Welches ist Ihr …

Girokonto der Zukunft?

Seit 2015 hat es mehr Änderungen an Girokonten gegeben als in den 15 Jahren davor … die Änderungen werden sich sogar noch beschleunigen!

Nicht alles in diesem Artikel wird schön für Sie!

Aber wenn Sie sich heute bereits mit dem beschäftigen, was unweigerlich auf Sie und uns alle zukommt, können Sie zu den Gewinnern der Entwicklung gehören.

Wie schaut es mit Ihnen aus? Sind Sie bereit dazu, zu lernen und finanzielle Weichen zu stellen?

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1. Lagebild

In der Vergangenheit und heute werden bzw. wurden Bankdienstleistungen von Banken erbracht. Das liegt daran, dass das gesetzlich reglementiert ist.

Möchte man selbst Bankdienstleistungen (z. B. Girokonten) anbieten, benötigt man eine Banklizenz. Diese zu bekommen ist nicht gerade einfach.

Hat man keine Banklizenz, möchte aber Bankdienstleistungen anbieten, kann man sich der Banklizenz eines strategischen Partners bedienen. So hat es N26 in der ersten Zeit getan. Solche Start-ups, zu denen auch TransferWise, Revolut, Curve und Penta gehören, haben mit ihren Innovationen den etablierten Banken ganz schön in den Allerwertesten getreten.

Start-ups bringen Bewegung ins Spiel

Einige Banken sind daraufhin in eine Art Dornröschenschlaf gefallen. Diesen Eindruck habe ich insbesondere bei den Volks- und Raiffeisenbanken sowie den Sparkassen. Hier regiert eine unglaubliche Realitätsausblendung.

Andere Banken wie die Comdirect geben mit der Integration von Google Pay, Roboadvisor und einem Kundenservice, der seinen Namen verdient, richtig Vollgas!

Die künftigen großen Namen …

… im Finanzdienstleistungssektor heißen alphabetisch geordnet: Amazon, Apple, Google und Facebook.

künftige Banken

Banklizenzen bzw. E-Geld-Lizenzen (keine Kredite, aber Zahlungsverkehr bis maximal 15.000 Euro) liegen seit Jahren vor und falls diese Giganten mehr „Befugnisse“ benötigen, haben sie die personellen und finanziellen Ressourcen, um alles zu bekommen, was sie wollen.

Ob Facebook künftig Girokonten anbietet, wie es heute schon E-Mail-Adressen name@facebook.com bereitstellt, ist fraglich.

Die Integration von Zahlungen zwischen Freunden und professionellen Dienstleistern (Anzeigenkunden – damit verdient Facebook das meiste Geld), ist wahrscheinlich. Am besten mit einer 1-Klick-Finanzierung.

1-Klick-Finanzierung

Bonitätsdaten dürften genügend vorliegen, um beispielsweise den Kauf einer Saftpresse mit drei Monatsraten in Sekundenbruchteilen zu entscheiden.

Ob Facebook, Amazon und Co. selbst die Rolle des Finanziers übernehmen, ist ungewiss. Hier könnte man auf die bisherige, kreditgebende Infrastruktur der Banken zurückgreifen. Wenn bei ihnen immer weniger Leute wegen eines Ratenkredits anklopfen, werden sie ggf. froh sein Geschäfte von den Internetriesen vermittelt zu bekommen.

Es gibt schon länger Spezialbanken, die die Finanzierung für andere Banken abwickeln. Es sind quasi nur die technischen Abwickler. Kaum jemand kennt sie. Nach außen hin verwenden sie das Logo der Bank, die den Kredit vermittelt hat.

So wie vor drei Jahren die Kunden die App von Number26 nutzten, aber die technische Ausführung im Banksystem bei der Wirecard Bank lief.

2. Die guten und die schlechten Nachrichten für Sie

(negative) Veränderung (positive) Veränderung Ausweg und Lösung
Kundenservice
Rückbau des „mensch­lichen“ Kunden­service, weil Gehalt und weitere Mitarbeiter­kosten zu teuer werden gegen­über … künstlicher Intelligenz (z. B. Chatbots) Premium-Modelle für mensch­lichen Kunden­service (z. B. Gebühren oder durch sehr gute Bonität/Umsatz)
z. B. Abschaffung des telefonischen Kundenservice bei N26 (irgendwie will heute noch keine große Bank namentlich genannt werden, die Technik wird aber fleißig erprobt) z. B. Comdirect First
bonitätsabhängige Kosten
Jede Bank hat Kunden, die netto mehr kosten, als sie bringen. Diese werden künftig weniger kostenlose Services nutzen können bzw. Gebühren berechnet bekommen. weiterhin kostenlose Dienstleistungen, Bevorzugung! eigene Bonität aufbauen
Bei vielen Kreditanbietern ist das heute schon der Fall. Stichwort: bonitäts­abhängige Zinsen z. B. telefonischer Kundenservice, andere haben nur E-Mail-Zugang z. B. Comdirect First
Bargeld und Zahlungen
Einführung von Abhebe­gebühren seitens der Automaten­betreiber, Herabsetzung der täglichen Abhebe­limits Vereinfachung des elektronischen Zahlungs­verkehrs durch Integration der Zahlungs­information ins Mobiltelefon, Uhr, Schmuck oder Körper (!)
Szenario: tägliche Ober­grenze der Bargeld­ausgabe durch Automaten von 300 Euro pro Tag bei 1 % Bargeldgebühr Tragen der Zahlungs­information in Apps, super­kleinen Chips anpassen oder hoffen, dass die herkömmlichen Zahlungs­methoden noch lange Bestand haben

3. Auf was dürfen Sie sich in den nächsten Jahren einstellen?

  • Mehr-Konten-System
    Sie werden mehrere Konten benötigen, um optimal aufgestellt zu sein.
  • Strategische Anpassungen
    Es wird sich nicht vermeiden lassen, mal einen Wechsel zu machen, weil sich Änderungen ergeben, die heute noch nicht absehbar sind (so wie bei den Dieselfahrzeugen bis 2015).
  • Professionelle Informations- und Servicequelle
    Als Stammleser dieses Spezial-Portals werden Sie regelmäßig über die aktuelle Lageentwicklung informiert und erhalten praktische Tipps und Anleitungen zur Umsetzung.

