Überweisung in die USA als Beispiel

TransferWise im Test:
Überweisung ins Ausland für nur 1 €

Möchten Sie Geld in ein Land mit anderer Währung überweisen? Beispielsweise in die USA? Und das möglichst sehr kostengünstig?

Dann sind Sie auf unserem Spezial-Portal goldrichtig!

Unseren Lieblings-Dienstleister für Auslandsüberweisungen TransferWise haben wir Ihnen bereits in mehreren Artikeln vorgestellt.

Heute folgt ein Update, in dem ich zeige, wie ich eine Rechnung in Höhe von 50 US-Dollar mit TransferWise bezahle:

Hier geht es zu TransferWise ►►► https://transferwise.com
Und hier können Sie unseren ►►► Youtube-Kanal abonnieren 🙂
Hinweis zum Videoclip: Üblicherweise beträgt die Dauer der Überweisung zwischen Deutschland und den USA via TransferWise 2–3 Banktage. Wenn Sie die Datumsangaben im Videoclip genau ansehen, werden Sie feststellen, dass es in meinem Fall ein paar Tage mehr bis zur Gutschrift gebraucht hat.

Die Ursache möchte ich Ihnen nicht vorenthalten, zeigt sie doch eine tolle Eigenschaft des Anbieters. Ich habe mich in der Kontonummer vertan. Die letzte Zahl hat gefehlt. So konnte die Überweisung nicht gutgeschrieben werden und das Geld wurde zurückgesandt.

Darüber erhielt ich von TransferWise eine Benachrichtigung per E-Mail. Ich wurde gebeten die Kontonummer zu überprüfen und ggf. zu korrigieren. Alternativ hätte ich mir den Betrag wieder auf mein deutsches Bankkonto erstatten lassen können!

Der Fehler lag bei mir – also korrigierte ich die Kontonummer und sandte gebührenfrei das Geld nochmals auf die Reise. Diesmal erfolgte die Gutschrift innerhalb der 2–3 Tage auf dem Konto des Zahlungsempfängers!

Klasse war, dass TransferWise, obwohl der Fehler eindeutig bei mir lang, die zweite Überweisung gratis durchführte und vor allem keine Zusatzgebühren für den Aufwand der Rücksendung berechnete.

An dieser Stelle vielen Dank an TransferWise!

TransferWise hilft dem „kleinen Mann“ 😉

Dank TransferWise sind solche internationalen Geschäfte zwischen Kleinunternehmern – wie das Bezahlen der Rechnung über 50 USD für das Komponieren einer Hintergrundmusik – erst möglich geworden.

Meine Hausbank im Internet, die DKB, hätte mir für eine USA-Überweisung 12,50 Euro berechnet und die geldempfangende US-Bank auch nochmal 15 USD.

Die Korrespondenzbank für den Transfer zwischen meiner und seiner Bank hätte voraussichtlich auch noch zwischen 10 und 20 Euro gekostet!

Für kleinere Beträge würde ebenfalls PayPal infrage kommen. Allerdings setzt das voraus, dass beide über ein PayPal-Konto verfügen.

Nicht jedem ist bekannt, dass Paypal neben der Überweisungsgebühr für Händler rund 3 % auf den aktuellen Wechselkurs draufschlägt. Aber bei kleineren Beträgen macht das noch nicht so viel aus … in unserem Fall wären es rund 1,40 Euro im Wechselkurs verrechnete Gebühren gewesen! Die Gebührenstruktur beim Währungswechsel gilt auch für Privatkunden!

Warum ich TransferWise nutze?

Ich habe mich für TransferWise zur Abwicklung meiner Auslandszahlungen entschieden, weil mir diese Punkte besonders gut gefallen:

  • dauerhaft erstklassiger Wechselkurs durch „Poolsystem“ (siehe Vorstellung TransferWise)
  • nur ein Login für private und geschäftliche Zahlungen (mehrere Firmen verwaltbar)
  • mehrere „Finanzierungsquellen“ für die Überweisung möglich:
    • herkömmliche SEPA-Überweisung auf das TransferWise-Konto
    • per Sofort-Überweisung (TÜV-zertifizierter Dienstleister)
    • Abbuchung von einer Kreditkarte
  • schnelle Ausführung der Überweisung
  • schnelle und kostenlose Eröffnung des TransferWise-Benutzerkontos.

