Nach 90 Minuten ist alles fertig:

Kontoeröffnung in den USA

Eine Kontoeröffnung in den USA ist recht einfach und kann leicht während eines geschäftlichen Aufenthaltes oder Urlaubs vorgenommen werden.

Sie benötigen lediglich:

  • Ihren Reisepass, ggf. zusätzlich den Führerschein oder eine andere ID Card mit Bild
  • eine Postadresse in den USA (kurzzeitig), eine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse
  • rund 90 Minuten Zeit, dann ist alles fertig eingerichtet.

US-Kontoeröffnung im Detail

Auswahl der richtigen US-Bank

In den USA gibt es eine Handvoll Banken wie Chase, Wells Fargo, Bank of America oder US Bank, die fast bundesweit vertreten sind, und viele kleinere Banken, die hauptsächlich regional tätig sind. Die Region kann von einem Stadtgebiet bis über mehrere Bundesstaaten reichen.

Denver Downtown

Qual der Wahl: In den Innen­städten befinden sich viele Banken.

Oft sind regionale Banken bei den Konditionen günstiger als die großen Player. Ein kostenloses Girokonto (Checking genannt) oder mit leicht erfüllbaren Bedingungen ist hier keine Seltenheit.

Eine regionale Bank könnte für Sie in Betracht kommen, wenn Sie häufiger in der gleichen Region zu tun haben.

Ist es absehbar, dass Sie künftig verschiedene Regionen bereisen werden, wird vermutlich eine der bundesweiten Banken für Sie interessanter sein. So können Sie an den Geldautomaten (ATMs) der eigenen Marke fast überall im Land kostenfrei Bargeld abheben.

Falls Sie nicht DKB-Kunde sind, müssen Sie nämlich fast überall örtliche ATM-Gebühren zwischen 2,50 und 5 US-Dollar pro Vorgang zahlen, auch wenn sonst das Abheben im Ausland kostenlos ist, wie mein Bargeldabhebetest in den USA gezeigt hat.

Ein landesweites Filialnetz ist gerade bei eventuellen Problemen von Vorteil, weil man stets einen Ansprechpartner vor Ort hat. Außerdem sind Bar- und Checkeinzahlungen sowie Auszahlungen in Filialen meist gratis.

Konto bei der US Bank eröffnet

Für meine Tests (ich werde Geldüberweisungen Deutschland ⇒ USA ⇒ Deutschland testen) bin ich Kunde der beinahe bundesweiten US Bank geworden. Um die passende Bank zu finden, habe ich in der Hauptstadt Colorados, Denver, 10 Banken aufgesucht und mich nach den Konditionen erkundigt.

US Bank Tower Denver

Die US Bank ist die fünftgrößte Bank in den Vereinigten Staaten.

Leider wurden die Konditionen der US Bank bei der Auskunft vorteilhafter dargestellt, als ich später in den „Consumer Pricing Information“ nachlesen konnte. Was soll’s – ich werde die Bank später wechseln. Doch für die ersten Tests ist es okay und die Kontoeröffnung läuft auch bei den anderen Banken nach demselben Prinzip ab, soweit ich das meiner Vorort-Recherche entnehmen konnte.

Termin vereinbaren oder sofort eröffnen?

US-Banken beschäftigen mehr Personal im Kundenbereich und sind auch aufgeweckter gegenüber dem eintretenden Kunden als in Deutschland. Soweit mein subjektiver Eindruck – oder wann ist es Ihnen das letzte Mal in einer deutschen Bankfiliale passiert, dass sie nach dem Eintreten freundlich von einem Mitarbeiter begrüßt wurden, er sich danach erkundigte was er für Sie tun darf und Sie anschließend zum passenden Mitarbeiter führte?

Ich ging immer ohne Termin in die Banken und in jeder Bank hätte man Zeit für eine sofortige Kontoeröffnung gehabt.

„Warum wollen Sie ein Konto bei uns?“

Natürlich ist die amerikanische Bank daran interessiert zu erfahren, warum Sie (als Deutscher) ein Konto eröffnen wollen. In meinem Fall erzählte ich von meiner nächsten geplanten Reise im Dezember/Januar und das ich künftig öfter in die USA reisen werde.

Aufgrund der Gebühren für die ATM-Nutzung und den Währungsumtausch ist es offensichtlich, dass ein US-Konto Sinn macht.

Außerdem erzählte ich davon, dass ich zwei Unternehmen in den USA besuchte (Rye Patch Gold und Tekton Energy), von denen ich Aktien besitze. Ich wollte mal gucken, was sie mit meinem Geld so machen.

Diese Ausführung ist für Amerikaner nicht ungewöhnlich, da ein Aktienengagement keine Randerscheinung wie in so machen Vermögensaufbauplänen von uns Deutschen ist. Auch spricht man dort offener darüber.

Zusätzlich hat es den Vorteil, dass eine Kontoeröffnung ohne Fragen nach Arbeitserlaubnis, Studentenbescheinigung, Sozialversicherungsnummer oder Green Card auskommt, weil der Banker bei Berufsstatus einfach „Investor“ einträgt.

Übrigens: Man muss keinen Nachweis über seine Story erbringen. Aber bitte schön ehrlich und plausibel!

Voraussetzungen für eine Kontoeröffnung

Bei der US Bank hat mein deutscher Reisepass als Legitimationsdokument ausgereicht. Laut den Auskünften einiger anderer Banken kann es sein, dass Sie noch nach einem Führerschein oder einem anderen Dokument mit Foto gefragt werden.

Reisepass und Adresse für Kontoeröffnung in den USA

Mehr habe ich für die Konto­eröffnung nicht benötigt.

Wichtig ist es, eine Adresse in den USA zu haben, denn an diese Adresse wird Ihre künftige Bankkarte mit Chip (z. B. Visa Card) versandt.

Einige Banken akzeptieren eine Hoteladresse oder auch ein auf Zeit angemietetes Postfach. Wenn Sie nicht an Bonusprogrammen der Bank teilnehmen, wird bis auf die Zusendung der Bankkarte kaum weitere Post kommen.

Da der Versand der Bankkarte zwischen 5 und 10 Arbeitstage dauert, dürfte es sinnvoll sein, zu Beginn der Reise die Kontoeröffnung vorzunehmen.

In meinem Fall durfte ich die Adresse von Freunden verwenden. Der Bank machte es nichts aus, dass die Adresse in einem anderen Bundesstaat lag. Sie brauchen an dieser Adresse nicht wohnen. Es muss nur sichergestellt sein, dass sie die Post erhalten.

Wundern Sie sich nicht, wenn der Bankmitarbeiter die genannte Adresse anhand von Google Maps überprüft. Das ist Routine. Er kann daran sowieso nur erkennt, ob die Adresse plausibel ist.

Auf eine c/o oder „bei“ Angabe wird in den USA verzichtet. Auf Ihren Kontounterlagen und auf die erste Serie Schecks – immer noch ein beliebtes Zahlungsmittel in den USA – finden Sie Ihren Namen und die Adresse aufgedruckt – ohne Zusätze.

Machen Sie sich keine Sorgen, wenn Ihr Name nicht am Briefkasten steht. Der United States Postal Service wirft die Briefe nach Straße und Nummer in den Briefkasten ein – unabhängig davon, ob der Name übereinstimmt oder nicht.

Übrigens: Der Bankcomputer fragt routinemäßig nach einer US-Telefonnummer oder E-Mail-Adresse. Vielleicht besorgen Sie sich eine Prepaid-Telefonkarte oder geben die Nummer von einem Freund an. Die Bank wird Sie zu 99 % nicht anrufen. Alle Daten können Sie jederzeit per Online-Banking selbstständig ändern.

Online Banking der US Bank

So sieht die Kontoübersicht im Online-Banking-System der US Bank aus. Unter dem Menüpunkt Customer Service Center kann man jederzeit seine persönlichen Angaben aktualisieren.

