Diskussion am Ende: Was würden Sie sich von der DKB wünschen?

5 Dinge, die die DKB veränderten und weswegen es trotzdem „gut“ ist

Die Deutsche Kreditbank – DKB – war früher eine langweilige, aber beliebte deutsche Direktbank. Bis auf Zinsänderungen in Folge von Leitzinsänderung gab es kaum etwas Neues.

Warum auch?

Die Konditionen waren Weltklasse. Fast alles kostenlos.

Insbesondere das Abheben von Bargeld im In- und Ausland bis zu 2.000 Euro pro Tag.

Die Visa Card diente manchmal sogar als kostenlose Eintrittskarte zu von der DKB gesponserten Sportevents – zeitweise war sogar der Besuch des Berliner Fernsehturms als DKB-Kunde gratis! Was für ein Service! Apropros Service: Damals war die DKB für Ihre Kunden 24/7 telefonisch erreichbar, mit relativ guten Leuten.

Berliner Fernsehturm DKB

Haben Sie jemals die DKB Visa Card als Eintrittskarte genutzt?

5 Dinge veränderten die DKB

  • Die EU beschloss ein Gesetz zur Begrenzung der Karteneinsatzgebühren. Für Bankkunden war und ist der Einsatz von Bank- und Kreditkarten meistens kostenlos, aber die Zahlungsempfänger mussten je nach Vertrag zwischen 0,5 und 3,5 Prozent an die Kartengesellschaft zahlen. Diese hat die ausgebende Bank rückvergütet. Aus dieser Rückvergütung finanzierte die DKB zu großen Teil ihre kostenlos erbrachten Dienstleistungen.
    Mit dem neuen EU-Gesetz brach die Rückvergütung um rund 90 Prozent ein.
  • Die EZB senkte den Leitzins in den Minusbereich und die DKB musste monatlich Millionen an die EZB an Strafzinsen zahlen. Obwohl die DKB die Zinsen auf Guthaben senkte, später abschaffte und noch später sogar das „Verwahrentgelt“ für größere Beiträge einführte, lagerten jahrelang doppelt so hohe Einlagen pro Kunde als beim Banken­durch­schnitt. Als Staatsbank (Direktbank-Tochter der BayernLB) billigte man der Bank eine höhere Sicherheit zu.
  • Andererseits nahm die Bürokratie (= Controlling und vergleichbare „Dienste“) bei der Bank zu. Diese kosten Geld und verhindern Geschäfte. War es früher relativ einfach, selbst als Auslandsdeutscher ohne nennenswertes Einkommen das kostenlose Girokonto zu eröffnen, ist das heute kaum noch möglich.
  • Die Konkurrenz verschlechterte – ebenso als Reaktion auf die ersten beiden Punkte – die eigenen Konditionen und somit brauchte die DKB weder um Bestandskunden zu halten noch Neukunden zu erwerben, die Spitzen-Konditionen behalten. Im Gegenteil, in mehreren Runden setzte eine Abwärtsspirale ein.
  • Neue „Mitarbeiter*innen“, Gender-Sprech und das vertrauenssuggerierende „du“ eroberten die Bank … Schritt für Schritt: Die Leute, die viele Jahre im Marketing der Bank gearbeitet hatten, wussten, dass es sich um eine eher schwerfällige Behörde handelte. Doch irgendwie war das Teil des Erfolgsrezepts. Diese Schwerfälligkeit versuchte man auszugleichen, in dem man FinTechs – Neugründungen mit Schwerpunkt Finanzen und Technologie – förderte und mit ihnen zusammenarbeitete. Ein Beispiel ist die App Cringle, die stark durch die DKB gefördert wurde, letztendlich doch in Insolvenz ging. Kennzeichen neuer Bankingprodukte war das Ansprechen der Kunden mit „du“ und als es den FinTechs nicht mehr so gut ging, fanden ehemalige FinTech-Mitarbeiter einen Job bei der DKB und ersetzten innerhalb der letzten Jahre beinahe alle alten Hasen und brachten neben dem „du“ auch viele andere Produkteigenschaften mit, die sich bei Banking-Startups nicht bewährt haben:
    – Ausrangierten der bewährten deutschen Girocard
    – Einführung der bonitätslosen Debit-Visa-Card
    – Bepreisung der echten Visa Credit Card
    – Gendersprache
    – Einfärbung des Banklogos in die Regenbogenfarben, was sehr wahrscheinlich eine politische Positionierung bezüglich „wir glauben, dass es mehrere Dutzend Geschlechter gibt“ oder „wir streben den Great Reset a la Klaus Schwab an“. Beide Positionen sind bei der politischen Führung und in den Medien „woke“, werden trotzdem von der überwiegenden Mehrheit im Volk abgelehnt.
DKB politische Erziehung

DKB bezieht politische Positionen – auch sehr umstrittene, die vom Großteil des Volks abgelehnt werden.

