Kündigen, behalten oder neu eröffnen?

ING Girokonto kostenlos, wenn:

50 Euro Gutschrift

  • Sie unter 28 Jahre alt sind oder
  • Sie einen monatlichen Geldeingang von 700 Euro oder mehr auf das Konto legen.

Erfüllen Sie die Bedingung?

Ja, dann können Sie mit Freude das Konto eröffnen:

50 Euro Gutschrift für Leute mit Gehaltseingang!

Falls Sie noch kein Girokonto bei der ING haben (gilt auch für Bestandskunden mit den Produkten Rahmenkredit und Depot) und eine Gehalts- oder Rentenzahlung von mindestens 1.000 Euro auf das Konto legen, bekommen Sie als Dankeschön 50 Euro als Bonus gutgeschrieben.

Für die Gutschrift genügt der zweimalige Eingang der Zahlung. Bleibt sie anschließend aus, behalten Sie trotzdem die 50 Euro Bonus. Das nur zur Vollständigkeit.

Lohnt sich für Sie ein Kontowechsel?

Wenn Sie bisher oder künftig für Ihr Girokonto bei einer anderen Bank Konto­führungs­gebühren zahlen, kann sich der Wechsel für Sie gleich zwei Mal lohnen:

  • Kostenfreiheit, wenn Sie die beiden oberen Bedingungen erfüllen
  • 50 Euro Bonus, wenn Sie die untere Bedingung erfüllen.

Passt das für Sie?

Über Rückmeldung via Kommentarfunktion am Ende der Seite freue ich mich. Wenn Sie mehr über die Vorzüge der ING als girokonto­führende Bank erfahren wollen, schauen Sie sich bitte diese Seiten an:

Kurz zu Ihrer Orientierung als noch Nicht-Kunde:

Die ING ist eine der größten und besten Direktbanken in Deutschland. Das Girokonto war bis 2020 bedingungslos kostenfrei. Seit 1.5.2020 werden monatlich 4,90 Euro berechnet, wenn Sie nicht die oben genannten Bedingungen erfüllen.

Einen „Trick“ dazu, wie beinahe jedermann die Bedingungen erfüllen kann, finden Sie im Verlauf des Artikels.

Im Gegensatz zu anderen Banken ist die ING dann wirklich kostenfrei, denn es werden keine zusätzlichen Gebühren für die Karten oder für Ein- und Auszahlungen von Bargeld erhoben. Unterschätzen Sie das nicht!

2 kostenlose Karten der ING

Dankeschön an unsere Community

Als die neuen Konditionen mit der Einführung der 700 Euro als „Grenze“ für die Kosten­freiheit eingeführt wurden, hat unsere Community via Kommentar­funktion genial zusammen­gearbeitet.

ING Social Media Chat

Eins von vielen Engagements, Dankeschön!

Man hat sich über das Verstehen der anfangs wider­sprüchlichen Konditions­beschreibungen ausgetauscht und in vielseitiger Form Kontakt mit der Bank aufgenommen.

Das ist in so einer Intensität geschehen, dass die ING – ich möchte sagen – „zurückgerudert“ ist und aus einem Geldeingang egal ob Gehalt, Rente oder Pension ein z. B. Gehalt, Rente oder Pension geworden ist.

Dauerauftrag genügt!

Damit sind (Eigen-)Daueraufträge, wenn sie von einer andere Bank kommen, ebenfalls für die Kostenfreiheit des Girokontos ausreichend.

Offensichtlich hat die ING bereits damit geplant, denn Leute aus unserer Community haben uns Briefe der Bank zur Verfügung gestellt, in dem die ING bestätigt hat, dass ihr bestehendes Girokonto nicht von der Gebühren­einführung betroffen ist. Diese Leute hatten keine durch Schlüssel­zahlen codierte Einkommens­überweisungen auf das Konto sondern lediglich normale Daueraufträge.

Die Feinheiten bei der Formulierung waren wohl beabsichtigt, um möglichst viele Gehalts­umstellungen zu gewinnen. Kann man ja der ING nicht verdenken; ein Gehaltskunde ist nach statistischer Auswertung einfach ein lukrativerer Kunde für die Bank.

Um ihn lohnt es sich besonders zu werben. Deswegen auch die 50 Euro Bonus aktuell. Nutzen Sie das? (falls Sie noch kein Girokonto-Kunde sind)

ING weiterhin als Reserve-Girokonto benutzen?

Es ist ja bekannt, dass ich persönlich die ING als Reserve-Girokonto sehr gerne benutzt habe, da man lediglich mit Gehalts­nachweis, aber eben nicht tatsächlichen Gehalts­eingang ein angenehmen Dispo bekommen hat.

Einige haben mir das nach getan und für Sie hier meine Entscheidung:

Ja, ich werde nach wie vor die ING als Reserve-Konto nutzen. Das hat sich in den vielen Jahren bewährt. Um die Kostenfreiheit weiterhin zu haben, werde ich zwei Daueraufträge einrichten. Einen auf das Girokonto rauf – und einen wieder ab.

Kreislauf der Daueraufträge zwischen ING und DKB

Ich kann Ihnen nicht versprechen, ob das eine langfristig funktionierende Möglichkeit ist. Man könnte es als Umgehungstatbestand einstufen. Solche Strategien machen wir als smarte Bankkunden – aber niemals die Masse. Für die ING sind nicht smarte Bankkunden ein Problem. Im Gegenteil!

Bei der DKB haben wir gesehen, dass dieses Vorgehen bereits seit 2016 sehr gut funktioniert. Dort gibt es nämlich ebenso eine 700-Euro-Schwelle. Nicht für die Kostenfreiheit, ein DKB-Konto ist immer kostenfrei, aber man erhält bessere Konditionen bei den Zinsen und es entfällt das Auslands­einsatz­entgelt.

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94 Kommentare zu “ING Girokonto kostenlos, wenn:”

  1. Pfefferminz sagt:

    Guten Morgen! Ich nutze bei ING das Girokonto als Ausgabenkonto, zwei Extra-Konten (eins als Rücklage für Reparaturen und eins quasi als “Traumdose“ à “Ein Hund namens Money“ von Bodo Schäfer), das VL-Sparen, ein kleines Zweit-Depot und ich habe den Rahmenkredit (welcher auf Empfehlung dieses Portals tatsächlich mein erstes Produkt dieser Bank war). Bisher habe ich vom DKB-Gehaltskonto meine Daueraufträge an die ING-Konten verteilt. Nach der Verfolgung der Diskussion um die Donnerstagsmail, läuft jetzt eben ein Dauerauftrag von 700 Euro zum ING-Giro und das Geld wird von dort auf die beiden Extra-Konten verteilt und der Rest ausgegeben. Danke für die rechtzeitige Warnung, Richard. Ich bin sehr froh, dass die ING nicht so hart geblieben ist, zumal ich das Giro wirklich täglich nutze, aber eben eine Trennung vom Gehaltskonto haben möchte aufgrund schlechter Erfahrungen in der Vergangenheit.

  2. Heiko sagt:

    Ich bin froh über die entschärften Bedingungen, da ich erst im Januar das ING Girokonto als Zweitkonto eröffnet habe (neben schon lange dort vorhandenem Zweitdepot, Extrakonto und Rahmenkredit). Werde es wohl nun so machen, dass ich von meinem Haupt- und Gehaltskonto bei einer Sparkasse die 700 € oder auch mehr auf das ING-Konto überweise, und dann anschließend für meine Sparpläne bei ING und auch anderen Direktbanken durch Umverteilung nutze. Und wenn das nicht reicht, dann eben noch verstärkt als Ausgabenkonto.

    • Richard Banks sagt:

      Ja, ich denke mit solchen Art Nutzung kann die Bank gut Leben. Es ist ja auch so, dass mit jeder Kartenzahlung die ING ein klein bisschen verdient. Von daher ist die Nutzung als Ausgabenkonto bei einem Geldeingang von 700+ Euro sicherlich sehr willkommen!

  3. Lex sagt:

    Genau so habe ich es auch eingerichtet. In Kombination mit dem Rahmenkredit finde ich den Erhalt des Girokonto auch aus folgender Erwägung wichtig: Kunden der DKB haben in der letzten Zeit ja erlebt, was für Folgen es haben kann wenn die EDV unter Beschuss gerät. Nix geht mehr…Wenn man bei der Ing nun kein Ersatzgiro-Konto hat und als Referenzkonto die DKB hinterlegt hat, ist man dennoch nicht in der Lage, liquide zu sein um dringend notwendige Überweisungen vorzunehmen. So habe ich es erlebt, dass das Ersatzkonto der Ing mich vor Strafzahlungen bewahrt hat: Vor kurzem habe ich eine weitere Immobilie erworben. Mit meiner das Darlehen finanzierenden Bank habe ich vereinbart, dass ich mein Eigenkapital zum Stichtag X an diese überweise und diese dann den vollständigenKaufpreis an den Verkäufer überweist. Das Eigenkapital hatte ich auf der DKB-Visa Kreditkarte, konnte aber nicht ran. Dank des Rahmenkredits in Kombination mit dem Girokonto konnte ich rechtzeitig meine Zahlung tätigen.

