Sollen Bestandskunden umstellen? Lohnt eine Beantragung für Neukunden? Antworten + Anleitung!

Neue Barclaycard Visa: Jetzt besser?

Barclaycard stellt die seit Jahren erfolgreiche und immer wieder ausgezeichnete Barclaycard New Visa ein. Der Nachfolger heißt einfach nur Barclaycard Visa und ist elegant schwarz. Aber …

Achtung: erhebliche Konditionsänderungen!

Alte und neue Karte im Vergleich

Sie sehen die Abbildungen meiner eigenen Karten, weil ich sie selbst nutze und von eigenen Erfahrungen berichte. Das ist authentischer … Barclaycard Visa
Barclaycard Visa
Neu
seit 2.8.2018 ► beantragbar
Barclaycard New VisaBarclaycard New Visa
(gültig nur noch für Bestandskunden)
Die wichtigsten Unterschiede
Fremdwährungsgebühr
(Auslandseinsatzentgelt)
0,00 % vom Umsatz 1,99 % vom Umsatz
Lastschrifteinzug 2–10 % vom Kreditkartensaldo 2–100 % vom Kreditkartensaldo
Mindestrate 3,5 % vom Kreditkartensaldo, aber mindestens 50 € 2 % vom Kreditkartensaldo, aber mindestens 15 €
Vollzahleroptionen
(es fallen keine Kreditzinsen an)
• Überweisung
• einmaliger Soforteinzug
• Überweisung
• einmaliger Soforteinzug
• Lastschrift
Partnerkarte
(für Personen ab 16 Jahren möglich)
kostenlos
bis zu 3 Stück
10 €
Das bleibt zum Glück unverändert bestehen
Jahresgebühr dauerhaft kostenlos!
Bargeld abheben weltweit kostenlos!
Jedenfalls erhebt Barclaycard keine Gebühr, in einigen Ländern gibt es direkte Gebühren der ausgebenden Automaten.
Zinsfreies Zahlungsziel bis zu 59 Tage!
maximaler Kreditrahmen 10.000 €
Kann der Rahmen durch Einzahlungen erhöht werden? Ja, maximal 20.000 € können „aufgeladen“ werden.
Kartenbeantragung
Voraussetzungen Wohnsitz in Deutschland, mindestens 18 Jahre alt und gute bis sehr gute Bonität
Kreditkarte beantragen: Weiter zur Bank
www.barclaycard.de
Kann nicht mehr beantragt werden.
Diese Tabelle wurde in der Nacht des Konditionswechsels nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Falls Ihnen weitere Veränderungen auffallen, nutzen Sie bitte die Kommentarfunktion zur Ergänzung. Herzlichen Dank!

Was passiert mit Bestandskunden?

Es gibt einen Bestandskundenschutz!

Das heißt für Sie: Als Inhaber der Barclaycard New Visa behalten Sie die bis zum 1.8.2018 geltenden Konditionen weiterhin. Bei Ablauf der Karte bekommen Sie wieder eine Barclaycard New Visa mit den gewohnten Konditionen ausgestellt.

Aber wenn Ihnen die Konditionen der neuen Barclaycard Visa besser gefallen, können Sie das Produkt wechseln. Dazu rufen Sie beim Kundenservice der Bank an und bitten um Umstellung. Die Umstellung erfolgt zum nächsten Rechnungslauf, benötigt aber eine Vorlaufzeit von rund drei Wochen. Sie brauchen nichts überstürzen!

Wichtig zu wissen: Bereits aufgebaute Kreditlinien bleiben vollständig erhalten und es gibt auch keine neue Bonitätsprüfung! Sie sind ja bereits Kunde und wechseln nur das Produkt.

Übrigens: Sie können davon ausgehen, dass die Barclaycard New Visa in den nächsten Jahren bis Jahrzehnten als Konditionsmodell weitergeführt wird. Es gibt heute noch Barclaycard-Kunden, die mit Konditionsmodellen aus den 1990er-Jahren rumlaufen. Das macht natürlich wenig Sinn, denn dort ist eine jährliche Kartengebühr sowie eine Abhebegebühr enthalten.

Die jetzige Konditionsumstellung wird einigen gefallen, anderen nicht.

Für alle ist es gut …

… denn sie können alles so behalten, wie es ist, oder wechseln, wenn ihnen die neuen Konditionen besser gefallen.

Großartig gemacht, Barclaycard. Auch deswegen gehört Barclaycard zu den von uns dauerhaft beobachteten Banken! Der Umgang mit uns Kunden hat sich über viele Jahre bewährt!

Der neue Haken an der Barclaycard Visa

… und wie man ihn smart umgeht!

Bei der Barclaycard New Visa kann man den Kreditkartensaldo am Fälligkeitstag centgenau von Barclaycard per Lastschrift einziehen lassen. Diese Option haben viele unserer Stammleser gewählt.

Damit ist sichergestellt, dass niemals die nicht ganz unerheblichen Kreditkartenzinsen in Rechnung gestellt werden. Das wären aktuell immerhin 18,38 % effektiv.

Was für den Kunden gut ist, ist für die Bank suboptimal.

Der Kunde hat eine kostenlose Kreditkarte mit gebührenfreier Bargeldabhebung weltweit und eine Sicherung, dass er keine Zinsen zahlt. Für ihn ist alles gratis!

Barclaycard verdient demnach nur an den Karten­einsatz­gebühren, die der Zahlungs­empfänger der Kredit­karten­zahlung bezahlen muss. Diese Gebühr wurde per EU-Gesetzgebung vor 2 Jahren erheblich gesenkt. In der Folge sind viele Bonus­programme wie Miles&More abgeschmolzen.

Umsteller oder Neukunden der Barclaycard Visa können die Kreditkarte immer noch vollkommen kostenlos nutzen, aber es ist ein bisschen mehr Engagement erforderlich.

Zwei Strategien, wie man künftig zinsfrei bleibt

  • Einmaliger Soforteinzug

    Sie loggen sich spätestens 2 Tage vor Fälligkeitstermin ins Online-Banking ein und starten unter Konto verwalten den Einmaligen Soforteinzug.