Das erhalten Sie sofort bei Kontoeröffnung:

  • Begrüßungsmappe mit
    • Kontonummer
    • die ersten Schecks (Sie können darum bitten, gleich ein paar weitere ausgestellt zu bekommen. Das sind Computerdrucke und noch nicht das Scheckbuch, wie man es aus US-Filmen kennt; jene sind meist kostenpflichtig.)
    • Visitenkarte Ihres Ansprechpartners (auch später über E-Mail gut erreichbar)
    • Consumer Pricing Information (Preisverzeichnis)
    • Deposit Account Agreement, General Terms ↦ Conditions (das übliche Kleingedruckte)
    • Informationen über weitere Angebote der Bank (Karten, Sparkonten, Bonussystem)
    • Dokument über die Einlagensicherung. Derzeit liegt die Sicherungsgrenze bei 250.000 US-Dollar pro Person.
  • Zugangsdaten zum Online Banking (der Mitarbeiter richtet mit Ihnen gemeinsam das Online-Banking samt Benutzername und Passwort ein und zeigt Ihnen, wie es funktioniert – ist ziemlich einfach)
  • ATM-Card (mit dieser Karte können Sie sofort am Geldautomaten Bargeld holen oder auch andere Funktionen am Bankautomaten nutzen) Die PIN für die Karte können Sie am ATM in der Bankfiliale selbst festlegen. Der Bankmitarbeiter wird Ihnen dabei helfen.

Für Kontoeröffnung und Einrichtung benötigen Sie ungefähr 90 Minuten. Bis auf die Zusendung Ihrer Bankkarte mit Chip (das kann leider nicht in der Filiale gemacht werden), ist alles erledigt und Ihr neues US-Konto sofort einsatzbereit.

US Bank Kontomappe

So eine Mappe erhalten Sie am Tag der Kontoeröffnung.

Ersteinzahlung

Es empfiehlt sich, gleich etwas Geld auf das Konto einzuzahlen – es gibt auch Banken die einen Sockelbetrag von beispielsweise 50 US-Dollar als Pflicht festlegen –, um Konto und ATM-Karte sofort ausprobieren zu können.

Die Einzahlung kann in bar oder per Reisescheck vorgenommen werden. Für das Einzahlen von American Express Traveler Cheques auf das eigene Konto werden keine Gebühren erhoben. Bei Bargeld sowieso nicht.

Wie die Überweisung auf das US-Konto aus Deutschland funktioniert, was es kostet und wie man es am besten macht, beschreibe ich in einem weiteren Artikel auf diesem Webportal.

ATM Card der US Bank beim Geld abheben

Gleich im Anschluss an meine Kontoeröffnung habe ich die ersten 40 US-Dollar gebührenfrei aus dem ATM geholt. Übrigens ist auf der ATM-Card kein Name vermerkt. Das macht das Bezahlen ein Stück anonymer.

Sie sind jetzt am Ende meines ersten Artikels über eine erfolgreiche Kontoeröffnung in den USA angekommen und ich hoffe, dass Ihnen meine Erfahrungen helfen werden. Sollten Sie Fragen zur Kontoeröffnung haben oder mit Ihren Erfahrungen diese Seite ergänzen können, dann tun Sie das bitte im Kommentarfeld am Ende dieser Seite.

Vielen Dank, ich freue mich auf Ihr Engagement!

PS: Falls Sie noch kein perfektes Englisch sprechen … keine Sorge, das tue ich auch nicht und trotzdem hat es mit der Kontoeröffnung super geklappt. Amerikaner sind in diesem Punkt sehr verständnisvoll und hilfsbereit.

(U.S. BANK ist ein Markenzeichen der U.S. Bank. Auf dieser Seite wird es zum Zweck der Berichterstattung genannt. Wir machen uns das Markenzeichen nicht zu eigen.)

Nachtrag 2016: US-Kontoeröffnung von Deutschland?

Schon mehrmals wurde ich gefragt, ob es nicht eine Möglichkeit gibt, ein Bankkonto von Deutschland aus zu eröffnen … und endlich kann ich antworten: Ja, hier ist die Lösung: www.amerikakonto.com/de/us-bankkonto-bestellen/

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77 Kommentare zu “Kontoeröffnung in den USA”

  1. Gregor sagt:

    Wie man möglichst günstig Geld auf sein US-Konto überweist, habe ich getestet und das Ergebnis hier veröffentlicht: https://www.deutscheskonto.org/de/usa-ueberweisung/

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  2. Tina sagt:

    Gregor,
    Sehr gut ausgeführter Artikel, meines Wissens kann man jedoch mit der namenlosen ATM Karte nicht gleich bargeldlos in Geschäften einkaufen gehen. Dafür muß man auf die Debit Card warten, welche einem per Post zugestellt wird. Die ATM Card ist bei einem typischen Girokonto (Checking Account) eher provisorisch, und man hat damit gewöhnlich nur durch einen Bankomat (ATM – Automated Teller Machine) auf sein Konto Zugriff. Mit der per Post zugestellten persönlichen Debit Card kann man dann bargeldlos (mit Karte und PIN) zahlen und auch weiterhin mittels ATM auf sein Konto zugreifen.
    Ich wohne in den USA und habe hier bei mehreren U.S. Banken Girokonten geöffnet, u.a. auch bei U.S. Bank. Dies sind somit meine persönlichen Erfahrungen.

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    • Gregor sagt:

      Hallo Tina,

      über deine wertvolle Ergänzung freue ich mich, vielen Dank!

      Die Auskunft, dass man mit der ATM Card in einigen Geschäften bezahlen kann, habe ich vom Kundenbetreuer der US Bank bekommen. Ausprobiert habe ich es jedoch nicht. Nur die Benutzung des ATMs.

      Dank deines Hinweises habe ich die Stelle im Artikel oben umformuliert. Eigentlich ergibt sich ja bereits aus dem Namen, dass eine ATM Card für die Benutzung von Automaten der Bank gedacht ist.

      Beste Grüße
      Gregor

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  3. Edgar Schmitt-Walter sagt:

    I am a german resident and I tried to open a bank account with CHase in Houston,Tx yesterday. I have lived and worked here 74-84 and visit Houston often for friends and have my us postage from 401ks sent to a c/o adress.
    Everything was set up, but the Chase employee declined the account with the argument, that CHAse changed rules recently and now wants a us official adress or a green card.
    What is yr experience?
    Are there new rules?
    Are other banks without such resxtriction?

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    • Redaktion sagt:

      Eine neue gesetzliche Regelung in den USA ist uns nicht bekannt. Jedoch obliegt es jeder Bank sich „selbst einzuschränken“. In Deutschland eröffnen beispielsweise Genossenschaftsbanken grundsätzlich nur Konten für Leute, die ihren Wohn- oder Geschäftssitz im Einzugsgebiet der Bank haben.

      In den USA haben meist lokale Banken die besseren Konditionen und zeigen sich für eine Kontoeröffnung offener als die großen landesweiten Banken. Nun kommt es immer auf die Frage der geplanten Nutzung des Kontos an … an Ihrer Stelle würden wir eine lokale Bank bitten ein Konto zu eröffnen (es sei denn, Sie bräuchten dringend landesweiten Service).

      Vorteil: Bei lokalen Banken ist die Hürde ein „checking for free“ zu bekommen meist wesentlich niedriger als bei Bank of America, US Bank, Wells Fargo oder Chase!

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    • Redaktion sagt:

      PS: Besitzen Sie ein paar Aktien von US-Unternehmen? Dann wäre es eine Überlegung wert Ihren beruflichen Status mit „Investor“ anzugeben. Bei Investoren, die gelegentlich auf Geschäftsreise in den USA sind ist, der Sinn und Zweck des Konto leicht nachvollziehbar und es erübrigt sich die Frage nach green card oder Sozialversicherungsnummer … (Hey, das ist eigentlich unser Geheimtipp!)

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      • Edgar Schmitt-Walter sagt:

        Danke für die Auskünfte und Empfehlungen.
        Ich habe in der Tat Aktien von US-Firmen.
        SS-Nr. habe ich sowieso.
        Ich hoffe eine kleine lokale Bank hat am Samstag geöffnet, denn ich fliege Montag zurück.

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        • Redaktion sagt:

          Ich drücke Ihnen die Daumen und würde mich über ein Feedback freuen, wie es mit der Kontoeröffnung geklappt hat.

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  4. Ulf sagt:

    Können Sie mir sagen wie ich in den USA ein Konto, aber noch von Deutschland aus eröffnen kann?

