Sparkasse vs. DKB und/oder ING-DiBa

Das Ende des kostenlosen Girokontos?

Ende der 1990er-Jahre begann der Siegeszug des kostenlosen Girokontos – zuerst als Gehaltskonto, später ganz ohne Bedingungen. Vorantreiber waren die neuen Direktbanken, die Kunden gewinnen wollten und mussten.

Zuerst entwickelte sich ein Trend zum Zweit- und Drittkonto – kostete ja nichts. Nun geht der Trend zum Kündigen der alten, teuren Konten über.

Was Sie jetzt als Privatkunde tun sollten!

Wie werden sich die Preismodelle bei Banken und Sparkassen weiterentwickeln? Lohnt sich ein Kontowechsel oder wird es bald überall Kontoführungsgebühren geben (wie nur zu gerne von Sparkassen propagiert wird)?

Zum Einstieg ein kleiner Girokonto-Vergleich

Sparkasse
Sparkassen
DKB
DKB
ING-DiBa
ING-DiBa
Kontoführungs­gebühren pro Jahr ⌀ 81,36 Euro
entspricht 6,78 Euro monatlich
0,00 Euro 0,00 Euro
Girocard pro Jahr ⌀ 3,12 Euro 0,00 Euro 0,00 Euro
Visa- oder Mastercard pro Jahr ⌀ 28,71 Euro 0,00 Euro 0,00 Euro
Buchungsposten
(144 × pro Jahr inkl. Daueraufträgen und SMS-Versand)
⌀ 16,46 Euro 0,00 Euro 0,00 Euro
Bargeld­abhebungen im Verbund
(55 × pro Jahr)
⌀ 1,10 Euro 0,00 Euro 0,00 Euro
Bargeld­abhebungen Fremdbank
(8 × pro Jahr inkl. Ausland!)
⌀ 45,06 Euro 0,00 Euro 13,13 Euro
Auslandseinsatzentgelt berücksichtigt!
Zwischensumme
Durchschnittliche Gebühren fürs Girokonto pro Jahr ⌀ 175,81 Euro 0,00 Euro 13,13 Euro
Durchschnittliche Ersparnis pro Jahr 175,81 Euro 162,68 Euro
Ist Ihnen diese Differenz wert ein neues Girokonto zu eröffnen?
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Allgemeine Services und deren Kosten
Telefonischer Kundenservice ⌀ 8:42–16:40 Uhr
Montag-Freitag
(teils Filialbesuch erforderlich)
0–24 Uhr
Montag–Sonntag
0–24 Uhr
Montag–Sonntag
Persönlicher Kundenservice ⌀ 8:51–15:54 Uhr
Montag–Freitag
nicht möglich nicht möglich
Dispo-Zinssatz ⌀ 10,47 % 6,90 % 6,99 %
Ratenkredit-Zinssatz ⌀ 4,85 % 3,49 % 3,79 %
Tagesgeld-Zinssatz ⌀ 0,02 % 0,20 % 0,10 %
Depot-Gebühr pro Jahr
(ohne Transaktionskosten)
⌀ 14,29 Euro 0,00 Euro 0,00 Euro
Bevor Sie sich entscheiden ein kostenloses Girokonto bei Deutschlands führenden Direktbanken als Zweitkonto / Konto zum Testen zu eröffnen oder ganz auf kostenlos umzustellen, lesen Sie bitte den Artikel bis zum Ende.

Rechnen Sie mit weiteren Gebührenerhöhungen bei den Sparkassen!

Bevor wir uns der DKB und der ING-DiBa zuwenden einige Meldungen aus dem Sparkassen-Bereich, die Sie aufhorchen lassen sollten.

Selbst wenn es im Einzelfall nicht „Ihre“ Sparkasse ist … Im Sparkassenverbund ist man sich einig, dass es nach den Gebührenerhöhungen der letzten beiden Jahre auch im Jahr 2018 eine Welle an Gebührenerhöhungen geben wird.

Sparkassen-Kunden müssen fürs Geldabheben zahlen

Bildzeitung 30.3.2017: Bereits 40 Sparkassen erheben von ihren eigenen Kunden bzw. von Kunden aus dem Sparkassenverbund Gebühren für Geldabhebungen am Automaten. In einigen Regionen sind zwischen 2 und 5 Abhebungen im Monat frei. Aber 23 Sparkassen berechnen bereits ab der ersten Abhebung.

Negativzins Sparkasse

So titelte Focus Money am 8.2.2017 über die Hamburger Sparkasse. Zwar gelten die Negativ-Zinsen (vorerst) nur bei Kunden mit besonders viel Geld auf dem Konto … aber so fing es ja auch mit der Erhebung der Einkommenssteuer an. Zuerst nur für „Reiche“ …

Kuriose Sparkassen-Gebühr

WAZ am 15.12.2016: Wer sich fürs Online-Banking bei der Sparkasse via Internet einloggt und den Kontostand abruft, soll dafür bezahlen.

Auf folgende neue Gebühren bzw. Gebührenerhöhungen können sich Sparkassen-Kunden einstellen:

  • Erhöhung der monatlichen Kontoführungsgebühr
    Aber nicht ganz so hoch, weil sonst die Wechselbereitschaft steigt … Dafür gibt es Gebührenerhöhungen, die nicht gleich ins Auge fallen:
    • Erhöhung bzw. Einführung einer Jahresgebühr für die SparkassenCard
    • Erhöhung bzw. Einführung einer Jahresgebühr für die Kreditkarte
    • Erhöhung bzw. Einführung einer Gebühr für Buchungsposten auf dem Konto
    • Verteuerung von Störungsgebühren (z. B. Rücklastschrift)
  • Erhöhung bzw. Einführung einer Gebühr für Bargeldabhebungen
    Seitens der großen Politik gibt es schon seit Monaten einen „Kampf gegen das Bargeld“; hier werden sich gerade von Politikern kontrollierte Sparkassen als willige Helfer erweisen.
  • Erhöhung bzw. Einführung einer Gebühr für Kontostandsabfragen
    Früher hat man sich vielleicht 2- bis 12-mal pro Monat ins Online-Banking-System als Kunde eingeloggt.

    ING-DiBa Kontostandsabfrage

    Als Kunde der ING-DiBa können Sie so eine App kostenlos nutzen.

