastschriftauftrag) absichtlich nicht unterzeichnet war (wir wollten das Geld selbst überweisen).

        Außer, dass generell der Ersteinzug abgebucht wird, gab es keine Antwort. Die Bankmitarbeiter waren teils überhaupt nicht in der Lage den Sachverhalt zu verstehen … dass ein Kunde erstmal unterschreiben muss, bevor Geld abgebucht wird … die Bank bucht doch immer ab.

        Der Originalauftrag konnte bei der Bank bis heute nicht gefunden werden. Es hieß nämlich zwischenzeitlich, dass doch eine Unterschrift darauf wäre – was einer Unterschriftsfälschung gleich kommen würde – weitere schriftliche Nachfragen bei der Bank blieben unbeantwortet.

        Was wir damit sagen möchten: wir Bankkunden sind immer mehr einem System ausgeliefert, welches auf Standards aufgebaut ist. Diese Standards wurden entwickelt um

        • Kosten zu sparen
        • Geld zu verdienen (und zwar so, dass der Kunde es möglichst nicht merkt).

        Deswegen unser Rat: Erhöhte Aufmerksamkeit!

        So, jetzt sind wir aber mächtig vom Thema abgewichen … vielen Dank für Ihr Posting mit den wertvollen Hinweisen!

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  8. Jörg sagt:

    Darf man fragen um welche Bank es sich handelt? Um eine der hier sonst immer hochgelobten „DVK“ oder „ComDirekt“?

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    • Redaktion sagt:

      Bitte entschuldigen Sie, wir sind nicht sicher, wie Ihre Frage gemeint ist … in der Tabelle oben haben wir 5 deutsche Bankkarten getestet (DKB und Comdirect waren dabei).

      Oder meinten Sie von welchem Unternehmen die Geldautomaten in Polen betrieben werden?

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  9. Christoph sagt:

    Hallo,

    noch nie über SparCard direkt von der Postbank gehört ?

    Ihre Reisekasse in Kartenform

    10 Auslandsabhebungen pro Konto und Jahr sind an über 2 Mio. Geldautomaten mit dem VISA-Plus Symbol entgeltfrei. Sollte ein lokaler Geldautomatenbetreiber gesonderte Gebühren für die Nutzung verlangen, wird Ihnen dies vorher angezeigt. Somit haben Sie die Möglichkeit einen anderen Geldautomaten zu nutzen.

    MfG

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    • Gregor sagt:

      Es geht nicht um „gesonderte Gebühren“ für die Geldautomatennutzung in diesem Beitrag. Sondern darum, dass Menschen, die in Polen Geld abheben, geschickt auf die Falle mit dem absolut schlechten Wechselkurs gelockt werden. Auch der unaufmerksame Postbank-Kunde zahlt gut 10 % mehr als er eigentlich müsste (ohne es zu merken).

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  10. Zenona sagt:

    Hallo,
    ich habe Postbank SparCart plus. Wenn ich in Polen das Geld abhebe, verliere ich 10% ? Auch wenn es ein Deutsche Bank ist?

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    • Redaktion sagt:

      Das kommt darauf an, ob Sie die Währungsumrechnung durch den Automaten vornehmen lassen (das ist die Gebührenfalle) oder in Zloty ohne Umrechnung abheben. Haben Sie das Erklärungsvideo gesehen? Dort ist im Detail die „richtige“ und die „falsche“ Taste erklärt.

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  11. Zenona sagt:

    Danke!

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  12. Chrissi sagt:

    Erst auf dem Auszahlungsbeleg steht, dass man auf das Umrechnungsverfahren der Kreditkarte (hier Mastercard verzichtet und keine Forderungen stellen wird (Euronet Polen). Da ist es dann aber schon längst zu spät.
    Besteht hier ein Anspruch auf die Umrechnung mit dem Kurs der Kreditkartenfirma?
    Ist eine Reklamation erfolgversprechend (Storno in EUR und Neubelastung in PLN)?
    Ist Euronet Polen oder Euronet Deutschland oder die Kreditkartenfirma der richtige Ansprechpartner?

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    • Redaktion sagt:

      Euronet Worldwide Inc ist ein professionelles Unternehmen. Man darf davon ausgehen, dass deren Prozesse – mögen sie noch so geschickt auf die „falsche“ Taste hinweisend sein – rechtlich sauber sind. Eine Reklamation, weil man sich für das teure Angebot entschieden hat, wird aller Wahrscheinlichkeit kaum erfolgreich sein.