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    • Redaktion sagt:

      Das ist eine hervorragende Frage! Leider kennen wir keine US-Bank bei der das möglich ist. Das heißt jedoch nicht, dass es so etwas nicht gibt. Hoffentlich liest in den nächsten Tagen ein anderer Leser diese Frage und kann davon hier berichten.

      Für welche Art von Konto interessieren Sie sich? Möglicherweise ist es einfacher ein Sparkonto oder ein Broker-Konto zu eröffnen als ein Girokonto … zumindest habe ich in Bezug auf Kanada gehört, dass man von Deutschland aus ein Broker-Konto eröffnen kann (das war ein Fall wo jemand an der Toronto Stock Exchange (TSX) Rohstofftitel direkt traden wollte).

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  5. elvaro sagt:

    hallo. ich hätte paar fragen.1 frage.ist mein konto von den deutsche gläubiger sicher? 2 frage, habe die einsicht oder zugriff drauf?

    lg elvaro

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    • Redaktion sagt:
      1. Wenn sich jemand Geld geborgt hat, dann darf er es auch wieder zurück zahlen. Wir werden keine Tipps zur Verschleierung von Vermögen geben.
      2. Ja, die meisten US-Banken bieten gratis einen Zugang zum Online-Banking an.
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  6. markus sagt:

    hallo Gregor,
    gute seite, gute Infos!

    ich möchte eine Kickstarter (ks) aktion für meinen 3d drucker starten. von ami an ami geht gemäss ks-statistiken immer noch am besten.
    dafür möchte ich eine Firma in Delaware gründen. Kickstarter kooperiert mit Amazon fürs bezahlsystem, und die verlangen ein amerikanisches Konto.
    frage an dich: wie erhalte ich am besten ein Girokonto für eine frisch gegründete us-firma? möglichst ohne USA-besuch.

    mit freundlichen grüssen
    markus

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    • Gregor sagt:

      Hallo Markus,

      Kontoeröffnung ohne USA-Reise? Gründest du deine Delaware-Company über eine Gründungsagentur? Die bieten meist die Eröffnung eines Bankkontos mit an …

      … die Pauschalen für die Kontoeröffnung sind jedoch meist „fürstlich“. Erspart aber die Reise … müsste mich erst noch umhören, weil ich so einen Fall noch nicht hatte. Klingt aber interessant!

      Jetzt schon mal viel Erfolg mit deinem US-Business
      Gregor

      PS: Würde vorab bereit die Eröffnung eines US-Paypal-Kontos helfen?

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      • Michelle sagt:

        Hallo Allerseits,

        ich habe über meinen langjährigen juristischen Mentor eine US Corporation im Jahr 2012 eröffnet. Leider verstarb er kurz nach der Gründung, so dass ich für die Eröffnung eines US Bankkontos auf fremde Hilfe angewiesen war und feststellen musste, dass sich da reichlichst linke Vögel und schwarze Schafe im Netz tummeln, die einem zwar die Kohle abnehmen aber kein Konto eröffnen bzw und wenn dann Zugriff darauf haben.
        Leider kann ich selber nicht rüber, da ich einen Pflegefall Stufe 2 zu Hause habe der ziemlich ungenießbar ist und niemanden sonst an sich ran lässt.
        Ich benötige für die Corporation ein Konto und ich benötige ein US PayPal Konto. Ich habe zwar seit vielen Jahren ein EU Paypal Accountkonto aber bei vielen Online Einkäufen wird dies nicht akzeptiert und die wollen ein US Paypal Konto.
        Nachdem Gregor hier gefragt wurde ob nicht ein US Paypal Account reicht, gehe ich davon aus das die Redaktion eine Antwort auf mein Problem weiß und bitte um Hilfe.

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        • Redaktion sagt:

          Tatsächlich haben wir in den vergangenen Tagen uns mit US-Bankkonten für Firmen beschäftigt. Bei den diversen Angeboten von Dienstleistern, die eine Kontoeröffnung gegen eine verhältnismäßig üppige Gebühr versprechen, haben wir bisher nichts Überzeugendes gefunden.

          Oftmals blieben die Namen und die Konditionen der Banken im Verborgenden …

          Der beste Weg wird sein im Internet nach einer passenden US-Bank zu suchen und dann persönlich das Konto direkt in der Bankfiliale (also ohne teuren Vermittler, der ggf. sogar sich eine Kontovollmacht eintragen lässt) zu eröffnen.

          Je nach Bank liegen die monatlichen Kontoführungsgebühren zwischen 0 und 15 US-Dollar. Das sind schon mal ganz andere Preise als auf den Vermittlerseiten. Für die Eröffnung des Geschäftskontos fallen selbstverständlich keine Gebühren an.

          Wenn jemand aktuell selbst nicht reisen kann – aus welchen Gründen auch immer – muss neu nachgedacht werden. In welchem Bundesstaat ist Ihre Corporation registriert? Vielleicht gelingt es uns eine Idee zu ermitteln … versprechen können wir zum jetzigen Zeitpunkt jedoch nichts. Einverstanden?

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          • Michelle sagt:

            Liebe Redaktion,

            meine Corporation ist in Oregon registriert.
            Es wäre toll wenn sich da eine Möglichkeit ergäbe bei Ihrer Recherche.
            Gregor hat am 12. Januar 2015 in einem Beitrag an Markus angefragt ob nicht auch ein US Paypal Konto ausreichen würde. Sowas würde mir ja auch erstmal weiter helfen, jedoch war ich bis dato immer der Meinung, dass man hierfür ebenfalls ein US Bankkonto benötigt. Haben Sie da andere Erfahrungen gemacht ?
            Viele Grüsse
            Michelle

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    • Rene sagt:

      Hallo Markus,

      ich habe jetzt erst Deine Anfrage gelesen. Dazu kann ich Dir nur raten; sei sehr vorsichtig mit den Anbietern obwohl mein Rat wenig helfen wird da die meisten das so geschickt anbieten, dass man glaubt, man hat es mit offiziellen Partnern aus den USA zu tun. Ich hatte ähnliche Situation und habe aus dem Grund tatsächlich jetzt eine Delaware Inc. zu verkaufen. Grund: Über das Internet habe ich recherchiert und eine Firma gefunden, die mir das Blaue vom Himmel versprochen hat. Einschliesslich Bankkonto in den USA. Gott sei Dank war ich etwas vorsichtiger und habe mich sofort zurückgezogen. Als dann Rechnungen kamen habe ich mit Anwalt gedroht einschliesslich US-Anwalt und dann war erst Ruhe. Dann habe ich einen zweiten Anbieter auch aus dem Internet konsultiert. Der hat mir dann eine Firma gemacht. Einschliesslich Bankkonto. Wäre ich nicht vorsichtig gewesen, wäre ich heute pleite, könnte nie mehr nach USA und hätte in den Staaten Schulden. Diese Firmen bieten sich an, arbeiten zum Teil mit gefakten Unterlagen und auch das Bankkonto war eine heikle Angelgenheit. Tatsächlich hatte dieser Anbieter vorort eine Bekannte als Filialleiterin und da ging das. Allerdings hatte er noch einen US-Bürger als zweiten Bankbevollmächtigten eingetragen von dem ich nichts wusste und den haben mir beide, mein Beauftragter und die Filialleiterin, verschwiegen. Erst als ich schriftlichen Nachweis verlangte und mit Konsequenzen drohte bekam ich die Bestätigung, dass ich bzw. meine Firma (mittlerweile war ich auch da einziger Direktor etc.) nun alleiniger Inhaber des Kontos bin. Es handelt sich aber auch nur um ein „small business account“ mit einer Debitcard (Prepaid Kreditkarte -VISA mit Sicherheitscode auf der Rückseite-).
      Ich habe dann über eine US-Anwaltskanzlei (die würde ich dann empfehlen) eine Inc. gegründet (ohne Bankkonto aber seriös und zu humanen Preisen). Die zweite Inc. habe ich eben bereinigt und den Deutschen, der mich hier über den Tisch ziehen wollte aus der Firma und aus der Bank gedrückt. Hier kann ich die Firma empfehlen, die mir diese Inc. betreut.
      Also, ich kann mittlerweile eine Anwaltskanzlei in USA empfehlen, die für relativ günstiges Geld eine Incorporation gründet oder auch eine andere US-Firma die auch US-Firmen gründet. Beide arbeiten für mich zu normalen Preisen ;). Allerdings machen beide kein Bankkonto!!! Bekommt man auch meines Wissens nicht so leicht ohne vorort anwesend zu sein. Hier kann ich nur den Rat geben, persönlich bei Banken in USA anrufen und mit denen sprechen. Natürlich tut man sich leichter wenn man drüben eine Firma hat aber dann sagen die sofort; schauen Sie vorbei wenn Sie in den USA sind 😉 :(.
      Gerne kannst mich auch persönlich kontaktieren. Ich weiss jetzt nicht, ob die Redaktion einverstanden ist wenn ich hier meine Telefonnummer reinschreibe. Auf alle Fälle kannst mich unter renes-best@web.de kontaktieren wenn Du noch was wissen möchtest oder eventuell an meiner bereits fertigen Inc. interessiert bist. Hätte den Vorteil, dass sie schon 3 Jahre alt ist und nur umgeschrieben werden müsste (ich raus, ein Anderer rein). Natürlich auch Schuldenfrei da ich nie darüber gearbeitet habe und jetzt erst wieder die letzte „federal tax und den registered agent“ nachweisbar bezahlt.
      LG
      René