    Einmaliger Soforteinzug

    Damit lösen Sie eine Lastschriftabbuchung über genau den Betrag aus, den Sie eingeben. Sie können jeden Betrag bis maximal zum Kreditkartensaldo eingeben. Sie können über die Funktion das Konto komplett ausgleichen, damit keine Zinsen anfallen. Guthaben können Sie über den Weg nicht auf die Karte laden.

    Falls Sie sich für diese Option entscheiden, empfiehlt es sich, eine Erinnerung im Terminkalender zu vermerken. Kommt das Geld auch nur einen Tag zu spät an, werden Zinsen rückwirkend ab dem Belastungsdatum berechnet. Das ist die weniger schöne Seite und diese wollen wir als smarte Bankkunden weitestgehend meiden.

  • Dauerauftrag

    Im Gegensatz zur Gebührenfrei Mastercard Gold erlaubt Barclaycard Guthaben auf dem Kreditkartenkonto. Das ist ein großer Vorteil und so können Sie, wenn Sie mögen, einen monatlichen Dauerauftrag in Höhe Ihrer durchschnittlichen Kreditkartenumsätze anlegen.

    Damit Sie bei überdurchschnittlich hohen Ausgaben nicht ins Minus rutschen (am Fälligkeitstag muss der Saldo komplett zurückgezahlt sein, um die Zinsfreiheit zu behalten), empfiehlt es sich, ein Sicherheitspolster auf dem Kreditkartenkonto zu lassen.

    Maximal kann Guthaben in Höhe von 20.000 Euro aufgebucht sein. Guthaben wird aktuell nicht verzinst.

Warum hat die Bank diese „Hürde“ eingebaut?

Natürlich wissen wir das nicht, aber anscheinend ist es so, dass man ein bisschen auf weniger aufmerksame Leute setzt.

Automatisiert wird die Mindestrate in Höhe von mindestens 50 Euro monatlich eingezogen. Prozentual kann man den Lastschrifteinzug zwischen 3,5 und 10 Prozent des Saldos einrichten. Also nie 100 Prozent, es sei denn man gibt nicht mehr Geld als 50 Euro pro Monat aus. 😉

Es ist davon auszugehen, dass neue Kunden der Barclaycard Visa leichter in den Revolving-Kredit rutschen. Und sei es auch nur für ein paar Tage, weil man zu spät die Überweisung gemacht hat.

Die Zinsen fallen dann an und zwar für den Zeitraum ab dem Umsatz. Das ist ein interessanter Verdiensthebel für die Bank.

Keine Verschlechterung ohne Verbesserung!

Auf der anderen Seite gibt es bei der Barclaycard Visa kein Auslandseinsatzentgelt mehr. Die 1,99 Prozent auf Kartenumsätze und das Abheben von Bargeld waren schon lange Zeit ein Kritikpunkt und sorgten dafür, dass die Karte hauptsächlich in Deutschland und im Euroraum verwendet wurde.

Für Kreditkartenanbieter ist es jedoch gerade interessant, dass die Kunden die Karte außerhalb der Europäischen Union einsetzen, weil in anderen Ländern die Gebühren, die der Zahlungsempfänger zu entrichten hat, wesentlich höher sind.

Wenn Sie die Barclaycard beispielsweise in den USA einsetzen, verdient Barclaycard rund 5-mal so viel wie bei Zahlungen innerhalb der EU.

Damit Kunden die Kreditkarte mit Vorliebe auf Reisen einsetzen, ist die Abschaffung des Auslandseinsatzentgelts eine schlaue strategische Entscheidung! Vor allem, weil die meisten Kreditkarten diese Gebühr erheben.

Eigentlich wundere ich mich, dass es so lange gedauert hat, bis das Auslandseinsatzentgelt abgeschafft wurde. Im Zusammenwirken mit den vielen engagierten Lesern unseres Spezial-Portals konnten wir offensichtlich die DKB überzeugen, bereits letztes Jahr diesen Vorteil umzusetzen. Bericht dazu.

Vorteile der Barclaycard Visa

  • Kostenlose Visa Card
    Es fallen keine Jahresgebühr und beim smarten Umgang auch sonst keine Kosten an!
  • Kostenloses Abheben von Bargeld
    Barclaycard berechnet keinerlei Gebühren fürs Abheben von Bargeld – weltweit!
  • Keine Fremdwährungsgebühr
    Das Auslandseinsatzentgelt beträgt 0 Prozent und somit sind alle Kartenumsätze und Abhebungen in Ländern mit anderen Währungen kostenlos!
  • 5 Sterne Sicherheit
    Schutz bei Kartenmissbrauch, 24-Stunden-Notfall-Hotline, Notfallservice auf Reisen, Internet-Lieferschutz, Online-Kundenservice
  • Schnelle und einfache Online-Beantragung

Bereit für eine Beantragung oder Umstellung?

Nächtliche Videobotschaft für unsere Leute:

Falls Sie aufgrund des Videos die Barclaycard Visa beantragen wollen, ist das der richtige Link ► www.barclaycard.de

Alternativen zur Barclaycard Visa

Fragen? Neue Erkenntnisse?

Bitte nutzen Sie die Kommentarfunktion, um den Artikel zu ergänzen und zu erweitern. Erfahrungen unserer smarten Leserschaft sind besonders hilfreich für die neuen Leser, die täglich dazustoßen. Herzlichen Dank für Ihr Engagement! Fragen willkommen!

Dankeschön!

Ein großes Dankeschön an diejenigen, die unseren Artikel teilen und an Bekannte weitergeben. Ziel der nächtlichen Ausarbeitung war, Ihnen und anderen smarten Bankkunden sofort Sicherheit zu geben, woran Sie bei Barclaycard sind …

… und vielleicht entscheidet sich ja jemand aufgrund dieses Artikels, die Konditionen umzustellen oder als bisheriger Nicht-Kunde eine Karte zu beantragen. Gerne dürfen Sie mich das ebenfalls über die Kommentarfunktion wissen lassen. Herzlichen Dank dafür. 🙏

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Gregor hilft Menschen mit diesem Spezial-Portal passende Bank­produkte im In- und Ausland zu finden und zeigt, wie man sie optimal nutzt. Sie können sich als „Fan“ anmelden und so noch mehr Anleitungen und Videos sehen.