Sie sind hier richtig!

4. Auf welche Bank sollten Sie setzen, wenn Sie nicht ständig wechseln wollen?

Die Antworten auf diese Frage sind höchst individuell!

Aber Sie können sich gerne von mir eine Scheibe abschneiden und schauen, welche Konten ich dauerhaft nutze, und über unsere sonntäglichen Updates verfolgen, was ich oder Leute in unserem Team gerade ausprobieren!

Meine persönliche Sicht auf die Entwicklung einiger Anbieter

DKB
DKB
Vorteile für uns smarte Bankkunden:

  • Bereitstellung eines „Premium“-Kontos für die breite Masse; kostenlos, wenn genügend Geld eingeht
  • wesentlich bessere Konditionen als die allermeisten Banken
  • Belohnungen mit besseren Konditionen für Kunden, die die Bank mehr nutzen
Herausforderungen für die Bank:

  • technische Anbindung ans bayerische Sparkassennetz und deswegen nicht so agil, wie man vielleicht sein könnte
  • Überwindung des Behördenmindsets (Tochterunternehmen der Bayerischen Landesbank)
  • smartes Abfangen der vielen Telefonanfragen, die sich teils unnötiger­weise aus komplizierter Technik ergeben
Comdirect
Comdirect
Vorteile für uns smarte Bankkunden:

  • bevorzugte und super-professionelle Betreuung für bonitätsstarke Kunden
  • auch für andere Kunden eine hervorragende Alternative zu den meisten Banken
  • hervorragend geeignet für den eigenen Vermögensaufbau
Herausforderungen für die Bank:

  • Abhängigkeit vom Mutterkonzern Commerzbank (obwohl die Comdirect wesentlich besser als die Commerzbank ist und seit Jahren eine sehr lobenswerte Freizügigkeit hat)
ehemals deutsche Banken, die heute zu ausländischen Konzernen gehören
z. B. Consorsbank, Fidor
Die Banken wurden vom Ausland gekauft, damit diese Geld verdienen und es Jahr für Jahr ins Ausland überweisen – weniger große Innovationskraft, tendenziell Konditions­verschlechterungen.
Deutsche Großbanken
z. B. Deutsche Bank, Commerzbank
Das Privatkundengeschäft ist wenig ertragreich – viel Bürokratie, zu wenig Innovationskraft.
VR-Banken, Sparkassen Zu viel Selbstgefälligkeit, viel Ausblendung der Realität (Wandel), am Bestehenden festhalten wollen – es gibt aber genügend Kunden, die genauso sind! Das heißt, diese Banken wird es auch weiterhin geben, nur eben kleiner und noch teurer.
Start-ups (deutsche wie aus dem Ausland)
z. B. N26, Revolut, Curve
Sehr hohe Innovationskraft, Bestehendes zerstören wollen (damit Platz für etwas Neues/Besseres) gewonnen wird. Oft sehr hoher Nutzen! Teilweise viel geringere Kosten.
Risiko: Viele Start-ups verschwinden wieder vom Markt, werden aufgekauft, ändern (verschlechtern) ihre Konditionen zu späteren Zeitpunkten (weil auch sie profitabel sein müssen).

Wie denken Sie?

Auf Ihre Meinungen und Ideen bin ich gespannt. Ich freue mich auf den Austausch via Kommentarfunktion. 🙂

Bonus: Ihre wichtigste Aufgabe!

Bonitätsaufbau!

Sein oder werden Sie zu einer Person, die eine Bank gerne als bevorzugter Kunde haben möchte. Sie werden künftig noch mehr „Früchte“ kostenlos – oder Ihnen machen die Kosten aufgrund Ihres Einkommens nichts aus – genießen dürfen (die andere nicht bekommen oder dafür kräftig bezahlen müssen).

Hilfe bei der Umsetzung gewünscht?

Falls noch nicht geschehen, melden Sie sich heute noch für das Aufsteiger-Training.de an.

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Die drei besten Girokonten!

50 Kommentare zu “Girokonto der Zukunft?”

  1. Sandro sagt:

    Girokonto der Zukunft: DKB

    Weiterentwicklung:
    – Echtzeitzahlungen wie bei PayPal
    – Push Benachrichtigung bei Eingängen und Ausgängen, individuell einstellbar
    – Kategoriesierung und Auswertung von Buchungen
    – vollumfängliches Multibanking mit Überweisungen etc., Echtzeit Multibanking
    – europaweites bargeldloses Zahlungssystem wie Swish in Schweden

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    • Sebastian sagt:

      Ja, sowas wie Swish fände ich auch sehr interessant. Aber müsste man ja nichts neu erfinden, die deutschen Banken könnten sich ja mit den schwedischen zusammen tun…

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  2. Martin sagt:

    Was noch sehr wünschenswert wäre bei der DKB: Kartensteuerung wie bei Revolut & Co. in der App. Ansonsten ist die DKB eine sehr gute und solide Bank für den Kern des Kontensystems.

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    • J.F. sagt:

      DKB App wirds bald geben, mit push-Benachrichtigung.

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      • Sebastian sagt:

        Hast du da mehr Infos? Kann man dann in der App genauso gut einzelne Sicherheitsmerkmals aktivieren/deaktivieren, wie man es bei Revolut kann? Kann man das für Gitokarten dann ebenfalls?