“Einfach bei TransferWise anmelden”

… und ab sofort günstiger überweisen!

https://transferwise.com

Werfen wir noch einen Blick auf die Gebühren!

Nicht jede Überweisung mit TransferWise kostet lediglich einen Euro so wie in meinem Selbsttest. Bei Überweisungen in die USA werden auf den aktuellen Kurs 0,5 Prozent – das sind 2,5 Prozent­punkte weniger als bei Paypal oder Western Union – an Gebühren aufgeschlagen.

Der Grundpreis liegt bei einem Euro!

Bei 0,5 Prozent kosten alle USA-Überweisungen im Gegenwert bis 200 Euro nur einen Euro an Gebühr. Ab der 200-Euro-Schwelle greift der Prozentsatz.

Würde man beispielsweise 500 USD – das ist die Mindesteinzahlung für das Girokonto in den USA, welches bereits einige Leser über uns eröffnet haben – überweisen, läge man bei aktuell 2,23 Euro an Gebühren. Das ist wesentlich weniger als bei einer klassischen Auslandsüberweisung von einer Bank aus.

Wie einer unserer letzten Tests zeigte, lohnt sich TransferWise auf jeden Fall bei Überweisungen unter 2.500 Euro (USA-Überweisung günstig). In diesem Test wurde allerdings nicht berücksichtigt, dass in den meisten Fällen noch Gebühren von Korrespondenz-Banken sowie die Gebühren der US-Bank für eine ankommende internationale Überweisung anfallen.

Deswegen nutze ich für Überweisungen bis 10.000 USD immer TransferWise …

… und fahre damit sehr gut. Schließlich haben meine US-Banken – und dasselbe Feedback habe ich auch von mehreren Lesern schon erhalten – keine Gebühren für die Gutschrift auf dem US-Konto berechnet, wenn die Überweisung mit TransferWise reinkam. Diese zählt nicht als Auslandsüberweisung im banktechnischen Sinn!

Bei unserem Test „günstig nach Tschechien überweisen“ hat TransferWise übrigens bei jeder Summe gewonnen, was daran liegt, dass der Wechselkurs einfach deutlich besser war als bei den ebenfalls getesteten Banken!

Euro zum US-Dollar wird extrem häufig gehandelt, so dass deutsche Banken hier ebenfalls einen fairen Kurs anbieten.

Die Gebühren unterscheiden sich von Land zu Land

Wenn Sie in ein anderes Land als USA transferieren möchten, können Sie gerne vorab einen Blick auf die Gebührentabelle werfen.

Es ist kein vollständiger Vergleich mit einer alternativen Banküberweisung, weil sich die Kosten für eine internationale Währungstransaktion grundsätzlich aus

  • den offiziellen Gebühren laut Preisverzeichnis und
  • dem Wechselkurs (hierin verstecken Anbieter gerne weitere Gebühren)

zusammensetzt. Und ja, den Wechselkurs sehen Sie bei einer Banküberweisung klassisch mit der Abrechnung der Ausführung. Also nachdem Sie die Überweisung abgesandt haben.

Bei TransferWise sehen Sie den voraussichtlichen Wechselkurs – der ziemlich genau auch bei der Ausführung zutrifft – vorab und können sich immer noch entscheiden, ob Sie jetzt die Überweisung ausführen lassen oder noch warten möchten.

Hier nochmal der Link zu ►►► https://transferwise.com.