Die drei besten Girokonten!

72 Kommentare zu “Neue Barclaycard Visa: Jetzt besser?”

  1. Daniela sagt:

    Guten Morgen Gregor und Team,
    vielen lieben Dank für diesen sehr spontanen und doch sehr gelungenen Artikel , ich bin sehr dankbar darüber dass ihr uns über das neue Lastschriftverfahren informiert , von allein wäre ich auf diese Nachricht nicht gestoßen.
    Als Alternative zur Barclaycard sehe ich dann immer noch die Santander 1Plus Card, so kann ich auch beim tanken etwas Geld sparen.
    Daniela

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  2. Fred sagt:

    Ok, solange der Bestandsschutz läuft wird nicht gewechselt, denn ohne AEE ist schon DKB und Advanzia und auf 100%-Lastschrift will ich nicht verzichten (reicht schon Advanzia überweisen zu müssen)! Außerdem die Empfehlung bzw. der Hinweis, dass man auch bei Barclaycard mehrere Kreditkarten parallel haben kann.

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    • Redaktion sagt:

      Toller Hinweis! Man könnte demnach die Barclaycard New Visa als Bestandskunde beibehalten und sich zusätzlich die neue Barclaycard Visa holen und beide parallel nutzen.

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      • J.F. sagt:

        Wollte als Stammkunde (BC New VISA) die schwarze BC VISA zusätzlich beantragen.

        Wurde abgelehnt, wohl aufgrund schlechter Schufa.

        Prinzipiell sehe ich drei Möglichkeiten:

        1.) alte BC New VISA behalten
        2.) über den Kundenservice intern auf die schwarze wechseln (in diesem Fall *sollten* Schufa-Branchenscores nicht relevant sein).
        3.) Versuchen, über Kundenservice die schwarze *zusätzlich* zur BCNV zu bekommen, mit Aufteilung des Kreditrahmens, so dass für BC kein höheres Kreditausfallrisiko besteht.

        Bin mir nicht sicher, ob 3.) möglich ist. Hat vielleicht schon jemand Erfahrung mit einer ähnlichen Vorgehensweise?

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        • blackwater.live sagt:

          Also ich habe die New Visa und das Platin Double, zwei unterschiedliche Kartenkonten deren Rahmen sich auch unterschiedlich entwickelt hat, aber beide deutlich über 10 TEUR Limit. Ich habe mit Barclaycard wegen solchen Sachen immer am Telefon gesprochen. Meiner Erfahrung nach sind hinter den Kartenprodukten unterschiedliche Anforderungen hinterlegt, was man auch an den unterschiedlichen Zinssätzen sieht. Ist aber nur mein Eindruck. Vor einigen Jahren konnte ich mal nicht auf die Platin wechseln, ich solle noch paar Monate warten. Später ging es dann. Ich würde versuchen das am Telefon zu klären. Anderes Thema:
          Habt ihr euch mal angeschaut was Barclaycard in dem USA und GB für Produkte hat? Da ist das deutsche Angebot ein Trauerspiel.

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  3. Matthias Koch sagt:

    Hallo Gregor, eine Ergänzung für die Übersicht habe ich noch:
    Es waren bis jetzt nur Bargeldabhebungen im Euroraum kostenlos. Mit der neuen Barclaycard gilt dies jetzt weltweit.

    Grüße Matthias

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    • Gregor sagt:

      Ja, sehr gut. Vielen Dank. 🙂

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      • Matthias Koch sagt:

        Hallo Gregor,
        ich freue mich sehr über den Gewinn und möchte mich vorab herzlich bedanken.

        Wie nehmen wir denn Kontakt auf?

        Viele Grüße und noch einen schönen Abend

        Matthias Koch

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        • Stefanie sagt:

          Hallo Matthias,

          herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Gewinn! Sie können ganz einfach Kontakt aufnehmen, in dem Sie auf die E-Mail Adresse vom Newsletter antworten.

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  4. Kurz Ernst sagt:

    Guten Morgen Gregor.
    Vielen Dank für die Infos. Ihr bringt News immer ganz Top Aktuell an uns smarte Bankkunden. 5*+
    Ich werde nicht wechseln, denn die Gefahr die Deadline für die Überweisung zu übersehen ist zu groß. KK ohne AEE habe ich ja die DKB und seit vorgestern ist auch das comdirekt „Paket“ beantragt.
    Viele Dank für eure Mühe
    Lg Ernstl

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  5. Seb sagt:

    Wie immer eine tolle Gegenüberstellung, so dass man auf den ersten Blick erkennt, woran man ist. Danke dafür an Gregor.

    Banken verdienen aufgrund der künstlich niedrig gehaltenen Zinsen immer weniger und werden sehr kreativ beim Erfinden neuer Gebühren. Praktisch jeder Bankkunde kann dafür mit Sicherheit ein paar Beispiele nennen.

    Kredikartenfirmen leben in erster Linie von der Umsatzprovision, die Händler zahlen, wenn ein Kunde mit Kreditkarte zahlt. Aber auch hier brechen die Margen langsam ein, sei es durch regulatorische Eingriffe der Politik oder neuer Zahlungsformen (Paypal etc.).

    Wenn wie hier Barclay von einer Charge- auf eine echte Kreditkarte umstellt, dann natürlich einzig und allein aus dem Grund, damit Geld zu verdienen. Für den Kunden ist das natürlich verhängnisvoll, wenn er nicht aufpasst. Denn dem ach so freundlichem Wegfall von knapp 2 % Auslandseinsatzentgelt stehen fast 19 % Kreditzinsen gegenüber. In der heutigen Zeit kratzt das übrigens gefährlich nahe am Wucherparagraphen des BGB!

    Gut ist, das niemand wechseln muss. Aber Neukunden bekommen die neuen Konditionen ja wohl automatisch.