    Bei jedem Login wird der aktuelle Kontostand angezeigt. Um diesen anzeigen zu können, gibt es eine Abfrage beim Verbund-Rechenzentrum. Für solche Abfragen gibt es eine Gebührenordnung. Das bedeutet, wenn Sie Ihren Kontostand abfragen, muss Ihre Bank dafür beim Rechenzentrum bezahlen. Bisher waren die Kosten vernachlässigbar.

    Mit der steigenden Smartphonenutzung und der immer häufiger durchgeführten Kontostandsabfrage steigen die Gebühren für Ihre Bank.

    Die Alle-Konten-in-einer-App-Dienstleistung (Multi-Banking), wie sie immer mehr Banken auf den Markt bringen, lässt die Kosten explodieren! Die Kontostandsabfragen multiplizieren sich!

  • Einführung und Ausweitung des Minuszinses für Kontoguthaben
    Im Prinzip handelt es sich dabei lediglich ums Weiterreichen der Gebühr, die die Europäische Zentralbank Banken und Sparkassen auf Kontoguthaben bei ihr abzieht (Geldaufbewahrungsgebühr).

Warum werden die Sparkassen wieder die Gebühren erhöhen?

In der Mainstream-Presse wird immer wieder angeführt, dass die seit Jahren anhaltende Niedrigzinsphase der (Haupt-)Grund dafür sei. Das ist richtig. Die Zinsgewinne waren früher üppiger als heute. Aber es ist nur die halbe Wahrheit.

Vervollständigen wir das Bild. Sparkassen werden ebenso belastet von:

  • Gebäudekosten (Unterhalts- und Modernisierungskosten)
    Es verging in den letzten drei Jahren kein Tag, an dem nicht eine Sparkassen-Filiale für immer dicht gemacht wurde (Filialsterben).
  • Personalkosten
    Damit sind nicht mal die üppigen Vorstandsbezüge und herrschaftlichen Geschäftsreisen gemeint … Allgemein arbeiten in Filialbanken wesentlich mehr Menschen, welche bei der Sparkasse tendenziell mehr Geld verdienen als in einem Callcenter einer Direktbank.
  • Mehrausgaben durch gesetzliche Regelungen
    In den letzten Jahren hat der Gesetzgeber allgemein der Bankbranche viele neue Regularien auferlegt, deren Umsetzung einiges an Geld kostet. Bei einer schlanken Direktbank mit vielleicht 8 Millionen Kunden liegen die Umsetzungskosten pro Kunde natürlich um einiges niedriger als bei einer Sparkasse mit 0,3 Millionen Kunden.
  • Mindereinnahmen durch gesetzliche Regelungen
    Auf der anderen Seite hat der Gesetzgeber teilweise die Einnahmeseite von Banken beschnitten. Insbesondere bei der Kartenzahlung wurden die Gebühren drastisch gesenkt, um den Weg der Bargeldabschaffung/-minimierung vorzubereiten.

… und der wichtigste Grund?

Die Gebührenerhöhungen der Sparkassen treffen vor allem Leute, die nicht wechseln wollen oder können!

Lag der Marktanteil bei Privatkunden im Jahr 2000 noch bei 45 Prozent zugunsten der Sparkassen, sind es heute nur noch knapp über 30 Prozent. Das bedeutet, den Sparkassen sind in einer halben Generation ein Drittel aller Kunden weggebrochen.

Weggebrochen sind natürlich vor allem viele „gute“ Kunden, die es leicht haben, ein Top-Girokonto einer klasse Direktbank zur eröffnen.

Weiterhin Sparkassenkunde sind überproportional Leute auf dem Land, ältere Leute, Geringverdiener, Studenten und Azubis (noch haben sie meistens eine kostenlose Kontoführung, wechseln dann oftmals, wenn die Gebührenschraube angezogen wird) und natürlich auch (Dauer-)Arbeitslose und andere Empfänger von staatlichen Transferzahlungen.

Das heißt, die Sparkassen haben bald einen Punkt erreicht, an dem sie die Gebühren immer mehr erhöhen können, ohne nennenswert Kunden zu verlieren.

Aktuell ist das noch nicht ganz der Fall, wie die Flut von Kontoeröffnungs­anträgen bei unseren führenden Direktbanken DKB und ING-DiBa zeigt. Diese Flut hält schon das ganze Jahr an und wird zum Jahreswechsel nochmals ansteigen.

Weswegen DKB und ING-DiBa keine Kontoführungs­gebühren einführen werden!

Natürlich sind Direktbanken ebenfalls betroffen von Kostenerhöhungen und Mindereinnahmen durch die Politik, aber sie sind wesentlich schlanker aufgestellt und werden deswegen nicht so hart pro Kunde getroffen.

Zudem sind die Kosten pro Kunde wesentlich geringer (weniger „Problemfälle“, weniger Mitarbeiter, weniger Gebäude – aber mehr Kunden!)

… und der wichtigste Grund?

Das kostenlose Girokonto ist der Kern des Geschäftsmodells!

Die beiden von mir genannten Banken können überhaupt nicht die kostenlose Kontoführung abschaffen! Das haben sie in den vergangenen zwei Jahren (ich habe ja gute Kontakte) von allen Seiten durchgespielt. Beide Girokonten werden kostenlos bleiben. Das ist gesetzt!

Um das aufrechtzuerhalten, haben sie andere Maßnahmen getroffen wie das Aktiv/Passiv-Kundenmodell bei der DKB, welches auch einen Mindestbetrag von 50 Euro pro Bargeldabhebung vorsieht. Dafür ist diese jedoch in der Anzahl unlimitiert kostenfrei. Auch die Zinsen auf Kontoguthaben wurden kräftig gesenkt.

Es bleibt aber dabei, dass die drei wesentlichsten Bestandteile auch in den nächsten Jahren gebührenfrei bleiben:

  • zahlreiche kostenlose Möglichkeiten der Bargeldabhebung
  • kostenlose Bank- und Kreditkarte
  • kostenlose Kontoführung.

Für den, der es noch nicht hat, macht es Sinn, ein neues Girokonto zu eröffnen!

Natürlich bei einer oder beiden Top-Direktbanken DKB und/oder ING-DiBa. Vielleicht erstmal, um auszuprobieren, wie man mit einer Direktbank klarkommt. Später kann immer noch die Auflösung des alten Sparkassenkontos entschieden werden!