    Insoweit behalte ich das Girokonto und schaue, dass es durch die Einrichtung von Daueraufträgen kostenfrei bleibt. Das Gesamtpaket würde mich trotz Gebühr überzeugen.

    Beste Grüße
    Lex

    • Sven sagt:

      Genau so finde ich es auch. Durch die Kombination Rahmenkredit + Girokonto kann man unabhängig von anderen Banken agieren und sich über die Visa-Karte sogar noch mit Bargeld versorgen.
      Die DKB bleibt auch künftig mein Gehaltskonto. Meine monatlichen Daueraufträge, die bisher von der DKB ausgeführt wurden, stelle ich dann einfach zukünftig um und lasse sie von der ING ausführen. In der Summe komme ich auch über die geforderten 700 Euro.

    • Richard Banks sagt:

      Ja! Ob das eine oder das andere das Zweitkonto ist, spielt eine untergeordnete Rolle. Wichtig ist aber das Vorhandensein eines solchen!

      So wie es aussieht, wird Banking in den kommenden Monaten weder sicherer noch zuverlässiger.

      Da sind solche Leute, die smart vorgesorgt haben einfach entspannt dran, wenn eine „Panne“ passiert. Also toll gemacht!

      Als ich mal eine Woche nicht ins DKB-Konto reinkam, hat es mich nicht so gestört, weil ich ja mit den anderen Konten alles lösen konnte. Ganz im Gegensatz zu einem Freund von mir, der alles bei einer Bank hatte. Er hatte tatsächlich ein Problem!

  4. Arthur sagt:

    Habe gleich im Schreiben von der ING mitgeteilt bekommen, dass mein Konto nicht betroffen ist.

    Habe bereits jetzt Eigenüberweisungen aber kein Gehalt laufen.

    Nutze aktiv das Depot und den Rahmenkredit. Eine Kontogebühr hätte ich daher als etwas unfair empfunden aber trotzdem gerne bezahlt. Für mich ist die ING meine Nr. 1 Bank.

  5. Patric sagt:

    Ich hatte mir das Giro zusammen mit dem Rahmenkredit geholt, aber kaum genutzt. Hauptkonto ist und bleibt bei der DKB, das ist einfach besser. Ich habe das Giro direkt bei der ING gekündigt, wohl schade um die 10.000€ Dispo, aber ich finde die 4,9€ auch schon ziemlich heftig. Das bedingungslose kostenlose Konto war seit ewigen Zeiten ein Hauptwerbemittel der ING, das jetzt einfach so über Bord zu werfen, naja sie werden wissen, was sie tun.
    Der Hauptkonkurrent der ING ist ja die DKB, und das Cash ist halt substanziell besser.
    Das Giro der ING ist im jetzigen Zustand einfach keine knapp 5€ im Monat wert.
    Aber natürlich ist es deren gutes Recht, sich von Kunden wie mir, die das Konto halt haben, als Reserve zu trennen bzw. zu vergraulen.
    Ich denke mir aber, dass das ganze einen ziemlichen Image-Schaden hinterlässt.
    Der Weg der DKB mit Goodies zu locken, um als Aktivkunde zu gelten, ist cleverer.

    • Richard Banks sagt:

      Ja, „objektiv“ (= gibt es eigentlich nicht, weil Menschen unterschiedliche Punkte mehr oder weniger mögen) ist das DKB-Girokonto besser. Deswegen habe ich es ja ebenso als Haupt-Girokonto.

      Als Ergänzung schätze ich die ING sehr. Bisher ist sie auch ziemlich stabil und der Rahmenkredit ist absolute Weltklasse! Den kann man aber auch ohne Girokonto nutzen.

      In den nächsten Monaten bleibt genau zu beobachten, wie sich die Bank weiterentwickelt. Auf unserem Spezial-Portal gehen wir wenig auf Personalveränderungen innerhalb der Bank ein, weil das stets Spekulationen sind, ob ein neuer Mann im Amt eine neue Politik machen wird, aber wir beobachten es im Hintergrund … sehen das strategisch, halten uns aber an die Fakten. Preis- und Leistungsverzeichnisse sind die harten Fakten, weil diese tatsächliche Konsequenzen auf uns Bankkunden haben.

    • Mathias sagt:

      Hmmm, kündigen ist vielleicht nicht die cleverste Idee… Lieber 1000€ in den Dauerauftrag Kreisverkehr schicken. Oder einen Betrag >700€ auf das ing Konto jeden Monat schieben und für Einkäufe sowie Bargeld Versorgung nutzen.

  6. Klaus Fournell sagt:

    Moin, ich glaube, dass auch die vielfachen kritischen Nachfragen bei der ING Diba für Bewegung gesorgt haben.
    Toll, wie aktiv die Community ist!

  7. Frank sagt:

    Richard, hast du selbst jmd bei der ING erreicht, der dir das bestätigt hat?

  8. Sebastian sagt:

    An diejenigen die das Konto als Reserve-Girokonto behalten wollen und die 700€ hin und überweisen:
    Wie lange lasst ihr die 700€ denn auf dem Konto? Würde das gerne auch per Dauerauftrag automatisieren.

    • Richard Banks sagt:

      Ich glaube nicht, dass eine Aufenthaltsdauer wichtig ist. Für die Berechnung wird wohl lediglich der Eingang herangezogen. Aber es schadet natürlich nicht, wenn die Strategie nicht ganz so offensichtlich programmiert wird.

  9. tedus sagt:

    1. Heißt das ich kann jetzt irgendeinen Betreff angeben kann?
    2. folgendes Gedankenspiel: um zu umgehen, das man 700 Euro „rumliegen“ haben muss:
    – Gibt es z.b. ein Tagesgeldkonto für das man 2 Referenzkonten angeben kann? Sprich – 700 Euro vom Tagesgeld auf Ing -> auf DKB -> Tagesgeld. Damit hätte man zumindest den Großteil des Montats Zinsen auf die 700.
    – ich nutz die DKB momentan nicht aktiv. Aber die Kreditkartenzahlungen werden doch monatlich abgebucht, oder?
    Sprich man könnte 700 von der Karte nehmen, rutscht 700 in die Miesen -> zur Ing überweisen -> zurück zur DKB -> Karte wieder ausgeglichen ohne 700 Euro „real“ eingezahlt haben zu müssen.

    Was sind eure Ideen?

    Ich warte ja noch auf eine Antwort der ING (hab eine Anfrage übers interne Kontaktformular gestellt): ich schütte mir als selbständiger quartalsweise Gehalt aus – sprich z.b. 2100 pro Quartal. Laut Info in der Postbox:“Das Wichtigste: Ihr Konto ist davon derzeit nicht betroffen. Ihr Girokonto bleibt kostenlos, wenn Sie es als Gehaltskonto nutzen, also mit mindestens 700 Euro
    Geldeingang im Monat“.
    Was mich zu der Frage bewogen hat: zahl ich damit in Zukunft auch? Ist es in Zukunft kostenlos bei quartalsweise 2100Eur oder mehr bzw. järhlich 8400 Eur oder mehr Gehaltseingang? Oder nur bei monatlich 700..

    Im Endeffekt habe ich öfters mehr als 700 auf dem Konto liegen (seitdem Tagesgeld nicht wirklich einen Unterschied macht) – sollte ja im Interesse der Bank sein. Da will ich Klarheit.
    Wobei ich zugegeben auch nach Alternativen zu den bisherigen Top2 – DKB und ING schaue.

    • Chris sagt:

      Hi tedus,
      ja du wirst 2 Monate die 4,90€ zahlen und in dem Monat des des Geldeingangs nicht. Ist so in den FAQ hinterlegt. Also jeder Monat, wo nicht mindestens 700,-€ eingehen, zahlst du die 4,90€, unabhängig wieviel Geld auf deinem Konto liegt.

    • Richard Banks sagt:

      Hinzufügen möchte ich, dass Guthabenzinsen bei den aktuellen Zinssätzen wohl kaum berücksichtigt werden müssen. Das ist ja wirklich im Cent-Bereich.

  10. Friederich Gerlach sagt:

    Ich kann verstehen, daß sich ein Unternehmen von seinen „Karteileichen“ trennen will, die ein Produkt einfach nur haben, weil es umsonst ist.

    • stefsch sagt:

      Ja könnte man verstehen, wenn bei dieser 700€-Rasenmähermethode nicht auch „noch lebende Kunden“ mitentsorgt würden. Ich nutze dieses Konto auch ohne regelmäßigen Mindest-700€-Eingang als Erst- und Ausgaben- und Abbuchungskonto. Außerdem wird nicht berücksichtigt, ob man guter Rahmen- oder Hauskreditskunde, bzw. eifriger Depotkunde ist.
      Aber Kollateralschäden scheinen wohl egal zu sein, wenn man sich für „to-big-to-fail“ hält. Schade wenn man sein Image trotz Milliardengewinnen so ramponiert…..