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  13. Tomek sagt:

    Vielen Dank für den Artikel! Genau vor der Frage, was klicke ich in Polen am Automaten an, hat mich vor paar Tagen beschäftigt. Zuvor hatte ich glücklicherweise deinen Artikel gelesen und somit alles richtig gemacht. Garantierter Kurs war 3.7, über comdirect habe ich dann 4.06 bekommen!
    LG Tomek

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    • Gregor sagt:

      Klasse Tomek! Ich liebe solches Feedback.

      Das gibt mir Energie in weitere Länder zu Reisen und weitere Tipps und Anleitungen zu erstellen 🙂

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  14. Miera Edward sagt:

    Hallo Georg,

    Ich bin letzter Woche (Juli 2015) in diese Abzocker-Falle in Polen reingefallen.
    Ohne irgendwelchen Hinweis wurden mir bei einem Kauf in polnischem Laden die zusätzlichen Kosten für die Umrechnung auf Euro (Rechnung über 1.500 Zloty) berechnet.

    Nach meiner Meinung handelt es sich um einen kriminelle Tat mit versteckten Kosten. Ich kann das so einfach nicht annehmen und akzeptieren.

    Bitte beantworten Sie mir die Frage, ob es rechtlich erlaubt ist und ob ich die Möglichkeit habe, dagegen etwas zu unternehmen, z.B. vielleicht dagegen vor einem deutschen Gericht oder anderer Instanz zu klagen?

    Mit freundlichen Grüßen
    E.Miera

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    • Gregor sagt:

      Entschuldigung. Selbst wenn ich die genauen Umstände kennen würde, könnte ich nicht 100%ig sicher antworten können. Ich bin kein Rechtsantwalt oder Richter 😉

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  15. Elmar sagt:

    Hallo Gregor,

    beim Einkauf in Polen an der Kasse vor dem Zahlen angeben, dass in Zloty abgerechnet werden soll. Über das Terminal kann dann ein Bezahlvorgang in Euro auf Zloty umgestellt werden. Vorsicht ist an Tankstellen geboten. Orlen z.B. bietet mir bei Bezahlung mit KK nur Euro an mit entsprechendem schlechtem Kurs.

    Mit freundlichen Grüßen
    Elmar

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    • Gregor sagt:

      Hallo Elmar,

      klasse! Vielen Dank für deine wertvolle Ergänzung 🙂

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    • nicky sagt:

      @Elmar: Das mit dem Angeben (Złoty, Euro) geht nicht so einfach, denn an dem Gerät-Display ist die Auswahl extra verwirend/fies dargestellt bzw. formuliert, z.B.: „Mit Umrechnung zahlen?…: JA/NEIN?“ od. „OHNE Gebühr nach bekanntem Kurs umrechnen?…JA/NEIN).

      Ich habe schon mehrmals die Erfahrung gemacht, dass an der Kasse trotz meinem ausdrücklichen Hinweis (in Zloty bzw. NICHT umrechnen) doch ne falsche Taste gedrückt wurde, da Kassierer darauf einfach nicht achten, was das bedeutet und drücken irgendwo drauf.

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      • Gregor sagt:

        Spitz formuliert: Die Abzocke über den Wechselkurs hat System?

        Die meisten Kunden werden das nicht bemerken. Mh, ob es uns gelingt so eine Abfrage beim Kartenzahlungsterminal zu fotografieren und einen Pfeil auf die richtige Taste einzufügen?

        Lobe hier 10 Euro Anerkennungsprämie aus, für den der so etwas unser Gemeinschaft beisteuert 🙂

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      • Benny sagt:

        Also ich habe da letzte Woche sehr gute Erfahrungen gemacht, ich war zwei mal im Biedronka einkaufen und einmal bei P.U.H.P. tanken und wurde jedes Mal gefragt, ob ich in Zloty oder EUR bezahlen möchte. Es hat alle drei Mal wunderbar geklappt. Man musste jeweils nur erst das rote X drücken, um in Zloty zu bezahlen und gut war es.

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        • Gregor sagt:

          Cool! Danke für dieses Feedback 🙂

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          • moschaake sagt:

            Biedronka nimmt jetzt auch Karten oder war das ein Grenzort?

            Bisher immer nur Bargeld oder BLIK (App mit QR-Codes von der Hausbank, ähnlich Yapital in DE.)

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            • Benny sagt:

              Nein war kein Grenzort, ich war in Kolberg und einmal auf dem Rückweg in Ploty. Die hatten dort normale Kartenterminals, ich habe einmal mit der VISA der DKB und einmal mit der Mastercard von Number26 bezahlt.

