Konto + Karte

Vergleich: DKB ⇌ TransferWise

Von unserer Community gewünscht: Vergleich vom DKB-Girokonto mit Visa Card und dem Borderless-Account von TransferWise mit Mastercard. Beide sind kostenlos und deutschsprachig.

Vorweg: Für mich ist das keine Entweder-oder-Frage, sondern eine interessante Kombination in Deutschland und auf Reisen. Aber sehen Sie selbst:

DKB und TransferWise Kreditkarten
DKB-Konto
mit Visa Card
TransferWise-Konto
mit Mastercard
Kontotyp Girokonto inklusive Kreditkarte Multi-Währungskonto inklusive Debit-Karte
Gebühren für Kontoführung kostenlos inklusive aller Karten
Kontoeröffnung online online
Girokontonutzung
Kontonummer DE-IBAN DE-IBAN
zusätzlich noch Kontonummern aus den USA, England, Australien und Neuseeland zuschaltbar
ankommende Überweisungen in EUR kostenlos
abgehende Überweisungen in EUR kostenlos 0,63 €
ankommende Überweisungen in Fremdwährung 0,1 % vom Betrag, mindestens 12,50 € USD, GBP, AUD, NZD kostenlos, andere: 0,35 % – 2,85 % ohne Mindestbetrag!
abgehende Überweisungen in Fremdwährung 0,1 % vom Betrag, mindestens 12,50 € 0,35 – 2,85 % vom Betrag, mindestens 0,84 €
Guthaben in Fremdwährung halten nicht möglich kostenlos in 40 Währungen möglich
Daueraufträge kostenlos nicht möglich
Lastschriften kostenlos nicht möglich
Kartennutzung
Zahlungen in EUR kostenlos kostenlos,
wenn EUR-Guthaben auf dem Konto, sonst 0,35 % – 2,85 % Fremd­währungs­gebühr
Zahlungen in Fremdwährung kostenlos
(kein Auslands­einsatz­entgelt)
kostenlos,
wenn Fremdwährung-Guthaben auf dem Konto, sonst 0,35 % – 2,85 % Fremd­währungs­gebühr
Verfügungsrahmen Kreditlinie + eventuelles Kartenguthaben Gesamtkontoguthaben (alle Währungskonten zusammen)
Bargeld
Abhebungen kostenlos
zwischen 50 und 1.000 € pro Tag
kostenlos bis 200 £
(circa 225 €) in einem 30-Tage-Zeitfenster; anschließend 2 % Gebühren
Fremdwährungs­gebühr? kostenlos
(kein Auslands­einsatz­entgelt)
kostenlos,
wenn Fremdwährung-Guthaben auf dem Konto, sonst 0,35 % – 2,85 % Fremd­währungs­gebühr
Einzahlungen nur an den wenigen DKB-eigenen Automaten möglich nicht möglich
Regulatorisches
Sitz des Anbieters, Kontoführung in … Deutschland England
Überwachung des Anbieters durch … Bundesanstalt für Finanz­dienst­leistungs­aufsicht (BaFin), Euro­päische Zentral­bank (EZB) Financial Conduct Authority (England)
Kontomeldungen BaFin, jährliche Meldung ans Finanzamt bei deutschem Wohnsitz oder Bankkunden­informations­austausch mit der Steuer­behörde des Wohn­sitz­staats unterliegt bisher keinem Informations­austausch mit dem Wohn­sitz­staat
Einlagensicherung gesetzlich 100.000 €; darüber hinaus Einlagen­sicherungs­fonds des Bundes­verbandes Öffentlicher Banken Deutschlands e. V. + Patronats­erklärung der Bayerischen Landesbank keine, aber natürlich Trennung von Instituts- von Kundengeldern, deswegen Rückerstattung des Geldes sehr wahrscheinlich
Hinweis der Redaktion: geeignet größere Vermögen in EUR zu parken geeignet für Notfallgeld in unterschiedlichen Währungen in nicht allzu großem Volumen, internationalen Zahlungsverkehr; Alternative zum Bankkonto in Deutschland
Empfehlung zur Kontoeröffnung
Allgemein empfehle ich die Eröffnung beider Konten, um erstens ein absolutes Top-Konto in Deutschland zu haben und zweitens eine Notfalloption im Ausland bereitzuhalten. Ich habe beide Konten und nutze sie aktiv.
Wer kann ein Konto eröffnen? • natürliche Person
• ab 18 Jahren
• bei Wohnsitz in Deutschland, Österreich, Schweiz (bei deutschem Reisepass auch weltweit)
• natürliche oder juristische Person (Firma)
• ab 18 Jahren
• bei Wohnsitz in Deutschland, Österreich, Schweiz oder in ganz vielen anderen Ländern
Online-Kontoöffnung: Weiter zur Bank Weiter zur Bank

Fragen?