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  7. Rene sagt:

    Hallo, das ist ja eine tolle Seite. Vielen Dank auch für die tollen Tipps.
    Ich hätte da auch eine Frage. Selber habe ich ein Konto in den USA und übeweise immer wieder mal im Monatsturnus einen kleinen Betrag, damit Kontobewegung ist. Ich muss unter 1000.– $ Kontogebühr bezahlen und eine monatliche Bewegung auf dem Konto haben.
    Jetzt meine Frage: ich habe gestern wieder 50,– € überwiesen. Der Schalterbeamte fragte mich ob ich US$ oder Euro überweisen will, konnte mir aber nicht sagen wie ich den besseren Kurs erhalte. Soll ich Dollar überweisen oder Euro.
    Die Überweisungsgebühr zahle ich voll in USA. Das ist viel günstiger als hier oder Kostenteilung.
    Im Voraus vielen Dank für eine Antwort.
    Übrigens vorsicht vor den sogenannten Gründungsagenturen!!!
    Ich arbeite seit jahren mit zwei in USA zusammen und bin sehr zufrieden. Entweder American Incorporators Ltd., in DE, Wilmington DE oder Spiegel & Utrera (Anwaltsagentur). Gründungskosten und dann jährliche Kosten für Registered Agent die von denen gestellt werden sind human. Mir wurde gesagt, dass eine Florida Inc. die bessere Alternative ist. Die Deutschen Agenturen hätten mich ein Vermögen gekostet und es wäre ein Fass ohne Boden geworden.

    LG
    René

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    • Redaktion sagt:

      Kurze Rückfrage: Von welcher deutschen Bank überweisen Sie auf welche US Bank? Wie hoch sind die Gebühren für eine ankommende internationale Überweisung in den USA bei Ihrer Bank?

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      • Rene sagt:

        ich überweise meistens von der Stadtsparkasse auf die bank of america. kostet mich in usa 15,– $.
        die staspa frägt immer ob ich $ oder € überweisen will und kann mir aber nicht sagen, wie ich den besseren wechselkurs bekomme :(.
        ich hätte übrigens eine Delaware Inc. zu verkaufen. allerdings ohne us-bankkonto falls jemand interesse hat. ist schuldefrei wurde nie geschäftlich genutzt und ist 3 jahre alt.
        LG

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        • Redaktion sagt:

          Das ist ein interessanter Tipp, die Überweisung so einzustellen, dass die Kosten komplett in den USA anfallen. Da sind 15 USD wirklich günstig.

          Kunden von DKB und Comdirect empfehlen wir die Banküberweisung in die USA stets von hier in US-Dollar auszuführen, weil wir die Erfahrung gemacht haben, dass beide Banken mit fairen Wechselkursen arbeiten.

          Mit den Sparkassen haben wir keine Erfahrungen diesbezüglich. Wenn man es selbst testen möchte, gibt man an einem Tag zeitgleich zwei Überweisungen auf – eine in EUR und eine in USD. Auf dem Kontoauszug bei der US Bank erkennt man dann, was besser war und kann künftig so handeln.

          Wenn man TransferWise zwischen schaltet, dann entfallen sowohl auf deutscher wie auf US-amerikanischer Seite die Überweisungsgebühren.

          Gebühren und Wechselkurs wird durch diesen Spezial-Anbieter gestellt, welcher gerade bei kleineren Überweisungen beinahe unschlagbar ist. Schon bekannt?

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          • Rene sagt:

            Hallo,
            ich finde jetzt leider unsere E-Mails nicht mehr aber zu dem Tema noch dazugesagt: ich habe jetzt testweise eine Überweisung von der Fidor Bank (Onlinebank) hier in Deutschland, von der ich übrigens auch eine Visa Prepaid Karte habe eine Überweisung nach USA gemacht. Ich habe US-Dollar überwiesen, einen besseren Kurs als mit der Sta Spa bekommen und erst mal keine Gebühren in USA festgestellt und hier waren die Gebühren nur 5,– €. Unglaublich.
            LG
            René

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  8. Frank sagt:

    Hallo.
    Da wir öfter bei Verwandten in den Staaten sind, hatte ich (Deutscher) bei der örtlichen Bank in PA ein Konto eröffnet. Als ich jetzt Apr 2015 feststellte, dass man im Nov 2014 einen fremden Scheck von meinem Konto abbuchte, fiel mir ein, dass ich früher auch online meinen Kontostand abfragen konnte. Man hat die Fehlbuchung korrigiert, aber dennoch dachte ich, sei es besser künftig mönatlich eine Online-Abfrage zu machen. Jetzt zu Pudels Kern: Diese Bank läßt ONline-Abfragen nur für Kunden zu, die eine SSN haben bzw einen in den Staaten ausgestellten Führerschein, wobei Touristen in PA keinen Führerschein machen können. Dies soll für alle Konten gelten.
    Die Kontoauszüge kommen zwar alle mit der Post zu meinen Verwandten, aber ich will nicht, dass sie lesen, wie hoch mein Kontostand ist. Hilft da immer noch der Status „Investor“ ? Bzw welche Bank bietet Online-Abfrage; 1000 USD Minimum kein Problem, jedoch ohne monatlichen Umsatz.
    Ich bin zur Zeit bei der Swineford Bank, ein Branch von Fulton Bank und die tun sich sehr schwer. Bin wohl auch der einzige Fremdkunde.
    Weiterer Hinweis: Meine erneuerte Debitkarte (Zeitablauf) wurde von mir nicht im vorgesehenen Zeitrahmen aktiviert, auch deshalb kam es zu Schwierigkeiten.

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    • Gregor sagt:

      Über Ihre persönlichen Erfahrungen als Artikelergänzung freue ich mich, vielen Dank!

      Man sieht auch wieder, dass es am besten ist, wenn man die kontoführende Bank in den USA sorgfältig auswählt. Das einfachste wird sein, wenn Sie Ihre Bekannten fragen bei welcher oder welchen Banken sie Kunde sind … und wo es schon mal zu welchen Problemen gekommen ist. Sie wissen ja, fragt man einen Amerikaner nach der Zufriedenheit, wird man fast immer eine positive Antwort bekommen …

      Bei der US Bank war die Kontoeröffnung einfach. Das ist üblich in den USA. Bei meiner vorletzten USA-Reise war ich mindestens in ein Dutzend Banken und habe mich über die Konditionen, die Nutzungsmöglichkeiten und die Kontoeröffnung erkundigt.

      Fells Fargo fand ich sehr kompetent und gut. Jedoch auch eher teuer. Kostenlose Girokonten ohne Mindesteinlage oder Mindestumsätze findet man oft bei lokalen Banken.

      Mein aktuelles Konto habe ich bei der Bank of Hawaii und bin sehr zufrieden damit. Meine Ansprechpartnerin antwortet auf Fragen per E-Mail von einem Tag auf dem nächsten und zwar nicht wie in den USA leider viel zu oft mit einem Standardtext, der nicht weiterhilft sondern selbst geschrieben. Eine Kontoeröffnung ist allerdings nur in den Filialen auf den Inseln möglich.