Bei der ING-DiBa gibt es zurzeit sogar eine Prämie im Zusammenhang mit einer Girokonto-Eröffnung:

“dauerhaft kostenlose Kontoführung”

… auf den Button klicken und Prämie anzeigen lassen!

www.ing-diba.de/girokonto

Tipps unserer Smarte-Bankkunden-Community:

  1. Eröffne ein DKB-Girokonto
    Lege dort deinen Gehaltseingang drauf. Damit erhältst du leicht einen Dispo in dreifacher Höhe des Geldeingangs bis zu 15.000 Euro. Das Kreditkartenlimit verhält sich ebenso.

    Link ► www.dkb.de/dkb_cash

  2. Beantrage einen ING-DiBa-Rahmenkredit
    Damit organisierst du dir eine zusätzliche Kreditlinie für alle Fälle. Hier lesen, warum das Sinn macht. Anschließend kann das Girokonto bequem nachgezogen werden.

    Link ► www.ing-diba.de/rahmenkredit

    Falls die DKB nicht infrage kommt, gehe gleich in diesen Artikel.

  3. Lasse alle Konten drei Monate nebeneinander laufen und teste ausführlich

    Das schließt einen Anruf und eine E-Mail beim Kundenservice mit ein.

  4. Nun kannst du dich entscheiden, welche Konten du fortführen möchtest

    Falls du bei deiner Sparkasse bleiben möchtest, ist das auch okay. Du hast jedenfalls die andere Seite mal persönlich erlebt und kannst dir immer noch offen halten das Online-Konto für Urlaube oder sonst was zu nutzen. Eine Kündigung ist aber auch kein Problem. Das erledigt man mit einem kurzen Brief, fertig!

Wie haben Sie es gemacht / wie werden Sie es machen?

Unsere Community lebt vom Austausch von Ideen und Erfahrungen untereinander. Bitte nutzen Sie das Kommentarfeld, um Ihre Strategie mit uns zu teilen. Gerne beantworten mein Team und ich Fragen zur cleveren Kontoeröffnung und -nutzung unserer Favoriten-Banken.

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55 Kommentare zu “Das Ende des kostenlosen Girokontos?”

  1. J.F. sagt:

    Was ich nicht verstehe, wieso in Zeiten von Niedrigzinsen die Banken weniger Gewinn im Privatkundenkreditgeschäft machen.

    Es muss doch die Differenz zwischen dem Zinssatz, für den sich Banken Geld leihen können, und dem an die Kunden weitergereichten Zinssatz betrachtet werden, unter Einberechnung der Inflationsrate.

    Die Gewinnspanne sollte doch in etwa gleich geblieben sein?
    Kennt sich da jemand aus oder kann gute Lektüre empfehlen?

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    • Jeffrey sagt:

      Ich erklärt mir das so. In guten Zeiten nimmt man die Leute aus, in dem man Sie hohe Zinsen zahlen lässt mir der Begründung, die Zinsen bei der EZB sind so teuer.
      In schlechten Zeiten sagt man die Zinsen von der EZB sind so schlecht wir müssen leider Gebühren fürs Girokonto erheben.

      Um das ganze auf die Spitze zu treiben:
      Die Sparkasse Göttingen hat im Stadtteil Grone eine neue Filiale gebaut http://www.goettinger-tageblatt.de/Nachrichten/Wirtschaft/Regional/Millioneninvestition-Goettinger-Sparkasse-baut-Filiale-in-Grone

      Dachte man sich ok dafür werden 2 alte Filialen geschlossen alles gut. Nur wenige später veröffentlicht die Sparkasse, dass Sie ein Neubau ihre Stadt Filiale Planen. Diese ist keine 2 KM vom Neubau in Grone weg und wird wieder Millionen verschlingen…

      http://www.goettinger-tageblatt.de/Thema/Specials/Thema-des-Tages/Bauarbeiten-fuer-Sparkassen-und-Hotel-Neubau-am-Groner-Tor-in-Goettingen-begonnen

      Da stell ich mir doch die Frage warum tut es nicht die aktuelle Filiale direkt im Stadt Kerne, die nicht geschlossen wird, bzw. die Sparkassen Filiale die Ersetzt werden soll 1,7KM vom Neubau entfernt.

      Projekt die Millionen Kosten und auf der anderen Seite erklärt man seinen Kunden man würde kein Geld mehr verdienen und muss die Gebühren erhöhen…

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    • Sebastian sagt:

      Eine gute Lektüre sind die Geschäftsberichte der Banken.

      Zum einen sollten die Aktivzinsen stärker gefallen sein als die Passivzinsen. Zudem mussten faktisch fast alle Banken seit der Finanzkrise ihre Bilanzsumme bzw. Risikoaktiva zum Teil drastisch reduzieren, um die schärferen Eigenkapitalanforderungen erfüllen zu können. Wenn man sein Geschäftsvolumen signifikant verringert, wird automatsich das Zinsergebnis rückläufig sein, selbst wenn man einen konstanten Zinsabstand zwischen Aktiv- und Passivzins unterstellen würde. Das Problem dabei ist nur, dass die Verwaltungsaufwändungen nicht im selben Maße rückläufig sind, was die Banken dazu bewegt, neue oder höhere Gebühren einzuführen und gleichzeitig durch Personalabbau und Filialschließungen die Verwaltungsaufwändungen zu reduzieren

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  2. BD sagt:

    Selber hatte ich bis vor kurzem bei der Sparkasse ein Girokonto, wechselte nun zu einer Direktbank.

    An sich bin ich dafür, für Service zu bezahlen. Wie oben schon erwähnt, gibt es einiges auf der Ausgabenseite, was die Bank stemmen muss.

    Wenn ich aber bereits für einen Service zahle – zB ein Girokonto – und dieses seinem Zweck entsprechend nutze – Einzahlung am Schalter, Kontostand schauen, mit Karte bezahlen, Geld abheben, Onlinebanking – und für das Benutzen *meines* Kontos extra bezahlen soll, dann geht mir die Hutschnur hoch.

    So bin auch ich nun bei einer kostenlosen Direktbank.

    Auf dem Land lebend werde ich sehen ob und wie der Sparkassenautomat Geld spuckt. Die Sparkasse hat hier die Filiale geschlossen, ein Apparat steht noch..viel Service gibt es so oder so rum nicht.

    Servicewüste eben. Dann aber bitte kostenlos

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  3. Klaus sagt:

    Ein Direktbankkunde zeigt Interesse und Engagement dies sind beim Thema Geldanlage/Geldtransfer Punkte, die in Deutschland nur eine kleine Minderheit interessieren.