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  16. nicky sagt:

    @Gregor: natürlich ist es mit System. Es geht doch darum, durch Tricks zum Drücken der entsprechenden Taste zu verleiten. Dies gilt für ATMs gleich wie für Kassen/Kartenleser.

    Anderes Beispiel:

    Öfters kriegt man das Gerät (an nem Kabel) vor die Nase geschoben. Der text ist in der Landessprache. Auch wenn man diese versteht und die richtige Taste drückt (für: keine Umrechnung), bekommt man dann noch nen Zwischenschritt eingeblendet blinkend in rot:

    „KEIN GARANTIERTER KURS!!! Fortsetzen?“

    Hier kommt man natürlich ins Grübeln und man muss da schon richtig cool bleiben, um nochmals auf JA zu drücken. Das schafft man aber nur, wenn man hier lange genug mitgelesen hat 😉

    Hier weitere Beipiele:
    https://www.test.de/Geldabheben-im-Ausland-Touristenfalle-Geldautomat-4702441-0/#comments

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    • Gregor sagt:

      Stimmt. Übrigens waren wir eine der ersten Publikationen (schon auf unserem Webportal Optimal-Banking.de), die das öffentlich gemacht und Lösungen gezeigt haben.

      Andere haben sich erst später dem Thema angenommen. Natürlich bin ich froh, dass auch Test / Finanztest darüber berichtet haben, weil so die Reichweite des Wissen erhöht wird.

      Manchmal ist es allerdings schade, dass diese hauptsächlich als Quelle genannt oder verlinkt werden. Sie bekommen eine kräfte staatliche Finanzierung – ich reise privat ins Ausland, um für unsere Leser das beste Dokumentationsmaterial zu produzieren.

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  17. nicky sagt:

    @Gregor:
    Grad gestern ein frischer Artikel zum Thema in der Zeit, wo man sich auf deine Seite beruft. Dies dürfte die „Streuwirkung“ weiter erhöhen 😉
    http://www.zeit.de/2015/33/euro-gebuehren-ausland-geld-abheben-kreditkarte

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  18. Benny sagt:

    Hallo Gregor,

    da ich nächste Woche in Polen bin möchte und ich ein Konto bei der DKB, Number26 und noch eine SparCard bei der deutschen Bank habe, wollte ich fragen, ob man irgendwo einsehen kann wie der Umrechnungskurs bei der SparCard ist?
    Damit ich dann den bestmöglichen Wechselkurs erhalte. 😉

    Ach so noch was, den DKB-Wechselkurs über die VISA kann ich mir bei First Data checken, dort kann man ja auch MasterCard auswählen, gilt dies dann auch für das Konto von Number26? Der MasterCard-Kurs wäre nämlich der bessere.

    Danke für deine Mühen!!!

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    • Gregor sagt:

      Leider kann man den Wechselkurs erst im Nachhinein sehen. Das liegt daran, das man nicht in die Zukunft schauen kann 😉

      Die Kurse von der DB Sparcard sind auf der Webseite der Deutschen Bank einsehbar. Number26 rechnet nicht über Firstdata ab, sondern direkt über MasterCard. Deren Währungstool haben wir am Ende von Punkt 1 hier verlinkt: https://www.deutscheskonto.org/de/number26-auslandseinsatz/

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      • Benny sagt:

        Das man nicht in die Zukunft gucken kann war mir schon bewusst 😉 man könnte aber die Tage vor der abreise vergleichen und somit tendenziell den besten Kurs wählen.

        Danke für die Info und auch für den link!

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        • Gregor sagt:

          Stimmt, das kann man.

          Zur Vollständigkeit: Meinst gibt es einen Tageskurs, der erst nach Ablauf des Tages in den Tools erscheint. Alle Transaktionen – egal ob morgens, mittags oder abends – werden mit diesem Kurs abgerechnet.

          Bei Number26 dürfte das anders sein, da man bereits nach der Zahlung eine Push-Nachricht über die Zahlung mit dem Betrag in Euro bekommt. Hier dürften Kurse on demand genutzt werden.

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  19. nicky sagt:

    In den Kommentaren zu dem zitierten „Zeit“-Artikel…
    http://www.zeit.de/2015/33/euro-gebuehren-ausland-geld-abheben-kreditkarte
    …wird was erwähnt von „Kartenbenutzungsgebühr“ beim Zahlen an einer Tankstelle im Ausland bzw. einem grundsätzlichen „Aufschlag“ von 4-5% in Dänemark beim Zahlen mit ner ausländischen KK (Kommentar 28). Um was geht’s denn da eigentlich?

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    • moschaake sagt:

      Das dürfte eine sog. Surcharge sein. Die wird von einigen Kartenorganisationen erlaubt.