      Das Online-Banking der Bank of Hawaii funktioniert auch für mich als Ausländer ohne SSN. Post bekomme ich nach Deutschland, z.B. die Debit Card. Von der Sorte Bank wird es in den USA weitere geben. Finden wir sie als Gemeinschaft gemeinsam!

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  9. Stefan sagt:

    Hallo!

    Ich habe ein Checking Account bei der Bank of America, und ein deutsches Bankkonto bei der Sparkasse in Deutschland.
    Nun würde ich gerne Geld auf mein amerikanisches Konto Überweisen, ich habe einige Fragen zum Online Überweisungsformular:
    Im ersten Abschnitt soll man ja die Adressdaten des Empfängers eingeben. So weit so gut – da ich eine amerikanische Adresse habe ist das kein Problem.
    Dann steht da :
    Kontonummer/IBAN*:
    So – meinen die nun meine Checking Account number? Oder die Routing Number meiner Bank?
    Im zweiten Abschnitt steht :
    Name des Kreditinstitutes*:
    Straße/Hausnummer*:
    So ich habe bei Bank of America nachgefragt genau 3 mal, und immer verschiedene Informationen bekommen. Einer meinte ich sollte die Bank of America Adresse angeben wo ich mein Konto eröffnet habe, ein anderer Mitarbeiter gibt mir eine komplett andere Adresse einer BoA Filiale etc. Was stimmt denn nun? Dachte ich frage lieber jemanden der Erfahrung mit Überweisungen an die BoA hat.
    Bezüglich der Gebühren sagte mir die BoA es würde 16 Dollar kosten, und bei der Sparkasse wären es nochmal 20 Euro. Gibt es eine preiswertere Variante?

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    • Rene sagt:

      Hallo lieber Stefan,
      ich habe die gleiche Konstellation. Also wenn Du StaSpa >> BoA überweisen willst auf alle Fälle alle Gebühren in USA zahlen. Ist dann nur 15,– $. Zumindest zahle ich das. StaSpa kostet dann nichts. Ich werde demnächst auch nur noch US-Dollar überweisen und nicht mehr in DM. Die auf bei der StaSpa konnten mir nicht sagen was günstiger ist. Leider. Meine Inc. ist in Delaware aber eigenartiger Weise ist mein Bank Account in Florida. Also ich muss immer Florida angeben, dann die Kontonummer (Checking Account Number). Die Routing nummer (ich glaube das ist die ACH No.) kommt danach. Dann die Adresse der Bank. War für mich auch nicht ganz einfach in Erfahrung zu bringen in welchem Staat meine Bank ist und deren Anschrift. Darf ich mal fragen wie Du das mit dem Konto überhaupt gemacht hast? Bekommt man ja eigentlich nur wenn man drüben vor Ort selber bei der BoA eröffnet .
      Preiswertere Variante: ich habe bei der Fidor Bank ein Konto. Ist eine sehr gute und billige Onlinebank. Solltest dort auch ein Konto machen. Letzte Überweisung von dort in Dollar hat mich 5,– € gekostet. Gebühren hier und in den USA keine, also 0,–$ ;). Sollest Du dort auch ein Konto machen kannst mich vielleicht als Empfehlungsgeber angeben.

      Kannst mich immer gerne anschreiben oder anrufen 089 97399061 oder 0163 6321291.
      LG
      René

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  10. Manuel sagt:

    Hallo Gregor,
    vielen Dank für diesen ausführlichen Artikel.
    Hierzu habe ich noch drei etwas speziellere Fragen, die Du vielleicht beantworten kannst:
    Wenn ich das Checking Account eröffnet habe, dann erhalte ich ja zwei Karten:
    1. Die ATM Karte sofort
    2. Die Bankkarte nach 5-10 Tagen.

    Frage 1: Reicht die ATM Karte aus, wenn ich an einem ausländischen ATM (speziell in Mexiko) Bargeld ziehen will oder benötige ich dafür die Bankkarte mit Chip?

    Frage 2: Kann ich mit dem mir zur Verfügung stehenden Online-Banking des Checking Accounts internationale Überweisungen (speziell nach Mexiko) tätigen?

    Frage 3: Gibt es irgendeine Bank / Möglichkeit in den USA ein Checking Account mit Debit Karte zu eröffnen, ohne dafür persönlich in der Filiale zu erscheinen?

    Vielen Dank vorab für Deine Infos!

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    • Gregor sagt:

      Sehr gute Fragen!

      1. Die ATM Card ist so etwas wie eine Service-Karte in Deutschland und wird aller Wahrscheinlichkeit nicht in Mexiko am Geldautomaten funktionieren. Ich kann das nicht mehr testen, da ich das Konto bei der US Bank geschlossen habe.
      2. Ja, dass ist der Sinn vom Online-Banking. Je nach Bank könnte es aber sein, dass man speziell für ausgehende Auslandsüberweisungen separat freigeschalten werden muss. Bei der Kontoeröffnung würde ich erwähnen, dass ich das vorhabe, damit das gleich freigeschaltet ist (falls nicht sowieso schon).
      3. Bisher kenne ich noch keine Bank in den USA, bei der das möglich ist. Ich bin selbst auf der Suche nach so einer Möglichkeit.

        Bei Broker-Konten könnte das der Fall sein, doch hier fehlt mir die Erfahrung, ob man vom Brokerkonto auch auf andere Bankverbindung (außer Referenzkonto) überweisen kann.

        Das Banking-System in den USA ist längst nicht so effizient wie bei uns in Deutschland. Aber ich habe gut Hoffnung, dass sich künftig daran etwas ändern wird … und das auch Kontoeröffnung online aus einem anderen Land möglich werden.

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  11. Karl sagt:

    Hallo,
    meine Tochter geht demnaechst fuer 1 Jahr nach USA.
    Zur Vorbereitung würde ich gerne ein Konto auf einer US-Bank anlegen, von Deutschland aus.
    Frankfurt ist in Reichweite, gibt es eine US-Bank die das hier anbietet?
    Danke vorab für Eure Antworten.
    Karl

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  12. Mic sagt:

    Prepaid Firmenkreditkarte USA online beantragen
    Gibt es diese Möglichkeit oder kann ich das auch nur vor Ort machen ?

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    • Gregor sagt:

      Man kann Prepaid-Telefonkarten von Deutschland aus bestellen. Ob das auch mit Prepaid-Kreditkarten möglich ist, weiß ich nicht und ich tue mich immer schwer Dinge zu empfehlen, die ich nicht selbst getestet habe. Bitte einfach danach googlen.

      Jedenfalls kann ich mir vorstellen, dass das möglich ist. Schließlich kann man in den USA genau wie bei uns Prepaid-Karten an der Tankstelle kaufen. Eigentlich müsste die nur jemand in einen Briefumschlag stecken und nach Deutschland senden …

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  13. Dirk Behncke sagt:

    USD in bar bekommen:

    Kann ich in Deutschland bei einer Amerikanischen Bank ein USD-Konto eröffnen um dadurch die Möglichkeit zu bekommen USD in bar abzuheben?

    Dirk

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    • Gregor sagt:

      Hallo Dirk,

      bitte entschuldige, dass hier ist das Spezial-Portal für „deutsche Banken“ – nicht für amerikanische. Vermutlich habe ich deswegen nicht die Top-Antwort für dich.

      Aber als DKB-Kunde kann man sich über Nacht Bargeld in US-Dollar per Kurier zusenden lassen. Wie das funktioniert, sehen Sie in diesem Artikel: https://www.deutscheskonto.org/de/reisegeld/

      Hilft das weiter?

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  14. Jürgen Schindler sagt:

    Meine Frage:
    Bin öfter in den USA und habe ein Konto bei Wells Fargo. Überweise kein Geld, sondern bezahle nur mitgebrachtes (nur was erlaubt ist) Geld ein. Kann es in irgendeiner Weise Probleme mit dem US Staat kommen?

    Jürgen

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    • Gregor sagt:

      Zinsfreies Girokonto oder? Fällt mir nichts ein, was dagegen sprechen sollte.