      • Richard Banks sagt:

        Ja, eine Verbindung mit einem aktiv genutzten Depot, würde vielleicht sogar das Depotgeschäft beflügeln. Kickbacks von Investment-Produkten oder Kauf- und Verkaufsgebühren sind doch nette Einnahmen bei denen man ein Girokonto zur Verrechnung der Buchungen gratis stellen könnte. 🙂

        Macht natürlich die Bedingungen auch wieder um einen Punkt komplizierter.

    • Richard Banks sagt:

      Ja, würde mir die Bank gehören, würde ich vermutlich nicht so viel anders handeln.

  11. leachimus sagt:

    Danke für die Info und den Beitrag. Wenn das nun jede Überweisung sein kann, kann man nochmal drüber nachdenken.

    @Gregor, Im welchen Tagesabstand sollten die 700 € Überweisungen zum und vom Konto erfolgen. Reicht da eine Woche aus? Oder kann das sogar euch am nächsten Tag erfolgen?

  12. Gkn sagt:

    Hallo Richard Banks,
    Ist da ein kleiner Fehler im Artikel? Oben steht mindestens 700 Euro. Im Text „Gehalts- oder Rentenzahlung von mindestens 1.000 Euro“ .

    • Stefanie sagt:

      Den monatlichen Geldeingang von 700 Euro benötigt man, damit das Konto kostenlos bleibt. Für die Gehalts- oder Rentenzahlung von mindestens 1.000 Euro gibt es die 50€ Gutschrift. 🙂

  13. Silverbird sagt:

    Hallo
    Habe schon seit vielen Jahren das ing Konto als Ausgaben Konto für alle monatlichen und jährlichen Ausgaben eingerichtet.
    Dadurch entsteht eine echte Nutzung ohne das es wehntut.
    Alle Ausgaben zusammen rechnen und dann 750 € von DKB hauptkonto überweisen. Sollten die 750 zuviel sein, dann am 25ten die Differenz wieder auf das DKB Konto und dann per Restesparen mit Visa Dauerauftrag auf das DKB Visa Konto.
    LgnDoetet

    • Richard Banks sagt:

      Ja, klasse wäre ein Dauerauftrag, der automatisch das Restguthaben zum Stichtag abräumt (wie es das bei der DKB mit dem Visa Sparen gibt).

  14. Marco Beckers sagt:

    Danke Community für die ausführlichen Informationen!
    Werde meine Daueraufträge auf die ING verschieben und 700€ von der DKB monatlich überweisen.
    Schönen Sonntag

  15. Timo sagt:

    Ich nutze das Konto der ING schon lange als Schaltzentrale meiner Bankkonten:
    Überweisungen sind hier sehr schnell, zudem ist es auch Referenzkonto Lastschriften und meine beiden Rahmenkredite (ING [25k€] + Volkswagenbank [10k€]). Außerdem ist das mobile Banking für mich am cleversten gelöst. Zudem ist der zusätzliche Dispo [2k€] auf dem Konto praktisch – bisher alles ohne Gehaltseingang bei der ING. Die zwei Tagesgeldkonten nutze ich automatisch für regelmäßige Rücklagen wie Auto, GEZ etc. Außerdem habe ich bei der ING ein VL-Banksparplan auf den mein AG monatlich überweist. Ich hatte noch Glück noch 1% Verzinsung zu darauf zu bekommen, jetzt gibt es ja deutlich weniger [passt perfekt zu meinen Rücklagen als Diversifikation, da extrem sichere Geldanlage].
    Die PSD-Bank ist mein Gehaltskonto (Trotz Filialkonto nur 4,99% Dispozinsen [7k€]und eine echte Mastercard [3k€]als mein Backup), Überweisungen sind bei der PSD genauso fix wie bei der ING. Das Comdirect Konto nutze ich ausschließlich als Reserve sowie als Depot (könnte ich nur automatisch auf die Prepaid Visa überweisen (z.B. per Dauerauftrag), würde ich mir TransferWise sparen. Die TransferWise Prepaid-Mastercard nutze ich vor allem bei den AppStores, Netflix etc. (Überall dort, wo größere Missbrauchsgefahr besteht, um das Risiko zu minimieren). Zu guter Letzt kam als letztes die DKB hinzu:
    Das DKB-Konto nutze ich vorrangig für den täglichen Bedarf. Dafür ist das Limit von 500€ auf Kreditkarte/Dispo perfekt!
    Größere Ausgaben (z.B. Urlaubsflüge usw.) werden entweder über Advanzia Mastercard Gold [5k€]bzw. Barclaycard Visa [4,5k€] realisiert.
    Ich habe lange daran getüftelt:
    Für mich ist es perfekt und da ich bei allen Bankengruppen vertreten bin (Volksbanken, Cash-Group, Sparkassen und Bundesbank), bin ich bei Ausfällen der Systeme gut gerüstet.
    Durch negative Erfahrungen in der Vergangenheit möchte ich nie, nie wieder in eine solche Situation kommen.
    Die Wahl des Geldautomaten ist mir auch egal. Ich komme notfalls immer an Bargeld.
    Die ING hatte mir auch schon geschrieben, dass ich nicht von der Kontoführungskosten betroffen sei.
    Aber ich warte mal bis zum 1.5. ab…

  16. Wolfi sagt:

    An alle, welche glauben nicht betroffen zu sein, weil sie es schriftlich bekommen haben:

    „Sehr geehrte Frau xxxxx, sehr geehrter Herr xxxxx,
    im Mai dieses Jahres führen wir ein Kontoführungsentgelt für Girokonten ein, auf denen monatlich weniger
    als 700 Euro eingehen. Diese Konten kosten dann 4,90 Euro monatlich.
    Das Wichtigste: Ihr Konto ist davon derzeit nicht betroffen.
    …“

    Auch ich habe dieses Schreiben bekommen. Mein letzter Geldeingang war Ende November 2019 !!! Seit 20. Dezember ist mein Saldo auf 0 !!! Ich bin Ende letzten Jahres komplett von der ING zur DKB gewechselt.

    Das Schreiben ist schon richtig. Derzeit ist kein einziges Konto betroffen. Ab Mai käme dann für mich die große Überraschung. Ein SMARTER Schachzug der ING.

    Natürlich werde ich das ING-Konto rechtzeitig kündigen. Extra Geld hin und her zu überweisen ist für mich keine smarte Lösung.

    • Richard Banks sagt:

      Ja, interessant. Uns ist ja nicht bekannt in welchem Zeitraum die ING die „Messung“ ob betroffen oder nicht vorgenommen hat. Aber ich finde es gut, dass sie so eine Messung gemacht hat und die Kunden selektiv informiert hat.

    • Jochen sagt:

      Bei mir sieht das genauso aus. Letzte Aktivität im Dez. 2019. Ich verstehe das auch so, dass hier das Markting-Deutsch etwas übertrieben wird, weil im nächsten Satz steht, „bleibt, wenn“.
      „… im Mai dieses Jahres führen wir ein Kontoführungsentgelt für Girokonten ein, auf denen monatlich weniger als 700 Euro eingehen. Diese Konten kosten dann 4,90 Euro monatlich.
      Das Wichtigste: Ihr Konto ist davon derzeit nicht betroffen.
      Ihr Girokonto bleibt kostenlos, wenn Sie es als Gehaltskonto nutzen, also mit mindestens 700 Euro Geldeingang im Monat. Ihre VISA …“

      Ich möchte das ING schon als Reseve halten und überlege, wie ich sinnvoll die Giro-Aktivitäten zwischen DKB und ING splitten kann. Ein Punkt könnte das immer stärker beworbene ETF-Sparen sein. Hier auf der Website habe wir keine Vergleiche der Trading-Angebote, oder?

  17. Belamie sagt:

    Danke für die Ergänzung. Ich bin gespannt was die comdirect am 5.Mai an neuen Konditionen bringt. Es gibt eine ganze Menge Gratisgirokonten neben den grossen 3 die hier immer genannt werden. Die Consorsbank finde ich zB interessant. Wenn ihr mal einen neuen Artikel schreiben wollt, dann schreibt doch über Giroalternativen ohne Geldeingang. Ausserdem sah ich viele sehr schlechte Bewertungen über DKB und Co bezüglich Nichterreichbarkeit bei Technikproblemen, sowas geht gar nicht. Wenn die Diba schwächelt oder sich als Kostentreiber nach dem Brexit aufspielen will, dann soll sie auch die Folgen tragen.

  18. Richard sagt:

    Ich werde die ING kündigen.

    Als Reservekonto und 4,90 EUR /Monat zu zahlen ist mir das nicht Wert. Die 700 EUR hin und her zu Überweisen mache ich nicht. Warum auch?! Noch gibt es Alternativen (klar müssen Sie die Kriterien eines Reservekonto erfüllen). Bin am Überlegen bei der DKB ein Konto zu eröffnen. Mein Hauptkonto ist bei Comdirekt.