Fragen beantworte ich gern über die Kommentarfunktion am Ende der Seite. Zudem freue ich mich über den Austausch von Erfahrungen, Ideen und Tipps mit Ihnen!

TransferWise: Einige ausgewählte Details für Sie

1) EUR-zu-EUR-Überweisungen nutzen

Als smarte Bankkunden sind wir es gewohnt, kostenlos innerhalb Deutschlands oder in andere Euroländer von unseren Konten bei DKB, ING oder Comdirect zu überweisen. Überweisen kann TransferWise auch, aber es fallen Kosten an, wie man hier sieht:

Überweisung in Euro mit dem TransferWise Konto

Wer ein kostenloses Girokonto in Deutschland besitzt, wird diese Funktion vermutlich nicht für 0,63 Euro pro Überweisung nutzen wollen.

TransferWise: Alternative für Menschen ohne deutsches Girokonto!

Für Menschen, die kein oder kein kostenloses Konto bekommen, könnte tatsächlich die innerdeutsche Überweisungslösung mit TransferWise interessant sein.

Hätte man durchschnittlich 6 Überweisungen im Monat, lägen die Gebühren bei 3,78 Euro. In diesem Punkt schlägt man alle unsubventionierten (Schüler, Studenten, Azubis) Sparkassenkonten!

Allerdings muss man gleichzeitig hinzufügen, dass TransferWise seinen Kunden eine deutsche IBAN zur Verfügung stellt, diese aber nicht für Lastschriften oder Daueraufträge funktioniert.

Andererseits kann das auch praktisch gesehen werden:

Es gibt keine illegalen Lastschriften und es kann auch nicht zu einer Kontopfändung kommen. Jedenfalls nicht auf dem üblichen Weg, der tausendfach mit steigender Tendenz tagtäglich in Deutschland stattfindet.

2) Günstig im internationalen Überweisungsverkehr

TransferWise ist ursprünglich ein Überweisungs­dienstleister für den internationalen Zahlungsverkehr und mit dem Borderless-Account haben Sie bereits die vollen Überweisungs­funktionen freigeschaltet. Sie können beispielsweise sehr günstig und centgenau in die USA überweisen.

Aber Sie können auch innerhalb der USA supergünstig überweisen. Letztens habe ich 5.000 US-Dollar auf ein US-Bankkonto überwiesen und das hat mich lediglich 1 USD gekostet: absolut nicht vergleichbar mit den üblichen Wire-Gebühren von etwa 25 USD oder dem Versand von Schecks!

3) Keine Schufa-Abfrage

Interessant, wenn man das TransferWise-Konto eröffnet, ist vor allem der Fakt, dass weder vorher die Schufa abgefragt noch nach Eröffnung das Konto dort eingetragen wird.

TransferWise ist schufa-neutral

Das macht vielen smarten Bankkunden die zusätzliche Kontoeröffnung leicht, da es absolut keine Auswirkung auf die Schufa hat.

Andere, die keinen guten Schufa-Score haben und denen deswegen die kostenlosen Top-Girokonten verwehrt bleiben, kommen mit TransferWise kostenlos zu einem – je nach individueller Nutzungsabsicht – hoch interessanten Konto!

Kostenlose Mastercard

Vor allem bekommt man eine attraktiv gestaltete Mastercard mit NFC-Chip kostenlos. Sparkassen, Volksbanken und zunehmend andere Banken berechnen neben der Kontoführungsgebühr zusätzlich eine Jahresgebühr für die Karte. So etwas kennt TransferWise nicht.

TransferWise verdient – wie jede andere Bank auch – daran, wenn Sie die Karte für bargeldlose Zahlungen einsetzen. Die Gebühr für den Karteneinsatz zahlt der Zahlungsempfänger. Wenn Sie die Karte beispielsweise bei Amazon hinterlegen, zahlt Amazon jedesmal einen Minibetrag für die Zahlung. Aber nicht Sie!