Um richtig verstanden zu werden: Natürlich soll jeder Mensch frei seine Meinung äußern dürfen, ganz gleich, ob sie mit der eigenen, der Mehrheitsmeinung übereinstimmt oder sogar eine deutliche Außenposition hat. Doch muss das eine Bank machen, die dem Freistaat Bayern gehört?

Große Unternehmen und der Staat selbst sollten neutral sein. Ihre Dienstleistungen sollten für alle gleich erbracht werden, unabhängig welche persönliche Meinung der Kunde hat und man sollte es unterlassen politisch um die Kundenmeinung zu werben oder ihn zu erziehen.

Warum das Beibehalten des Kontos sowie neue Kontoeröffnungen trotzdem sinnvoll und sogar empfehlenswert sind

Wenn man politisch und wirtschaftlich unauffällig ist, ist die DKB eine gute Bank. Ja, sie hat die Konditionen verschlechtert, sie hat den Service eingeschränkt, aber welche Bank tat das nicht die letzten Jahre?

Vorübergehend werden wir in anderen Lebensbereichen wesentlich mehr gebeutelt und müssen mehr leiden als in der Bankbranche.

Auch die Allüren wie Trends in der Farbgebung, Gendersprech oder das „du“ werden sich so verändern, dass es wieder zu einem seriösen Finanzdienstleister passt – was ebenso bedeuten kann, dass das Volk die derzeitige lautstarke Minderheitsmeinung annimmt.

Eine seriöse und anständige Bank, war die DKB immer gewesen, auch wenn es zwischen­zeitlich erhebliche Probleme beim Service durch zu schnelles Kundenwachstum gab.

Bank gewinnt trotzdem weiter Kunden

Das Geschäftsmodell der Bank ist einfach und klar definiert

Es gibt zwei große Bereiche: Zahlungsverkehr (Girokonten, Karten) und Kredite. Weitere Dienstleistungen führen ein Schattendasein, auch wenn sie teilweise sehr gut sind.

Im Kreditbereich verdient eine Bank immer leicht Geld, denn sie darf Zinsen berechnen auf Geld, welches zum größten Teil erst mit der Kreditvergabe frisch erzeugt wurde. Glauben Sie noch nicht? Dann beschäftigen Sie sich bitte mit dem Geldschöpfungsprozess durch Banken.

Zwar gibt es immer wieder Fälle, bei denen Banken in Schieflage geraten, weil ihr Kreditportfolio zu viele Ausfälle in zu kurzer Zeit hat, aber da die DKB ihre Finanzierungen auf das Inland beschränkt und zudem in mehreren Sektoren (Privatkunden, Immobilien, Firmenkunden) tätig ist, ohne zu viele Großprojekte zu haben, ist das solide aufgestellt.

Die Gedanken, wie eine Bank aufgestellt ist, werden vor dem Hintergrund der Möglichkeit einer neuen Krise aktueller. Natürlich haben wir ein gut strukturiertes Einlagen­sicherungs­system, welches in der Vergangenheit sehr gut funktioniert hat. Es wird aber klar kommuniziert, dass es nicht für systemische Krisen ausgelegt ist.

Eine systembedrohende Krise hatten wir 2008. Einigen wird es noch in der Erinnerung sein, dass die damalige Bundeskanzlerin Dr. Merkel und ihr Finanzminister Steinbrück im abendlichen Fernsehen verkündeten, dass die Bundesregierung Bankeinlagen garantiere. Es war nichts mehr als eine politische Absichtserklärung. Ein Gesetz wurde daraus nicht gemacht. Doch praktisch gehandelt. Beispielsweise wurden sogar Anleger einer isländischen Hochzinsbank nach monatelanger Zitterpartie über einen politischen Umweg entschädigt.

Das sah man damals als notwendig an, um das Vertrauen in die Währung und das Bankensystem beizubehalten. Künftig sollen aber weniger oder keine Steuergelder mehr verwendet werden, um Bankkunden schadlos zu halten. Noch in die Ära Merkel fiel das SAG.

Das Gesetz zur Sanierung und Abwicklung von Finanzinstituten. Nur wenigen Bankkunden ist dieses Gesetz bekannt. Die Presse hat bisher wenig darüber berichtet. Es wäre auch nicht vertrauensfördernd, denn das Gesetz sieht u.a. vor, dass Einlagen von Bankkunden zur Rettung der Bank herangezogen werden (können).

