Anleitung für Sie, wie Sie schnell zu einer neuen Kreditkarte und/oder Bargeld im Notfall kommen

DKB Notfallkarte: So läuft’s im Ernstfall!

Am Nachmittag meldete ich der Hotline den Kartenverlust, drei Stunden später bekam ich das Notfall-Bargeld und über Nacht traf die Notfall-Visa-Card per Express-Kurier ein.

DKB Notfallkarte und Notfallbargeld in den USA

Was war passiert?

Auf der Anreise in die USA ist mir meine DKB Visa Card abhanden­gekommen.

Gestohlen oder verloren?

Ich weiß es nicht.

Nachdem ich alles abgesucht hatte, blieb mir nichts anderes übrig, als die Karte sperren zu lassen und den DKB-Notfallservice in Anspruch zu nehmen. Dieser ist für uns aktive DKB-Kunden kostenfrei!

So bestellt man das Notfall-Paket

Für unsere smarten Bankkunden zeichne ich den Ablauf meiner Notfall-Bestellung nach und gebe Ihnen Tipps, wie man es noch besser machen kann.

1. Kartenverlust melden und Karte sperren lassen

Wie gewohnt habe ich die Hotline der DKB angerufen (+49-30-12030000).

Aus dem Ausland über Skype, um Kosten zu sparen … 😉 Das war auch gut so, denn ich durfte rund 4 Minuten in der Warteschleife verbringen, bis ich einen Mitarbeiter sprechen konnte.

Nach der Legitimation per Telefon wurde die Karte gesperrt.

Anschließend wurde ich an den „Bayern Card-Service“ weiter verbunden, um das Notfallpaket bestellen zu können. Der Bayern Card-Service führt diese Dienstleistung im Auftrag der DKB aus.

Was kann man besser machen?

  • Rufen Sie gleich beim Bayern Card-Service an. Dieser kann ebenfalls die Visa Card sperren. Die Telefonnummer lautet: +49-89-411116556.
  • Prüfen Sie, ob die letzten Kartenumsätze von Ihnen getätigt wurden. Falls nicht, wird der Rückerstattungsprozess in Gang gesetzt.

2. Ersatzkarte oder Notfallpaket?

Wenn Sie nur kurzfristig unterwegs sind wie beispielsweise übers Wochenende, dann genügt es vermutlich, dass man Ihnen eine Ersatzkarte nach Hause sendet.

Bleiben Sie länger im Ausland, bei mir sind es 15 Tage in den USA, dann werden Sie die Vorteile des DKB-Notfallpakets lieben!

3. Notfallkarte und/oder Notfallbargeld?

Bei der Hotline der DKB hieß es noch, dass man sich für eine der beiden Optionen entscheiden müsse. Das hatte ich ehrlich gesagt anders aus dem Preisverzeichnis in Erinnerung, als ich für diesen Artikel recherchierte.

Das klärte sich aber schnell im Gespräch mit dem Bayern Card-Service auf: Als DKB-Kunde können Sie sich zwischen diesen drei Varianten entscheiden:

  • Notfallkarte
  • Notfallbargeld
  • Notfallkarte und Notfallbargeld

Ich habe mich für Option 3 entschieden, weil es das Praktischste ist, denn Sie erhalten eine Visa Card mit folgenden Merkmalen:

  • hochgeprägte Kreditkartennummer (immer noch ein offensichtliches Unterscheidungsmerkmal zwischen Prepaid- und echten Kreditkarten)
  • CV-Code auf der Rückseite (wichtig für Zahlungen im Internet)

Die Notfallkarte enthält keinen Chip. Damit sind keine Bargeldabhebungen am Geldautomaten möglich.

Genau deswegen macht es Sinn, zusätzlich das Notfallbargeld zu bestellen.

So sind Sie für rund 3 Monate (Ablaufdatum) mit einer Kreditkarte für bargeldlose Zahlungen ausgestattet und haben obendrein noch eine Handkasse.

In den USA beträgt das Notfallbargeld bis zu 1.500 USD.

Im Übrigen wird automatisch die Produktion einer Ersatzkarte für Sie in die Wege geleitet. Sie bekommen diese an Ihre Heimatadresse zugesendet.