    Ich selbst habe vor ein paar Monaten mein noch vorhandenes Sparbuch bei der KSK gekündigt. Mein Besuch war bezeichnend für die aktuelle Lage der Kreissparkasse.

    Die Filiale war sehr gut besucht sprich ich musste mich erstmal in eine längere Schlange stellen. Vor mir ein Herr der sich seine Kontoauszüge erklären lies, da er wohl nicht verstand wer so alles von seinem Konto abbucht.
    Danach 3 kleine Kinder jeweils mit ihrer Mutter die alle ein selbst gemaltes Bild in der Hand hatten und dies im Zuge einer KSK „Male ein Bild“ Aktion mit anschließendem Gewinnspiel einreichen wollten.
    Zu guter letzt noch eine Dame die eine Überweisung zu einem Kunden der Deutschen Bank tätigen wollte und nachfragte wie die Bankleitzahl der Deutschen sei. (Sie füllte keinen parallelen Überweisungsträger aus sondern fragte nur nach und ging danach aus der Filiale).

    Ich denke die Sparkassen haben mittlerweile einen Kundenstamm der vollkommen unbeholfen beim Thema Geld ist. Natürlich verdienen sie noch einiges an Geld mit Kunden aus dem Mittelstand aber der reine Privatkunde zahlt hier Personalkosten für Menschen die anderen bei den einfachsten Geldgeschäften helfen müssen.

    Diese Kosten möchte ich nicht mittragen, da ich mich selbst auch auf den Hintern setze und mich in gewisse Thematiken rein lese.
    Eine gewisse Faulheit, Ängstlichkeit und Desinteresse darf man einigen Kunden der Sparkasse unterstellen und diese verursachen enorme Kosten.

    Wie gesagt Ausnahmen bestätigen die Regel. Natürlich gibt es noch viele andere nur denke ich auch wie oben beschrieben, dass diese die Kosten nicht mehr lange mittragen und die Kostenspirale immer weiter ansteigt.

    Grüße von einem Sparkassenbefreiten Kunden

    P.S. meine Kündigung erfolgte dann problemlos jedoch war die Dame zu mir sehr unhöflich und rechthaberisch. Man hatte das Gefühl sie wollte mich durch Verunsicherung von der Kündigung abbringen was natürlich nicht funktionierte.

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  4. Schmitz sagt:

    Um es direkt zu sagen … Ich habe je ein Konto bei der Commerzbank vor Ort und Comdirect

    Commerzbank

    Hier geht meine Rente rauf und alle (Un)kosten des Monats werden abgebucht.

    Ich habe die Möglichkeit

    – Geldabheben und einzuzahlen sogar Münzen
    am Schalter und Geldautomaten

    – Depot für erklärungsbedürftige Anlagen.Hierfür bezahle ich einen geringen Betrag.

    – Ich erhalte schnell Reisegeld in der Währung und Stückelung die ich benötige. Bin gerade in Ägypten im Urlaub und habe mir 1 Dollarscheine geben lassen. Das freut hier, da auf 1/2 Eurostücke bei den Banken hier angeblich 20-30 % Wechselgebühr entsteht.

    Mein zweites Konto habe ich bei der Comdirect.

    – hier geht jeden Monat vom Commerzbank Konto mein Taschengeld ein und ich habe ein Depot mit ETF. Dafür brauche ich keine Beratung.

    – Ich kann kostenlos weltweit Geld abheben.

    Die Kontos sind kostenlos … bis auf das Depot der Commerzbank

    Wie gesagt, ich würde mich als smarter Bankkunde bezeichnen.

    Gleichzeitig bin ich als Renter sozial engagiert. Von Sparkasse und Volksbanken erhielten wir bisher viel Unterstützung. Das ist in den letzten Jahren stark zurückgegangen. Auch kommen Gewinne der Sparkasse den Bürger zu gute. Die meisten großen Banken wurden durch Steuergeldern gerettet( so die Commerzbank die Ihre Steuergelder, nach meinem Kenntnisstand, bis heute nicht zurück bezahlt hat)
    Gerade im Pflegebereich sind diese Gelder wichtig.

    Das bedeutet je weniger Kunden bei Sparkassen desto weniger Geld für die Kommune und soziale Einrichtungen. Die Schließung von Zweigstellen bringt für viele Gruppen der Gesellschaft ( Ältere , sozial Schwache, die das Internet nicht verstehen) in Bedrängnis.

    Ich bin kein Moralist , weil ich ja selbst meine Bankgeschäfte optimieren. Doch wie sollen die Probleme gelöst werden ?

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    • Klaus sagt:

      Die Steuergelder wurden schon 2013 von der Commerzbank komplett beglichen. Der Bund hält nur noch sein Aktienpaket an der Coba.

      Ich gebe ihnen recht sehe es aber differenzierter. Ich erkenne in den Sparkassen mittlerweile keine Unterschiede mehr zu privaten Banken. Zum einen haben sie in der Finanzkrise ebenfalls über ihre Landesbanken HSH Nordbank, West LB, Bayern LB und wie sie alle hießen und heißen Milliarden vom Staat kassiert zum anderen findet die Ausschüttung der Gewinne an die Kommunen nur in sehr begrenztem Umfang überhaupt statt.

      Man versucht natürlich trotzdem den sozialen Aspekt hoch zu halten indem man Kindergärten und Schulen mit einem großen 1000€ Schenk beschenkt und die medienwirksam im regionalen Blatt vermarktet.
      Dies ist aber nur noch ein sehr kleiner Tropfen auf den geißen Stein der nicht darüber hinwegtäuschen sollte, dass die Sparkassen gewinnorientierte Banken sind wie jeder private auch.

      Grüße

      P.S. finde ihre Kombination Coba/comdirect sehr gelungen. 🙂

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      • Jeffrey sagt:

        Passend dazu kann ich noch dieses Video empfehlen:

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        • Thorsten sagt:

          Das Video habe ich mir mal angeschaut.
          Es bestätigt mich noch viel mehr darin, dass hier richtig schmu betrieben wird.
          Da gibt es Gemeinden, die die Kindergartenbeiträge erhöhen, damit sie sich tragen. Und dann ist da eine Sparkasse, die auf dem Geld hockt und sich sehr üppige Gehälter zahlt (ich finde >500.000 € für einen Sparkassenvorstand ein bissle übertrieben!).
          Auch die Spenden sind ein Witz. Man fragt sich wirklich, warum dieses System noch so läuft.
          Es ist weit weg von einer Private-Public-Partnership!

