Sensible Dokumente bei der Bank sicher hinterlegen:

DKB Tresor bietet 40 MB gratis

Tresorfach

Sicher wie ein Tresorfach, aber mit Online-Zugriff.

Traurig aber wahr: Jeden Tag werden etliche Hand­taschen, Rucksäcke und Brieftaschen gestohlen. Das bedeutet immer Ärger, Aufwand und zusätzliche Kosten.

Wenn Ihnen das in Wohnortnähe passiert, führt Ihr erster Weg zur Polizei (Anzeige gegen Unbekannt) und der zweite zum Einwohner­meldeamt, um einen neuen Ausweis oder Reisepass zu beantragen.

Infos zu Kartensperrungen und Notfallgeld hier.

Reisepass weg: im Ausland eine Katastrophe

… denn ohne Reisepass können Sie das Land nicht mehr verlassen!

Natürlich werden Sie sich Ersatz-Dokumente beschaffen müssen. Dazu wenden Sie sich an das nächstgelegene deutsche Konsulat. Adressen und Rufnummern finden Sie beim Auswärtigen Amt – Auslands­vertretungen.

Erfahrungsgemäß fällt die Dokumentenbeschaffung einfacher, wenn Sie eine Kopie vom verlorenen Ausweis vorzeigen können. Da das Herumtragen von Kopien ebenfalls ein Sicherheitsrisiko beim Diebstahl darstellt (Identitätsbetrug), empfehle ich Ihnen wichtige Dokumente bei der DKB im abgesicherten Online-Banking-Bereich zu hinterlegen.

Das hat zwei Vorteile:

  • Sie haben weltweit Zugriff auf Ihre Dokumente
  • Ihre Dokumente sind sicher verwahrt
  • außerdem ist dieser Service der DKB kostenfrei

DKB Online-Tresor

Sie finden den Online-Tresor im Online-Banking-System unter > Briefkasten > Tresor. Als DKB-Kunde haben Sie die Möglichkeit, dort Dokument bis zu 40 MB zu speichern. Das kann in Form von Bild– oder Textdateien sowie PDFs erfolgen.

In meinen Online-Tresor habe ich den Reisepass hochgeladen, wie sie hier sehen können:

DKB Tresor im Online-Banking

Den DKB-Tresor findet man im Menüpunkt Briefkasten.

Sollte ich je in die Notfall-Situation kommen, logge ich mich mit meinen Zugangsdaten fürs Online-Banking ein, gehe in den Tresor und klicke in der Zeile Reisepass auf die Lupe. Nun werden mir die Details angezeigt. Ein Download bzw. Ausdruck ist von hier möglich.

Bildschirmdruck nach dem Klicken auf das Lupensymbol:

DKB Online-Tresor

Detailansicht zum Dokument und die Möglichkeit, das Dokument zu öffnen oder herunterzuladen

Datenschutz

Die hochgeladenen Dokumente sind auf den Servern der DKB sicher. Deutsche Banken gehören weltweit zu den Banken mit der besten Sicherheitstechnologie.

Darüber hinaus haben die Service-Mitarbeiter der DKB keinen Zugriff auf „Ihren Tresor“. Außer Ihnen wird also niemand in diesen Online-Tresor blicken.

Tipp 1 für Leute auf Reisen

Hinterlegen Sie im DKB-Tresor die Seriennummern Ihrer American Express Traveler’s Cheques (Reiseschecks) sowie die Notfall-Telefonnummer für Ihr Land. So haben Sie es einfach, im Notfall Ersatz zu bestellen.

Tipp 2 für Leute auf Reisen

Hinterlegen Sie Ihre Auslandskranken­versicherungspolice ebenfalls bei der DKB. Für Versicherungen gibt es einen eigenen Bereich, den Sie bei „Versicherungsstatus“ finden. Hier können bequem weitere Details überwacht werden. Mehr dazu in einem späteren Beitrag.

Schlusswort

Die Möglichkeit, bei der DKB seinen Reisepass und andere wichtige Dokumente zu hinterlegen, gefällt mir sehr gut. Dort sind sie sicher und doch im Notfall schnell erreichbar.

Sensible Daten gehören in die Bank, nicht in irgendeine Cloud!

Obwohl Google Drive und ähnliche Cloud-Dienstleister ebenfalls das Hochladen von Daten anbieten, habe ich insbesondere bei so sensiblen Daten für wie Ausweisdokumente ein besseres Gefühl.

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Wer schreibt hier?

Gregor hilft Menschen mit diesem Spezial-Portal passende Bank­produkte im In- und Ausland zu finden und zeigt, wie man sie optimal nutzt. Sie können sich als „Fan“ anmelden und so noch mehr Anleitungen und Videos sehen.

16 Kommentare zu “DKB Tresor bietet 40 MB gratis”

  1. Matthias sagt:

    Wohl wahr: „Sensible Daten gehören in die Bank, nicht in irgendeine Cloud!“

    Ich finde den „Tresor“ der DKB ebenso ein nützliches Feature und nutze ihn selbst, weil ich zu meiner Hausbank mehr Vertrauen habe, als zu GoogleDrive und Co.