  19. Martin S. sagt:

    Ich muss ehrlich sagen, dass ich mich über diese ganze Aufregung und – ja fast schon Panikmache – sehr wundere, wenn nicht gar amüsiere. Die ING hat seit Bekanntgabe der Änderungen immer lediglich von „Geldeingang“ gesprochen. Sie hat auch weder „zurückgerudert“, noch die „Formulierung geändert“, denn es finden sich nach wie vor beide Formulierungen „zum Beispiel“ und „egal ob“ auf der Webseite. Genau so wie am 06.02.! Screenshots von ww.ing.de/girokonto/neue-konditionen/ vom 09.02.2020 um 18:00 Uhr:

    Bildschirmfoto

    Bildschirmfoto 2

    Geldeingang ist und bleibt Geldeingang. So stand es da und so steht es auch noch immer da. Da stand nie etwas von „SALA, PENS oder SSBE“, das hat die Community (inklusive Richard Banks) nur reininterpretiert. Natürlich ist die ING nicht so doof, auf Ihrer Webseite zu schreiben: „…Gehaltszahlung, Rente, Pension der Eigenüberweisung.“ Aber der Begriff „Geldeingang“ ist doch klar und eindeutig, egal welche Beispiele danach folgen. Bei der DKB wird das schon seit 2016 so praktiziert und damals gab es diese ganze Aufregung auch nicht (oder ich kann mich nicht mehr daran erinnern). Wer bei der DKB nicht sein Gehalt eingehen ließ, hat einfach ein Dauerauftragskarussell eingerichtet und gut war’s.

    Nachdem ich die Mitteilung der ING in meinem Posteingang fand, habe ich einfach drei Daueraufträge über je 1.000 € von unseren DKB-Konten (Hauptkonten) zu den drei ING-Konten (Reservekonten) eingerichtet und im Anschluss die entsprechenden Aufträge zur Rückbuchung auf die DKB. Gefreut habe ich mich zusätzlich noch, dass wir für diese fünfminütige Aktion noch jeweils 50,00 € Bonus (in Summe also 150,00 €!) gutgeschrieben bekomme. 🙂

    Übrigens steht auch nirgendwo, dass der Geldeingang von einer anderen Bank kommen muss, wie oben im Artikel kolportiert wurde. Auch dies ist eine freie Interpretation von Richard Banks. Die ING hat mittlerweile sogar in den sozialen Medien bestätigt, dass beispielsweise Überweisungen von bei der ING geführten Einzelkonten auf Gemeinschaftskonten ebenfalls als Geldeingang zählen. Diese Konstellation dürfte sehr häufig bei Eheleuten sein, die beide ihre Gehaltskonten bei ING unterhalten und zusätzlich ein Gemeinschaftskonto für Haushaltsausgaben und Ähnliches.

    Obwohl bis 31.05.2020 noch fast 4 Monate Zeit bleiben (die Berechnung der Kontoführungsgebühren erfolgt erst im Juni, rückwirkend für den Mai), habe ich in vielen sozialen Medien schon gelesen, wie Leute (voreilig und fast in Panik) ihre ING-Konten gekündigt haben. Es scheint fast so, als hätte die ING bei den Betroffenen genau das erreicht, was sie erreichen wollte. 🙂

    • Richard Banks sagt:

      Hallo Martin,
      du weißt, dass ich dein Engagement sehr schätze. Wie du bei deinen Bildschirmfotos schreibst, sind sie von heute 18 Uhr. Sie können also nicht als Beweis gelten, dass es 3 Tage vorher ebenso aussah. Die Formulierung wurde durch die ING angepasst. Darauf haben mich ja Leute aus der Community aufmerksam gemacht und dann ist es mir ebenso aufgefallen.

      • Martin S. sagt:

        Hallo Richard,

        nein, die Screenshots sind kein „Beweis“ für den Stand am 06.02., aber dafür, dass nach wie vor BEIDE Formulierungen verwendet werden (welche soll also geändert worden sein?).
        Ich schätze deine Arbeit und dein Engagement auch sehr und will niemanden vorführen, sondern nur deutlich machen, dass hier von Vielen deutlich überreagiert und einiges frei interpretiert wurde (und immer noch wird).

        Es wurde seitens ING immer die Formulierung „Geldeingang“ verwendet, nie Gehaltseingang oder Ähnliches.

        So geht aus dem von dir oben veröffentlichten Chat-Screenshot klar hervor, dass „jede Überweisung von einem ANDEREN Konto“ ausreichend ist. Da steht nicht, dass dieses Konto bei einer anderen Bank sein muss, wie du im obigen Artikel schreibst. Das hat die ING übrigens bereis auch an anderen Stellen so bestätigt.
        Im Prinzip reicht also ein Karussell innerhalb der ING, z.B. vom Einzelkonto zum Gemeinschaftskonto und wieder retour.

        Unterm Strich also viel warme Luft um nichts, und mit 5 Minuten Aufwand ist das „Problem“ gelöst. Mit einem DKB-ING-Karussell schlägt man sogar zwei Fliegen mit einer Klappe, wenn nicht eines der Konten bei diesen Banken ohnehin schon Gehaltskonto ist.

        In diesem Sinne: Schönen Abend noch allen!

        • Fred sagt:

          Es ist leicht drei Tage später in die Diskussion einzusteigen und sich zu wundern, weswegen so heißt diskutiert wurde, wenn man sich die Fakten vom Ergebnis (deine Bildschirmfotos) anschaut. Wir haben nicht diskutiert, weil wir irgendwie nicht lesen können, sondern weil am Donnertag die Formulierung eine andere war. Mag man es heute glauben oder nicht.

          Ich möchte Richard und den anderen Diskussionsteilnehmern für die „Aufregung“ danken, denn wir wissen nicht, ob die ING ihre Formulierung geändert hätte, wäre nicht so ein Sturm mit den Anfragen unsererseits an die Bank gewesen.

  20. Rüdiger sagt:

    Hallo zusammen,

    auch wenn ihr die erforderlichen 700 EURO mit irgendwelchen Hin- und Her-Daueraufträgen erreichen wollt, solltet ihr doch bedenken, dass die Botschaft der ING klar war: die ING will diese Kunden nicht (mehr).

    700 EURO als Überweisung einzahlen, 2-3 mal pro Monat Geld am (Fremd-) Geldautomaten abheben, daran hat die ING nichts verdient. Also lieber ein paar Girokonten weniger, wenn man mit diesen Konten doch eh kein Geld verdient.

    Also wird sie alles tun, damit diese Zweitkonto nicht mehr attraktiv ist. Und wenn es gar nicht anders geht, notfalls auch kündigen (wie auch andere Banken schon unattraktive Kundenkonten kündigen).

    Jetzt können wir Wetten abschließen, wie die comdirect (nach der Verschmelzung auf die Commerzbank) reagiert und ob die DKB für Nicht-Aktiv-Kunden nicht auch eine Gebühr einführt (die Unterteilung in Aktiv-Kunden und andere Kunden ist ja bei der DKB eh schon vorhanden („überraschenderweise“ liegt die Grenze auch bei 700 EURO)).

    Langfristig wird das kostenlose Zweitkonto nicht funktionieren. Die Frage ist deshab, ob man bereit ist, für ein Zweikonto (als Online-Konto) ein paar Euro Gebühren zu bezahlen oder ob man wieder zu EINEM Konto zurückkehrt…

    • Richard Banks sagt:

      Als Bankkunden und Kontovertragspartner der ING interpretieren wir keine „Botschaften“ sondern halten uns die Fakten wie das Preis-Leistungsverzeichnis.

      • Rüdiger sagt:

        @ Richard: Das tue ich auch. Lies man die Pressemitteilung der letzten Woche und die Berichte in den Medien und Du wirst verstehen, was ich meine.

        Ich habe auch ein ING-Girokonto. In der Mitteilung, die ich in der letzten Woche erhalten habe, steht: „Ihr Girokonto bleibt kostenlos, wenn Sie es als Gehaltskonto nutzen, also mit mindestens 700 Euro Geldeingang im Monat.“

        Hier steht ganz klar „Gehaltskonto“ und das lässt sich anhand des Codes „Gehalt/Rente“ einfach nachvollziehen.

        Alles andere ist für mich reine Spekulation.

        • Martin S. sagt:

          Hallo Rüdiger,

          ja, da steht „Gehaltskonto“, gefolgt von der Definition, was die ING darunter versteht, nämlich „mindestens 700 Euro Geldeingang im Monat.“

          Alles, was da ZUSÄTZLICH reininterpretiert wird (entsprechende SEPA/DTA-Codes, Verwendungszweck, Mittelherkunft, usw.) ist die eigentliche Spekulation. 🙂

          Viele Grüße
          Martin

          • Rüdiger sagt:

            Hallo Martin,

            ich sehe es halt anders: Da steht „Gehaltskonto“ und alles andere ist Spekulation.