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      • Gregor sagt:

        Wir alle bezahlen Steuern woraus Kindergärten finanziert werden. Man muss kein Sparkassenkunde sein, um ein gutes Gewissen zu haben, dass der Kindergarten über die Kontoführungsgebühren 1.000 Euro „geschenkt“ bekommt.

        Im Prinzip handelt es sich um sehr geschicktes Marketing der Sparkasse und so eine Spende mit Foto und Artikel in der Zeitung ist wesentlich günstiger als eine Anzeige, in der man nicht mal annähernd so sympatisch als Wohltäter herüberkommt.

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  5. Sebastian sagt:

    Was ich aber noch ergänzen würde: trotz theoretischer Erreichbarkeit 0-24 Uhr bei der DKB wartet man z.T. aber sehr sehr lange, bis man mal jemanden am Apparat hat. Das funktioniert bei der Diba bedeutend besser. Ist besonders aus dem Ausland unschön, wenn evtl. mal die Kreditkarte gesperrt wird aufgrund ungewöhnlicher Transaktionen.

    Ansonsten kann ich aber auch das Duo DKB Girokonto und Diba Rahmenkredit sehr empfehlen, habe es genauso bei mir eingerichtet.

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    • Mittermaier Günther sagt:

      Ich kann das mit der Wartezeit nur bestätigen. Habe 3 Versuche unternommen und war jeweils 7. in Worten sieben Minuten in der Warteschleife,danach wurde ich gebeten meine Telefonnummer einzugeben für einen Rückruf von der DKB. Wie soll das im Urlaub zb. in Asien gehe?

      Günther

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  6. Sebastian sagt:

    Ich sehe es zwar als unwahrscheinlich an, dass die DKB oder ING DiBa Kontoführungsgebühren einführen, so kategorisch ausschließen wie du würde ich es aber nicht.
    Auch das Argument mit dem Kern des Geschäftsmodells finde ich nicht überzeugend. Letztendlich ist es doch einfache Mathematik. Solange die Erträge hoch genug sind, um die Aufwände zu decken und am Ende noch ein akzeptabler Gewinn übrig bleibt, besteht keine Notwendigkeit, solche Gebühren einzuführen. Sollte dies künftig nicht mehr der Fall sein, wird nichts anderes übrigbleiben, als zusätzliche Gebühren einzuführen, Kern des Geschäftsmodells hin oder her.
    Zudem kann man die Flut an Neukunden auch kritisch sehen. Ein Neukunde, der nur ein Girokonto eröffnet, ist ein reiner Konstenfaktor für die Bank, der keine Erträge generiert. Wenn es den beiden Banken daher nicht gelingt, durch geschicktes Cross-selling genug ertragsbringende Zusatzgeschäfte mit diesen Neukunden abzuschließen, wird sich die Gewinnsituation der Banken verschlechtern.

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  7. Jens Paraguay sagt:

    Aus dem Bekanntenkreis höre ich immer wieder, das man Gebührenerhöhungen nicht will und nun aber „ganz bestimmt“ zu einer Bank mit kostenlosen Konto wechseln wird. Die Mehrheit ist aber zu träge und verschiebt die Umsetzung Jahr für Jahr. Was würde wohl passieren, wenn jeder den Wechsel aktiv durchziehen würde? Sparkassen vor dem aus?

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    • Jeffrey sagt:

      Ne die Sparkasse wird es solange geben bis Personen wie z.b. meine Oma nicht mehr Leben weil die wird nicht mehr zu einer Direktbank wechseln können, so krass wie sich das Angehört die Sparkasse nimmt sich die Gebühren von den die eh schon wenig haben bzw. nicht wechseln können.

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  8. Andreas sagt:

    Ich mag die Preispolitik der Sparkassen nicht grundlegend verdammen.
    Und ich kenne die länglichen Diskussionen darüber, „dass die ja auch viel Gutes tun“.
    Dann kommt meist was mit „Sponsoring des lokalen Jugendfußballclubs“ und „günstiges Konto für Vereine“
    Wenn man dann „Fidor-Bank“ sagt, dann hat man das nächte fast abendfüllende Thema…

    Von daher: ja, die Sparkassen sind vor Ort. Und solange alte Menschen am Homebanking verzweifeln und sich lieber beim Filialbesuch auch noch überteuerte und zudem meist völlig überflüssige Versicherungen verkaufen lassen: Ich habe meine Schwierigkeiten, denen Überflüssigkeit zuzugestehen, sondern eher bösen Vorsatz. Aber man soll Menschen nicht verurteilen für die Jobs, die sie machen. Daher….

    Als Fazit ist es für mich wichtig, dass elektronisches Banking sicherer und einfacher wird als heute.
    (Die meisten Lesenden hier werden fragen: Warum, mir reichts…. Aber auch wir werden irgendwann mal 20, 30, 40, 50 Jahre älter sein und uns freuen, dann immernoch selbstständig agieren zu können. Und nicht von wohlmeindenden Beratern ausgenommen zu werden.)

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  9. Markus sagt:

    Hallo,

    dass die ING DiBa keine Kontoführungsgebühren erheben wird, freut mich. Wie sieht es bei der Comdirect aus? Diese gehört ja zu den von Ihnen beobachteten Banken.

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    • Gregor sagt:

      Für die Comdirect würde ich meine Hand nichts ins Feuer legen. Auch dort wurde die Gebühreneinführung diskutiert, aber verworfen. Was eindeutig Sinn macht. Der Vorstandsvorsitzende hat sich vor ein paar Monaten aber mal geäußert, dass Zusatzleistungen beim Girokonto auf dem Prüfstand stehen. Das könnte beispielsweise die Karten oder Barabhebungen sein. Ab Januar gibt es hier zumindest auch einen Mindestabhebebetrag.

      An sich ist bei der Comdirect auch alles im grünen Bereich. Eine hervorragende Bank. Besonders beim Depot. Persönlich schätze ich sie aber nicht so unabhängig von der Commerzbank ein, wie die DKB von der BayernLB oder die ING-DiBa von der ING Group.

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  10. Mark G. sagt:

    Habe momentan die DKB (seit 2009) und ING-DiBa seit August, auch, weil in letzter Zeit hier oft mitgelesen.
    War vor der ING-Diba bei der Netbank, die sich aber binnen weniger Jahre extrem verschlechtert hat.