      Bitte aber nicht als rechtsverbindliche Antwort auffassen, das ist hier ein Webportal für smarte Bankkunden – nicht für Juristen 😉

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  15. Michael Boldt sagt:

    Servus Gregor,
    vielen Dank für die Pflege dieser interessanten Webseite!

    Nun zu meiner Frage: Ich habe sowohl eine deutsche, als auch eine kanadische Visa-Karte nebst zugehörigem Konto in D-Land u. Canada.
    Auf dem deutschen Konto liegen umzugsbedingt auf einem Unterkto. noch ein paar Can-$ „nutzlos“ herum, die ich nun gern auf die ausländische Karte für den nächsten Urlaub transferieren möchte.

    Ein Anruf bei Visa Dl ergab die wenig hilfreiche Aussage, daß ich mich an die deutsche Hausbank wenden solle, was aber auch nicht wirklich weiter hilft.
    Auch der Umweg über die PayPal Konten gelingt nicht, da hier (a) keine Dollareinzahlungen akzeptiert werden und (b) nur vom Referenz-Kto (ungleich $-Kto.) 🙁

    Ich bitte um Rat, wie man diese Transaktion möglichst spesenarm vornehmen kann.
    LG, Michael

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    • Gregor sagt:

      Der Ansatz von Visa Deutschland ist doch recht vernünftig, dass du die Bank bei der das Geld liegt, fragst, wie man es am besten auf das Konto CAD-Konto der Visa Card übertragen kann.

      Comdirect-Kunden beispielsweise sparen sich den Währungsumtausch, wenn sie CAD überweisen und bereits CAD auf dem Konto haben. Das ist aber von Bank zu Bank verschieden. Deswegen ist es eine gute Idee die betreffende Bank zu fragen. Ist sie gut, hat sie eine Lösung für dich 😉

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  16. Carlo sagt:

    Hallo.
    Ich habe ein super Job-Angebot für eine deutsche Firma in den USA zu arbeiten … dauerhaft … Jetzt versuche ich mich natürlich IM Internet über alles schlau zu machen.

    Meine Fragen:
    1. Benötige ich eine Schufaauskunft um ein Konto in den USA zu eröffnen? Oder holen sich die US Banken Infos in Deutschland?
    2. Wie bekomme ich in den USA eine Kreditkarte?

    Freue mich auf hilfreiche Antworten.

    LG Carlo

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  17. Stefan sagt:

    Hallo,

    Meine Frau und ich sind leidenschaftliche USA Urlauber und ärgern uns. Stürmisch regelmäßig, wenn der Wechselkurs gerade zum Reisezeitpunkt für uns ungünstig wird. Da wir derzeit wieder in den USA sind, überlege ich, ein US Konto zu eröffnen, um bei günstigem Wechselkurs Geld dorthin zu überweisen.

    Mir ist die HSBC aufgefallen, die zwar 3 Dollar / Monat für die Kontoführung verlangt, dafür aber sonst keine Anforderungen stellt. Hat jemand mit HSBC Erfahrung oder aktuell bessere Erfahrungen mit Banken für kleine Einlagen?

    Ach ja: Das Institut sollte natürlich mit Non-Residents zusammenarbeiten…

    Vielen Dank!

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    • Martin sagt:

      Hallo Stefan, hättest du evtl einen Link zu HSBC mit Ansprechpartner, konnte da bis jetzt nichts finden…

      Ich suche für unsere Firma ein Möglichkeit Zahlungen unserer US Kunden in den USA anzunehmen und dann kostengünstig auf unser deutsche Konto zu transferieren, da HSBC sowohl in den Staaten als auch in Deutschland vertreten ist, wäre da ja evtl eine Kontenzusammenstellung möglich!?

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  18. Andrusik sagt:

    Hallo,

    gerade vor 2 Wochen während meiner Reise in USA habe ich ein Konto bei Wells Fargo eröffnet. Keine Probleme. Von Dokumenten habe ich mein Reiseausweis und Führerschein vorgelegt, es hätte als 2. Dokument auch eine Kreditkarte mit dem Namen ausgereicht. Zunächst gab es die Rede von einer US Adresse, wohin sie die Unterlagen zuschicken können. Dann, nach einer Recherche, stellte der Bankmitarbeiter fest, dass sie alles auch nach Deutschland schicken können. Also keine gültige US Adresse notwendig!
    Gestern kam ich wieder nach Hause, die Post von der Bank war schon da. Die beiliegende Debit Karte aktivierte ich per Skype Anruf auf die angegebene Nummer.
    Online Zugang funktioniert auch ohne Probleme.
    ++++++++++++++
    Zunächst versuchte ich bei Chase Bank das Konto zu eröffnen, ohne die US Adresse mit Nachweis wollten sie gar nicht reden.

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    • Gregor sagt:

      Klasse! Vielen Dank für das Einbringen dieser guten Erfahrung hier 🙂

      Wie sieht es aus mit der Kontoführungsgebühr? Gebührenfrei bei einer Mindesteinlage?

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      • Andrusik sagt:

        Entschuldigung!
        Ja, ab 1500,- USD auf dem Konto, oder einigen kleinen Transaktionen (10 / Monat) ist das Konto gebührenfrei. Die ersten 30 Tage sind auch gebührenfrei.
        Nämlich gab es 2 Konten im Paket: Checking und Savings.

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        • Gregor sagt:

          Vielen Dank für die Info. Das sind gute Bedingungen und die Bank ist für US-Verhältnisse wirklich top. Vor allem die hohe Anzahl von Filialen in wirklich sehr vielen Bundesstaaten macht diese Bank gerade für Leute, die nicht immer an den selben Ort zurückkehren, interessant. Gute Wahl getroffen!

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          • Felix sagt:

            Kann diese Angaben bezüglich Wells Fargo bestätigen.

            Bin aktuell für längere Zeit in den USA und habe bei Wells Fargo (nicht zuletzt wegen frühkindlicher Prägung durch Lucky Luke Comics ;-)) vor ein paar Wochen ein Konto eröffnet.
            Wells Fargo war bei mir die mit abstand günstigste, freundlichste und kompetenteste Bank.
            Ich erreiche die Gebührenfreiheit durch die 10 monatlichen Transaktionen mit der Visa Debit Card. An guten Tagen habe ich auch schon mal diese Anzahl an einem Tag.
            Insofern ist das wirklich nicht schwer.
            Der große Vorteil von Wells Fargo gegenüber kleineren, regionalen Banken hier in Kalifornien ist zum einen die schiere Dichte der Filialen und ATMs, zum anderen aber auch das hervorragende Onlinebanking und die Wells Fargo App. Zudem ist Wells Fargo bestens mit Apple pay, Android pay und PayPal integriert. Über die automatischen Systeme ist eine sofortige Bestätigung der Konten möglich und man kann sofort mit Onlineeinkäufen loslegen.

            Geld zahle ich mittels einer wohleinstudierten Choreographie am Wells Fargo ATM ein. Der maximale Auszahlungsbetrag pro Transaktion liegt bei US$800, der maximale Einzahlungsbetrag bei US$600 (Limit von 30 Scheinen pro Transaktion, bei der Auszahlung erhalte ich immer 40 Stück US$20 Scheine). Sodass einige Transaktionen notwendig sind um größere Beträge zu transferieren.
            Bei einer Abhebung von US$800 berechnet der Wells Fargo ATM eine Surcharge von US$5, sodass US$805 auf der Abrechnung landen. Diese erstattet die DKB bekanntermaßen.

            Zwischenzeitlich wurde leider meine DKB Karte hier in den USA geskimmt und nach einigen missbräuchlichen Transaktionen (ca. 775€) entsprechend gesperrt.
            Ich habe daraufhin in Absprache mit der Hotline im Onlinebanking meine Versandadresse bei der DKB auf meine US Adresse ändern lassen um die neue Karte gleich hier empfangen zu können.
            Ich werde berichten wie das Ganze ausgeht. Zum einen die Rückerstattung der missbräuchlichen Buchungen wie auch der Versand der Karte in die USA.