4) Fremdwährungskonten

Fremdwährungskonten

  • A) Wie Sie aus dem Vergleich oben wissen, kann man TransferWise privat wie geschäftlich eröffnen. Je nachdem ob Sie eine private oder eine geschäftliche Zahlung vornehmen wollen, wechseln Sie oben im Reiter Ihr Profil.

  • B) Beträge und Kontostände mit einer lokalen Kontonummer: Falls Sie Zahlungen in US-Dollar empfangen wollen, geben Sie einfach Ihre persönliche US-Kontonummer sowie die Routing Number von TransferWise in New York an und Ihnen werden die US-Dollar kostenfrei gutgeschrieben!

  • C) Sie können auch Geld in rund 40 andere Währungen tauschen und halten. Tun Sie das beispielsweise vor einer Reise, bezahlen Sie kein Auslandseinsatzentgelt bei der Kartennutzung in dieser Fremdwährung.

    Beispiel: Sie planen eine Reise nach Kanada. Vorab buchen Sie Euro auf Ihr mit nur wenigen Mausklicks eingerichtetes CAD-Konto bei TransferWise. Wenn Sie die Mastercard in Kanada einsetzen, wird automatisch die Währung erkannt und von Ihrem CAD-Konto abgebucht. Die Zahlungen sind dann für Sie gebührenfrei. Zudem sparen Sie sich den lästigen Umtausch von Geld in Banken oder Wechselstuben, wie das auffallend viele Menschen immer noch machen!

Welche Info brauchen Sie noch, um ein Konto zu eröffnen?

Bitte schreiben Sie mir über die Kommentarfunktion. Das erweitert diesen Artikel und verbessert gleichzeitig die Produktion künftiger Artikel. Einverstanden?

TransferWise Borderless

DKB: Potenzial als Hausbank-Konto

In den vergangenen 15 Jahren habe ich so viel über die DKB geschrieben, dass einige schon dachten, ich wäre DKB-Mitarbeiter.

In diesem Artikel möchte ich Sie auf eine Neuerung bei der DKB hinweisen und Ihnen drei nützliche Links zu weiterführenden detaillierten Artikeln geben.

Google Pay integriert

DKB: Hausbank im Internet

Als DKB-Kunde können Sie in der App von Google Pay Ihre DKB Visa Card hinterlegen. Haben Sie das getan, können Sie künftig überall, wo kontaktlose Zahlungen erlaubt sind, mit dem Smartphone zahlen. Das Mitnehmen eines Portmonees ist nicht mehr erforderlich!

Die 3 nützlichen DKB-Links

Unendlich langes Video des Autors zum Vergleich

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28 Kommentare zu “Vergleich: DKB ⇌ TransferWise”

  1. Marcel sagt:

    Hallo Gregor,
    guter Vergleich, aber am besten wäre es, wenn du noch einen Vergleich zwischen TransferWise, TransferGo und Revolut machen könntest. Ich denke, dass sind so die größten Anbieter. Ich hoffe, dass ich keinen Anbieter vergessen habe.

    Viele Grüße
    Marcel

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  2. M W Stefan Richter sagt:

    TransferWise eröffnet auch Konten für nichtregistrierte juristische Personen. Wir haben zum Beispiel einen nichtregistrierten Verein, bzw. einen losen Zusammenschluss mehrerer Personen ohne Papierkram. Manchmal ist es da praktisch ein eigenes Konto zu haben – und das ging mit TransferWise. Wir mussten das ein bisschen erklären und auch die (drei) Personen benennen, dann wurde das Konto ziemlich unbürokratisch eröffnet.
    Überhaupt finde ich den Kundendienst hervorragend. Wir haben dort mehrere Accounts, seit Juni 2017.

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  3. Dagass sagt:

    Ich kann nur sagen das bis jetzt, ich sehr zufrieden bin.
    Überweisungen in GB 7 Sekunden.
    nach Afrika und USA knapp einen tag und Punkt genau.
    Wir arbeiten sehr gern mit Transfer Wise zusammen.

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  4. Jean-Claude -Weber sagt:

    TransferWise überzeugt mich als CH-Bürger schon seit Jahren. AZIMO dagegen ist die grösste Katastrophe. Wir haben immer noch nicht den Gegenwert in RUB gutgeschrieben erhalten. Das Geplänkel dauert nun schon gute 2 Wochen. TransferWise lieferte den Gegenwert von 500€ innerhalb von 3 Tagen aus. Der einzige Nachteil sind die relativ hohen Gebühren, über 5 € bei 500€.
    Ich werde jetzt eine TransferWise-Kreditkarte beantragen, so kann ich die CH-Kreditkarten-Wechselgebühren im €-Raum umgehen, die Banken wollen ja immer verdienen.