      Hintergrund: So wie bei uns die girocard, gibt es in Dänemark ein starkes und günstiges nationales Debit-System namens Dankort. Die Händler versuchen sich so die Mehrkosten reinzuholen. Das wird sich ab Dezember mit der EU-Regulierung hoffentlich ändern.

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    • Gregor sagt:

      Es gibt Länder, in denen zusätzliche Gebühren anfallen, wenn der Kunde mit Karte zahlt.

      In Australien habe ich mal ein Schild in der Rezeption einer Unterkunft fotografiert: 1 % Zuschlag für Visa / MasterCard und 3 % bei Zahlung mit American Express.

      Hintergrund ist, dass der Händler eine Gebühr für die Kartenzahlung an den Betreiber vom Kartenzahlungsgerät und an die Kreditkartenfirma zahlen muss.

      In Deutschland ist so eine Zusatz-Gebühr verboten – alle Zahlungsmittel müssen gleich günstig behandelt werden – deswegen sind wir es allgemein nicht gewöhnt, solche potenziellen Kostenpunkte zu sehen.

      Ob das auf Dänemark zutrifft, weiß ich nicht. War schon lange nicht mehr dort.

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      • Kem sagt:

        In Deutschland ist eine angemessene Zusatzgebühr nicht verboten. Lese mal die Bedingungen für die Teilnahme am electronic cash-System der deutschen Kreditwirtschaft.
        Die Händler erheben aber ungerne eine solche Gebühr, sie geben lieber einen Mindestbetrag für Kartenzahlungen an. Was aber explizit in den Bedingungen untersagt wird.

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  20. Chrissi sagt:

    Nachtrag zu meinem Beitrag vom 22.05.2015 (Automatenauszahlung PLN 3.500 am 15.05.2015):
    Ich habe mich bei meiner Kreditkartenfirma (Mastercard) beschwert und um EURO-Stornierung und Neubelastung in PLN gebeten. Nach Schriftwechsel, Nachfragen und Hin- und Herbuchungen wurden am 09.11.15 EUR 943,20 (Kurs 3,71076) von Mastercard unter Vorbehalt gutgeschrieben und am 24.12.15 PLN 3.500 mit EUR 831,25 (Kurs 4,21053) neu belastet.

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    • Gregor sagt:

      Wow! Erstaunlich 🙂 Vielen Dank für das Posting hier!

      Könnten Sie sich vorstellen den Fall in einem Gastartikel zu schildern und für andere Leser quasi einen Musterbrief anzubieten?

      Vielleicht ist das eine Möglichkeit dem Ausufern in Sachen „Kunden geschickt in die Gebühren zu leiten“ entgegenzuwirken!

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  21. dddman sagt:

    Ich meide die Euronet Automaten, das sind genau diese Orange/Blauen wie auf den Fotos. Andere Automaten machen das nicht.

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  22. Daniel sagt:

    Verschiedene Wechselkurse durch verschiedene Banken? Das war mir neu. Ich hatte stets angenommen, dass der Wechselkurs von VISA bzw. Mastercard vorgegeben ist. Gibt es Erfahrungen zu N26 bzw. Advanzia?

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  23. Sascha sagt:

    Hallo Gregor, durch Dein Briefing konnte ich DCC (dynamische Währungsumrechnung) sehr gut umschiffen 😉 . Die Automaten „sprechen“ natürlich auch deutsch, wenn man das auswählt.

    Ich habe mal die Kurse von Firstdata (DKB) und den offiziellen Kurs zum Buchungszeitpunkt verglichen. Im Prinzip sind das Peanuts 😉 . Bargeld wurde am 18.09.17 abends (an einem Euronet-Automaten) in Slupsk gezogen. Lt. Kreditkartenabrechnung wurde der Betrag zum 19.09.17 bei Firstdata in Rechnung gestellt.

    Bei 100€ waren das gerade einmal knapp 0,25 €, die Firstdata in etwa gegenüber dem offizellen Wechselkurs aufgeschlagen hat. Kann man also relativ vernachlässigen (Währungsschwankung) . Der polnische „Kantor“ (Wechselstube) hätte da schon mehr zugelangt (4,1 im Geldkurs, 4,3 im Briefkurs ggü. knapp 4,3 im Geldkurs mit der VISA-Karte der DKB).

    Polen scheint mittlerweile auch mehr auf das „Plastikgeld“ zu setzen. Beim Besuch in Danzig habe ich gesehen, dass viele Park-Automaten (also wo man die Parktickets bezieht) Kreditkarten (natürlich auch VISA) akzeptieren.

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