            Wir sollten den genauen Text der neuen AGB bzw. des Preis- und Leistungsverzeichnisses abwarten, dann haben wir Klarheit.

            • Martin S. sagt:

              Hallo Rüdiger!

              Was ist ein Gehaltskonto?
              Das Gehaltskonto ist kein spezielles Girokonto mit besonderen Eigenschaften, sondern schlichtweg ein Konto, auf das der Lohn, die Rente oder Sozialleistungen überwiesen werden. Die Bezeichnung Gehaltskonto beruht also lediglich auf der Tatsache, dass regelmäßig Zahlungen verbucht werden, die dem Lebensunterhalt dienen.
              (Quelle: girokonto.info)

              Was ist ein Gehaltskonto? – Eine Definition
              Wie es der Name schon sagt, ist ein solches Konto eine Bankverbindung, auf die Gehälter, Honorare und sonstige Einkommensarten fließen.
              Wie dies konkret auszusehen hat, definiert jede Bank für sich: Gängig ist dabei das Konzept, dass Summe X mindestens für Y Monate gutgeschrieben werden muss – beispielsweise mindestens 1000 Euro monatlich über sechs Monate.
              (Quelle: financial-informer.de)

              Oder nenne mir eine andere allgemeingültige Definition dieses Begriffs mit belastbarer Quelle. 🙂

              Diese Definition liefert die ING gleich im Nachsatz mit: „monatlicher Geldeingang > 700,00 €“. Es ist unerheblich, ob das „Gehalt“ unmittelbar vom Arbeitgeber/Rentenversicherungsträger/Sozialversicherungsträger/XXX überwiesen wird oder mittelbar von einem anderen Konto stammt. Sonst müsste die ING das entsprechend definieren…

              Viele Grüße
              Martin

  21. Andrea R. sagt:

    So,
    jetzt habe ich heute eine Mail der DKB erhalten, dass am 14.02.2020 (passend zum Valentinstag???) eine Mitteilung in mein Postfach eingestellt werden wird.
    Folgender Inhalt der Mail in Original-Fassung:
    „Sehr geehrte Frau xxx,
    zum 19. April 2020 tritt eine geänderte EU-Preisverordnung in Kraft. In diesem Zusammenhang soll das Preis- und Leistungsverzeichnis angepasst werden.
    Gleichzeitig haben wir die Gelegenheit genutzt und – unabhängig von der EU-Preisverordnung – weitere Konditionen und vertragliche Regelungen überarbeitet.
    Bitte beachten Sie hierzu unsere Mitteilung, die wir Ihnen am 14. Februar 2020 im Banking in Ihr persönliches Postfach unter Vertragsinformationen einstellen.
    Mit dieser E-Mail erfüllen wir gesetzliche Vorgaben im Zusammenhang mit Vertragsänderungen. Sie haben ein Anliegen oder eine Frage? Dann informieren Sie sich bitte auf unserer Kontaktseite.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihre DKB“
    Jetzt also auch BÄM und Kasperl aus der Kiste? Was kommt da auf uns zu? Nach den Nachrichten mit der ING schwant mir persönlich dort nichts Gutes! Was denken die anderen hier?

  22. Uwe sagt:

    Halo zusammen. Wie verhält es sich wenn man ein Gemeinschaftskonto (Referenzkonto) und noch ein Girokonto zum Eikaufen, Online Bestellung und so weiter bei den ING hat. Ist es dann auch mit 700 Euro getan oder muss ich dann 4,90 € Gebür bezahlen?

  23. Mario sagt:

    ich habe meine Email von der ING beantwortet bekommen, wirklich zufriedenstellend ist die Antwort nicht! ich vermute die ING schaut sich das erst mal an…

    „Aktuell erkennen wir Daueraufträge oder Überweisungen von anderen Banken als Geldeingang an.“

    Guten Tag Herr xxx

    wir verstehen gut, dass Sie beim Thema Geldeingang noch einmal ganz genau nachfragen möchten.

    Es ist so – und da sind wir ganz ehrlich: Unser Ziel ist, mit allen Girokonto-Kunden in eine aktive Kundenbeziehung zu gehen. Wir wollen für inaktive Kunden einen Anreiz setzen, uns als Hausbank zu testen und das Girokonto für den Gehaltseingang und die täglichen Bankgeschäfte zu nutzen.

    Wertpapierumsätze, eigene Überträge oder Gutschriften aus der Buchung von Rücklastschriften werden deshalb nicht als Geldeingang berücksichtigt. Jetzt die gute Nachricht für Sie: Aktuell erkennen wir Daueraufträge oder Überweisungen von anderen Banken als Geldeingang an.
    Ihren monatlichen Geldeingang von der Familienkasse erkennen wir an.

    Und noch eine gute Nachricht: Sie können sich das Kontoführungsentgelt auch sparen. Dazu brauchen Sie Ihr Konto nur als Gehaltskonto zu nutzen, also mit mindestens 700 Euro Gehalt im Monat. Die Umstellung geht ganz einfach und schnell mit unserem Kontowechselservice in Ihrem Internetbanking unter Service > Kontowechsel > Zum Kontowechselservice.

    • Martin S. sagt:

      Hallo Mario,

      lasst euch doch nicht verrückt machen und wartet erstmal auf die neuen AGB. Dort wird „Geldeingang“ sicher definiert und ggfs. eingeschränkt. Und nur das zählt.

      Dass die ING nicht Millionen Kunden mit der Nase in den Napf drücken möchte und in bunten großen Lettern auf der Webseite veröffentlichen wird „Eigenüberweisungen und Daueraufträge sind vollkommen ausreichen, um unsere neuen Bedingungen zu erfüllen“ ist nachvollziehbar.
      Natürlich wäre die ING gerne Hausbank und versucht das auch möglichst jedem so zu „verkaufen“. Es scheint ja auch zu funktionieren…

      Vergesst doch einfach dieses ganze Geblubber aus der Marketingabteilung und lest was übrig bleibt: Geldeingang über 700,00 EUR.

      Viele Grüße
      Martin

      • Rüdiger sagt:

        Hallo Martin,

        die ING braucht keine Kunden, mit denen sie Geld verliert (indem diese Kunden „nur“ Kosten verursachen). Das ist übrigens bei jedem wirtschaftlich denkenden Unternehmen so!

        Dann lieber ein paar Kunden weniger…

        Ich habe bereits am Sonntag (d.h. vor der neuen Info von der DKB) meine Meinung dazu geschrieben -siehe oben. Mal sehen, wie die comdirect jetzt reagiert.

        • Martin S. sagt:

          Hallo Rüdiger,

          wie Richard bereits geschrieben hat, sehe ich es nicht als Aufgabe des Kunden, Profitabilitätsberechnungen aus Sicht der Bank anzustellen. Für mich als Kunden ist einzig und allein das PLV ausschlaggebend.
          In unserer persönlichen Situation gehe ich aber sogar davon aus, dass wir als Kunden durchaus profitabel für die Bank sind, da wir allein an Transaktionspauschalen für unser Scalable-Depot mehr als das doppelte der ab Mai fälligen Monatsgebühren bezahlen. Kickbackzahlungen, die die Bank erhält noch gar nicht eingerechnet. Deiner Sichtweise nach „unprofitable“ Kunden? Mit verwaltetem Vermögen im mittleren fünfstelligen Bereich?
          Momentan geht aber nur die monatliche Sparrate von 300,00 € auf das gemeinsame Girokonto ein, sodass ich um 400,00 € per Dauerauftragskarussell „aufstocken“ muss.

          Der zweite Punkt, den ich zu bedenken gebe, ist folgender: Ab wann ist ein Girokonto ein „Gehaltskonto“? Es gibt viele Arbeitgeber, die Lohn/Gehalt per „normaler“ Überweisung bezahlen, z. B. weil die Bank gar nicht anbietet SEPA- oder DTA-Codes zu setzen. Ganz konkret beispielsweise bei meiner selbstständigen Frau. Diese bezahlt ihre Mitarbeiter von ihrem Geschäftskonto bei Kontist jeden Monat per Überweisung. Kontist (solarisBank AG) bietet jedoch die Übermittlung von SEPA- oder DTA-Codes gar nicht an. Deiner Definition nach wären also die Mitarbeiter meiner Frau von der Gebühreneinführung betroffen. Die würden sich bedanken, wenn die ING das einzig und allein an SALA bzw. 53 festmachen würde. Es gibt auch viele andere Einkommensarten, die ohne entsprechende Codes ankommen, beispielsweise die Dividendenzahlungen aus Wertpapierdepots, Mieteinnahmen, Provisionszahlungen, etc.