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  5. Nico sagt:

    Sehr gutes Reservekonto, gerade auch mit der MasterCard. Ebenfalls ganz nette Sache das man mehrere Währungen halten und tauschen kann.

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  6. Mad sagt:

    Seit Jahren auch sehr zufrieden. Überweisungen nach Philippinen dauert einen halben bis einen ganzen Tag.
    Wie krank ist das! 🙂

    Mit der Spaßkasse & Co. kostet es die Hemdfabrik und die Kohle sind wochenlang unterwegs – und das im globalistischen Jahr 2019!

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  7. Dominique sagt:

    Vielen Dank für all die Informationen. Ich und meine Frau haben uns heute endlich dazu aufgerafft, unsere Bankbeziehungen neu zu sortieren. Ich bin freiberuflich bei der Comdirect, Depot ebenfalls dort, Rahmenkredit bei der ING-DiBa und das Hauptkonto bei der DKB.

    Bei der DKB sind wir zunächst mehrfach abgelehnt worden. Wir haben dann all die überflüssigen Girokonten aufgelöst, bis auf die Consorsbank, dort sind unsere Nebenkosten. Dann sind wir heute bei der DKB auch genommen worden.

    Mit freundlichen Grüßen
    Dominique

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  8. Richard sagt:

    Hallo,

    Danke für die Info, ich bin Kunde der DKB seit einigen Jahren, und sehr zufrieden. Es ist klar, dass im Ausland, das Geldabheben kostenlos ist. Und ich benutze DKB meistens deshalb. Hier die Frage wäre es: welche Wechselkurs benutzen beide?, Gregor hatte darüber auch woanders berichtet.

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  9. Sebastian sagt:

    Top Artikel, es gibt leider aber bei TW anscheinend keine Business Karten: „We’re sorry, business cards aren’t available yet“

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  10. Nico sagt:

    Eine Ergänzung zur Einzahlungsmöglickeit bei der DKB.

    Neben den eigenen Automaten gibt es noch die Möglichkeit
    Gegen eine Gebühr von 1,5 % Bargeld über die Funktion
    “Cash im Shop” über Barzahlen Bis 999 € vorzunehmen.

    Die Auszahlung über den gleichen Weg ist ja kostenlos

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  11. Dominique sagt:

    Doofe Frage, aber wenn ich ein Transferwise-Konto habe, dann stehen mir ja die bekannten Iban-Nr zur Verfügung. Wenn ich jetzt aber jemand habe, der mir zb Geld in CHF überweisen will, schickt er mir das Geld dann auf die Iban meines Eur Konto und Transferwise eröffnet mir bei Eingang der Zahlung sofort ein CHF-Konto?

    Andersrum: wie stelle ich es an, wenn ich CHF überweisen will? Geht das dann auch über die deutsche iban, die eigentlich auf Eur lautet?

    Herzlich Dominique

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    • Nico sagt:

      Für jede Währung die du halten möchtest eröffnet du in der APP ein E-Konto. Darunter sind 5 “echte Bankkonten“. Unabhängig davon hast du nur ein “privates E-Konto“ und kein Gyrokonto bei Transferwise. Du kannst dir dann eine lokale Bankverbindung anzeigen. Die gibst du weiter oder kannst sie auch selber nutzen für das überweisen. Wenn du ein CHF Konto dort hast denke dran von Schweiz zu Schweiz ist lokal. Von BRD zu Schweit wäre Ausöandsüberweisung! Oder du überweist dir Euro von einem deutschen Konto und wandelst es in deinem Account in CHF um. Anschließend kannst du eine lokale Überweisung von CHF zu CHF in der Schweoz machen. 😉

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  12. Dominique sagt:

    Also, nochmals, für die ganz Doofen: Wenn ich per Transferwise Geld in der CH überweisen möchte, dann zahle ich von meinem deutschen EUR-Konto Geld auf das Transferwise EUR-Konto ein, dann wechsle ich das Geld intern in CHF (= günstiger Wechselkurs) und habe es dann in meinem CHF-Transferwise-Konto liegen. Dann habe ich automatisch eine IBAN, die irgendwie zb CH90 1234 567… lautet. Und über diese IBAN kann ich lokale Überweisungen tätigen, bzw lokal Geld empfangen. Richtig so?