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        • J.F. sagt:

          twitter.com/tobiasmay/status/1046428367782924288?s=21

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          • Markus sagt:

            Ich bin gespannt. Das wäre für den ein oder anderen mit Sicherheit ein wichtiger Grund, die App überhaupt zu installieren. Wünschenswert sind aber noch mehr Funktionen und mehr Übersichtlichkeit bei der Darstellung der vergangenen Zahlungen.

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            • J.F. sagt:

              Neben einer guten APP wünsche ich mir für die DKB folgendes:

              1) Wunsch-PIN (v.a. für die Kreditkarten!)
              2) Wertpapierkredit mit fairen Konditionen
              3) Möglichkeit, einen Rahmenkredit einzurichten

              An 2) und 3) könnte die DKB zusätzlich verdienen. Außerdem würde sie dann speziell im Vergleich zur comdirect (Wertpapier Kredit) und ING (Rahmenkredit) sehr gut dastehen.

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    • Joachim sagt:

      Gemeint ist hier: Revolut bietet an, dass man in der App mehrere Karten beliebig ganz an- und ausschalten kann, oder nur einzelne Funktionen an- und ausschaltet: Internetzahlungen ja/nein, Geldautomat ja/nein, Kontaktloszahlungen ja/nein, Magnetstreifenzahlungen ja/nein. Geht sekundenschnell, je nach Bedarf, beliebig oft.
      Das durchbricht natürlich die eigentlich bei Kreditkarten gegebene Zahlungssicherheit für den Händler. Revolut definiert seine Karten nur als Prepaid, soetwas akzeptiert nicht jeder Händler.

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  3. Stefan sagt:

    Hier vollkommen ausgeblendet, meiner Meinung nach zu Unrecht, sind die Kryptos als Bankersatz.
    Wir benutzen die jetzt schon für Auslandstransfers zwischen verbundenen Unternehmen, mit z.B. Tether auch ohne nennenswerte Kursrisiken.
    Mit Nexo existiert seit Monaten ein Kreditanbieter der Coins als Sicherheit akzeptiert. Aktuell mit happigen 16% Jahresins, demnächst unter bestimmten Bedingungen nur noch 9%. Flexible Laufzeit, jederzeit rückzahlbar und nach Hinterlegung der Sicherheit jederzeit abrufbar. Die Verifizierung des Accounts bis zu einem Limit von USD 200k erfolgt i.d.R. innerhalb von 24h.
    Wer sich dafür interessiert kann hier schauen: https://nexo.io
    Banken wie Comdirect oder DKB werden noch ein paar Restkunden behalten wenn sie in diesem Segment nicht mitmachen. Die Anderen werden mit ihren Kunden zusammen sterben.
    Ganz erheblich steigen wird die Eigenverantwortung der Kunden – habe ich mein Passwort verloren ist mein Geld weg. Vielleicht können die Banken diese Nische füllen und und sich als Verwalter etablieren. Swissquote bietet sowas an seit geraumer Zeit, allerdings nicht mit wirklichen Wallets und damit vollkommen unflexibel und im Sinne der Cryptos nicht wirklich nutzbar.
    In 5 Jahren schätze ich, wird sich die Kontolandschaft komplett verändert haben.

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    • Martin sagt:

      Hallo Stefan, absolut richtig. Die Dynamik in dem Bereich steigt extrem stark an und es ist noch gar nicht abzusehen, welche Banken das überleben werden, wenn sich das Mindset nicht drastisch ändert. Mein Eindruck ist aber, dass genau das bei vielen nicht passiert. Ich bin immer wieder im Gespräch mit Bankern, auch Direktoren etc. Die ignorieren und unterschätzen das komplett, hängen gedanklich in ihrer Vertriebssteuerung fest und glauben in 10 Jahren geht es immer noch darum Riester zu verkaufen. Danke für den Hinweis auf Nexo, schau ich mal rein.

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      • Roland sagt:

        Aber wie der Artikel es schon richtig achreibt sie sehr viele Kunden in Deutschland gleich eingestellt.
        Die werden noch viele Jahre zur soliden Melkkuh der Sparkassen und co. dienen.

        Der Wechselwille bei Gebührenerhöhungen selbst auf über 5€ monatl. ist nicht sehr groß.
        Die Leute haben bei Finanzfragen einfach eine riesen Angst fehler zu begehen und das nutzen „Berater“ bzw. „Verkäufer“ gnadenlos aus.

        Menschen die sich hier tummeln sind der Fortschritt aber leider eine Ausnahme

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        • Martin sagt:

          Hallo Roland, absolut richtig. Der deutsche Markt ist auch im europäischen Vergleich sehr sehr zäh. Bis Kunden mal eine Bank wirklich wechseln, dauert es ewig. Und genau davon leben diese ganzen Verkaufsbuden, wo inzwischen jede Filialbank dazu gehört.

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    • J.F. sagt:

      „Ganz erheblich steigen wird die Eigenverantwortung der Kunden – habe ich mein Passwort verloren ist mein Geld weg.“

      Das glaube ich nicht. Wie wir an EU-weiten Regulierungen der letzten Zeit sehen können (MiFID II), wird der Bankkunde zwar einerseits eher mehr geschützt, andererseits aber auch mehr entmündigt.

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      • Stefan sagt:

        Das bezieht sich auf Cryptowallets. Da kann kein Regulierer was machen…

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        • J.F. sagt:

          Die Regulierer können sehr wohl was unternehmen. Und das finde ich auch prinzipiell gut.

          Wenn auch Regulierung nicht immer direkt möglich ist, so zumindest indirekt, so dass sich die Akzeptanz auf ein paar graue oder schwarze Nischenmärkte beschränken wird.