          Könnte man es nicht wenigstens am Verwendungszweck festmachen? Meine Frau überweist mit Verwendungszweck „Lohn/Gehalt MM/JJJJ“. Der Kaminkehrermeister von nebenan setzt für seine beiden Gesellen als Verwendungszweck vielleicht lediglich „L/G MM“. Usw. usw. …

          Wie willst du bei Millionen Kunden abseits von SALA bzw. 53 jetzt überprüfen, um welche Art von Eingang es sich handelt? Ohne riesigen manuellen Aufwand gar nicht. Daher einfach „Geldeingang > 700,00 €“, das kann maschinell ausgewertet werden und fertig. Egal, was man an Marketinggebubbler drumherum packt.

          PS: Die DKB hat die Konditionen für sog. Aktivkunden (auch hier übrigens: Geldeingang > 700,00 EUR im Monat) sogar noch leicht verbessert, indem für Kartenzahlungen im EWR-Raum jetzt der EZB-Referenzkurs OHNE AUFSCHLAG (wie bei Deutscher Bank, Postbank u. a.) statt den Kursen von Visa bzw. Mastercard herangezogen werden.

          Viele Grüße
          Martin

  24. Martin B. sagt:

    Ich möchte kurz und knapp auch meine Position zu dem Thema „Notreserve ING“ ansprechen.

    Die Bank MUSS Geld verdienen um sich selbst am Leben zu erhalten.

    Mit Kunden die dieses hin- und herverschieben der 700,00 Euro tun, kann dies nicht gelingen.

    Ich halte es für aufrecht, korrekt und anständig, wenn die Bank entweder eine Vollmitgliedschaft erwartet (Gehaltseingang o.ä.) oder man der Bank den Rücken zudreht.

    Wir alle möchten uns über die „noch“ guten Konditionen der letzten Direktbanken so lange wie möglich freuen.

    Dies gelingt aber nicht, meines Erachtens, mit dieses Hütchenspielertricks.

    MfG

    • Martin S. sagt:

      Hallo Martin,

      mir kommen gleich die Tränen. 😉 Es sieht so aus, als ob einige hier besorgter sind um das Wohlergehen von Banken als dem ihrer Mitmenschen.

      In meiner Prioritätenliste Hilfsbedürftiger (Seenotrettung, Tafeln, Flüchtlingshilfe, Tierschutz, Kinderhospize, Krebshilfe, Hungerhilfe, Opferhilfe, …) finden sich Banken ehrlich gesagt ganz weit unten…

      Die ING wirbt seit 20 Jahren mit ihrem „bedingungslos kostenlosen“ Girokonto. Ich halte es eigentlich schon für ziemlich dreist, solche Änderungen für *Bestandskunden* einzuführen. Neukunden wissen ja, auf was sie sich einlassen. Die DKB ist da meines Erachtens taktisch klüger vorgegangen.

      Übrigens hat die ING zuletzt 1,3 Mrd EUR Ergebnis erwirtschaftet. Würden also 1.000.000 Kunden ab sofort 4.900.000 € Kontoführungsgebühren zahlen, wäre das der sprichwörtliche Tropfen auf den heißen Stein.

      My 2 cents
      Martin

      • Rüdiger sagt:

        Hallo Martin S.,

        1 mio. Kunden zahlen knapp 5 Mio. EURO Gebühren im Monat bzw. 60 Mio. EURO im Jahr! Ich hoffe, Du kennst den Unterschied zwischen Umsatz und Ergebnis?!

        • Martin S. sagt:

          Hallo Rüdiger,

          genau das wollte ich doch damit sagen: welchen Einfluss hat ein zusätzlicher *Umsatz* in zweistelliger Millionenhöhe auf ein *Ergebnis* von 1,3 Mrd. €? Der Effekt dürfte vernachlässigbar sein, oder?

          Viele Grüße
          Martin

          • Rüdiger sagt:

            Hallo Martin S.,

            zum besseren Verständnis: wenn mir eine Million Kunden 4,9 Mio. Gebühren einbringen, aber Kosten von vielleicht über 5 Mio. EURO verursachen, drücken sie mein Ergebnis als Bank.

            D.h. im Klartext: ohne diese Kosten hätte ich mehr Gewinn!

            Und das scheint die (neue) Strategie der ING zu sein.

            • Martin S. sagt:

              Hallo Rüdiger,

              ING war in den vergangenen Jahren mit seinem Geschäftsmodell erfolgreich und hat stete Gewinne eingefahren. Was als Grund für die Abschaffung des kostenlosen Girokontos angegeben wird, ist bar jeder Logik:

              Kontoführung ist ein Geschäft mit hohen Fixkosten und verschwindend geringen variablen Kosten. Wenn man es schon geschafft hat, eine Bank zu gründen und die IT für die Kontoführung eingerichtet hat, sind die Kosten gestemmt. Es ist ja heute nicht so, dass jedes Konto händisch in einem Buch eingetragen und fortgeführt werden müsste.

              Auch der Telefonservice ist Quatsch. Wieviele Anrufe erhält ING von Kunden, die ihr Konto NICHT nutzen? Telefonische Kontoservices kann man sich bezahlen lassen und das macht ING auch.

              Die Karten? Wirklich? ING, verzichte doch auf die 50-Euro Neueröffnungsprämie! Das dürfte mehr bringen als die zwei Euro fürs Plastik.

              Das Argument mit den Negativzinsen ist in sich widersprüchlich. Die Zinszahlungen von ING müssten höher sein, je mehr Geld auf den Konten eingeht und schließlich dort rumliegt.

              Insgesamt dürften die Kosten gerade für aktiv genutzte Konten am höchsten sein. Somit wäre es logisch, für diese Konten Gebühren einzuführen. Das Kostenargument ist also eine Nebelkerze.
              (Quelle: monopol.io)

              Es handelt sich de facto um eine über eine Gebühr forcierte Bereinigung des Kundenbestands um die Zweit- und Drittkonten. Auch die in Sachen Kundenwachstum extrem eifrige Commerzbank kündigte im September an, sich von gut einer Million inaktiver Kunden trennen zu wollen.
              (Quelle: finanz-szene.de)

              Viele Grüße
              Martin

    • Rüdiger sagt:

      Hallo Martin B.

      ich bin voll einverstanden mit Dir.

      Wenn ich eine der beiden Banken (ING oder DKB) nur für Notfälle nutzen willen, die Bank aber die ganze Infrastruktur (Karten, Geldautomaten, bürokratischer Aufwand) KOSTENLOS vorhalten soll, dann kann sich das nicht rechnen. Also kommt jetzt der 1. Schritt (Kontogebühr unter 700 EURO) und später der 2. Schritt (Definition Gehaltskonto).

      Ich will hier niemanden von meiner Meinung überzeugen, ich bitte einfach um einen Tipp, wie man ein langfristiges System aufbauen kann. Ich habe keine Lust, Geld mit Daueraufträgen hin- und herzuschieben oder die Beträge regelmäßig an die neuen AGB anzupassen.

      • Martin S. sagt:

        Hallo Rüdiger, hallo Martin B.,

        in dieser Community geht es um „smarte Bankkunden“. Diese nutzen die jeweils besten und günstigsten Angebote zu ihrem Vorteil und kombinieren sie entsprechend.
        Der Retail-Bankenmarkt befindet sich in einem großen Umbruch, aus mehreren Gründen: Zinspolitik, Neobanken, Selbstanleger, etc. Allein aus diesem Grund kann dir niemand ein „langfristiges System“ in einem Umfeld empfehlen, dass sich gerade in einem stetigen Wandel befindet und neu erfinden muss (https://finanz-szene.de/digital-banking/der-tabubruch-warum-sich-die-ing-diba-neu-erfinden-muss/).

        Lass uns mal kurz von der ING weggehen und andere Produkte betrachten, die hier empfohlen werden, z. B. die advanzia Mastercard Gold (https://www.deutscheskonto.org/de/gebuehrenfrei-mastercard-gold/) oder die Santander 1 plus Visa (https://www.deutscheskonto.org/de/kreditkarte/santander-1plus/). Diese Produkte rechnen sich für die Banken nur, wenn genügend Kunden von der Teilzahlungsmöglichkeit Gebrauch machen und entsprechende Zinserträge anfallen. Richards (und meine) Empfehlung lautet aber klar, die Rechnungen immer voll zu bezahlen und – wenn überhaupt – wesentliche günstigere Finanzierungsmöglichkeiten (ING Rahmenkredit, ING & DKB Dispo, etc.) zu verwenden, die hier ebenfalls empfohlen werden.
        In hunderten Kommentaren auf den verlinkten Seiten kommt niemand auf den Gedanken, dass dieses Verhalten doch der advanzia und der Santander eigentlich schadet. Warum denkt keiner an diese Banken? Ganz einfach, weil wir uns hier im Rahmen der legalen Möglichkeiten passende Produkte suchen und diese smart nutzen. Und uns insgeheim freuen, dass es genügend Kunden da draußen gibt, die mit ihrem Nutzungsverhalten solche Produkte quersubventionieren. Völlig klar. Warum ist das jetzt bei der ING plötzlich so ein Thema? Bias?