    Sorry, dass ich so nachhake, aber diesen Punkt habe ich wirklich noch nicht verstanden. Mit Dollar und Pfund etc ist es klar, weil ich da sofort online ein Konto mit lokaler IBAN einrichten kann, aber in den anderen 40 Währungen ist es mir noch nicht ganz so klar, wie ich da Geld empfangen, bzw überweisen soll.

    Herzlich Dominique

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    • Gregor sagt:

      Liebe Dominique, kurz zum ersten Satz: Das ist nicht unser Verständnis von smarten Bankkunden und unser Community hier.

      Zu deiner Frage: TransferWise bietet keine Konten in der Schweiz an, deswegen gibt es keine CH-IBANs. Man kann aber auf eine CH-IBAN ganz einfach und günstig mit TransferWise Geld überweisen. Einzahlungsmöglichkeiten gibt es bei TransferWise unterschiedliche. Beispielsweise Kreditkarte, Sofort-Überweisung oder die klassische Überweisung auf das TransferWise-Sammelkonto. Wenn man bereits ein Borderless-Konto bei TranferWise hat, kann man die Überweisung in die Schweiz aus bereits bestehenden Guthaben bezahlen.

      Ich möchte dir folgende Sicherheit geben: Wenn du in die Schweiz überweisen möchtest und dort Schweizer Franken auf einem Konto gutgeschrieben werden sollen, dann ist TranferWise (für mich) der beste Anbieter. Einfach den Prozess der Überweisung starten und du sieht schon. Es ist ein ganz einfach Prozess. Muss man nicht vorher studiert haben.

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  13. Dominique sagt:

    Okay, danke, ich glaube, ich habe es begriffen: Einzahlungen von Transferwise auf ein CHF Konto gehen, Einzahlungen von einem CHF Konto auf Transferwise in CHF gehen nicht (da keine Iban), also CHF senden ja, CHF empfangen nein. Empfangen kann ich nur in den fünf Währungen, in denen derzeit eine Iban angeboten wird. Zahlungen aus der Schweiz müssten bei Transferwise derzeit in EUR laufen.

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    • Gregor sagt:

      Vielleicht kann jemand aus der Community helfen? Ich kann leider nur sehr einfach denken 🙂

      Es ist offensichtlich, dass zwischen Deutschland und der Schweiz tagtäglich tausende Zahlungen abgewickelt werden. Natürlich in beide Richtungen. Die Kunden tut es einfach. Sie studieren nicht die Vorgänge.

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  14. Dominique sagt:

    Ich habe es jetzt selber gesehen, man kann bei Transferwise in 40 Währungen Geld verschicken, aber nur in fünf Währungen erhalten.

    Wenn ich mir CHF schicken lasse, wird es automatisch in EUR gewechselt, weil ich meine deutsche iban angeben muss.

    Ich kann somit nicht einem Bekannten meine Iban angeben, er überweist mir CHF und Transferwise schreibt mir das auf meinem CHF Konto in CHF gut, sondern der Betrag meines Bekannten in CHF kommt bei mir in EUR an.

    Von Transferwise weg sind 40 Währungen möglich, zu Transferwise hin nur fünf. Ich kann zwar in polnischen Zloty zahlen, zb die Miete für meine Ferienwohnung, ich kann aber kein polnisches Honorar in Zloty empfangen, sondern nur ein Honorar in EUR.

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  15. Jannik sagt:

    Also laut Transferwise selbst ist es möglich CHF zu halten und zu verwalten und auch damit zu zahlen…

    https://transferwise.com/de/borderless/chf-account

    Man kann in dem Konto selbst ein CHF-Konto eröffnen und auf dieses erhält man dann auch die Einzahlung der schweizer Franken.
    Da man keine CH-Iban bekommt, gehe ich davon aus, dass man die Iban vom Euro-Konto weitergibt und das System erkennt, ob ein CHF-Konto besteht oder nicht und dementsprechend bei vorhandenem Konto nicht umwandelt.

    Dazu sollte man vielleicht aber Transferwise selbst einfach noch mal befragen, wie das genau abläuft. Alle Angaben sind wie immer ohne Gewähr…

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  16. Jannik sagt:

    Also, nachdem ich jetzt noch mal gelesen und gegooglet habe: man kann 5 Währungen per Überweisung erhalten.

    AUD, Euro, GBP, NZD und US-Dollar.

    Dazu kann man auch die entsprechenden lokalen Konten eröffnen.