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          • Stefan sagt:

            Wenn die Private Key Adresse weg (verloren) ist, dann ist alles vorbei – in dem Sinne dass dann niemand mehr Zugriff auf die Coins hat. Schlimmer noch als verlorenes Bargeld, das könnte wieder auftauchen. Gemeinerweise kann man (jeder) die Coins noch sehen, nur eben nicht mehr nutzen. Wenn du das verstanden haben wirst, wird dir auch klar werden dass Regulierer in diesem Fall machtlos sind. Sie können nur die Nutzung eigener Wallets von vornherein verbieten. Das ist in D und den meisten Ländern z.Z. nicht der Fall.
            End of.

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    • Joachim sagt:

      Ich glaube, die Kryptowährungen werden von den Regierungen stark eingeschränkt, vielleicht sogar verboten werden. Die EU hat da jetzt gerade was beschlossen. In der EU werden ca. ab nächstem Jahr Regulierungen ähnlich wie bei Bankkonten gelten: Know Your Customer (Identifikation der Kontoinhaber), Aufbewahrung von Transaktionsbelegen, Meldungen an Steuerbehörden.

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  4. Waldemar sagt:

    Die comdirect arbeitet mit ihrer neuen „comdirect“ App schon daran die Bank auch als Smartphonebank bereit zu stellen.
    Das ist löblich aber man merkt die Komplexität anhand der langsamen Entwicklung. Große App Updates finden meist im Halbjahrestakt statt. Hier haben alle Banken viel Nachholbedarf zu N26 – Co.

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    • Martin sagt:

      Danke für diesen Kommentar Waldemar, der spricht mir aus der Seele. Es dauert wirklich lange, bis sich bei den Apps der alten Online Banken etwas tut im Vergleich zu N26&Co. Da fragt man sich natürlich, warum das so ist. Und du gibst die Antwort: Es scheint deutlich komplexer zu sein, als es für uns Endkunden aussieht. Selbst Push Mitteilungen oder die Einstellmöglichkeiten der Karten scheinen eine Herausforderung der Bank IT zu sein. Die StartUps kommen von Anfang an von der IT Seite und bauen um die IT die Bank herum, dass scheint von Vorteil.

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  5. dave sagt:

    Die Welt wird komplexer und schneller, es ist mehr Vielheit. Einst ging ich mit Einzahlungsscheinen zur Filiale, einmal im Monat, und bezahlte alles ein. Heute geht es online, auf vielen Wegen. Das wird noch deutlicher werden. Es wird aber bestimmt oldschool Lösungen geben, die Werbung mit Lösungen von einst machen (Bankschalter, Mitarbeiter statt Roboter,..). Die Digitalisierung wird zunehmen und Arbeitskräfte einsparen. Das wird den konservativ-rechten Blog mobilisieren mitsamt Fremdenhass. Es wird Reibung geben. Die Finanzüberwachung wird ebenfalls komplexer, Staatenlösungen müssen Staatenbund Lösungen weichen. Das wird die Politik herausfordern

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  6. DigiDongi sagt:

    Wieso fehlt eigentlich die ING Diba bei der Aufzählung? Dachte die gehörten immer zu den Top3.

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    • Gregor sagt:

      Die Weiterentwicklung der „ING“ wird spannend. Demnächst fällt das „DiBa“ aus dem offiziellen Namen und ich bin schon sehr gespannt, was die Eigner aus den Niederlanden künftig noch an passen. Als Bank ist sie nachwievor bei unseren Top3. Mit erhöhter Beobachtung 🙂 Danke für die Frage, sehr aufmerksam!

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  7. Jürgen sagt:

    Ich bin in diesem Jahr von einer regionalen VR-Bank zu einer „überregionalen VR-Bank“ welche nur Online-Zugang bietet und nur als Hauptsitz 1 Filiale betreibt, gewechselt.
    Bisher ganz okay für mich, weil keine Gebühren und ich dennoch die zahlreichen Automaten vor Ort bis 4x monatlich kostenfrei nutzen kann.

    Möglich, dass sich hier auch noch was ändert und ich irgendwann zu DKB oder ähnlichem wechseln werde. Momentan bin ich mit der Lösung aber zufrieden.

    In Zukunft sehe ich generell die Abkehr vom Bargeld hin zur Zahlung per Smartphone, Karten oder „implantierten“ Chips. Dann werden Bankfilialen in der Masse wegfallen und Geldautomaten unnötig. Die Blockchain-Technik wird hier ihren Beitrag leisten. An Bitcoin als Währungsform glaube ich aber nicht.

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  8. Sarah sagt:

    Meine Bank der Zukunft? TRIODOS weil es ohne einen grünen Planeten ansonsten die ganzen hässlichen Dinge der Selbstsucht wie Konsumentenplastikflut und Klimawandeljetsetter auch nicht mehr geben wird.

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    • Martin sagt:

      Hi Sarah, hier könnte auch bunq etwas für dich sein. Keine schmutzigen Geschäfte, keine Hedgefonds oder anderes dubioses Fremdkapital, kein Verkauf von Kundendaten. (machen alle anderen)

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  9. Frank sagt:

    Mein Girokonto der Zukunft ist eines von Amazon,
    so wie es jetzt schon die Kreditkarte von Amazon gibt!

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  10. Julian sagt:

    Mal ein kleines Gedankenexperiment….

    Ich bezweifel ehrlich gesagt, dass es in 5 Jahren so viel anders ausschauen wird, als heute, es sei denn, es gibt einen (politischen) Grund für Banken sich anders verhalten zu müssen oder ein neues Portfolio aufsetzen zu müssen. Beispielsweise die Kreditvergabe früher und heute hat sich arg verändert…. Kryptowährung gab es früher nicht, heute aber normal. Ob eine Investition in dem Sektor zielführend ist, steht auf einem anderen Blatt Papier, das muss jeder selbst entscheiden. Ich schätze aber auch, wie hier schon geschrieben wurde, dass es eine Reglementierung geben wird.