        Aktuell gibt es einige Anbieter, die bedingungslos kostenlose Girokonten, ohne AEE, kostenlose Abhebungen und dergleichen anbieten (Ferratum Bank, BNC10, Bitwala, Openbank, usw.).
        Bei der Openbank gibt es beispielsweise aktuell einen Amazon Echo Show 5 als Begrüssungsgeschenk und für die ersten 40.000 Kunden das Travel+-Abo dauerhaft kostenfrei. Wäre doch aktuell in vielen Fällen eine Alternative zur ING? (Wenn Interesse besteht kann ich gerne einen Artikel zur Openbank schreiben). Wie langfristig derartige Angebote Bestand haben werden, kann dir aber vermutlich niemand sagen.

        Als smarter Bankkunde wirst du also nicht umhin kommen, von Zeit zu Zeit auf Marktänderungen zu reagieren und deine Produkte bzw. deren Nutzung anzupassen.
        Ganz ehrlich: das Einrichten/Ändern von zwei Daueraufträgen von Zeit zu Zeit geht wesentlich schneller als das Verfassen eines Beitrags hier. 🙂

        Als ich vor über 20 Jahren begonnen habe zu investieren, wurden dir überall gemanagte Fonds empfohlen. Finanztest, Börse, usw. überschlugen sich mit Bestenlisten und Geheimtipps. Doch irgendwann kamen die ETFs und ich musste meine Strategie ändern und anpassen. Jetzt kommen die Roboadvisors und ich konnte nicht widerstehen, einen Teil meines Vermögens automatisch verwalten zu lassen.
        Neulich hat flatex angekündigt, Depotgebühren einzuführen. Das hieß für mich (nachdem ich mich schon lange genug über die Negativzinsen auf dem Cash-Konto geärgert habe), dass dieses Depot geschlossen und umgezogen wird. Kein Problem, auch dafür gibt es ja Alternativen: https://www.deutscheskonto.org/de/depot/

        Nichts ist beständiger als der Wandel!

        Viele Grüße
        Martin

    • tedus sagt:

      Ansichtssache.
      Hier gibt es Fälle, die dort eine Depot haben, regelmäßig ordern – aber keinen monatlichen Gehaltseingang.
      Ich selber bin kein Angestellter – und schütte mir nicht monatlich Geld auf mein Privatkonto aus – in der Summe aber mehr als 700 monatlich.
      Selten dämlich von der ING, wenn sie solche Kunden ausschließt – und die sich dann vielleicht mit Tricks behelfen.
      Genau genommen hat sie in meinem Fall mehr von mir als Kunde als von jemandem der monatlich „nur“ 700 Euro an Gehalt hat.
      Klar magst du Recht haben – aber optimal ist das momentane Modell sicher nicht – dann eher Kombination mit Aktivität – z.B. Lastschriften, Kartennutzung etc.
      Aus meiner Sicht sehe ich jedenfalls nicht ein, warum ich, der weit höhere Beträge bei der ING in Einsatz hat für das Konto zahlen soll – aber jemand der weniger auf dem Konto hat – aber dafür monatlich einen Eingang nicht.
      Da finde ich Tricksereien mehr als legitim. Die Ing schießt sich da bei einigen Kunden auch selber ins Knie. Mein Zweitkonto bei der DKB werd ich jetzt aktiver nutzen als vorher.

  25. Hugo sagt:

    Müssen die 700€ auf einen Rutsch auf dem Konto eingehen, oder würde es auch ausreichen, wenn 300€ und eine Woche später 400€ eingehen würden? Habe dazu leider keine Informationen gefunden.

  26. Heiko sagt:

    Wow – die ING kann auch anders.
    Flexibel und individuell.

    Alle Kommentare hier habe ich vielleicht nicht verfolgt, aber das meine ich noch nicht gelesen zu haben:

    Ich habe ein schreiben vom 06.02.2020 in meiner Postbox – jetzt erst gesehen – mit folgendem Inhalt:

    Sehr geehrter Herr X,

    dieses Jahr führen wir ein Kontoführungsentgelt für Girokonten ein, auf denen monatlich weniger als 700 Euro
    eingehen. Diese Konten kosten dann 4,90 Euro monatlich.

    Die gute Nachricht: Dieses Kontoführungsentgelt werden wir Ihnen nicht berechnen. Weil wir Sie als guten
    und geschätzten Wertpapier-Kunden kennen, schenken wir Ihnen das Entgelt für Ihr Girokonto bis auf
    Weiteres.

    Wir wünschen Ihnen weiter viel Freude mit Ihrem Depot und Ihrem Girokonto.

    Mit freundlichen Grüßen
    Ihre ING

    Vielen Dank dafür!!!

    Ich hatte mich schon geärgert, weil ich erst im Januar das Girokonto eröffnet habe (siehe auch mein Beitrag weiter oben). Daneben habe ich noch ein Depot im fünfstelligen Bereich und mehrere laufende Sparpläne sowie einen Rahmenkredit, den ich auch schon kurzfristig nutzte.
    Es wird also wohl auch völlig Girokonto-unabhängig entschieden, ob das Entgelt anfällt oder nicht.
    Zumindest bis auf Weiteres.

    • Martin S. sagt:

      Hallo Heiko,

      das ist wirklich sehr interessant! Ich habe selbst zwei Depots bei der ING, ein Scalable-Depot und ein Direkt-Depot mit einem kleinen ETF-Sparplan. Ferner habe ich mehrere Rückmeldungen von anderen ING-Kunden mit Depot, die keinen Brief wie du bekommen haben.
      Wir werden wohl auf das neue PLV warten müssen, um festzustellen wie hoch die Einlage sein muss, um vom Monatsentgelt befreit zu werden. Da du von einem „mittleren fünfstelligen Bereich“ schreibst und ich derzeit bei der ING ca. 40.000 € Einlage habe, vermute ich die Schwelle bei 50.000 €. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob Scalable-Depots berücksichtigt werden oder nicht.
      Hast du ein Scalable- oder ein Direkt-Depot oder beides? Ist deine Einlage > 50.000 €?

      Viele Grüße
      Martin

    • stefsch sagt:

      Schon interessant, wie großzügig die ING ist: die Formulierung „schenken wir ihnen“ (bei einem kostenlosen Konto 😉 ) und „bis auf weiteres“ sollten bei einem Kunden grundsätzlich die Alarmglocken läuten lassen und ihn nicht in Sicherheit wiegen. „Bis auf Weiteres“ kann schon morgen und ohne weitere Begründung vorbei sein….
      Schade dass die ING soweit unter ihren Möglichkeiten mit den Kunden kommuniziert. Wer die „ING“ schon aus „Allgemeine Deutsche Direktbank“-Zeiten kennt (so Anfang der 90er), kann sich nur noch wundern….vielleicht haben die sich zu viele Folgen von „Bad Banks“ reingezogen…(kann Spuren von Ironie enthalten)

    • Belamie sagt:

      Ja mit einem Depot im 5stelligen Bereich da tun 4,90EUR zusätzlich im Monat natürlich echt weh. Danke für den Kommentar, nun weiss ich, dass die Diba den 700Eur Karussellquatsch mitsamt ihrer neuen Zielgruppe es nicht wert ist. Bei Consors wird wenigstens nicht rumgetrickst.

  27. dg sagt:

    Info von heute, ob auch Geldeingang von „fremden“ zählt:

    neben Gehalt und Rente berücksichtigen wir aktuell auch alle anderen Eingänge (z.B. Eigenüberweisungen, Daueraufträge oder Mieteinnahmen). Wertpapierumsätze, eigene Überträge oder Gutschriften aus der Buchung von Rücklastschriften werden aber nicht als Geldeingang berücksichtigt.

    Zu Ihrer Information: Die 700 Euro können auch in mehreren Zahlungen auf Ihrem Girokonto eingehen.

    • Richard Banks sagt:

      Supi. Danke!

    • Rüdiger sagt:

      Das gleiche Schema:

      „aktuell“, „bis auf weiteres“ – das sind alles keine verbindlichen Aussagen, die lange von Bestand sein werden.

      • werner sagt:

        Sehe ich genauso.

        • Volker sagt:

          Die ING wird den Kunden schon informieren ab wann diese Sonderkonditionen keine Gültigkeit mehr haben.

          • stefsch sagt:

            Ich befürchte eher nicht. Wenn die Bedingungen für ein kostenloses Konto nicht mehr erfüllt werden, werde einfach 4,90€ einbehalten. Den Informationspflichten ist die ING ja schon nachgekommen…
            So wie die „neue“ ING agiert, sind die auf den nächsten Shitstorm schon gefasst, wenn die ersten Kunden bepreist werden die z.Z. laut Kundenanschrieb (noch) verschont werden… Die Kuschelzeiten bei der ING sind vorbei. Leider.