    Dann noch als drittes Konto immer ein „Spielkonto“, wenn es irgendwo Prämien abzugreifen gibt. Derzeit die Comdirect, wird aber zum Jahresende gekündigt.

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  11. Susanne sagt:

    Ich bin aufgrund der Postbank-Gebühreneinführung mit allen Konten zur DKB umgezogen. Bisher läuft alles perfekt.
    Danke für die Tips auf diese Site, diese waren sehr hilfreich!

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  12. Sandro sagt:

    Selbstverständlich müssen die Sparkassen die Gebühren erhöhen. Sie müssen doch die teuren Prämien der besonders engagierten Mitarbeiter bezahlen (siehe Bild).

    Sparkasse Prämien

    „Es handelt sich um Prämien für Mitarbeiter der Sparkasse. Am Ende des Jahres können sich die Mitarbeiter eine der Prämien aussuchen, wenn sie eine bestimmte Anzahl an Vertragsabschlüssen mit Kunden geschafft haben. Ich finde, anstatt das Geld für teure Prämien rauszuwerfen, sollte man eher die Kontoführungsgebühren streichen.“

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  13. Dominik sagt:

    Ich fahre auch mit der DKB ganz gut, keine Gebühren und kostenlose Kreditkarte. Das ist schon viel wert!

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  14. Jürgen sagt:

    Hallo!
    Der Vergleich ist super und stellt auch klar fest, dass man an guten Direktbanken nicht mehr vorbeikommt.
    Ich bin bei einer örtlichen Volksbank, die nach einer Fusion mit Raiffeisen nun ab 2018 ebenfalls Kontoführungsgebühren einführt. Zwar gab es davor auch schon eine Gebühr, diese jedoch wurde mir als „Alt“-Kunde bis dahin noch erlassen.

    Jetzt komme ich nicht mehr umhin mir Gedanken über einen Wechsel zu machen. Die Ing-Diba ist zwar gut und auch die Prämie super, aber aufgrund der schlechten Präsenz der CashGroup in meiner Gegend nicht so tauglich.

    Die DKB ist auch gut und sehr speziell. Ich behalte sie mir im Hinterkopf. Da ich als Volksbank-Kunde mit der örtlichen Präsenz der Bankengruppe verwöhnt bin möchte ich weiterhin die Automaten nutzen und dies werde ich wohl künftig bei der PSD Direktbank Niederbayern-Oberpfalz.
    Natürlich kann diese mit der DKB nicht ganz mithalten, aber für meine Zwecke wird es reichen.

    Letztens stand ich kurz dafür bei der 1822direkt (Tocher der Sparkasse Frankfurt) ein Girokonto zu eröffnen und das Sparkassen-Netz zu nutzen sowie die Prämie von 120 € zu kassieren. Ich habe mit aufgrund der Bedingungen zum Erhalt der Prämie und wegen der (trotz besten Netzdichte Deutschlands) örtlich weiter entfernten Automaten dagegen entschieden.

    Ich stimme zu, dass es für ältere Leute wirklich so ist, dass Online-Banking und Selbstmanagement kaum machbar ist und sie deshalb den „Service“ in der Filiale nutzen.
    Natürlich ist es legitim, dass die Banken mit großem Filialnetz Gebühren erheben und für einen gewissen Service diese Dienstleistusng anbieten, allerdings sehe ich es nicht ein, als Kunde, der sein Geld den Banken durch Gehaltseingang zur Verfügung stellt, auch noch Gebühren dafür zu zahlen. Anders wäre es wenn ein Girokonto als loses Konto ohne Geldeingang geführt würde.

    Sollte die PSD irgendwann doch dazu kommen eine Gebühr einführen zu wollen, dann werde auch ich zur DKB wechseln.

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    • Manfred sagt:

      [QUOTE]Da ich als Volksbank-Kunde mit der örtlichen Präsenz der Bankengruppe verwöhnt bin möchte ich weiterhin die Automaten nutzen[/QUOTE]
      Hmm, versteh ich nicht ganz? Mit DKB, Ing-Diba usw. kann man doch jeden Automaten kostenlos verwenden.

      Gruß Manfred

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      • Jürgen sagt:

        Manfred, klar kann man das über die Visa-Karte.
        Aber mit der normalen Girocard geht das nur an den VR-Automaten kostenlos.

        Mit der Visa-Card ist es natürlich mit bei DKB möglich unbegrenzt an jedem Automaten Cash zu ziehen, aber dazu muss man auch mögen, dass die Abrechnung monatlich (free Dispo) in einem Abzug mit dem Girokonto ausgeglichen wird.
        Mir geht es dabei auch um die Übersichtlichkeit auf dem Girokonto.
        Wie das bei der Diba abgerechnet wird, weiß ich nicht.

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        • J.F. sagt:

          Wenns nur darum geht, bei Sparkassen Geld zu beheben:

          Konto bei yomo oder 1822mobile eröffnen.

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        • Christian sagt:

          Jürgen, das mit der Übersichtlichkeit klappt beim Online-Banking der DKB ganz hervorragend.
          Sie haben dort die Möglichkeit, Kontostände von Girokonto und Kreditkarte permanent zu gruppieren und so jederzeit den verrechneten Kontostand als Summe in der Anzeige zu sehen. Da die Abbuchungen der Kreditkarte auch in Echtzeit erscheinen, sehen sie mit diesem Trick immer, also auch vor dem Ausgleich, was Ihnen insgesamt zur Verfügung steht. Konservativ gedacht ist das in der Praxis und vom Gefühl her für mich kein großer Unterschied zur klassischen Nutzung einer EC-Karte.
          Der Kreditrahmen der Visa-Karte ist übrigens meines Wissens nach auch nie höher als der Dispo des Girokontos, mit dem verrechnet wird. Was kann also passieren? 🙂
          Sie haben im Schlimmsten Fall einige Vorteile dadurch!

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        • stefsch sagt:

          Dann ist die DiBa zu empfehlen: die Umsätze mit der Visa-Karte werden genauso vom Girokonto abgezogen und auch angezeigt wie die EC-(Giro-)Kartenumsätze. Die Verbuchung von Visa-Umsätzen dauert dabei manchmal ein oder zwei Tage länger und ist als Visa-Umsatz auf dem Girokonto erkennbar. Wenn man die Kreditfunktion Kreditkarte nicht benötigt ist die Diba-Kombination ideal, man „zückt“ immer die Karte die günstiger bzw. kostenlos für die jeweilige Aktion ist.