    Die Sparkassen und Volksbanken, sowie auch Sparda-Bank werden weiterhin existieren und auch Kunden haben. Egal wie teuer letzten Endes das Konto oder die Zusatzleistungen werden, die sich die Banken in naher Zukunft entlohnen werden lassen. Der Grund: Bequemlichkeit mancher Kunden und auch der Fakt, dass man in einer Filiale einen Menschen als Ansprechpartner hat, der sich (scheinbar) um einen kümmert.
    Dieses sich um einen kümmern ist vielen Menschen im Bereich Finanzen einfach wichtig. Das wird sich nicht ändern.

    Die Direktbanken werden an Marktmacht gewinnen und eventuell wird es zu vermehrten Kooperationen zwischen den Direktbanken und Filialbanken kommen.
    Filialbanken könnten unter Umständen die Aufträge der Direktbanken verarbeiten und auf diese Art und Weise Geld verdienen wollen und auf der anderen Seite das Risiko an die Direktbanken abtreten. Oder auch andersrum. Beides wäre möglich, betrachtet man die Bargeldversorgung, so ist ein Gang zu einer Bank nicht mehr zwingend notwendig…

    Ich finde es super, dass es Fintechs wie Curve beispielsweise gibt, da sie den etablierten Banken das Leben ein bisschen schwerer machen, denn Konkurrenz belebt das Geschäft und führt im schlechtesten Fall für die Bank zu mehr Vorteilen für mich als Kunden.

    Aber: Ich hoffe, dass die ein oder andere Filiale bestehen bleibt, damit ich nach wie vor die Wahlfreiheit genießen kann. Außerdem hoffe ich auch auch, dass das Bargeld bleibt und nicht wie in Schweden fast verschwindet. Dort haben viele Geschäfte nur noch Kartenzahlung, um sich die Kosten, die das Bargeld verursacht, zu sparen. Ich bevorzuge Wahlfreiheit und keinen Zwang. Egal ob Bargeld oder Kartenzahlung.

    Die Digitalisierung wird auf der einen Seite zwar dazu beitragen, dass viele Aspekte automatisiert ablaufen werden, sodass es den Anschein erweckt, dass man den Menschen immer weniger benötigt, ich glaube aber, dass es keine Maschine geben wird, die gänzlich autark daher kommen kann. Sprich: es wird immer einen Menschen brauchen, der die Maschine warten, reparieren und Fehler beheben können muss, wie beispielsweise eine Kreditablehnung überprüfen und entsprechend korrigieren können muss. Dadurch, dass die Software oder Maschine einen Job des Menschen macht, darf man nicht denken, dass es keinen Job mehr für den Menschen gibt. Das ist ein häufiger Denkfehler… Software oder Programme können Fehler produzieren und sind anfällig für Missbrauch, den man heute noch nicht abschätzen kann. Daher denke ich, dass es eine Symbiose zwischen Mensch und Maschine geben wird. Eine Art Kontrollorgan mehr oder weniger…

    Respekt davor habe ich, wenn ich lese, dass es mittlerweile in Amerika von Amazon einen Supermarkt gibt, der ohne Kassen auskommt, sich das Finanzsystem also schon auf einem ganz anderen Level als in Deutschland befindet. Ähnliche Systeme wird es in Deutschland in Zukunft geben, dank DSGVO allerdings in stark abgewandelter Form.
    Ein Beispiel: In einem Markt, den ich kenne, erkennt der Computer welches Produkt in den Korb gelegt wurde, scannt es dabei und legt es im System in den Warenkorb. Der Kassierer, der daneben steht, kontrolliert nur, ob alle Artikel im Korb sind und ob der Computer einen Fehler gemacht hat und wählt dann händisch die Zahlmethode aus. Erinnert stark an ein SB-Terminal, ist aber keins.

    Ebenso gibt es bereits Menschen, die sich einen NFC-Chip unter die Haut haben implementieren lassen, um Türen zu öffnen oder Zahlungen zu leisten.
    Das hat Zukunft. Ich glaube, dass auf Chips in Zukunft weit aus mehr an Daten gespeichert werden wird in immer stärker komprimierter Form. Beispielsweise die Blutgruppe mit entsprechendem Gesundheitszustand, der bei Betreten von Krankenhäusern abgefragt werden kann. Ich glaube, im Bereich Finanzen wird es fast grenzenlose Möglichkeiten geben… Beispielsweise wird das Bezahlen oder Überweisen oder auch Analysen binnen Sekunden überall auf der Welt ohne Kosten möglich sein.
    Im Japan propagiert man bereits die Society 5.0 und versucht die komplette Vernetzung in allen Lebensbereichen voranzutreiben, daher bin ich sicher, dass die nahe Zukunft sehr spannend werden wird. Aber ich bin auch der Meinung, dass gut und gerne noch mal 10 Jahre dafür ins Land gehen, damit wir Flugtaxis oder ähnliche Hirngespinste vielleicht Wirklichkeit werden lassen können.

    Glaubt man Investor Frank Thelen, dann kommt die digitale Zukunft samt Flugtaxi eher früher als später.

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  11. yasin sagt:

    Deutsche Kreditbank AG:
    Die DKB sollte die Anbindung an die Sparkasse dazu nutzen, dass das Geldabheben mit der girocard kostenfrei und an jeder Sparkasse möglich ist. So macht es die 1822direkt.

    Weiterhin sollte die DKB paydirekt anbieten.

    Auch sollte die Echtzeitüberweisung (SCT Inst) umgesetzt werden.