    Echte Kreditkarten (wo also nur ein Teil abgebucht wird und die Kreditsumme immer weiter anwächst) sind übrigens der Grund schlechthin, für die hohe private Schuldenlast der Amerikaner. Menschliche Bequemlichkeit gepaart mit exorbitanten Zinssätzen haben nicht nur dort schon viele in den Ruin getrieben.

    Für mich wäre das nichts. Ich möchte bequem meine unbaren Geldgeschäfte erledigen und nicht wie ein Fuchs darauf lauern müssen, ja nichts falsch zu machen oder etwas zu vergessen, um nicht Zinsen nahe der Wuchergrenze bezahlen zu müssen. Wen das nicht stört, für den gibt es immer noch deutlich bessere Alternativen, aber zumindest zahlt er dann auch bei den neuen Karten nichts drauf.

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    • Gregor sagt:

      Sehr schöne Ergänzung, vielen Dank dafür.

      Ja, richtig. Wer ab heute Kunde bei Barclaycard wird, hat nur noch die neue Karte zur Auswahl. Es gibt aber noch die Gold Card und die Platium Card. Hier ist nach wie vor ein 100%iger Lastschrifteinzug möglich.

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      • Fred sagt:

        Die Gold ist ab 3.000 € Jahres-Umsatz (nicht Monatsumsatz…) auch kostenlos – und die sollte eigentlich jeder zusammenbekommen, ansonsten genügt auch eine Prepaid-Kreditkarte wie von Revolut! Zur Not hilft sonst noch „Paypal-Freunde“ oder „Revolut-Aufladung“, um den Mindestumsatz zu generieren.

        Also muss man nun wirklich abwägen bei Neubeantragung, was mehr Sinn macht.

        Schön sind natürlich die 3 kostenlosen Partnerkarten beim neuen Modell. Das kostete bei der NewVisa bislang 10 € im Jahr und es war wie bei der Gold auch nur 1 möglich… Da fallen bei der Gold dann leider höhere Kosten (derzeit 29 €) an, die auch bei Umsatz nicht entfallen und es ist ebenfalls nur 1 Partnerkarte möglich!

        Mein Fazit:

        1. Muss man Familienmitglieder mit schwacher Bonität ausstatten, die kein DKB/Advanzia bekommen haben, ist das neue Kartenmodell attraktiv, wenn man eben die Überweisungen im Griff hat. Der Vorschlag mit den Daueraufträgen (auch mit Guthaben) macht eigentlich nur Sinn, wenn man recht konstante Ausgaben tätig oder die Karte nur nutzt, um sein monatlich gleichbleibendes Bargeld zu ziehen, was nun auch in Deutschland kostenlos ist.

        2. Geht es primär um Bargeldversorgung, hat zwar eine Advanzia aber keine DKB ist es auch attraktiv s.o.

        3. Sucht man wie gehabt nach einer ergänzenden Kreditkarte zur SCHUFA-Optimierung um kurzfristig ein attraktives Limit zu erhalten, wickelt das „Tagesgeschäft“ aber sowieso über eine andere Karte ab, passt es in meinen Augen auch weiterhin. Dann muss man eben ein paar Monate die Überweisungen im Blick behalten bis das Training erfolgreich war…

        Dass das AEE bei Gold weg fällt kann ich mir nicht vorstellen. Dafür gibt es doch die Platinum oder eben die fast bessere Eurowings Gold (nur Barabhebungen IN Deutschland kosten dort im Vergleich zum Platinum Double Geld und es ist nur Mietwagen-Vollkaskoversicherung und Auslandsreisekrankenversicherung enthalten – Reiserücktritt- und Reiseabbruch-Versicherung fehlt)

        Es ist doch bereits jetzt so, dass MasterCard meist bessere Umrechnungskurse ggü. Visa hat, sodass für Auslandszahlungen primär die Advanzia zum Einsatz kommen sollte, auch wenn man eine DKB Visa hat. Und der Bankkunde der wirklich nur 1 Kreditkarte hat, dem sind die 1,99% vermutlich auch egal, da einfach nur geringer Umsatz läuft. Selbst wenn im Jahr dann mal durch Urlaub & Co. 1.000 € in fremder Währung ausgegeben werden, sprechen wir schließlich von ~20 € – also immer noch deutlich weniger als jeder Sparkassen-Kunde für seine Kreditkarte – ohne AEE-Berücksichtigung – dort bezahlt 😉

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        • Backwater.live sagt:

          Das ist ein ganz wichtiger Punkt Fred, vielen Dank für den Kommentar! Ich würde eine Kreditkarte, gerade wenn sie einen potentiel so hohen Rahmen wie die Barclays hat, niemals im Internet etc einsetzen. Die Barclaycard Sicherheitssysteme greifen oft im Ausland zu früh, was sehr ärgerlich ist oder zu spät, was auch zu Ärger führt. Die Revolut zu benutzen um Umsatz zu generieren ist ideal und der Einsatz des Geldes, welches man von dem Barclaycard Konto aufgeladen hat, erfolgt dann mit den extrem guten eigenen Sicherheitseinstellungen von Revolut. Und noch ein Punkt Leute: Kein AEE heisst nicht, dass es günstig ist!!!!!!!! Schaut euch die Kurse an!!!!! Ihr solltet schon nah am FX Kurs sein und nicht 200 Pips entfernt. Gregor ich will net unbedingt verlinken, aber ich machs ausnahmsweise: https://blackwater.live/2018/03/17/n26-oder-revolut/

          In dem und folgenden Artikeln wird auf die Sicherheit und den FX Kurs bei Revolut eingegangen. Es macht alleine auch wegen der Sicherheit immer Sinn andere Karten vorzuschalten und dafür ist Revolut perfekt. Ich habe bei Revolut 5 Einzugskarten hinterlegt und kann in Echtzeit kostenlos aufladen. Kein Händler bekommt jemals meine echten Kartendaten.

          Und glaubt bitte nicht, das wäre kein Thema. In der Bank kamen gerade nach der Urlaubszeit jeden Tag Leute mit Kreditkartenbetrug. Dann heisst es erst mal zur Polizei laufen, Anzeige gegen unbekannt, wochenlang auf sein Geld warten etc.