Die Kreditkartennummer von der Notfallkarte bleibt erhalten. Sie wird auf die Ersatzkarte übernommen. Die Ersatzkarte hat dann wieder eine Gültigkeit von 5 Jahren.

Die Notfallkarte hat übrigens den gleichen Verfügungsrahmen wie Ihre bisherige DKB-Visa-Card.

Angaben, die Sie für die Bestellung benötigen:

  • alle Namen, wie sie auf dem Ausweis oder Reisepass stehen
  • Ausweis oder Reisepass (die Nummer wird gefragt)
  • eine Adresse, an der Sie persönlich oder ggf. ein Vertreter (z. B. Familie oder Hotel) die Notfallkarte empfangen und quittieren können
  • Telefonnummer (zum Abklären durch den Visa-Notfallservice der Region, in der Sie sich gerade befinden, und für den Kurier, falls er Probleme hat, Sie zu finden)

Sobald alle Daten aufgenommen wurden, ist Ihr Gespräch mit dem Bayern Card-Service zu Ende. Ihre Bestellung wird an Visa weitergegeben. Sie erhalten demnächst einen Anruf von der nächstgelegenen Visa-Notfallstelle.

4. Anruf vom Visa-Notfallservice

In meinem Fall dauerte es rund zwei Stunden, dann meldete sich Visa Miami, Florida, USA telefonisch, um die Details der Auslieferung zu besprechen.

Auch wenn Sie beim Bayern Card-Service bereits Ihre Daten angegeben haben, werden diese nochmal abgefragt bzw. bestätigt.

Auszahlung des Sofort-Notfallbargelds

Der Mitarbeiter von Visa Florida sprach mit mir ausschließlich auf Deutsch, was ich in dieser Notsituation als ausgesprochen angenehm empfand.

Er sagte mir, dass mein Geldbetrag innerhalb der nächsten 5 Minuten bei jeder Western-Union-Auszahlungsstelle abholbar wäre.

Notfallbargeld in 5 Minuten abholbereit!

Als zusätzlichen Service suchte er mir die nächstgelegenen Abholstellen heraus. Ich entschied mich für die Supermarktkette „Publix“, da diese nur wenige Autominuten entfernt war und ich dort sowieso gerne einkaufen gehen.

Geben Sie mal bei Google Maps „Western Union“ ein – Sie werden erstaunt sein, wie viele Abholmöglichkeiten es weltweit für das Notfallbargeld gibt!

Weiterhin erhielt ich eine Anleitung, wie ich das Formular „Pick up money“ auszufüllen habe.

Hier die wichtigsten Angaben:

  • 10-stellige MTCN (Transaktionnummer)
  • Höhe des Betrages (in meinem Fall 400 Dollar)
  • Absendeort: Miami, Florida, USA
  • Absender: VISA.

Zur Abholung benötigen Sie unbedingt Ihr Legitimationsdokument, was bei mir der Reisepass war.

Für alle Fälle bekam ich die Hotline-Telefonnummer von Visa Florida und die Fallnummer, falls irgendetwas mit der Abholung nicht klappen sollte.

Sie brauchen übrigens das Geld nicht sofort abholen, Sie haben dafür 3 Tage Zeit.

Ich hatte wieder besonders viel Glück, denn der Mitarbeiter bei Publix, der die Auszahlung für Western Union übernahm, sprach hervorragend Deutsch, da es sich um einen Auswanderer aus Dresden handelte.

Auf eigenen Wunsch bekam ich das Geld in „großen“ Scheinen ausbezahlt:

DKB Notfallbargeld über Western Union und Publix

Der Standard-Geldschein für Barauszahlungen in den USA ist der 20-Dollar-Schein. Auf Wunsch können Sie aber oft – außer am Automaten – eine andere Zusammenstellung bekommen.

Mit frischem Geld versorgt fühle ich mich gleich viel wohler!

Erinnern wir uns: Keine 3 Stunden nach Verlustmeldung und Kartensperrung hielt ich schon das Notfallbargeld in den Händen! Was für ein Super-Service 🙂 Vielen Dank!

Notfallkarte erhalten

Der zweite Punkt im Telefongespräch mit der Visa-Notfallzentrale war die Organisation der Notfallkarte. Man sicherte mir zu, dass ein Kurier sie am nächsten Tag bis 10:30 Uhr bringen würde.