    Die Führung des Tagesgeld als „normales Konto“ und nicht als VISA-Konto wäre optisch besser.

    comdirekt bank AG
    Die comdirect sollte endlich vernünftig die Absenderbankdaten von den Überweisenden anzeigen (falls man etwas zurückerstatten möchte).

    Weiterhin sollte die comdirect das Onlinebanking übersichtlicher machen.

    Auch sollte die Echtzeitüberweisung (SCT Inst) umgesetzt werden.

    Die 1822direkt finde ich deshalb super, weil auch Umsätze der girocard sehr sehr schnell im Onlinebanking (oder APP) als vorgemerkt angezeigt werden. Das finde ich sehr gut!

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    • Nico sagt:

      Hey guter Beitrag, ich erlaube mir eine (teilweise) Gegenmeinung:

      -DKB

      * Anbindung an die Sparkassen im Sinne von Geldautomatenallianz via EC würde eine Teilnahme bzw. einen Beitritt in den „Sparkassenverein“ bedeuten. Daraus resultieren Rechte und Pflichten! Die DKB wie sie heute ist würde es also nicht mehr geben! Diesen Schritt würde ich für falsch halten und er würde nach meiner Vermutung zu einer Verschlechterung der Konditionen führen. Ebenfalls kannst du mit der DKB-VISA (nicht mit VPAY) weltweit kostenlos abheben, auch bei den Sparkassen! Kleiner Tipp: Bei der „Hamburger Sparkasse“ werden Leute mit VISA ausgesperrt (außerhalb der Öffnungszeiten), aber mit jeder deutschen EC-Karte (DKB-VPAY; Maestro) kommst du trotzdem 24 Stunden am Tage rein 😉

      *Das DKB-Sparen über die Kreditkarte hat wie ich vermute aber nicht weis einen Sinn für die Bank: Wenn du aus Guthaben bezahlst ist es kein Kredit (es entstehen keine Kreditkosten), aber die Händlergebühr durch die Kartenzahlung fallen trotzdem an 😉 Außerdem ermöglicht man den Kunden so, ihren Kreditrahmen künstlich aufzubessern 😉 Und 0,2% Zinsen sind nicht schlechter als übliche Tagesgeldkonten 😉

      * Echtzeitüberweisung (SCT Inst) gibt es bereits bei der Annahme von Überweisungen, hier bin ich bei dir: Die DKB sollte das auch selber anbieten. Zumindest als Zusatzoption, eventuell mit einer kleinen Gebühr!

      * Die DKB hat bereits PayPal, mir fehlt noch: Paydirekt, GooglePay (Commerzbank, Comdirekt, N26), ApplePay und gerne auch weitere Zahlungsmöglichkeiten!

      * Bei Auslandsüberweisungen sollte die DKB auch mit anderen unternehmen zusammenarbeiten, z.B. mit Transferwiese wie N26. Zumindest als Zusatzoption.

      * Einführung weitere Finanzprodukte:
      – Neben der DKB-Visa noch eine Gold und Platin Version, bezogen auf das DKB-Cash ohne Co-Branding!
      – VISA / MasterCard – Double (wie Barclaycard)
      – Tagesgeldkonto (ohne CC-Verknüpfung)
      – Rahmenkredit (z.B. VW-Bank, Ing-DiBA)
      – VL-Sparplan (wie Ing-DiBA VL-Sparen)

      Comdirect

      * Abschaffung der „Fremdwährungsgebühr“ weltweit, also auch beim bezahlen mit der Kreditkarte!

      * Echtzeitüberweisung (SCT Inst) anschaffen

      * Weitere Zahlungsmöglichkeiten einbinden: PayPal, ApplePay und gerne weitere…

      – Sparkassen wie z.B. auch 1822direkt

      Ich bin mir sicher das es Sparkassen auch in Zukunft geben wird. Aber sie werden langfristig weniger Kunden haben. Kunden die sich nicht mit Finanzen beschäftigen wollen oder aber auch damit überfordert sind. Kunden, die auf einen direkten Menschen als Ansprechpartner bestehen und Kunden die bei vielen (nicht allen) besseren Banken nicht genommen werden (z.B. schlechte Bonität)! Wir vermuten aber wohl alle zusammen: Der moderne Kunden entscheidet selber, ist Mobil und finanziell informiert. Deshalb vergleicht er Bankkonditionen, lässt sich nicht etwas verkaufen – was er nicht möchte und braucht keine feste Bankfiliale mehr!

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      • yasin sagt:

        Es gibt noch mehr Sparkassen und Volksbanken, welche die VISA-Kunden beim Geldabheben aussperren oder bspw. die Abhebung auf EUR 200,- reduzieren.

        Ich fahre deshalb mit meiner 1822direkt girocard ganz gut.
        Auch bei Fragen und einem kleinen Problemchen, welches ich hatte, hat der Telefonservice der 1822direkt gut reagiert bzw. geholfen.

        Ich habe eine Kombi aus DKB und 1822direkt für den tägliche Gebraucht und zudem die comdirect als Reserve.

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  12. Schnikkers80 sagt:

    Es wird spannend sein wie sich die Welt verändert.
    Auch das Bankenwesen. Sicher wird es da einige Veränderungen und Verschiebungen geben und wahrscheinlich Möglichkeiten an die wir heute noch garnicht denken 😉
    Auch wird es noch die Sparkassen und Volksbanke geben nur werden die sicherlich wieder um x Jahre hinterherhinken.

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  13. Martin sagt:

    Denke wir haben eine sehr spannende Zukunft vor uns, wenn man bereit ist sich darauf einzulassen. Es erfordert ein neues Denken und so manche alte Struktur wird verschwinden. Und bei Konten und Banken ist es das gleiche. Ich gehe davon aus, das die einiges an Innovation und Service liefern müssen, um nicht zu verschwinden, da die Konkurrenz immer grösser wird.