Fragerunde

Zugegeben: Ich bin kein Währungsexperte und bei internationalen Überweisungen auch kein „Pfennigfuchser“ … dennoch können Sie gerne Ihre Fragen zur Nutzung von TransferWise über die Kommentarfunktion stellen und ich werde sehen, wie wir zu guten Antworten und Lösungen kommen. Wenn Sie selbst erfahren in diesem Bereich sind, freue ich mich über Ihre Mitwirkung. Herzlichen Dank!

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TransferWise im Test:
Überweisung ins Ausland für nur 1 €
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9 Kommentare zu “TransferWise im Test:
Überweisung ins Ausland für nur 1 €”

  1. Matthias sagt:

    Hallo Gregor,

    weißt du zufällig ob bei Überweisungen per Number26, die ja bekanntlich mit TransferWise zusammenarbeitet, dieselben Kosten für die Auslandsüberweisungen abgerechnet werden?

    Beste Grüße
    Matthias

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    • Gregor sagt:

      Gute Frage!

      Weiß ich allerdings nicht, ich benutzte immer TransferWise direkt. Hat jemand anderes Erfahrung damit?

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  2. KhunChang sagt:

    Hallo
    Nutze Tranferwise fuer Ueberweisungen nach Thailand.Ist die guenstigste Moeglichkeit.Habe vorher jahrelang mit Postbank ueberwiesen.Dachte immer schon wie koennen die das fuer !,50 Gebuehr.Inzwischen weiss ich was da noch alles dazu kommt.Leider erscheinen diese Gebuehren auf keinem Kontoauszug.Man hat auch keine Info seitens der Postbank was die Ueberweisung echt kostet.Fuer mich grenztdiese Methode schon an unlauteren Wettbewerb.
    Irgendwo in den AGB sind diese Kosten schon erwaehnt.Aber nicht transparent gleich sichtbar.Das ist fuer mich kein fairer Umgang mit den Nutzern

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  3. Gregor sagt:

    Aktualisierung: Ab heute kosten Auslandsüberweisungen bis 400 Euro pauschal 2 Euro an Gebühren. Bei höheren Summen werden weiterhin die 0,5 Prozent berechnet.

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  4. Bryce sagt:

    Guten Tag Gregor! Bin ein amerikanischer Kleingeschäftler (Small Business Owner) und suche einen günstigen Weg Standesamtgebühren an Standesämter zu überweisen (ich treibe Familienforschung bzw Stammbaumforschung). Wäre für mich TransferWise geeignet? Könnte ich als amerikanischer Geschäftsmann Geld von meiner Bankkonto oder Geschäftskreditkarte per TransferWise an das Konto eines Standesamtes überweisen?

    VA:F [1.9.22_1171]
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    • Gregor sagt:

      Das sind vermutlich Beträge im zwei oder dreistelligen Bereich? Dafür ist TransferWise hervorragend geeignet.

      Einzig die Übermittlung vom Verwendungszweck der Zahlung – bei uns im SEPA-Raum kann man einen Text mit überweisen, der dann auf dem Kontoauszug erscheint und mit dem die Zahlung zu geordnet werden kann, ist oft eine Herausforderung. Bei internationalen Überweisungen geht dieser Text oft verloren und es kommen lediglich irgendwelche Transfernummern an. Deswegen versendet TransferWise optional eine E-Mail, die Zahlung ankündigt.

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  5. Bryce sagt:

    Das Problem des Verwendungzwecks ist schon bei meiner Arbeit ein Thema (ich sandte zum Beispiel vor einiger Zeit an ein Standesamt ein Betrag per Xoom.com; der Betrag wurde aber zurueckgesandt weil eben keinen Verwendungszweck erschien–bloss der Name der sendenen Firma).

    Kann ich als Amerikaner ohne Deutsche bzw. Europaeische Postadresse ein guenstiges Deutsches Bankkonto eroeffnen? Ich suche halt fuer meine Familieforschungsueberweisungen geschicht.

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    • Redaktion sagt:

      Wenn man zur Kontoeröffnung bzw. zur Legitimation nach Deutschland reist, ist das einfach. Fern-Kontoeröffnungen aus Amerika sind derzeit noch problematisch.

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