Als ich fragte, ob diese in den Briefkasten eingeworfen wird oder ob man sie persönlich in Empfang nimmt, lautete die Antwort, dass man für den Empfang unterschreiben müsse.

Als ich erzählte, dass ich um 11 einen wichtigen Termin mit einer halben Stunde Anfahrtszeit hätte, buchte Visa die Lieferung auf zwischen 7 und 9 Uhr, damit wirklich alles klar geht.

Wow, Notfallkarte nach nur 16 Stunden in der Hand

Tatsächlich fuhr am nächsten Morgen um 8:41 Uhr ein großer UPS-Wagen vor, aus dem zwei Leute ausstiegen und mit einem „Extremely Urgent“-Umschlag auf mich zueilten. Kurze Frage nach dem Namen, dann die Unterschrift und ich hielt meine erste DKB-Notfallkarte in der Hand.

DKB Notfallkarte via Kurier (UPS)

Die DKB-Notfallkarte wurde mit dem Vermerk „extrem eilig“ innerhalb von 16 Stunden an mich geliefert – vielen Dank dafür!

Notfallpaket über Nacht oder schneller geliefert!

Noch am selben Tag probierte ich die Zahlung im Supermarkt mit der Notfallkarte aus und es klappte prima. Diesmal nicht mit Eingabe der PIN, sondern Swipe und dann Unterschrift auf dem Beleg.

Vielen, vielen Dank an die DKB für diesen tollen Notfallservice!

Fazit

Im besten Fall hat man niemals einen Kartenverlust zu beklagen.

Doch wie wäre meine Reise verlaufen, hätte mich die DKB nicht innerhalb von nur wenigen Stunden mit Geld und Karte ausgestattet? Das dazu für mich noch vollkommen kostenlos!

Wie wäre es gewesen, wenn ich Kunde einer anderen Bank wäre?

Das möchte ich mir lieber nicht ausmalen!

Mit der Erzählung meines eigenen positiven Erlebnisses möchte ich Sie zum Nachdenken anregen, ob neben den ganzen vorteilhaften Konditionen wie dem gebührenfreien Abheben von Bargeld oder der Erstattung des Auslandseinsatzentgeltes – beides bieten auch ein paar wenige andere hervorragende Banken an – nicht dieser hervorragende Notfallservice Anlass ist, für alle Fälle die DKB Visa Card zu beantragen?

In meinem Fall hat sich diese Entscheidung als goldrichtig erwiesen!

Außerdem kostet die DKB Visa Card Sie keinerlei Gebühren.

Karte und Konto haben selbstverständlich noch eine ganze Reihe weiterer sinnvoller Optionen für uns Bankkunden, wie Sie in weiteren Artikeln auf diesem Spezial-Portal erfahren können.

In diesem Artikel ging es darum, Ihnen den Notfallservice aus eigener Erfahrung vorzustellen und Sie, falls Sie gelegentlich reisen, anzustupsen sich mit dieser kostenlosen und vorteilhaften Karte zu versorgen.

Bitte schreiben Sie mir über die Kommentarfunktion am Ende der Seite, ob Sie sich aufgrund dieses Artikels entschlossen haben, DKB-Kunde zu werden. Das würde ich gerne lesen. Danke!

“Jetzt DKB Visa Card beantragen”

… inklusive Notfall-Option, weltweit!

www.dkb.de/privatkunden/dkb_kreditkarte (Online-Antrag)

Fragen zur Notfallkarte oder Notfallbargeld?

… beantworte ich gerne, soweit ich mit meinen Erfahrungen helfen kann. Bitte nutzen Sie dafür die Kommentarfunktion. Ebenso können Sie von Ihren Erlebnissen mit dem Notfallservice berichten.

Hier den Inhalt für Sie als Video (inkl. Telefongespräch):

Wichtiger Nachtrag vom 15.3.

Als ich meinen Kontoauszug überprüfte, stellte ich eine Gebühr fest, die ich bisher noch nie bei der DKB gesehen hatte:

DKB Kosten Bargeldauszahlung

Ich stellte eine Anfrage bei der DKB und bekam folgende Antwort:

Die Kosten für die Notfallkarte (180 Euro) und das Notfallbargeld (150 Euro) übernimmt die DKB für Aktivkunden.