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            • Gregor sagt:

              Sehr interessant! Vielen Dank für diese wertvollen Erfahrungen 🙂 Und ja, bin jetzt auch gespannt, wie es mit dem Fall ausgeht! Viel Glück …

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  19. Peter sagt:

    Hallo Gregor,

    Glückwunsch und Dank für diese informative und hilfreiche Webseite.
    Nur eine Frage zur US-Kontoeröffnung aus Deutschland für 347 bzw. 429 €. Um welche Bank handelt es sich und was für Kreditkarte wird angeboten? Danke vorab für Deine Antwort.
    LG. Peter

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  20. Peter sagt:

    Herzlichen Dank für die schnelle Antwort.

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  21. Joerg sagt:

    Noch ein Tipp wegen der US-Adresse:
    Bei UPS-Shops (nicht USPS!) bekommt man eine richtige US-Adresse, die kein „Postfach“ ist. Kostet allerdings für 1/2 Jahr mind. 60 – 80 USD.
    Habe ein Konto bei Wells Fargo, das Online-Banking ist nicht so toll. Das bei Bank of America ist besser und die Benachrichtigung (nach Belastungen etc.) ist auch klarer und geht schneller. Bei beiden Konten gibt es einen Waiver für die Kontoführungsgebühren ab 1500 USD, also dann kostenfrei wenn immer so viel drauf ist. Beide haben fast in allen Bundesstaaten ein grosses Filialnetz (und es klappt mit dem deutschen Pass). VG

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    • Christoph sagt:

      Hallo Jörg,
      ich habe soeben mit Suntrust gechattet. Online-Eröffnung geht, wenn man eine social security number hat und eine US Anschrift. Habe ich beides nicht.
      Also muss ich persönlich erscheinen. Dann reicht Reisepass und ein weiterer Identifizierungsnachweis wie z. B. Führerschein.
      Allerdings benötigt man dennoch eine US Anschrift.
      Eine Hotelanschrift reicht nicht. Ebenso eine P.O. box office Anschrift.

      Daher bin ich skeptisch mit der UPS Anschrift. Wie setzt die sich zusammen? Auf der UPS-Seite finde ich nur Shipping addresses. Das klingt mir ähnlich wie die P.O. box Anschrift die auch nicht akzeptiert wird.

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  22. Moju sagt:

    Ich möchte ein Konto in USA eröffnen, hier gibt es ja eine Möglichkeit über amerikakonto.com. Aber wie kann ich das Konto wieder löschen? Wie kann ich überweisen? Online, wie hier beschrieben z.B. mit Transferwise? Und wie abheben? An welchen Bankautomaten? Was passiert, wenn ich meine Adresse ins Ausland verlegen will? Erhalte ich eine verlässliche Adresse und Telefonnummer der Bank, damit ich in Kontakt treten kann? Oder ist das Bankkonto nur mit Wohnsitz in Deutschland gültig? Bestehen Unterschiede, wenn ich das Konto selber in USA eröffnet habe und diesem?

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    • Redaktion sagt:

      Viele gute Fragen! Antworten folgen der Reihe nach:

      • Üblicherweise werden US-Bankkonten persönlich irgendeiner Filiale der gleichen Marke aufgelöst und das Restguthaben ausbezahlt. Für unsere deutschen Kunden werden wir jedoch eine bequemere Lösung entwickeln können. Bisher wollte niemand sein Konto zurückgeben 🙂
      • Überweisen kann man per ganz normaler Auslandsüberweisung. Wir selbst empfehlen jedoch TransferWise für Beträge bis 10.000 USD. Hier der letzte Bericht / Anleitung von Gregor bezüglich günstige USA-Überweisung: https://www.deutscheskonto.org/de/transferwise-ueberweisung/
      • Bargeld abheben kann man an allen Automaten, die MasterCard akzeptieren. Außerhalb der USA ist das nicht so empfehlenswert, weil wie bei US-Karten üblich 2 % Auslandseinsatzentgelt erhoben werden. Zzgl. der allgemeinen Abhebegebühr. Auf unserem Spezial-Portal findet man bessere Karten zum Geldabheben auf Reisen.
      • Die Wohnsitzadresse kann jederzeit geändert werden. Sie ist nicht an Deutschland gebunden.
      • Die Bank ist rundum die Uhr für ihre Kunden telefonisch erreichbar.
      • Es gibt keinen Unterschied, ob das Konto eigenständig in den USA oder über unseren Service eröffnet wird. Der Preis-Leitungsumfang ist genau derselbe. Wer sich von uns bei der Kontoeröffnung helfen lässt, bekommt einen Schienenprogramm. Vom Kontoantrag über die „Interviewfragen“ der Bank inklusive der Umschiffung von Restriktionen (die in den letzten Monaten zugenommen haben) bis zur Ankunft des Scheckhefts in Deutschland, ist alles für unsere Leute vorbereitet. Wenn jemand in die USA reist und sich alles selbst organisiert, spart er natürlich die Kosten für unseren Service ein. Für die einen kommt mehr das, für die anderen mehr das in Frage. Grundsätzlich gilt: Reisen bildet 🙂
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      • Moju sagt:

        Vielen Dank für die schnelle Antwort. Jetzt muss ich mich erst mal auf dem Spezialportal schlau machen.

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  23. Felix sagt:

    Hi, ich nochmal 🙂

    Kurz zum Ausgang des Kreditkartenbetrugs hier mal eine kurze Timeline:
    02.04.16: Tag der missbräuchlichen Nutzung in diversen Geschäften einer Shopping Mall in Torrance (westlich von Los Angeles, ca. 6 Fahrstunden von mir entfernt)
    03.04.16: Versuch am Abend Geld am Automaten abzuheben, was aber aufgrund der automatischen Sperre fehlschlägt. Im Online Banking ist eine große Anzahl ungebuchter Beträge zu sehen. Anruf bei DKB (aufgrund der Zeitverschiebung war es in Deutschland bereits Sonntagmorgen, ca. 6 Uhr), Auskunft dass Karte automatisch gesperrt wurde und weiterhin gesperrt ist.
    04.04.16: Ich ändere meine Versandadresse auf meine US Anschrift.
    05.04.16: Ich sende das ausgefüllte Reklamationsformular mit einem Auszug der inzwischen gebuchten, missbräuchlichen Umsätzen per E-Mail an die DKB. Die tlw. glatten Beträge deuten darauf hin, dass Gutscheinkarten gekauft wurden. Zusätzlich sperre ich die Karte eigenhändig im Portal um den Versand einer neuen Karte auszulösen. Die Hotline teilte mir mit dies sei nicht nötig. Da die Karte aber im Online Banking immer noch als aktiv angezeigt wurde habe ich sie sicherheitshalber selbst gesperrt.
    10.04.16: Eine neue Karte ist im Online Banking sichtbar. Sie enthält alle alten, rechtmäßigen Buchungen und damit auch das Saldo ohne die missbräuchlichen Buchungen. Die alte Karte ist weiterhin zu sehen, weist jetzt aber ein Minus auf. Der PIN Brief kommt an meiner deutschen Anschrift an.
    12.04.16: Ich erhalte ein händisch von zwei Mitarbeitern unterzeichnetes Schreiben der DKB, datiert auf den 05.04.16, an meine US Anschrift, das mich darüber informiert, dass meine DKB Depots aufgrund meines US Bezuges gekündigt und ausgezahlt werden.
    16.04.16: Die neue Karte kommt an meiner deutschen Anschrift an.
    14.04.16: Ich erhalte ein Schreiben der Bayern Card Services (BCS) an meine US Anschrift. Man teilt mir mit man benötigt eine unterschriebene Erklärung, dass ich die Umsätze nicht selbst getätigt habe und auch niemandem meine Karte überlassen habe. Eine Frist von 14 Tagen ist gesetzt.
    22.04.16: Ich sende das unterzeichnete Formular per Online-Fax an die BCS. Später sagt mir der DKB Support ich hätte es auch per E-Mail an DKB schicken können und es wäre dort an BCS weitergeleitet worden.
    25.04.16: Die neue Karte erreicht mich in den USA. Meine Eltern haben sie mir aus Deutschland geschickt. Sie funktioniert auf Anhieb.
    03.05.16: Die alte Karte wird im Online Banking nun mit einem ausgeglichenen Saldo angezeigt. Die missbräuchlichen Buchungen sind verschwunden. Für mich ist der Fall damit abgeschlossen.