            • werner sagt:

              Wer die ING nicht als Gehalts-Rente etc. Konto nutzt, sollte sich darauf gefasst macht, dass er – ohne weitere Ankündigung – irgendwann 4,90 Euro Kontoführungsgebühr pro Monat berechnet bekommt, auch wenn er mitgeteilt bekommen hat dass derzeit keine Kontoführungsgebühr für ihn anfällt, weil er Beispielsweise seine Depot Aktion etc. usw. dort unter hält. Auf diese Aussagen mit zur Zeit oder so ähnlich würde ich mich nicht verlassen. Es ist damit zu rechnen, dass irgendwann – ohne weitere Ankündigung – 4,90 Euro Kontoführungsgebühr im Monat berechnet werden. Man lässt sich ein Hintertürchen offen, dass man meines Erachtens auch nutzen wird, wenn auch nicht sofort, und dann ohne weitere Ankündigung. Den es wurde ja klar kommuniziert Gehalt, Rente etc., auch auf den Umgehungstatbestand, drauf und runter buchen mit Dauerauftrag jeden Monat würde ich mich nicht verlassen. Entweder die ING als erst Konto nutzen, oder ein anderes Konto als Zweitkonto nutzen. Die DKB würde ich aber immer als Erstkonto der ING vorziehen, nur wer von der DKB abgelehnt wird als Kunde, der kann es bei der ING probieren. So sehe ich es jedenfalls.

            • Martin S. sagt:

              Hallo Werner, Hallo Steffsch,

              das ist doch alles wilde Spekulation.

              1. Wird im PLV / den AGB ganz genau drinstehen, was unter „Geldeingang“ zu verstehen ist. An diese Definition ist die ING dann auch gebunden.
              2. Jede Änderung dieser Definition *muss* selbstverständlich angekündigt werden, so wie dies jetzt auch geschehen ist.
              3. Ist es technisch schwer bis unmöglich, Lohn-/Gehalts-/Rentenzahlungen automatisch zu kategorisieren (wenn nicht mit entsprechendem SEPA/DTA-Code versehen). Warum dies bei vielen tatsächlichen Gehaltszahlungen der Fall ist, habe ich bereits weiter oben geschrieben. Nur mal ein Beispiel: ING akzeptiert Freiberufler ausdrücklich als Kunden für das private Girokonto. Eine Überweisung vom Geschäftskonto auf das private Girokonto hat sehr wahrscheinlich keine entsprechende SEPA/DTA-Codierung. Dennoch führt der Freiberufler das Konto regulär als „Gehaltskonto“, überweist aber – aus Sicht der Bank – Geld von einem anderen Konto auf seinen Namen. Anwälte oder Ärzte sind Beispiele für Freiberufler. Sicher keine Klientel, mit man es sich als Bank verscherzen möchte, oder?

              Halten wir uns das Beispiel der DKB vor Augen. 2016 hat man dort im Prinzip das Gleiche gemacht. Bis heute reichen für die Aufrechterhaltung des Aktivkundenstatus beliebige Geldeinänge in entsprechender Höhe.

              Deswegen halte ich jeglichen voreiligen Schlüsse derzeit für nicht angebracht, außer der Einrichtung entsprechender Daueraufträge, wenn man das Konto auch weiterhin als Reserve-/Zweitkonto kostenlos halten möchte. Sollte die ING – wider Erwarten – die Bedingungen anpassen, ist sie verpflichtet, derartige Änderungen rechtzeitig mitzuteilen. Dann können wir ja sehen, wie smarte Bankkunden damit umgehen. 😉

              Viele Grüße
              Martin

            • stefsch sagt:

              Hallo Martin, sehe das im Prinzip genauso! Meine „Warnung“ möchte ich so verstanden wissen, dass manche Leute Mitteilungen bekommen haben, in denen steht, dass sie momentan nicht betroffen sind. Vielleichtaber nur, weil „zufällig“ in den letzten Monaten „Geldeingänge“ oder „überweisungen“ gutgeschrieben werden konnten die über 700€ lagen, für diese Personen aber eher untypisch waren und so in den nächten Monaten nicht mehr erfolgen.
              Bei diesen Personen/Konten ist zu befürchten, das die 700€-Automatik zuschlägt und 4,90€ abgezogen werden. Vielleicht gibt es auch eine Kulanz, dass dies erst nach ein oder zweimaliger Unterschreitung passiert. Wir werden sehen.
              Die DKB-Automatik ist auch erbarmumgslos. Ich habe dort mal die Unterschreitung provoziert und versucht es mit der Hotline „wieder gut zumachen -> Höhere Summe überweisen und so“. Da war nichts zu holen. Drei Monate Wartezeit ohne erbarmen 🙂

              Vielleicht nochmal zur Erinnerung warum die Gebühr für altgediente DiBa-Kunden so ein Schock war, hier mal „Geschichtliches“ dazu:
              Spiegel-Artikel
              Welt-Artikel

      • Sven sagt:

        Ich werde das Konto erst einmal als Zweitkonto behalten, sollte ja durch den Dauerauftrag zumindest die nächsten Monate kostenfrei bleiben.
        Wenn die Commerzbank die zukünftigen Konditionen für das Comdirect Girokonto bekannt gibt, werde ich überlegen welcher saure Apfel mit lieber ist 🙂
        Aber wirklich beliebt macht sich die ING mit ihren vagen Aussagen nicht.

        • werner sagt:

          Martin mir kann es egal sein, denn ich werde es aus den genannten Gründen definitiv nicht als Zweitkonto einrichten. Es steht jedem frei es zu tun, sollte sich nur keiner wundern wenn er plötzlich 4,90 Euro Gebühren im Monat hat. Als Erstkonto ein gutes Konto ohne Zweifel, wenn man nicht zur DKB will oder kann. Damit hat es sich für mich erledigt.

        • Belamie sagt:

          Banken sind ja keine Wohlfahrtsinstitute. Aber ich bin bereits komplett umgezogen zu einem Anbieter, bei dem jeder Mensch einkommensunabhängig und auch ohne Hartz4 einsteigen kann. Das ist auch eine politische Ausrichtung. Wenn ich mehr hätte wäre ich natürlich auch bereit mehr zu zahlen.

          • Kai sagt:

            @Belamie :“Aber ich bin bereits komplett umgezogen zu einem Anbieter, bei dem jeder Mensch einkommensunabhängig und auch ohne Hartz4 einsteigen kann.“

            Das hört sich sehr interessiert an, darf ich fragen um welchen Anbieter es sich handelt.

            • Belamie sagt:

              Kai: Ach, ob mir jemand etwas spendet wenn ich noch meine Kontonummer hier veröffentliche? Wohl kaum. Jeder der es zu deutscheskonto.org schafft dem unterstelle ich einfach eine Mindestintelligenz sich seinen Anbieter selbst auszuwählen. Kostenlose Giroanbieter gibt es noch jede Menge, wenn man sich mal vom verwöhnten 5* VIP Service trennen kann. Darauf spekulieren die etablierten Institute natürlich.

  28. Thomas sagt:

    Was meint die ING mit „eigenen Überträgen“?

    Preis- und Leistungsverzeichnis gültig ab 01.05.2020 (PDF, 113 KB)

    (1) Ausgenommen sind Wertpapierumsätze, eigene Überträge und Gutschriften aus der Buchung von Rücklastschriften.

  29. stefsch sagt:

    Ich denke, die ING muß bei der „Überwachung“ der 700€-Grenze automatisiert verfahren. Dafür wird wohl die Summe der Gutschriften pro Monat addiert, die eine (fremde?) IBAN als Absender haben. Das ist z.B. bei Wertpapierumsätzen (z.B. Erträgen) oder Scheckgutschriften o.ä. nicht der Fall.
    Aus meiner Sicht ist das zum Teil sinnwidrig, aber wohl technisch so einfacher zu lösen!?
    „Eigene Überträge“ interpretiere ich so: keine „Überträge“ vom eigenen Extra- zum Giro-Konto und umgekehrt, also innerhalb „meiner“ Konten? Solche bankinternen „Überweisungen“ wurde „früher“ oft als „Übertrageung“ bezeichnet weil sie die Bank nicht verlassen haben und so nicht das „Überweisungssystem“ genutzt haben. Lange her….

  30. Schnikkers80 sagt:

    Also einmal pro Monat die Summe per Revolut mit der ING Visa Aufladen und zurücküberweisen macht das Konto kostenfrei.

  31. Adrian sagt:

    Der neue Preis- und Leistungsverzeichnis der ING gültig ab 1. Mai wurde heute auf der Webseite der ING veröffentlicht. Geldeingang von mindestens 700 € ist ausreichend und muss nicht in einer Zahlung erfolgen. Bitte die Fußnote 1 beachten: „1 Ausgenommen sind Wertpapierumsätze, eigene Überträge und Gutschriften aus der Buchung von Rücklastschriften.“

    Übertrag bedeutet normalerweise eine Überweisung innerhalb eines Geldinstitutes.

    Quelle: https://www.ing.de/binaries/content/assets/pdfdelivererfiles/agbs/ing-diba-preise-leistungen/ing-diba-preise-leistungen-2020-05

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