Bei Barauszahlungen außerhalb vom Automaten (= am Schalter) fallen 3 Prozent Transaktionsgebühren an (mindestens 5 Euro).

DKB Bargeldabhebung Gebühren – Notfall

Tatsächlich habe ich das Notfallbargeld am Schalter bei Western Union abgeholt. Damit ist die Berechnung der Gebühr, wie sie im Preisverzeichnis der DKB klar ersichtlich ist, zutreffend.

Ich hatte diese nicht „auf dem Schirm“, weil ich noch nie diese Gebühr bezahlt hatte. So muss ich meine Aussage oben im Artikel und im Video korrigieren und um Entschuldigung bei Ihnen, meine sehr geschätzten Leser, bitten.

Unter dem Strich bleibt das Fazit natürlich ausgesprochen positiv!

Kostenlose Notfallkarte + Bargeldoption. Nur beim Bargeld wird man vielleicht nicht ganz so großzügig bestellen. 😉

Weitere Themen für smarte Bankkunden:

Kleine Bitte an unsere smarten Bankkunden 🙂

Kannten Sie schon den Ablauf und alle Vorteile vom DKB-Notfallpaket?

Wenn nicht, empfehlen Sie bitte diesen Artikel an Freunde und Bekannte weiter – das könnte vielleicht schon bei der nächsten Reise die „Rettung“ sein und Sie bekommen ein großes Dankeschön für Ihre Aufmerksamkeit!

Persönlich bin ich der DKB für diesen tollen Service sehr dankbar.

Natürlich wünsche ich niemandem, dass er mal in so eine Verlust-Situation kommt. Wenn aber doch, hoffe ich, dass diese Person DKB-Kunde ist und meinen Anleitung kennt!

Herzlichen Dank für Ihre Hilfe / Empfehlung unseres Beitrages!

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Gregor hilft Menschen mit diesem Spezial-Portal passende Bank­produkte im In- und Ausland zu finden und zeigt, wie man sie optimal nutzt. Sie können sich als „Fan“ anmelden und so noch mehr Anleitungen und Videos sehen.

Zum Download: Der smarte Bankkunden-Guide

42 Kommentare zu “DKB Notfallkarte: So läuft’s im Ernstfall!”

  1. J.F. sagt:

    Wie läuft denn die Legitimation per Telefon ab?

    Ich nutze das Telefonbanking (gibt es das bei der DKB überhaupt?) nie, deshalb ist mir gerade nicht klar, ob ich überhaupt irgendwo eine Telefon-PIN für das DKB-Konto habe.

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    • J.K. sagt:

      Die Legitimation läuft immer über unterschiedliche personenbezogene Daten wie bspw. Geburtsdatum, Geburtsort, Adresse, etc., teilweise aber auch „Insiderinformationen“ zum Konto, die man normalerweise nur selber kennt. Eine PIN ist nicht nötig und Telefonbanking kann man meines Wissens nach auch nicht betreiben.

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      • Gregor sagt:

        Oh ja, richtig. Habe diese tolle Ergänzung erst kurz nach meinem eigenen Kommentar gesehen 🙂 Dankeschön!

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      • Tolga sagt:

        Danke für die Antwort. Hatte mich schon etwas am Kopf gekratzt, weil ich nur das Telefon-Banking der ING-DiBa kenne mit der gesonderten PIN. Aber ja find ich gut wie die DKB das löst.

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    • Gregor sagt:

      Richtig, es gibt bei der DKB kein Telefonbanking. Somit auch keine Telefon-PIN … aber die Bank kann Sie an Hand von Fragen legitimieren, die im besten Fall kein Fremder weiß. Irgendwie muss man ja mit einer Direktbank sprechen können. 🙂

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  2. Jens Floeter sagt:

    Das ist ja einfach nur super. Wenn der Notfall mal eintritt und es läuft so reibungslos ab, dann wird man es ganz sicher sehr zu schätzen wissen.
    DKB Kunde bin ich bereits und deshalb ist es prima zu wissen, das man im Fall eines Falles schnell Hilfe bekommt.

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  3. Klaus sagt:

    Müsste die Hotline Nummer der DKB nicht +49-30-12030000 lauten? Im Artikel fehlt die 3

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    • Gregor sagt:

      Oh ja, richtig! Vielen Dank für diesen wertvollen Hinweis. Ich stand beim Artikelschreiben wohl noch etwas neben der Spur 😉 Ist jetzt ausgebessert!