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  15. Tobias sagt:

    Momentan nutze ich (noch) als Hauptkonto das kostenlose Girokonto der Santander Consumer Bank (es gibt da lt. Preisliste auch zwei kostenpflichtige Modelle).

    Als weiteres Konto taste ich mich gerade an die Ing-Diba ran. So für den Anfang bin ich sehr zufrieden damit. Die Eröffnung ging Ruckzuck, da ich bereits ein Sparprodukt der Bank habe.

    Ich habe mich auch schon mit der angesprochenen comdirect beschäftigt. Rein aus Sympathiegründen schlägt es – für mich zumindest – die DKB.

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  16. Peter Meinl sagt:

    Ich finde es völlig in Ordnung wenn Banken für Ihren Service Gebühren verlangen. Solande diese fair, transparent und vergleichbar sind / wären:-) Ist doch besser als versteckte Gebühren.

    Mich stört unsere deutsche „Umsonst Kultur“. So lässt man sich lieber von einem Verscherungsvertreter kostenlos übers Ohr hauen als ein schreckliches Honorar für einen Versicherungsberater zu zahlen.

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    • Ignaz Nägele sagt:

      Was heißt hier „Umsonst Kultur“ ? Die Banken arbeiten und verdienen schließlich mit dem von uns Kunden zur Verfügung gestelltem Geld ( bin so alt das mich sogar noch an Zinsen für Girokonto erinnern kann) – und solange Geld für neue Glaspaläste und werbewirksame 5-Stellige Gewinnspiele da ist muß ich an der Aufrichtigkeit der Preisbegründungen zweifeln.

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  17. Torsten B. sagt:

    Hallo zusammen,

    seit meinem Kontowechsel von der Stadtsparkasse München zur DKB habe ich mir inzwischen viele Gebühren für Kontoführung, Geldabhebungen bei anderen Geldinstituten und Auslandseinsatzgebühren gespart. Alleine in diesem Jahr waren das bisher 60€ für Kontoführung und knapp 200€ für den Auslandseinsatz. Wie oft ich früher an Fremdbankautomaten Geld gegen Gebühren abgehoben habe, will lieber gar nicht mehr prüfen.

    Ich verstehe nicht, warum Menschen die es können, dem System der Filialbanken noch Gebühren bezahlen, obwohl die Leistungen hierfür gleich bleiben, sinken oder gar abgeschafft werden?!? Hätte persönlich auch nie gedacht, dass es mal so schwer ist auch die Menschen im persönlichen Umfeld davon überzeugen sich Geld sparen zu können. Argumente gibt es genug um einen Wechsel zu forcieren aber wer nicht hören will muss zahlen.

    Schönen Sonntag
    Torsten

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  18. Norbyson sagt:

    …hallo, habe damals im Januar 17 ein mein Konto gewechselt zur DKB, wie von Herrn Gregor empf.und gleichzeitig noch bei Barklay eine „Gold“ Kreditkarte bestellt und bekommen. Bis jetzt alles prima. Die 59 Euro Jahresbeitrag werde ich werde ich nicht zu bezahlen brauchen da ich schon über 3.000 Euro bin. Überweise monatlich zwischen 200 und 300 Euro auf das Konto und erledige die gesammten Einkäufe über Barlay, und hebe kaum Bargeld ab in diesem Jahr 1x bei der Stadtsparkasse und muße keinen Pfennig extra bezahlen, auch ohne hohe Beiträge einzahlen, wie empfohlen wurde, mein Kredit um das doppelte erhöht. Also bin ich mit Ihrer Beratung her Gregor sehr zufrieden. Ein negatives gibt es trotzdem, bei der DKB muß ich 50 Euro mindestens abheben. Bei Barclay hab ich mir dann das einmal 20 Euro abgehoben. Noch eine Frage: Ab 2018 bleibt die Barlaybank bestehen ? ,denn die Barlaybank ist ja eine englische Bank, wenn England aus der EU austritt ?

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    • Gregor sagt:

      Jup, kein Problem. Die Barclaycard-Karten werden uns auch nach dem EU-Austritt erhalten bleiben. Die Bank hat schon wichtige Schritte dafür unternommen.

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  19. Titania sagt:

    Ich bin seit 4 Monaten bei der DKB und sehr zufrieden! War eine treue Sparkassenkundin über viele Jahre. Hatte auch dort alles online gemacht und war fast nie am Schalter. Dann wurden die Gebühren von monatlich 7,95€ auf 12,95€ erhöht. Fand dies wirklich dreist. Als ich meiner Bankberaterin mitteilte, dass ich wechseln werde, hat sie sich auch hier nicht wirklich kulant verhalten. So hält man dann auch keine Kunden! Bedauere nur, den Schritt nicht schon früher gegangen zu sein. Aber auch ich war sicher zu bequem. Man muss sich schon ein wenig damit auseinandersetzen.
    Habe fast alle Videos von Gregor angeschaut und bin dafür sehr dankbar! Hat mir sehr bei meiner Entscheidung geholfen.

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  20. Thorsten sagt:

    Meine Sparkasse wollte nicht mal mehr die Grundgebühr von mir.
    Hatte lange das Konto mit 2,50€ im Monat weiterlaufen lassen, aber nie Umsätze.
    Nach einem Jahr ohne Umsätze haben Sie mich angeschrieben und gemeint ich bräuchte das Konto ja nicht mehr und wenn ich mich nicht melden würde, dass ich es weiter brauche würden sie es für mich auflösen.
    Also an den Grundgebühren allein können Sie nicht interessiert sein, denn die habe ich ja bezahlt.
    Jetzt habe ich die Commerzbank als lokale Bank, und bekam ja 200€ geschenkt dafür dass ich zu Ihnen komme.

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  21. Michael sagt:

    @Jürgen:
    Bei der IngDiBa Kreditkarte handelt es sich um eine sogenannte Debit-Karte. Die kostenlosen Barabhebungen werden hier ähnlich einer Giro-Card innerhalb von 2 Werktagen dem Girokonto belastet. Also in Ihren Fall genau das was Ihnen wichtig ist. Ich habe mich seit 1 Jahr für die IngDiBa & Comdirect entschieden und habe mit beiden Banken nur gute Erfahrungen gemacht!
    Gruß Michael

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  22. Bjarne sagt:

    Mal wieder ein gelungener Artikel!