Erinnern Sie sich noch an die letzte Finanzkrise in Zypern? Etliche Leute mit einem zu großen Bankguthaben zum Stichtag haben fast alles darüber verloren. Unabhängig davon, ob sie Milliardär waren oder gerade ein Haus verkauft und kurzzeitig den Verkaufserlös auf dem Konto hatten.

Es könnte künftig wichtiger sein, bei einer besonders bonitätsstarken Bank sein Geld und Konto haben.

Viele Leute halten die DKB für so eine Bank.

Ist das Girokonto immer noch attraktiv genug?

DKB neues Konto eröffnen

Im Vergleich zu anderen Girokonto-Angeboten, scheidet die DKB sehr gut ab ► www.dkb.de

Diese Fragen darf jeder mündige Bankkunde für sich beantworten, denn es kommt auf die eigene Erwartungshaltung an. In unserer Community gibt es einige Wenige, die der DKB auf Lebewohl sagen wollen, weil sie bereits zu viele Konditionsverschlechterungen erlebt haben.

Andere sind froh, dass sie nach wie vor ein kostenloses Girokonto haben und auch ihre Kreditlinien unverändert weiterführen können. Auch, wenn der Job durch Kurzarbeit eingeschränkt oder ganz verloren gegangen ist.

Wieder andere wechseln jetzt erst zur DKB, weil ihre bisherige Bank noch unattraktiver geworden ist und sie viel Gutes über die Bank gehört haben sowie die aktuellen Konditionen aus deren Sicht sehr gut sind.

Ab 700 €/mtl. ist man ein bessergestellter Kunde (Aktiv-Kunde)

Immerhin kann man weiterhin das Girokonto der Bank kostenlos haben, wenn man sich einen Geldeingang von monatlich 700 Euro oder mehr organisiert. Auch die Visa Card (Debit-Variante) kostet nichts. Genauso wie Überweisungen, Daueraufträge, Zahlungseingänge oder Abhebungen von Bargeld.

Kostenpflichtig werden Zusatzleistungen wie ein Zweitkonto (2,50 Euro/Monat), eine Girocard (0,99 Euro/Monat) oder die echte Kreditkarte (2,49 Euro/Monat) sowie Kontoführung mit 4,50 Euro pro Monat, wenn die 700 Euro Geldeingang nicht erreicht werden. Von der Monatsgebühr ausgenommen sind Kontoeröffnung bis zum 14.9.2022.

DKB neue Karten

Wie viele Karten benötigen Sie zum Konto, um sich wohl zu fühlen?

So sind jedenfalls die aktuellen Konditionen. Was die Zukunft bringt, wird sich zeigen.

Bleiben Sie geistig und finanziell flexibel. Haben Sie bitte mehr als ein gutes Bankkonto, denn man weiß nie, wie es sich entwickelt. Auch ein zusätzliches Konto im nahen oder fernen Ausland (z.B. Wise) könnte von Nutzen sein.

Mein Fazit zur DKB

Seit 18 Jahren bin ich Kunde der Bank. Anfangs war ich euphorisch, dann konstruktiv helfend bei der Weiterentwicklung, später kritisch, weil mir die Richtung nicht so gefiel. Aber immer treu.

Meine DKB Konten

Nach der Einführung von 2,49 Euro monatlich für die echten Kreditkarten, habe ich 2 von 3 gekündigt. Eine kostenpflichtige Karte genügt mir. Zum Jahreswechsel werde ich das Zweikonto „Haushaltskonto“ auflösen, da auch dieses mit 2,50 Euro monatlich kostenpflichtig wird. Ebenso wird die Girocard abgestoßen. Aber das Girokonto mit Dispo (kostenlos), die Visa Card mit Kreditlinie (2,49 Euro monatlich) sowie das Depot (kostenlos) bleiben weiterhin bestehen.

Auch künftig möchte ich „meiner“ Bank treu bleiben und zahle sogar gerne monatlich 2,49 Euro für meine echte Kreditkarte. Das hat zwei Vorteile, über die wir gerne via Kommentarfunktion sprechen können.

Was würden Sie sich von der DKB wünschen?

Bitte nutzen Sie die Möglichkeit Ideen, Vorschläge oder auch Wünsche an die DKB via Kommentarfunktion zu äußern und mit anderen Bankkunden zu besprechen. In der Vergangenheit sind wertvolle Sachen dabei herausgekommen. Herzlichen Dank!