          Also kurz: Ich empfehle wegen den hohen Rahmen und der Flexibilität Karten wie Barclays, aber setze die nicht direkt ein, sondern habe Revolut oder Curve vorgeschaltet. Meistens Revolut wegen den dezidierten Sicherheitseinstellungen und dem FX Kurs im Ausland.

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          • Seb sagt:

            Verstehe ich jetzt nicht ganz. Warum sollte jemand wochenlang auf sein Geld warten, wenn jemand anderes unbefugt seine Kreditkarte benutzt hat?

            Also mir wurde bereits öfters die CC wegen Missbrauch gesperrt. In einigen Fällen tauchten dann auch Belastungen auf, die ich nicht genehmigt hatte. Das hat mich dann ein paar Klicks im Onlinebanking (DKB) bzw. früher ein Fax gekostet und schon war der Chargeback da und gutgeschrieben. Eine Anzeige hat es dazu nicht gebraucht (wobei die tatsächlich zu empfehlen ist).

            Der Händler steht dann in der Beweispflicht, was in der Praxis unmöglich ist. Bei einem physischen Missbrauch müsste der Kriminelle entweder meine PIN gekannt haben (dann dreht sich die Beweislast zu meinen Ungunsten um) oder eine Unterschrift geleistet haben, die nicht die meine ist. Und Online ist es unmöglich, zu belegen, dass ich die Belastung in Auftrag gegeben habe (was ich in diesem Fall ja auch nicht habe).

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            • Blackwater.live sagt:

              Fragen Sie mal Kunden von Filialbanken dazu :)))) Filialbanken wollen die polizeiliche Anzeige und es dauert bis zu 6 Wochen bis der Vorgang abgeschlossen ist. Das es bei der DKB einfacher klappt spricht wie immer für unsere DKB.

              Aber noch besser wie selbst dieser Vorgang ist, wenn man in der App mit GPS Daten sieht das ein Betrugsversuch versucht wird und wegen den eigenen Einstellungen abgeblockt wird. Ein unbezahlbares Gefühl😂 Und wenn man sich mal daran gewöhnt hat, dass man seine Kreditkarte komplett über die App steuern kann, dann nutzt man meist doch eh keine CC, bei der das eben nicht geht.

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            • Seb sagt:

              Ok, mit Filialbanken kenne ich mich echt nicht aus. Traurig nur, wenn es da so kompliziert läuft. Denn der einzig wahre Pluspunkt bei Filialbanken sollte ja der Kundenservice sein. Welche Existenzberechtigung haben die sonst denn noch?

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            • blackwater.live sagt:

              😂😂Ähm, also wenn Sie blackwater lesen(=u.a. meine dokumentierte Meinung), dann keine😂 Aber wenn ich so twitter lese, beispielsweise zum Thema Einführung Apple Pay, dann bin ich erstaunt wie viele Sparkassen Kunden es noch gibt. Und das sind nicht nur 80 jährige.

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          • Timo sagt:

            Es steht bestimmt im von Dir verlinkten Artikel, aber da Du Revolut so in den Himmel lobst, sollte man erwähnen, dass am Wochenende hier Kursaufschläge erhoben werden, die dann so ziemlich jeder anderen Karte ohne Fremdwährungsentgelt unterlegen sind in puncto Kurse, so meine Erfahrung. Unter der Woche aber eine gute Möglichkeit.

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            • blackwater.live sagt:

              Der Banken FX Kurs endet 23 Uhr MEZ bei uns und beginnt Sonntag 23 Uhr MEZ weiter zu laufen. Es gibt je nach Währungspärchen mit Weekend GAPs von über 200 pips und mehr. Revolut muss hier einen Aufschlag nehmen vom Banken FX Kurs um Verlusten aus dem Weg zu gehen. Karten ohne AEE nehmen das Mastercard Fixing und ähnliches, die haben auch Sicherheitspuffer. Meine Erfahrung am Wochenende ist bisher, mal ist es besser mal schlechter als beispielsweise der Mastercard Kurs am We. Eine Alternative ist eines der kostenlosen Fremwährungskonten zu nutzen und das Geld bei offenem Markt zu besorgen. FX Broker nehmen übrigens genaus aus diesem Grund eine teilweise drastische Erhöhung der Sicherheitsleistung (Margin) über das Wochenende vor. Ich empfehle wie Gregor immer eine Kombination von Produkten, um Revolut kommt man bei Fremdwährungen aber kaum herum.

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  6. Silverbird sagt:

    Vielen Dank für eure Nachtschicht, damit wir gemeinsam als smarte Bankkunden eine Information erhalten. Damit haben wir eine weitere Möglichkeit Auslandskosten zu minimieren. Aber DKB ist immer noch erste Wahl, schon wegen der vielen anderen Sonderleistungen, dann 1plus uns dann…. na schauen wir mal wie sich das in das Gefüge der finanziellen Unabhänigkeit integrieren lässt

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  7. Gregor sagt:

    Noch eine Ergänzung: Man kann jetzt bis zu 3 Partnerkarten kostenfrei erhalten!

    Inhaber der Partnerkarte erhalten keinen Online-Zugang und haben somit keinen Einblick auf die Umsätze oder weiter ausgegebene Karten. Falls jemand großzügiger Weise mehr als seine Familie mit einer Kreditkarte ausstatten möchte. 😉

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  8. Nik sagt:

    Könnte es sein das auch bei der Barclaycard Gold Visa, bspw. durch eine Produktänderung, das AEE in absehbarer Zukunft wegfällt?

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    • Gregor sagt:

      Schön für uns Bankkunden und auch vernünftig aus strategischer Sicht wäre es … bisher habe ich noch nichts davon gehört, was aber nichts heißen mag. 🙂

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  9. Dirk sagt:

    Auf jeden Fall mal ein großes DANKE für die aktuellen Informationen.