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  14. Nico sagt:

    1. Co-Branding sowohl bei Kreditkarten-, Konten- und Kreditkartenprodukten wird wohl zunehmen. Es werden dann eher „Markenlösungen“ geben und die Banken konzentrieren sich auf die Bereitstellung und Abwicklung.

    2. Mobilebanking Apps und Zahlungsmittel werden definitiv immer beliebter und die Banken müssen sich bewegen!

    3. Bargeld verliert immer mehr an Bedeutung, zumal man damit viele Kosten – aber nur wenig Gewinn als Bank regeneriert! Und es „cooler Zahlungsmöglichkeiten“ geben wird und sich diese verbreiten.

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  15. Markus sagt:

    Die Bank oder das Girokonto der Zukunft wird es nicht geben. Wie im Artikel unter 3. erwähnt, werden wir mehrere Konten benötigen, um optimal augestellt zu sein, bereit sein auch mal die Bank und/oder das Kontomodell zu wechseln und die Entwicklungen selbst beobachten müssen. Um opitmal aufgestellt zu sein benötigen wir meiner Meinung nach sowohl Konten von Direktbanken als auch Konten von Banken mit Filialen. Denn die eigene Technik versagt bleib im dringenden und schlimmsten Fall nur der Weg in die Filiale. Sonst ist man beispielsweise bezüglich einer Überweisung aufgeschmissen.
    Ich denke, dass eine Bank auch in vielen Jahren noch das tut wird was sie heute tut. Hatten diese nicht schon vor 50 Jahren die gleiche Art an Produkten wie heute!? Der große Unterschied ist nur, dass sich die Art wie deren Produkte verkauft werden stark verändert hat und im Rahmen dessen auch verschiedene Dienstleistungen und Kosten an die Kunden outgesourced wurden. Was kostet eine Onlineüberweisung dem Kunden wirklich? Vergesst bei der Überlegung beispielsweise nicht die Kosten eures Computers/Smartphones und der Sicherheitssoftware!
    Meine Erwartungen an die Banken für die Zukunft sind vor allem bleibende bzw. mehr Flexibilität bei der Möglichkeit der Inanspruchnahme von Bankdienstleistungen (Barzahlung/Kartenzahlung, Inland/Ausland, …), Bedienerfreundlichkeit der dafür zur Verfügung gestellten Plattformen (Filialen, Automaten, Online-Banking, Apps), verständliche Produkte und Preissysteme sowie Sicherheit bezüglich meiner Daten und der bei der Bank hinterlegten Beträge (dazu gehört für mich auch die Unabhängigkeit der Banken von Amazon & Co.).

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  16. Manfred sagt:

    Noch eine Ergänzung zu dem Beitrag von Gregor. Er schreibt über „Dornröschen Schlaf“ und über die zukünftigen großen Player (Amazon usw.).
    Beipiel: Google hat GPay eingeführt. Die deutschen Banken hat man eingeladen dies zu nutzen. Die meisten können sich dafür nicht erwärmen, können nichts damit anfangen oder lehnen es ab, weil sie lieber selber eine App bauen wollen.
    Nun der große Knall. Google und PayPal treffen eine Vereinbarung. Ab sofort kann PayPal in GPay eingebunden werden. Die deutschen Banken? Braucht man, zumindest für GPay, nicht mehr. Den Verdienst und die Daten bekommt nun PayPal.

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    • Nico sagt:

      Der Witz an dieser Sache: PayPal ist bei der DKB eingebunden bzw. kann man ins Onlinebanking integrieren. Somit hat die DKB indirekt auch GPay. Also genauso wie die Comdirect und N26 (diese beiden haben aber nicht PayPal)!

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      • Manfred sagt:

        Nein, das stimmt so nicht. Dass dort das PayPal Konto angezeigt wird beruht auf PSD2. Man kann auch alle anderen online Konten einbinden. Dies ist also nur eine reine Anzeigefunktion.
        Gpay ist eine kontaktlose Zahlungsmöglichkeit, welche mit Kreditkarte realisiert wird. PayPal bietet dazu eine virtuelle Mastercard an.

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  17. Eric sagt:

    Hallo,
    Sollte man bei den Tagesgeldkonten „Extrakonto“ bei der Ing ebenfalls aufpassen, wie viele man eröffnet wie bei den Girokonten? Das würde mich noch interessieren. Eine weitere Frage wäre, schadet ein kleiner Ratenkredit in Höhe von 2000 Euro der Bonität? Ich würde gerne ein Ratenkredit in dieser Höhe für neue Technik nehmen und wenn dieser ausläuft erneut einen abschließen, um sich so zum Beispiel jede 2 Jahre das neuste iPhone zu leisten. Vielen Dank vorab für die hilfreichen Antworten.

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    • Gregor sagt:

      Tagesgeldkonten kann man so viele eröffnen wie man will. Diese haben bankextern keine Bedeutung. Überhaupt haben Guthaben- und Anlagekonten keinen Einfluss auf die Schufa, weil sie dort nicht eingetragen werden. Bei der ING kann man offiziell 2 Tagesgeldkonten haben. Mit ein bisschen Kreativität vielleicht auch ein Drittes.

      Das Abschließen eines Ratenkredits schadet grundsätzlich nicht der Bonität. Bei meinen eigenen Kreditabschlüssen ist sogar die Bonität leicht gestiegen. Sogar als ich den DKB-Kredit für in Höhe von nur 2.500 Euro (zum Test) genommen habe.

      Mehrere kleinere Ratenkredite sind vermutlich – bei Beobachtungen und Erfahrungswerten reden wir nicht von Wissen sondern Vermutung – nicht so förderlich, weil die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass jemand konsumiert, was er sich nur mit kleinen Ratenzahlungen leisten kann.