    CHF kann man sich also nicht überweisen lassen… es ist so, wie Dominique es geschrieben hat…

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  17. Dominique sagt:

    Exakt. Das war für mich nämlich echt verwirrend. Klar ist Transferwise kein echtes Girokonto mit Lastschrift und Daueraufträgen etc. Aber dass die Geldflüsse nur bei den fünf Währungen, für die man auch lokale Kontonummern erhält, in beide Richtungen funktionieren, war für mich nicht klar. Bei den übrigen 40 Währungen funktioniert der Geldfluss nur in eine Richtung: von Transferwise weg in die Welt.

    Und mit den Gebühren ist das so eine Sache und insbesondere bei CHF echt knifflig. Manchmal ist eine gewöhnliche Auslandsüberweisung günstiger. Das hängt von der Höhe der Überweisung und den Gebühren der beteiligten Banken ab. Denn die Schweiz ist zwar beim SEPA dabei, aber nicht Teil der der EU, bzw des EWR. Deswegen dürfen die Banken die Gebühren frei bestimmen. Ausserdem ist die Frage, ob bereits die CH Bank den Währungswechsel in den Euro vornimmt (SEPA), oder erst die deutsche Bank (Auslandsüberweisung).

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    • Jannik sagt:

      Man kann selbst durchaus CHF selbst einzahlen. Aufladung durch Banküberweisung und durch Swift oder durch Kreditkartenzahlung oder Euroguthaben in CHF tauschen und dank der MC Debit wie ein lokaler Schweizer damit zahlen oder in der Schweiz damit Bargeld abheben ohne eine weitere Gebühr oder AEE zahlen zu müssen. So die Theorie. Habe ich nicht getestet bisher. Daher ist das durchaus schon sinnvoll. Also man selbst kann durchaus CHF nutzen, einzahlen und auszahlen. Dafür legt man sich dann das entsprechende Konto an. Allerdings kann kein anderer außer dir dort Guthaben hinzufügen oder parken…

      Ich kann also nicht meinem Freund eine Iban geben, auf die er einzahlen könnte, vielleicht kommt das ja aber auch noch…

      Alternative Lösung: Bei Revolut sollte das gehen, da habe ich zumindest eine entsprechende Iban zu meinem schweizer Konto… Allerdings ist das bei Gehaltszahlungen scheinbar auch nicht gerne gesehen. Mir wurde berichtet, dass die Arbeitgeber nicht gerne darauf einzahlen, weil beim Empfängername Revolut steht und nicht der entsprechende Name…

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  18. Frank sagt:

    Gibt es auch für das CAD-Konto eine kanadische Kontonummer bei Transferwise?

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  19. Jannik sagt:

    Das schreibt TW dazu:

    Leider werde ich dich in dieser Hinsicht enttäuschen müssen: Daher wir (wie du ja schon bemerkt hast) derzeit noch keine eigenen CHF-Bankverbindungen für Kunden anbieten können, ist eine direkte Einzahlung von Dritten auf dein CHF-Guthaben bei TransferWise derzeit noch nicht möglich.

    Bei allen Währungen, für die wir diese eigenen Bankverbindungen nicht anbieten können, ist es immer nur möglich, Geld von einem eigenen Bankkonto über die Funktion „WährungXXX hinzufügen“ zum Guthaben hinzuzufügen.

    Einzahlungen Dritter sind dagegen kein Problem für alle Währungen, in denen wir eigene Bankverbindungen für Kunden generieren können (derzeit: EUR, GBP, USD, NZD, AUD).

    Wir sind uns aber bewusst, dass CHF-Bankverbindungen bei vielen Kunden sehr begehrt wären und arbeiten gerade auch daran, diese in Zukunft eventuell ermöglichen zu können. Leider habe ich bisher noch keine Einschätzung für den benötigten Zeitrahmen für die Implementierung, da hier noch nichts festes im Raum steht.

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  20. Jean-Claude sagt:

    Klar Gregor
    Zwischen der Schweiz (sfr) und der EU (€) werden täglich Milliarden verschoben.
    Für die kleinen Bürger sind diese Überweisungen leider kostenpflichtig. Darum verstehe ich die Frage.
    Habe deswegen hier in der Schweiz zum sfr-Konto auch ein €-Konto. Damit überweise ich via SEPA spesenfrei. Das funktioniert in beide Richtungen
    Herzliche Grüsse eines Schweizers

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