    Der hohe Nutzen, dass man wichtige Dokumente auch auf Reisen parat hat, finde ich unersetzlich.

    Sie sprechen auch die Möglichkeit an, dass man bei der DKB online seinen Versicherungsstatus hinterlegen kann. Das finde ich auch eine tolle Funktion. Habe mich, als diese Funktion irgendwann bei DKB.de eingeführt wurde, zwar anfangs nach dem genauen Nutzen gefragt, doch mittlerweile möchte ich nicht mehr darauf verzichten. Dort sehe ich alle meine Versicherungen übersichtlich aufgelistet. Besonders die Unterteilung in die einzelnen Bereiche (Kategorien) sprechen mich an, weil man so auch unnütze Versicherungen besser erblicken oder die genauen Beträge sehen kann. Auch das Hinterlegen der Versicherungsschein-Nummer oder sonstigen Daten dazu finde ich äußert praktisch, da man somit auch unterwegs seine wichtigen Daten schnell im Blick hat. Und das alles mit den Sicherheitsstandards des Online-Bankings.

    So macht Banking richtig Spaß. 🙂

    DKB.de – Meine Hausbank im Internet.

    Viele Grüße.

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  2. Reisender sagt:

    Würdet ihr auch die Tan Liste der DKB dort hineinlegen?
    Wenn ja keiner Zugriff hat ist das doch perfekt. So habe ich sie immer dabei und sie ist sicher hinterlegt.
    Was meint ihr?
    Hört hier das Vertrauen auf?

    Beste Grüße aus Brasilien,
    Der Reisende

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    • Tanja sagt:

      Zugegeben: eine praktische und clevere Idee, auf die ich selbst noch nicht gekommen bin!

      Problematisch ist natürlich, dass wenn jemand Kontonummer und PIN zum Einloggen ins Online-Banking irgendwie kennt, er alles mit dem Konto machen kann. Aber mal ehrlich: Wie wahrscheinlich ist es, dass dann in den DKB Online-Tresor geschaut wird, ob der Kunde dort seine TAN-Liste hinterlegt hat? Normalerweise tut ein Bankkunde eben das nicht.

      Uns gegenüber hat ein Banker mal „gestanden“, dass er seine TAN-Liste mit dem Smartphone abfotografiert hat und als elektronische Fotodatei immer dabei hat.

      Das Leerräumen von Bankkonten (Online-Banking-Betrug) findet jeden Tag statt. Allerdings in automatisierten Verfahren, die auf einen leichtfertigen Umgang mit Bankdaten abzielen. Damit sind vor allem Trojaner-Programme gemeint, die Bankdaten auf dem Computer ausspähen, wenn er zu schlechtgegen solche Angriffe gesichert ist. Und natürlich das freiwillige Eingeben von Bankdaten auf gefakten Internetseiten auf die man klassischer Weise durch Spammails gelangt.

      Ein systematisches Auslesen von Bilddateien nach Bankdaten – vor allem wenn sie an ungewöhnlichen Orten abgelegt sind – sind in Zusammenhang mit Online-Banking-Betrug nicht bekannt.

      Dennoch werden Sie verstehen, dass wir öffentlich niemals dazu raten werden. Genauso wie der Banker seinen Kunden niemals empfehlen würde die TAN-Liste als Foto auf dem Smartphone mitzuführen.

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    • zufällig_vorbeigekommen sagt:

      „Würdet ihr auch die Tan Liste der DKB dort hineinlegen?“

      Ja, aber nur intelligent verschlüsselt. Dazu muss man sich schon die Mühe machen, die 100 Tans zur Verschlüsselung eigenhändig z.B in eine Exel-Datei einzutippen und dann die Original-Liste vernichten. Im Mißbrauchsfall wäre der Schaden und Aufwand ungleich größer.

      Außerdem ist eine unverschlüsselt hinterlegte Tan Liste fahrlässig und man verliert dadurch vielleicht seine Schadensersatzansprüche.
      Selbst bei einer verschlüsselten Liste könnte das der Fall sein – um ganz sicher zu gehen, die verschlüsselte Liste nicht bei der DKB speichern und auch nicht unter dem Namen „DKB-Tans“, eher unauffällig unter z.B. „Abrechnung-Kita“.

      Da sie verschlüsselt ist, kann man sie im web ablegen.

      Wichtig: die Verschlüsselungsmethode sehr gut merken, ansonsten hat man sich selbst ausgesperrt.

      Da deutscheskonto.org sehr hilfreiche Informationen zur Verfügung stellt, war ich annimiert, auch meinen Beitrag dazu zu leisten.

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  3. Reisender sagt:

    Ich habe gerade festgestellt, dass der Tresor nur noch 20 MB anbietet.