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  4. Ced sagt:

    Hallo Gregor, sehr schöner und anschaulicher Artikel, der Umschlag von UPS sah auch sehr schick aus 🙂

    Was ich mich noch Frage, die Notfallkarte hat doch keinen Chip sondern nur einen Magnetstreifen, sodass man damit fast überall aber doch nicht bezahlen oder abheben kann und somit auf den Schalter ausweichen muss (Gebühr: 3,00% vom verfügten Betrag, mind. 5,00 EUR). Natürlich kann man sich einfach Notfallbargeld schicken lassen und so die Gebühr vermeiden, aber die Notfallkarte braucht man dann ja eigentlich fast nicht mehr, oder sehe ich das falsch?

    Wie wäre es denn sich die reguläre VISA der DKB nach Miami schicken zu lassen, wie lange würde das dauern, was würde es kosten und bliebe die PIN gleich?

    Danke vielmals für Deine Hilfe, das Thema ist nämlich sehr interessant und wird bis jetzt kaum wahrgenommen, da bietet die DKB echt einen tollen Service.

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    • Gregor sagt:

      Ja, dass ist eine sehr gute Frage!

      Man könnte sich alternativ eine Ersatzkarte ausstellen lassen (also eine richtige DKB Visa Card wie gewohnt). Diese hat dann natürlich eine andere Kreditkartennummer als die Gesperrte, sonst macht das keinen Sinn. Deswegen gibt es auch einen neuen PIN. Dieser wird automatisch erzeugt.

      Die Produktion der Ersatzkarte dauert etwa solange wie bei der Kontoeröffnung. Zusätzlich kommt dann noch der Brief mit der PIN. Bis diese in den USA angekommen sind, würde ich mit rund 3 Wochen rechnen. Lohnt sich für Leute, die hier länger bleiben. 🙂

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  5. M.S. sagt:

    Da die Ersatz-Karte über keinen Chip verfügt, sollte damit die Zahlung an einem Terminal u.a. in Deutschland nicht möglich sein?

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    • Gregor sagt:

      Müsste man mal ausprobieren 🙂

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    • Peter sagt:

      Warum nicht? Man Swiped die Karte dann entweder an der Seite oder steckt sie ganz normal bei Hybridterminals.

      Gibt ja noch Geschenkkarten auf VISA/MasterCard Basis ohne Chip 😉

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  6. Gerd Dümmler sagt:

    Der Beitrag zum Notfallpaket ist ja schön und gut, es muss auch erwähnt werden, dass die Ausstellung einer Ersatzkarte offenbar nicht so schnell geht. Ich habe (mit meiner Frau) ein (!) gemeinsames DKB-Konto mit 2 (!) Kreditkarten. Wie der Teufel es wollte, habe ich innerhalb von mehreren Monaten versehentlich 3 mal die falsche PIN am ATM eingegeben und schwupp meine Karte wurde eingezogen – sinnvollerweise im ungarischen Sopron!
    Probleme: Anruf bei DKB mit Mobiltelefon dauerte lange (Roaming!) – es erfolgte die automatische Ansage, dass die DKB anbietet, zurückzurufen! Ich habe brav die Telefonnummer eingegeben (österreichische Mobilnummer) und gewartet. Versprochen wurde ein Rückruf innerhalb von 60 min. Ein Rückruf kam nie!
    Am nächsten Tag habe ich 06604942330 dann erneut angerufen und trotz des Angebots, wegen Überlastung eine Rückrufmöglichkeit in Anspruch zu nehmen, geduldig in der Warteschleife ausgeharrt! Ich habe dann persönlich mit einem Mitarbeiter der DKB sprechen dürfen, habe die Karte sicherheitshalber sperren lassen und eine neue angefordert!
    Das erste Telefonat vom Abend vorher war nicht mehr nachvollziehbar? Die neue Karte dauert offensichtlich doch länger als telefonisch versprochen …
    Aber bei den Gesamtkonditionen „alles gratis“ kann man ja kaum meckern…

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    • J.F. sagt:

      Da ist der „Rückruf-Service“ der Comdirect eindeutig kundenfreundlicher. Man kann online seine Telefonnummer angeben und wird dann angerufen.