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  10. David sagt:

    Hallo Gregor, danke für den super schnellen Artikel! Ohne Deine Aktualität wäre das völlig an mir vorüber gezogen. Besonders gefällt mir, dass Du die Themen immer so umfassend beleuchtest und konkrete Handlungsoptionen (oder Empfehlungen) beifügst. Ich bin Barclays-Kunde, umso spannender war dieser Artikel…

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  11. Fred sagt:

    Auf den Bildern wirkt es so, als wäre das neue „Billigmodell“ nun fast identisch zur Platinum…nur das Logo ist nun mittig und nicht mehr am rechten Rand.

    Für die Kunden, die sich ihre Karten nach der Optik aussuchen, sicherlich auch nicht unrelevant 😉

    Insgesamt sind nun also Santander 1plus und Barclaycard Visa fast gleichgezogen…

    Santander ist im Zins aber mit ~14% etwas günstiger und bietet 1% Tankrabatt bis 400 € im Monat. Gewerblich wird das niemand nutzen, da dort meist Tankkarten mit besseren Konditionen im Umlauf sind und privat dürfte der typische Autofahrer bei 10-15.000 km p.a. etwa für 100 € monatlich tanken, was also 1 € entspricht. Unter diesem Aspekt würde ich dennoch immer zur Barclaycard raten, da die Einschränkungen bei der Santander einfach zu hoch sind (Anzahl Transaktionen pro Tag, Bargeldbezugshöhe, Kreditlimit, …), außer es geht um viel Surcharge-Erstattung bei Barabhebungen im Ausland, aber wer weiß, wie lange das noch von der Santander angeboten wird – die DKB hat es schließlich auch eingestellt.

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    • Martin sagt:

      mir ist beim Lesen auch sofort die 1plus VISA von der Santanderbank eingefallen.
      Wegen der Erstattung der Gebühren der Automatenbetreiber hätte ich genau zu der 1plus VISA geraten.
      Du sprichst von diversen Einschränkungen.
      Wo hast Du diese gefunden? Auf den Seiten der Santanderbank finde ich keine Angabe über die Limite.

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  12. Blackwater.live sagt:

    Guten Morgen zusammen, also erst einmal herzlichen Dank für den guten Artikel und die Arbeit heute Nacht. Ich bin seit 1999 Barclaycard Kunde und hatte fast alle deren Kartenprodukte im Laufe der Zeit. Die besten waren damals die British Airways Visa, mit der ich so viele BA Avios gesammelt hatte, dass ich kostenlos nach Hawaii fliegen konnte. Das hat die EU leider beendet, analog zu der Verschlechterung der Miles & More Systeme. Was mir an dem Artikel aufgefallen ist: Die maximale Kreditlinie kann durchaus doppelt so hoch sein bei langjährigen Kunden. 😉 Das Barclaycard Geld verdienen muss ist klar und diese Umstellung ist ein weiterer Schritt Richtung amerikanisches System, wie bei anderen Unternehmen auch. Für uns als smarte Bankkunden muss das nicht schlecht sein, es gibt immer Wege das zu seinem Vorteil zu nutzen. Barclaycard ist was den Kundenservice angeht 1a, gerade bei langjährigen Kunden. Hatte noch nie Probleme mit denen und der Kreditrahmen auf 2 unterschiedlichen Kartenkonten, die ich gleichzeitig habe, ist gigantisch. Über die Jahre aufgebaut und nie reduziert. Ich muss sagen, dass imponiert mir schon sehr. Ich bin ab und an immer mal wieder paar Tage im Minus nach den 59 Tagen, da BC wie gesagt ab und an auch mal was bekommen soll. Irgendwie fühle ich mich mit BC schon verbunden, nachdem sie auch in schwierigen Zeiten nicht von meiner Seite gewichen sind :)))

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  13. Denis sagt:

    Verstehe ich das nun ganz richtig, dass ich die neue Barclaycard visa theoretisch sowie eine Prepaid Kreditkarte nutzen kann indem ich Guthaben auflade und diese dann genauso kostenfrei überall nutzen kann?

    Gruß

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    • Julian sagt:

      Du kannst die Karte aufladen, musst es aber nicht. Das mit dem Aufladen hat Gregor nur gesagt, damit, wenn du die Karte benutzt, also Geld abhebst, zum Abrechnungszeitpunkt nicht im Minus bist.

      Wenn du aktuell zum Beispiel mit der BC Visa (neue Karte) 100€ abhebst bist du mit 100€ im Minus.
      Bei der New Visa könntest du das einfach einziehen lassen. Komplett. Mit der neuen BC Visa geht das nicht mehr. Da fallen dann Zinsen ab dem Zeitpunkt an, ab dem der Abrechnungszeitpunkt da ist, weil am Tag der Abrechnung nicht 100€ eingezogen werden, sondern weniger.
      Deswegen der Vorschlag von Gregor: Dann zahlt doch einfach Geld aufs Kreditkartenkonto oder macht einfach einmal einen einmaligen Sofort-Einzug. Das geht im Online-Banking.
      Dann ist es am Tag der Abrechnung nicht im Minus, sondern im plus oder auf 0€ und es fallen keine Zinsen an.

      Verstanden?

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  14. Blackwater.live sagt:

    Ja und nein. Sie bekommen ja einen Kreditrahmen auf der Karte und die Karte wird auch ganz offiziell als “Credit” Karte ausgegeben. Sie können sie aber natürlich auch nur aus dem reinen Guthaben heraus benutzen. Kostenlos ist es aber auch wenn Sie den Kreditrahmen nutzen und nach Erhalt der Monatsrechnung den Betrag komplett per Überweisung zahlen. Also was Sie vorhaben geht, wäre aber nicht zwingend notwendig um keine Kosten zu haben.

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  15. Frank sagt:

    Hat jemand einen Erfahrungswert, wie lange es ab dem VideoIndent dauert, bis die Karte und die PIN eintreffen?

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  16. Schnikkers80 sagt:

    Also ich habe anfang 2017 ca.10Tage gewartet bis alles da war. Das war im Rahmen einer Aktion mit 70€ Guthaben.

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  17. Jannik sagt:

    Ich würde auch sagen, dass es ca. 14 Tage dauert…

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  18. Ced sagt:

    gibt es jetzt eigentlich noch irgendwelche Vorteile der Advanzia Mastercard Gold gegenüber der Barclaycard Visa?
    Bei Drivangoo gibt es das Lastschriftenverfahren, aber sonst sehe ich kaum noch Vorteile.