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    • Tanja sagt:

      Das ist interessant. Seit wann besteht Ihr DKB Konto? Bei mir sind es immer noch 40 MB. Habe zur Sicherheit mich deswegen gerade eingeloggt, um die Angabe zu überprüfen.

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  4. Reisender sagt:

    Ich habe das Konto seit Januar 2010

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  5. Wilfried K. sagt:

    Totaler Quatsch.. Nur weil in der URL das Wort Bank vorkommt, ist es nicht automatisch sicherer! SSL Verschlüsselung haben meiner Kenntnis nach alle. Andere Cloud-Dienste sind daher ebenbürtig und bieten auch das maskieren von Dateien. Es gibt auch Portale die sich auf sowas spezialisiert haben, zum Beispiel vertragstresor.de. Da gibt’s auch mehr Speicher.

    Gruß

    Wilfried

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    • Redaktion sagt:

      Natürlich gibt es andere Dienste, die das sichere Aufbewahren von elektronischen Dateien anbieten. Anzunehmen ist, dass der von Ihnen hier genannte Anbieter eine ebenso hohe Sicherheit bietet wie eine Bank.

      Ja, und er hat auch mehr Speicherplatz. Dafür nimmt er Gebühren und der Kunde hat neben dem Banklogin noch einen weiteren Login.

      Auf dieser Seite geht es darum zu zeigen wie DKB-Kunden ihr bereits bestehendes Konto noch effektiver nutzen können. Was ist daran „totaler Quatsch“?

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  6. Günther sagt:

    Hallo,
    habe gerade versucht kennwortgeschützte pdf-Dateien in den Tresor zu laden. Das geht leider nicht!
    Man bekommt dann eine Meldung, daß kennwortgeschützte Dateien nicht im Tresor gespeichert werden können. Man sollte den Schutz entfernen, nur dann wäre es möglich das Dokument zu speichern.
    Da drängt sich doch der Verdacht auf, dass Mitarbeiter der DKB auch Einblick in meine Dokumente haben möchten.

    Da nutze ich doch lieber andere Sicherungsvarianten.

    Gruß Günther

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    • Gregor sagt:

      Hey hey, wir bauen diesen Portal für smarte Bankkunden auf. Verdächtigungen sind nicht unserer Weg … möglicherweise hat es ja etwas mit der Virenüberprüfung zu tun …

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      • Günther sagt:

        Hallo Herr Gregor,
        Ihr Einwand ändert nichts an der Tatsache, dass ich keine Kontrolle darüber habe, wer alles Einblicke auf meine persönlichen gespeicherten Daten hat.
        Ich stehe der DKD nicht feindlich gegenüber. Im Gegenteil.
        Wenn ich kein Vertrauen zur DKB hätte, würde ich ihr bestimmt nicht mein Geld anvertrauen.
        Aber ich bin verunsichert, was die Konfiguration dieses Online-Tresors (eigentlich lobenswerte Einrichtung) angeht.
        Auf den Onlinespeichern „Dropbox“ oder „OneDrive“
        können passwortgeschützte Archive oder Dateien problemlos abgespeichert werden.
        Was ich jetzt auch mit meinen Daten gemacht habe.
        Und ich denke es gibt noch weitere Cloud‘s, wo das mögliche ist.

        Vielleicht können Sie ja mal diesen Sachverhalt mit der DKB besprechen.
        Ich denke es gibt noch mehr DKB-Kunden, die diesen Service der DKB gerne nutzen würden, aber erst mal so wie ich, verunsichert sind.

        Gruß Günther

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    • A. C. sagt:

      Habe die gleiche Fehlermeldung bekommen.

      Da stimme ich Ihnen zu, dass das doch etwas bedenklich ist. Sogar wenn man die Datei als .txt hochlädt, wird erkannt, dass es sich um ein passwortgeschütztes PDF handelt.

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  7. MK sagt:

    Tolles Ding! Mir fiel eben ein: meine Eltern fliegen im Herbst in den Urlaunb, nach Italien. Wir laden deren Daten hoch… im Notfall könnten sie über mein Account (könnte telefonisch Log-In-Daten übermitteln) auf ihre Papiere zugreifen.

    Was vielleicht noch besser/sicherer geht: Nix hochladen, sowfern ein naher Verwandter/Freund… permanent daheim bleibt. passiert etwas, ruft man den an, der mailt die zuvor vorbereiteten Perso-Scans einfach an den Reisenden. Fertig.

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  8. M. B. sagt:

    Viel wichtiger erscheint mir doch die Frage wie sicher z.B. der Computer ist, von dem ich im Notfall meine Daten aus dem Tresor abfrage…
    Was nützt mir die Sicherheit des Online-Tresors oder verschlüsselter Daten in irgendwelchen Clouds, wenn ich meine Daten z.B. in Hinterasien auf einem verseuchten Computer auslese?
    Und mal ehrlich, wer heutzutage wirklich an unseren Daten interessiert ist der bekommt sie auch, unabhängig ob wir das wollen oder nicht…

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