      Vorteile: Mann hängt nicht in der Warteschleife *und* man muss nicht selbst anrufen (zumindest bei den meisten Mobilfunktarifen innerhalb der EU sollten die Roaminggebühren für eingehende Anrufe mittlerweile der Vergangenheit angehören).

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    • Andreas sagt:

      Offenbar gibt es bei der DKB eine Blacklist für unfreundliche Kunden, über deren Verlust niemand eine Träne nachweint.

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  7. Hans sagt:

    Hallo Gregor,
    also die Frage, was Du ohne Bargeld in Cape Coral gemacht hättest, kann ich Dir beantworten: noch eine 2. Kontaktaufnahme … bist bei mir kreditwürdig! 🙂

    Ansonsten: DANKE für den sehr praktischen Bericht, auch mit der „Bayern“ Rufnummer. Roaming ist ja so ein Thema.

    Heute geht’s nach Naples …

    Grüße aus der Nachbarschaft – Hans

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    • Gregor sagt:

      Wow, danke für diese Anerkennung und das Notfallangebot freue ich mich, vielen herzlichen Dank!

      Wir schauen uns heute die Babcock Ranch an – scheinbar die erste Solar-„Stadt“ in den USA. Außerdem ist noch ein Video für die Zuschauer/Leser unser Portale geplant. Hier gibt es immer viel zu tun und es ist eine tolle Gegend mit tollen Leuten!

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      • Hans sagt:

        Hallo Gregor,
        also die Ranch kannte ich noch nicht, werde mal googeln.
        Wart Ihr schon auf Sanibel/Captiva? Der Anglersteg dort am Leuchtturm – ein muss!
        Mit Deinem Sproß nach Matlacha – Katzensprung von Cape Coral, zu „Bert´s“ auf ´nen Spitzen-Burger, direkt am Wasser…
        Grüße vom Hans

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    • Thomas sagt:

      Wobei das mit dem Roaming gar nicht mehr teuer sein muss.
      Mittlerweile gibt es schon einige Anbieter welche die Nutzung der Inklusivleistungen in ihren Flatpaketen auch in der EU und einigen anderen Ländern wie USA und Kanada ermöglichen.
      In der Praxis werde ich das ganze dann selbst mal in den USA und evtl. einem Trip nach Kanada testen.

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      • Hans sagt:

        Mag sein, Thomas,
        nur wenn einer wie ich (Handykosten von unter € 10,- p.a.) mit seinem 13 Jahre alten Nokia in dieser Misere stecken würde … Da wäre Dein „Roamingvorschlag“ für mich das größere Problem als der Verlust der KK … 🙂

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  8. Julia sagt:

    Super Tipp, dass man bei der Notfallhotline auch über skype anrufen kann! Werde ich mir fürs nächste Mal merken! Super Artikel, jetzt bin ich vorbereitet, falls meine Karte abhanden kommt!

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    • Gregor sagt:

      Danke 🙂 … und immer in der Erwartungshaltung, dass man diesen Service nicht benötigt, weil es gut läuft!

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  9. Gregor sagt:

    Habe eben die Bargeldabhebung mit der Notfallkarte am Automaten probiert. Zu erst sah es auch gut aus, weil die PIN von der alten Karte scheinbar angenommen wurde. Als es dann aber zur Auszahlung kommen sollte, brach der Automat mit dem Hinweis „invalid tran or account“ ab.

    … von daher war das Nutzen der Option Notfallbargeld sehr gut 🙂

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  10. Andreas sagt:

    Schöner Artikel, vielen Dank!

    In welcher Höhe entstehen der Bank (ungefähre) Kosten bei solch einer Aktion?

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    • Gregor sagt:

      Sehr gute Frage!

      Im Preisverzeichnis wird diese Dienstleistung für die Nicht-Aktiv-Kunden mit 150 Euro (Notfallbargeld) und 180 Euro (Notfallkreditkarte) angegeben. Für uns smarte Bankkunden – ich nehme an, dass die meisten von uns Aktiv-Kunden der DKB sind – ist beides kostenlos.

      Welchen Satz VISA der DKB für die Ausführung in Rechnung stellt, ist mir nicht bekannt. Jede Vermutung von mir wäre Spekulation.