    Wie ist das eigentlich mit der Benachrichtung jetzt geregelt?
    Schickt Barclaycard eine E-Mail, sodass man dann noch 14 Tage zinsfrei überweisen kann (so wie das Advanzia) oder wie wird man informiert?

    Achja @ Gregor, die Karte kann dann doch jetzt auch in die Liste/ den Artikel der „Kreditkarten ohne Auslandseinsatzentgelt“ aufgenommen werden 😉

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    • Gregor sagt:

      Richtig, herzlichen Dank für deinen guten Hinweis. Voila: https://www.deutscheskonto.org/de/kreditkarte/ohne-auslandseinsatzentgelt/

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      • Ced sagt:

        Sehr schön, jetzt moch informativer die Liste 🙂

        Gregor, weißt du ie das eigentlich mit der Benachrichtung jetzt geregelt?
        Schickt Barclaycard eine E-Mail, sodass man dann noch 14 Tage zinsfrei überweisen kann (so wie das Advanzia) oder wie wird man informiert?

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        • Stefanie sagt:

          Hallo Ced,

          alle 4 Wochen gibt es eine Kontoübersicht und man hat 28 Tage lang Zeit, um zinsfrei auszugleichen. Die Übersicht wird zunächst postalisch zugestellt. Sobald man fürs Online Banking angemeldet ist, kann man diese dort einsehen und eine Benachrichtigung per E-Mail erhalten.

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    • Jannik sagt:

      Der Vorteil der Advanzia gegenüber der Barclay besteht im Rahmen. Man bekommt schneller einen höheren Kreditrahmen bei der Advanzia. Dafür fallen halt Gebühren für Bargeld an…

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  19. Jeffrey sagt:

    An sich ist die Barclaycard von den Gebühren und Funktionsumfang jetzt sehr ähnlich zur Santander 1plus Visa Card.

    Je nachdem wie gut sich die neue Karte noch „trainieren“ lässt, muss glaub ich jeder für sich entscheiden welche Karte besser ist.

    Aktuell habe ich die 1plus Visa Card als Backup Karte dabei und dafür funktioniert sie super.

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    • Ced sagt:

      Naja die 1plus Visa ist noch etwas besser aus meiner Sicht:

      – Erstattung der Surcharge !! (hat nur die Santander 1plus Visa)
      – Für Altkunden gibt es noch den Lastschrifteneinzug
      – Es gibt noch 1% Tankrabatt bi 4€ im Monat (nicht mega viel, aber ist halt auch dabei)

      gerade wegen der ersten beiden Punkte ist die Karte für mich eindeutig besser!

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  20. Schnikkers80 sagt:

    Leider gibt es bei der Santander auch etwas Schatten.

    -maximal 300€ Bargeld am Tag
    -10 Transaktionen am Tag
    -Anfangs 2000€ Kreditrahmen

    Aber als smarter Bankkunde hat man ja nicht nur eine Karte.

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  21. Steven sagt:

    Hallo,
    habe eine Verständnisfrage zur neue BC:

    Da die die Lastschriftfunktion wegfällt und man die Möglichkeit per Sofort-Einzug hat, ergibt sich doch ein Problem mit dem Zahlungsziel bis zu 59 Tagen oder?

    Denn per Sofort-Einzug wird doch der gesamte Kartensaldo (also auch neuere Zahlungen) ausgeglichen und nicht nur der Rechnungsbetrag vom Vormonat.

    Oder hab ich da nen Denkfehler?

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    • Jannik sagt:

      Beim einmaligen Soforteinzug kannst Du den Betrag der eingezogen werden soll selbst festlegen…

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      • Jannik sagt:

        Folgender Text/Maske steht hinter dem Reiter „Einmaliger Soforteinzug“

        Sie möchten ein einmaliges Lastschriftmandat erteilen, um Ihr Kreditkarten-Konto auszugleichen? Bitte geben Sie den Betrag an, den wir einmalig vom ausgewählten Konto einziehen sollen und klicken Sie auf „Weiter“.

        –> Damit kann man dann einmalig den fälligen Betrag einziehen lassen und somit hat man auch wieder die 59 Tage

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  22. Steven sagt:

    Ok, also quasi so:
    – August werden 1000€ bezahlt
    – September die Abrechnung für August (die 1000€)
    – ca. Ende Oktober (muss) der fällige Betrag von August ausgeglichen werden
    – im Oktober werden 500€ bezahlt
    – Gesamtsaldo im Oktober 1500€
    – Per Sofort-Einzug die 1000€ vom August einziehen lassen
    naja, und dann immer so weiter, korrekt?

    Aber es werden dennoch automatisch 10% (je nachdem was man eingestellt hat) monatlich abgezogen (Teilzahlung) oder?

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    • Jannik sagt:

      Wie das mit der Teilzahlung mit den 10% funktioniert kann ich nicht genau sagen. Bei Fälligkeit (Oktober im Bsp) müssten dann die eingestellten 10% eingezogen werden und auf den Rest der zu zahlenden Summe dann Zinsen anfallen. Man kann die Zinsen also nur vermeiden, indem man vor Fälligkeit den Gesamtbetrag überweist oder per Soforteinzug einziehen lässt. Es passiert nur eben nicht mehr automatisch und man kann nicht mehr 100% einstellen, wenn ich das richtig mitbekommen habe.

      Im Oktober wären die 1000€ fällig.
      Würdest Du nicht den Soforteinzug nutzen oder Geld überweisen würden 10% eingezogen und auf den Rest kommen dann die Zinsen…

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  23. Steven sagt:

    Soweit ich mich weiter eingelesen und verstanden habe werden jeden Monat mit der Abrechnung 3,5 – 10% des Gesamtbetrags auf jedenfall fällig. Der Rest dann wohl innerhalb von 28 Tagen.