    Ich selber bin bei einer örtlichen Volksbank. Da ist das genauso. Aktuell bin ich 17 und bezahle nichts, aber nach meinem 18. Geburtstag würden jährlich für mein Kontenmodell jährlich fast 50€ draufgehen (1 GK, 1 Sparbuch, 1 Sparplan, 1 Prepaid-Kreditkarte)
    Da könnte ich natürlich 20€ gut vertragen 😉

    Nach meinem 18. Gbt werde ich direkt zur DKB wechseln und dann nach einem zeitlichen Abstand auch Konten bei comdirect und ING eröffnen, soweit die Bonitätsprüfung das zulässt.

    Gruß Bjarne

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  23. Jannik sagt:

    Ein sehr gelungener Artikel. Zeigt mal wieder auf, welche tollen Vorteile es hat bei der DKB zu sein.

    Ich persönlich nutze die DKB als Hauptkonto. Habe dort noch ein Zweitkonto. Als zusätzliches Einzahlungskonto die Norisbank. Als Sparkonto die Rabobank. Und aktuell schaue ich mir die PSD Bank an.
    Als junger Mensch bekommt man dort kostenlos einen Zinssatz von 2,5% ! Mal so als Tipp! Ist bei für mich leider nicht mehr machbar, habe ich erst vor kurzem gefunden.
    Zusätzlich habe ich mir Mastercard von der Advanzia bestellt und werde sie im nächsten Jahr testen.

    Das Ganze System habe ich dieser Seite zu verdanken! Super! Vielen Dank!

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  24. Jannik sagt:

    Als Ergänzung: Für die Leute, die ein kostenloses Konto sich wünschen und nicht auf die SB Automaten in der Bank verzichten wollen, ist die Norisbank vielleicht eine Alternative.

    Man kann kostenlos die SB Automaten der Deutschen Bank nutzen mit einem kostenlosen Konto. Kostenlos Geld abheben und einzahlen.

    Ich war ursprünglich auch mal Jahre lang Sparkassenkunde. Aber nach Einführung der Kontoführungsgebühr habe ich mein Konto gekündigt und bin zur DKB.

    Die ergänzenden Konten habe ich dieser Seite zu verdanken!

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  25. Martin sagt:

    Ich glaube kaum, dass die Sparkassen aus reiner Gier die Gebühren hochtreibt. Wenn man es Mal mit den Volksbanken vergleicht, diese haben auch keine super Konditionen, obwohl sie ja von den Genossen geleitet wird.

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    • Thorsten sagt:

      wie ich weiter oben schon schrieb, Gebühren kann es auch nicht sein, denn mir haben sie nahegelgt zu kündigen, obwohl sie weiterhin ihre Monatsgebühr bekamen, halt nur keine Transkationen mehr stattfinden, da ich das Konto nicht mehr aktiv genutzt habe.

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  26. David sagt:

    Ich bin aktuell (noch) bei der hiesigen Sparkasse und ärgere mich immer mehr.
    Wenn ich am Schalter einzahlen wollte hieß es, nach vielen jahren ohne Probleme, erst: Die Münzen können wir nicht annehmen, wegen erhöhter Vorschriften.
    Aber für 10 Münzen brauche ich keinen Safebag!

    Später wurde in der Filiale ein Einzahl/Auszahl-ATM (nur Scheine) eingebaut. Dieser wurde von mir genutzt. Als ich dann doch mal persönlich einzahlen wollte, drückte mir die Sparkassendame eine Withcard in die Hand, damit ich die Scheine am ATM einzahle, wegen erhöhter Vorschriften.

    Und nun ist die Filiale nur noch an 2 von 7 Tagen die Woche offen. (vorher 5 Tage p.W.) Und die Einzahlfunktion am ATM ist nur während der Öffnungszeiten verfügbar. Was für ein Schwachsinn!!!

    Und dafür noch zahlen? Nein Danke!

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  27. Werner sagt:

    Ich bin zwar kein Sparkassenkunde,
    aber hier vor Ort hat die Filiale der Sparkasse vor einigen Monaten geschlossen, dafür sind auch die Kosten für Girokonten usw. gestiegen. Viele Kunden sind zur örtlichen Volksbank gewechselt. Vorallem Kunden die örtliche Ansprechparter wollen, die Volksbank hat sich darüber gefreut. Aber auch bei der örtlichen Volksbank fallen Kosten für Girokonten an. Es gibt halt viele ältere – und auch jüngere Kunden – die kein Interbanking betreiben können oder wollen. Nicht wollen betrifft eher jüngere Kunden wie ich feststellen konnte. Internet zwar vorhanden es werden aber nicht alle Updates von Betriebssystem, Browser Intersecutury etc durchgeführt, daher kein Internet Banking, vor Ort Bank Kunden dann halt mit meist Kontoführungsgebühr.

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  28. Dieter sagt:

    Hallo Gregor,
    die Internetseite wird mit dem Internet Explorer IE nicht korrekt angezeigt. Die beiden Spalten DKB und ING überlappen sich mit den Anzeigen auf der rechten Seite. mit Firefox sind die beiden Spalten schmäler.
    Also Firefox ist ok, Windows Edge ist ok, Win10 x64 mit IE 32Bit, 64Bit, Win7 32Bit mit IE 32Bit laufen bei mir nicht einwandfrei. Zur Zeit habe ich einige Seiten die mit Firefox nicht laufen, andere nicht mit dem IE. IE läuft z.Z. bei mir bedeutend schneller und Edge, wer verwendet Edge? Und Chrome, eigentlich habe ich schon genügend Spionageprogramme.

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    • Thorsten sagt:

      Kann ich bestätigen.
      Der neue Firefox ist noch ein bisschen stöttisch.
      So kann ich zum Beispiel mit Win10+FF Quantum im Webmail von Strato keine Mails mehr per Drag and Drop verschieben.

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  29. Andi sagt:

    Ich habe auch ein Konto bei der DKB und finde es auch gut, dass Aktiv-Kunden ein paar Vorteile haben. Es muss ja nicht alles im Leben kostenlos sein und so lange alles im Rahmen bleibt, kann man für einen guten Service auch eine Gegenleistung bringen (z. B. monatlicher Geldeingang für bessere Konditionen). Das gefällt mir besser, als Geld oder Geschenke, die nur für Neukunden zu haben sind. Nur eine Sache macht mir ein bisschen Sorgen: Weiss zufällig jemand, was mit den Dokumenten im Online-Tresor passiert, wenn man mal für ein paar Monate den Status „Aktiv-Kunde“ verliert?

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