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  11. stefsch sagt:

    Das ist ja eine beeindruckende Performance der DKB, wirkt alles ziemlich vertrauenswürdig!
    Inwiefern/an welcher Stelle würde der Vorgang durch ebenfalls verlorene/entwendete Identitätspapiere verkompliziert oder unmöglich? Ist ja kein ganz unwahrscheinlicher Fall….

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    • Gregor sagt:

      Lösungsidee: Kopie vom Reisepass in den DKB Online-Tresor legen.

      Zur Bestellung und Aushändigung der Notfallkarte benötigt man kein ID-Dokument.

      Beim Abholen des Notfallbargelds am Schalter von Western Union habe ich meinen Reisepass vorgelegt, weil der ist ja nicht verloren gegangen.

      Falls man überhaupt keine ID-Papiere mehr hat, wird es bestimmt Lösungen geben, die man individuell mit dem Notfallservice vereinbaren kann.

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      • stefsch sagt:

        Ok, habe deinen „Tresor-Link“ gelesen und selbst bei der DKB nachgeschaut. Für „nicht strenggeheime Daten“ (Ausweiskopien) könnte man ihn tatsächlich nutzen. Etwas merkwürdig ist die Anzeige „2,68 MB von 25 MB belegt“ obwohl der Tresor leer ist..??

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        • Michael sagt:

          Ja, die Anzeige stimmt bei mir auch nicht: „0 KB von 25 MB belegt“ obwohl ein recht hoch aufgelöster Scan meines Reisepasses mit ca. 1 MB abgelegt ist.

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  12. Thomas sagt:

    Etwas überrascht bei deinen Erfahrungsbericht war ich das die Notfallkarte sogar im DKB Design ausgestellt wird. Hätte eher gedacht das diese in einem Standard VISA Design ausgestellt wird.

    Wenn man bedenkt das AMEX vor einiger Zeit diesen Notfallservice, vor allem die Ersatzkarte innerhalb von 24 Std. An jedem Ort der Welt als ihren größten Voteil beworben hat und wir DKB Kunden diesen als Zugabe zu einem komplett kostenlosen Spitzenkonte dazu bekommen ist das richtig klasse!!!

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    • Redaktion sagt:

      Ja, genau!

      Aus eigener Erfahrung kenne ich auch den Notfallservice von AMEX (allerdings aus dem Jahr 2012). Die AMEX-Notfallkarte ist tatsächlich (häßlich) grau. Was in einer Notlage einem vermutlich egal ist.

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  13. Peter sagt:

    Haben Sie das Notfall-Bargeld zum VISA- oder WU-Wechselkurs bekommen?

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  14. Hans sagt:

    Surprise…. ja, das sind dann die Bedingungen aus dem allseits geliebten „Kleingedruckten“.
    Hast Du denn mal probiert bei Publix das cash back?

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    • Gregor sagt:

      Ja, habe ich. Cashback funktioniert nur bei Debit Cards. Unsere DKB Visa Card ist eine Credit Card. Das ist der Hintergrund, dass es leider nicht funktioniert. Schade, die Idee war gut!

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      • Hans sagt:

        Danke Dir für die schnelle Antwort. Dann brauche ich das gleich nicht nochmals probieren…

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      • René sagt:

        Sind die Gebühren jetzt wegen der Abholung des Notfallbargelds entstanden? Wenn ja, wie hätte man dieses sonst abholen sollen?

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        • Gregor sagt:

          Die Gebühren entstehen, wenn man mit der Kreditkarte nicht am Automaten sondern am Bankschalter sich Geld auszahlen lässt. Unabhängig davon, ob es sich um die Notfallkarte oder die reguläre DKB Visa Card handelt. Wer das nicht möchte, verzichtet auf das Notfallbargeld.

          Persönlich kann ich gut mit der Regelung leben. Schließlich sind das Penauts im Vergleich, was die ganze Notrettung der DKB gekostet hat.

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  15. Max sagt:

    Das ist gut zu wissen, dass die DKB einem so kompetent eine Ersatzkarte besorgt, dennoch die bessere Alternative ist immer noch eine zweite Kreditkarte!

    Ok, für einen kurzen US-Trip ist es vllt ein bisschen Overkill sich eine zweite CC zu besorgen. Aber bei allem was länger ist als zwei Wochen, würde ich es auf jedenfall empfehlen!

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