      Der Schufascore – und hier messen die Meisten die Bonität – wird sowieso quartalsweise neu berechnet. Er kann mit und ohne Veränderungen nach oben wie nach unten gehen. Man kann dazu keine 100%ige Aussage treffen.

      Nach meiner persönlichen Meinung kommt es ein Stück darauf an, bei welcher Bank man finanziert. Ich würde hier erstklassige Namen bevorzugen.

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      • Eric sagt:

        Hallo, was halten Sie von der App Finanzguru? Kann man sowas ohne Bedenken verwenden? Vielen Dank für die schnellen hilfreichen Antworten. 👍

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        • Martin sagt:

          Hallo Eric,

          ich bin jetzt kein hysterisch übervorsichtiger Mensch, aber das geht selbst mir zu weit. Bankkonten an eine App freizugeben bei der es undurchsichtig ist, was mit den Daten passiert. Daher würde ich da eher Abstand von nehmen.

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          • J.F. sagt:

            Da stimme ich zu, vor allem, wenn persönliche Daten in der „Cloud“ abgelegt werden.

            Merke: cloud= other people’s computers.

            Da ist es nur eine Frage der Zeit, bis es zu nem Datenreichtum kommt.

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        • Niklas sagt:

          Klar fühlt man sich dabei erstmal unwohl, trotzdem hat man einen großen Nutzen daraus, vorallem wenn man seine Konten nicht nur bei einer Bank hat. Ich selbst benutze die Finanzguru app und vertraue den ihr. Sie wirbt damit, dass ihre Daten auf Banklevel verschlüsselt werden und nur Finanzguru darauf Zugriff hat.
          Unternehmen wie Google können mittlerweile auf ähnlich viele Daten zugreifen und auch mehr. Google z. B. Kauft transaktionsdaten um diese an Händler weiterzuverkaufen und zu tracker, ob jemand sich online etwas rausgesucht hat und es im Laden gekauft hat. Und das sind nur die Sachen die öffentlich sind. Ich finde Google bzw. Alphabet viel erschreckender als ein Tool wie Finanzguru.

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        • Steffen sagt:

          Lt. eigener Aussage (die niemand von uns kontrollieren kann) liegen die Daten mit dem Code des Nutzers verschlüsselt in der Cloud. Falls dies stimmt, müsste die Datenverarbeitung lokal in der App erfolgen. Kann natürlich sein. Mir fehlt hier die Transparenz ein wenig. Wo werden wie welche Daten verschlüsselt oder nicht wie verarbeitet oder gespeichert? So etwas sollte der Anbieter auf seinen Seiten klar beantworten. Die Antworten von Finanzguru sind leider diesbezüglich sehr schwammig und wage.

          Und dann die Verschlüsselung. Im neuesten Update sind sechs Ziffern möglich. Und es gibt scheinbar unbegrenzt viele Versuche. Sechs Ziffern ergeben knapp eine Millionen Möglichkeiten. Bei unbegrenzten Versuchen und eventuell (wieder kein Wort darüber bei Finanzguru) keinen weiteren Sicherungen braucht es wenige Sekunden und der Code ist genackt.

          Mir ist es absolut unverständlich, warum die App kein freigewähltes Passwort beliebiger Länge zulässt. Was soll das?

          Natürlich sind nur lesende Zugriffe möglich. Niemand kann also Daten verändern oder gar Überweisungen tätigen. Dennoch bleibt das Sicherheitskonzept extrem fragwürdig.

          Die Features sind dagegen nett. Man erhält quasi ein sich automatisch führendes Haushaltsbuch. Der eingebaute Vertragsservice erinnert einen an Kündigungsfristen und kündigt gängige Verträge auf Wunsch per Knopfdruck. Nett.

          Später sollen dann Angebote dazukommen, die preis- oder leistungsgünstigere Angebote für Strom, Gas und Co. anbieten. Finanzguru würde im Falle des Vertragsschlusses eine Provision verdienen. Das kann durchaus einen Mehrwert darstellen.

          Die App hat also durchaus Potential. Problem ist aber die undurchschaubare und wenig transparente Sicherheitspolitik.

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        • Stephan sagt:

          Bin gerade am Testen, leider tut sich die App schwer mit American Express Zugangsdaten und Verträge auf unserem Gemeinschaftskonten werden nicht sauber erkannt (2 Gehaltseingänge, 2x Kfz-Steuer, etc.) – aber Potenzial ist da! Bin gespannt wie sich die App entwickelt.
          Sicherheitstechnisch gebe ich persönlich lieber hier mehrere Zugänge ein, als der DKB meinen DiBa Zugriff zu gewähren – von wegen Überblick beim Multibanking für mich ein klarer smarter Vorteil.

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  18. Werner Stadler sagt:

    Ich kenne die Finanzguru App zu wenig um mir ein Urteil darüber bilden zu können.
    Aber die Idee dazu finde ich jedenfalls gut, soweit ich das verstanden habe. Allerdings muss man dazu den Machern von Finanzguru vertrauen. Was mir NICHT gefällt, es heißt dazu in Kooperation mit der Deutschen Bank. Mit der Deutschen Bank will ich nichts zu tun haben. Schon alleine deshalb möchte ich diese App nicht nutzen.

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  19. Raphael sagt:

    Die Bedenken bezüglich der Sicherheit müsste man bei allen Multibanking Angeboten haben. Meiner Meinung nach sind diese Bedenken Begleiterscheinungen der fortschreitenden Entwicklung. Früher hatten, und auch heute (noch) haben, viele Menschen Sicherheitsbedenken beim Onlinebanking, bei Bezahlung mit NFC oder überhaupt bei Nutzung von Kreditkarten im Internet.

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