    Höhe des fraglichen Betrags: 1.354,45 €
    Gesamtdauer des Unterfangens: 31 Tage
    Investierte Zeit (DKB Hotline, Korrespondenz): ca. 2 Stunden

    Vielleicht hilft es ja jemandem mal einen Überblick über das Prozedere und die Dauer zu bekommen.

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    • Gregor sagt:

      Oh ja, auf jeden Fall! Vielen Dank für die Zurverfügungstellung des Protokolls für unsere Leser!

      Auch bei der DKB sehe ich Verbesserungspotenzial und das mal über „meine Schiene“ reinreichen.

      Wünsche dir eine gute Zeit in den USA und viel Freude mit der DKB Visa Card 🙂

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  24. Ulli sagt:

    Bei welcher US Bank ist es möglich, mit der entsprechenden Credit Card in Deutschland (kostenlos) Geld von den gängigen Geldautmaten abzuheben?

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  25. Profil8888 sagt:

    Hallo, wurde in der Bank von dir ein Foto gemacht? Ist auf der Debitcard ein Foto von dir drauf?

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  26. Profil8888 sagt:

    Ich frage, weil die Bank of America in 2006 ein Foto von mir machte und dieses auf der Debitcard abgedruckt wurde..

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    • Felix sagt:

      Bei vielen Banken in den USA kann man ein eigenes Design für die Karte nutzen. Zum Standardrepertoire gehört bei den meisten Banken auch ein Design, das ein Bild des Karteninhabers vorsieht.
      Dies soll wohl Kartenbetrug erschweren. Es ist aber vollkommen optional.

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  27. Ralf sagt:

    Hallo,
    ich fahre 2 x im Jahr zum Spielen nach Las Vegas. Bisher habe ich immer Bargeld (Euro) nach Las Vegas mitgenommen und dieses Bargeld dann mit mir rumgetragen oder im Hotelsafe deponiert. Ich fänd es schlauer und sicherer, wenn ich mein Geld bei der Ankunft auf ein amerikanisches Konto einzahlen und es dann mit einer ATM Card bei Bedarf abheben könnte. Wenn ich größere Gewinne mache, was hin und wieder passiert, könnte ich das Geld auf meinem USA Konto, bis zu meinem nächsten Trip dort parken und brauchte es nicht immer zwischen Deutschland und Las Vegas hin und her zu transportieren. Meine Frage: Ist so etwas Legal und wenn ja, kann ich mit einer Kontokarte, oder einer Visacard, die zu dem Konto gehört auch in Deutschland von diesem Konto, bei Bedarf Geld abheben?

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    • Gregor sagt:

      Mit dem speziellen Freizeitvergnügen in Las Vegas, kenne ich mich nicht aus. 😉

      Eine Kontoeröffnung, Ein- und Auszahlungen sind auf jeden Fall legal. Ebenso, wenn Sie in Deutschland mit der Karte Bargeld aus dem Automaten abheben. Allerdings sind die Gebühren bei den meisten US-Banken nicht besonders vorteilhaft dafür. Etwa 2 % Auslandseinsatzentgelt und eine Pauschale für die Abhebung. Oft 5 Dollar. Naja, wird wohl nicht so oft vorkommen.

      Wenn Sie ein Konto vor Ort eröffnen, sind die Einzahlungen und Auszahlungen am Schalter sowie über die Automaten grundsätzlich for free. Eine ATM-Card oder Debit-Visa bzw. Debit-MasterCard wird ebenfalls meistens kostenlos ausgestellt. Einige Banken erheben Kontoführungsgebühren … und wiederum einige erlassen Ihnen diese, wenn Sie ein bestimmtes Mindest-Guthaben auf dem Konto belassen.

      Wünsche in jeder Hinsicht viel Erfolg bei der nächsten Vegas-Reise!

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      • ralf sagt:

        Vielen Dank Gregor,
        ich habe zwischenzeitlich Ihren TransferWise-Film angeschaut.
        Mit diesem System könnte ich, falls ich das richtig verstanden habe, relativ schnell und günstig für Nachschub sorgen, wenn es mal nicht so gut läuft, aber auch in Gegenrichtung Geld von meinem US Konto abbuchen, wenn es mal sehr gut gelaufen ist, hab ich das richtig verstanden?
        LG Ralf

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        • Gregor sagt:

          Ja, das ist richtig! Der Transfer dauert meistens zwischen 2-3 Tage und die Konditionen sind wirklich super. Gerade, wenn man keine riesigen Summen zu bewegen hat.

          Wie die Überweisung von den USA nach Deutschland funktioniert, hat Susanne in diesem Artikel beschrieben.

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  28. Christoph sagt:

    Hallo Jörg,
    ich habe soeben mit Suntrust gechattet. Online-Eröffnung geht, wenn man eine social security number hat und eine US Anschrift. Habe ich beides nicht.
    Also muss ich persönlich erscheinen. Dann reicht Reisepass und ein weiterer Identifizierungsnachweis wie z. B. Führerschein.
    Allerdings benötigt man dennoch eine US Anschrift.
    Eine Hotelanschrift reicht nicht. Ebenso eine P.O. box office Anschrift.

    Daher bin ich skeptisch mit der UPS Anschrift. Wie setzt die sich zusammen? Auf der UPS-Seite finde ich nur Shipping addresses. Das klingt mir ähnlich wie die P.O. box Anschrift die auch nicht akzeptiert wird.

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  29. Gerhard sagt:

    Ich habe das Konto mit online Zugang in New York bei Wells Fargo eröffnet. 600 Euro für den Flug incl. Hotel.

    War eine 60 Minuten Sache. Debit Card mitgenommen und das Original wurde nach D geschickt. Benutze ich als Spesenkonto weltweit.

    In den meisten Läden hier in D funktioniert die. Allerdings nicht bei Edeka. Aldi, Lidle Rewe und Tanken geht gut.

    Buchungen sind sehr schnell. Geh‘ zum Automaten, hol‘ Geld ab und die sind direkt auf deinem Konto ersichtlich. Ebenso bei der Einzahlung.

    Kostenlos wenn:

    1500 $ drauf
    10 Swipes mit der Karte im Monat
    500 $ Mindesteingang

    Ist eines davon erfüllt spart man sich die 10$ Kosten.

    Alles total unkompliziert. Ich habe Kunden in USA und besuche die, war Grunderklärung genug.

    Onlineportal ist wirklich gut und per Email kommt jeden 15. Der Kontoauszug. Sehr übersichtlich.

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    • Gregor sagt:

      Klasse! Vielen Dank für diesen tollen Tipp zzgl. Kurzbericht über Kontoeröffnung und Nutzung. 🙂

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    • Sasha sagt:

      Hallo Gerhard,

      vielen Dank für dein Feedback. Kannst du mir verraten, welche Filiale das in NYC war? Ich will im März mein Konto in New York eröffnen.

      Wells Fargo wird mein 2. Versuch sein, vorher möchte ich es bei Chase ausprobieren.

      Vielen Dank!

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  30. Sue Riahi sagt:

    Einige dieser Banken verlangen nicht einfach nur eine inländische Adresse, sondern die Vorlage z.B. einer Rechnung, aus der diese hervorgeht.

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  31. Deine Mutti sagt:

    Wells Fargo, TD Bank und Bank of America offen Konten für nicht Amerikaner.

    Weisst man ob Chase das auch macht?

    https://www.wellsfargocommunity.com/docs/DOC-1505
    https://www.tdbank.com/tdhelps/default.aspx/can-a-foreigner-non-us-or-canadian-citizen-open-and-operate-a-td-bank/v/39129370/

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    • Sasha sagt:

      Hallo Deine Mutti,

      mich hat die Frage mit Chase auch seit Wochen beschäftigt, da ich im März ein Konto eröffnen möchte.

      Auf der Webseite von Chase findet man nichts. Ich habe Gestern Chase über Facebook angeschrieben und die Antwort war, dass man eine US Adresse benötigt. Also fällt für die Meisten die Chase-Bank raus.

      Falls Jemand es doch geschafft hat, dann wäre ich über einen Tipp sehr dankbar 🙂

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  32. Unik sagt:

    Hat jemand Erfahrung mit der Auslieferung/Ausgabe am Schalter von effektiven Stücken von Wertpapieren (Aktien) in den USA ?

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