    Also wohl so:
    – August werden 1000€ bezahlt
    – September die Abrechnung für August (die 1000€)
    – davon werden bspw. 10% eingezogen (100€)
    – Im Oktober dann den Restbetrag, in diesem Fall 900€

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  24. Jannik sagt:

    Der Lastschrifteinzg bei der New Visa ist ja bei 2 – 100%. Da funktioniert es genau so. Der Betrag wird zum Fälligkeitstermin zu den jeweils eingestellten Prozent abgebucht. Stellt man 100 ein, wird alles abgebucht, stellt man weniger ein, eben weniger. Deswegen glaube ich dass bei der neuen Karte – einstellbar bis 10% – das genau so funktionieren wird. Bei meiner Abrechnung habe ich bis zum Fälligkeitstermin Zeit das Geld auszugleichen. Bei der neuen Barclay werden monatlich 50€ fällig.

    Ich würde an Deiner Stelle einfach mal einen Test machen, wenn Du die Karte hast.

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  25. Steven sagt:

    Genau das meine ich.
    Denn bei der New Visa wird nichts im Abrechnungszeitraum eingezogen sondern nur zum Fälligkeitstermin.

    Bei der neuen Visa wird hingegen im Abrechnungszeitraum 3,5 – 10% quasi als Rate eingezogen und der Rest dann zum Fälligkeitstermin.

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  26. Jannik sagt:

    Die Barclaycard Gold hat noch fast die gleichen Konditionen, wie die New Visa, vielleicht eine Alternative? Falls Du nicht auf die 3000€ Jahresumsatz kommst und nicht die 60€ zahlen möchtest, wäre die Santander 1plus Visa sonst vielleicht eine Alternative?

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  27. Jannik sagt:

    Anbei der Link zur Santander 1plus Visa… https://www.deutscheskonto.org/de/kreditkarte/santander-1plus/

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  28. tom 1963 sagt:

    Als „alter Advanzianer mit 7,5€“ muss ich doch mal nach fragen:
    Wenn ich mich für die schwarze Barclay entscheide und sagen wir mal 2000€ Limit erhalte und dann 2000€ per Überweisung einzahle habe ich vor dem USA Urlaub quasi 4000€ Limit für 30 Tage. Sollte ich nach 3 Wochen schon das erste Limit von 2000€ überschreiten wird dann das Guthaben von den überwiesenen 2000€ angegangen?
    Nicht das die Abfrage der CC beim bezahlen sagt:STOP CC Limit 2000€ ist schon überschritten > nix mehr bezahlen mit dieser CC.Sonst müßte die Abfrage der CC ja jedesmal wie eine Kontostandsabfrage sein ?
    Wie gesagt bei der Advanzia gab es noch NIE seit Jahren irgend welche Probleme (Sperrungen) außer am Cola Automaten in S.Frisco wo ich einmal die Cola Sorte stornierte/wechselte> zack CC gesperrt.Anruf>erledigt.

    LG tom

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  29. Jannik sagt:

    Ich würde sagen, dass zuerst das Guthaben von 2000€ angegangen wird und danach, wenn das aufgebraucht ist wird an die 2000€ Limit gegangen… so war es zumindest bei mir mit der New Visa, als ich da mal Guthaben hin gebucht hab… wäre zumindest logisch. Also wenn das Limit aufgebraucht ist, nach 4000€ wird keine Buchung mehr durchgehen. Advanzia nutze ich auch, bisher keine Probleme gehabt.

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  30. Siggi sagt:

    Hallo Zusammen,
    Barclay bietet noch immer eine „Vollständigen Ausgleich“ an!
    Zitat: „Die Gesamtsumme aller Ihrer Einkäufe, Bargeldabhebungen und Überweisungen wird zum Fälligkeitstermin von Ihrem bei Barclaycard hinterlegten Referenzkonto abgebucht. Dabei profitieren Sie von einem zinsfreien Zahlungsziel von bis zu 59 Tagen.“
    Nachzulesen: https://www.barclaycard.de/hilfe-und-kontakt/rueckzahlungsoptionen

    Liebe Grüße Siggi

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  31. BK sagt:

    Ich würde auch gerne wissen, wie die neue Barclaycard nun funktioniert.

    1. Werden direkt nach dem Abrechnungszeitraum die eingestellten Prozente (2% – 10%) schon eingezogen, sodass ich bei 1000€ und eingestellten 10% nur noch die restlichen 900€ überweisen muss?

    2. Werden die eingestellten Prozente erst nach dem Fälligkeitstermin (idealerweise 59 Tage) abgebucht, solange ich noch nichts selber überwiesen habe?

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  32. BK sagt:

    Kurze Info.
    Ich habe heute in der SCHUFA gesehen, dass ich einen Rahmen von nur 1250€ bekommen habe. Seltsam – bei der ING habe ich einen 25k Rahmenkredit bei ca. knapp 40k Jahresbrutto gekriegt. Mal schauen, ob ich diesen schnell „trainieren“ kann.

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    • Thomas sagt:

      Hi, habe auch den Rahmenkredit von der ING. Hatte danach auch die Barclaycard beantragt und 2000 Euro Kreditrahmen, obwohl ich aus Versehen mein Netto beim Bruttogehalt eingegeben hatte. Hab das leider erst hinterher gemerkt.
      Allerdings bekam ich bei der ING keinen Dispokredit…
      Ist das seltsam oder ist das irgendwie erklärbar?

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  33. Heisenberg sagt:

    Hey, ich hätte da mal eine Frage an Euch.
    Ich bin schon seit ca 2 Jahren bei Barclay mit der New Visa. Nun habe ich mich entschlossen auf die Barclaycard Visa zu switchen. Mein Verfügungsrechten zuvor lag bei 3200€.
    Nun bekam ich im Zuge der Umstellung auch noch die Mitteilung, dass mein Verfügungsrahmen reduziert wurde auf 1575€!
    Hat jemand eine Erklärung, wie sowas zu Stande kommt? Bisher gab es bei mir noch nie Zahlungsprobleme.
    LG

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    • T-Punkt sagt:

      Das würde mich auch interessieren. Kein Fremdwährungsentgelt wäre zwar interessant (z.B. im Urlaub in der Schweiz oder Skandinavien) aber einen halbierten Verfügungsrahmen würde ich nicht sehr witzig finden.

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