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Ergänzung aus aktuellem Anlass: Die DKB hat gestern ihre Zinsen für die Kontoüberziehung angepasst: Aktivkunden: 9,29 % p.a. (bisher 6,58 %) und Standardkunden: 9,89 % p.a. (bisher 7,18 %).

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156 Kommentare zu “5 Dinge, die die DKB veränderten und weswegen es trotzdem „gut“ ist”

  1. Sebaschdian sagt:

    Die Bank ist weiterhin gut. 1 Euro für die Girocard – was soll’s. 2,50 für eine sehr sehr gute Kreditkarte – was soll’s. Das „du“ empfinde ich als unangenehm. Das Gendern finde ich daneben. Negativ empfinde ich die Einschränkung des guten Kundenservice.

  2. Dieter sagt:

    Klasse Artikel und Positionierung. Danke. Als Alternative zu Wise kann man sich auch Yuh anschauen. Dort bekommt man sehr leicht ein Multiwährungskonto in der Schweiz. Stil geht aber eher Richtung Revolut (nur SEPA). Würde mich über eine monatliche Mail sehr freuen!

  3. Ore sagt:

    Die Veränderungen gefallen mir gar nicht. Als die ING eine Gebühr für die ec Karte erhob hab ich sie daraufhin gekündigt, weil ich ganz einfach auf die Karte von dkb ausweichen konnte, falls man nicht mit der Visa Karte zahlen kann.

  4. Zippy sagt:

    Hallo, wir haben ein Gemeinschaftskonto auf denen die Hauptumsätze abgewickelt werden und je ein eigenes Girokonto auf die jeweils 600 Euro „Taschengeld“ für persönliche Ausgaben pro Monat vom Hauptkonto überwiesen werden.
    Bezieht sich der Aktivkundenstatus eigentlich weiterhin auf die gesamte Geschäftsbeziehung oder nun auf einzelne Konten?
    Die neuen Konditionen sind da ein bisschen unklar formuliert und ich würde gerne wissen ob ich und meine Frau jetzt jeweils die 2,50 Euro pro Monat für ein Zusatzkonto zahlen müssen.

  5. Martin sagt:

    Also ich bin schon sehr lange Kunde bei dkb. War aber in diesem Jahr am schwanken ob ich Wechsel zu einer anderen Bank. Bin geliebten weil ich doch die Vorteile habe. Visa Karte habe ich gekündigt gibt andere die ich benutze und genauso gut sind für meinen Gebrauch.
    Was mich massiv stört das ich seit Januar 2022 auf meine Visa Debit Karte warte. Der Kundendienst hat sehr nach gelassen, für eine Antwort mehrere Wochen zu warten finde ich extrem.
    Jeder kennt die Vorzüge der dkb deshalb bleibe ich noch dort.

  6. Sven sagt:

    Schade welchen weg die DKB da geht. Ich bin mir gerade noch nicht ganz sicher ob ich die kostenpflichtige Girocard behalten werde. Ich habe noch ein Comdirect Konto wo die Kartr noch kostenlos ist. Vielleicht stell ich die Konten wieder um. Auch die jetzt sehr hohen Dispozinsen sind sehr ärgerlich. Mal schauen was da bei den anderen Banken passiert.
    Als die Kreditkarte kostenpflichtig wurde habe ich mir die Barclays Visa geholt. Da hatte die DKB schon weniger Umsatz mit mir gemacht. Jetzt noch die Girocard kostenpflichtig…meine Debit kommt dann wohl das erstemal zum Einsatz. Aber das ist ja der Sinn hinter der ganzen Umstellung. Schade, ich mochte die DKB, aber irgendwie wird es immer unattraktiver für mich.

    • Christian sagt:

      Ob die derzeit günstigeren Konditionen der comdirect so bleiben, steht natürlich ebenso wie der weitere Weg der DKB in den Sternen.

      Im Moment ist bei der comdirect die Girocard kostenlos und der Dispozins mit 7.75% etwas günstiger.

      Für mich persönlich fällt stärker ins Gewicht, dass man mit dem Wertpapierkredit sein Depot beleihen und somit den Dispo direkt ausgleichen könnte, beim Wertpapierkredit liegen die Zinsen derzeit bei 5.15%.

      Und der PhotoTan-Generator der comdirect funktioniert ohne Girocard. Dafür bietet er allerdings auch weniger Sicherheit; Kenntnis der Login-Daten und Besitz des Geräts reichen aus, um sich einzuloggen.
      Ist man bei der DKB und will keine App verwenden, braucht man für den ChipTan-Generator die Girocard.

      Falls man Einlagen über 10⁵k€ bei der Bank hat, finde ich Richards Hinweis auf das SAG sehr interessant.

  7. Wilhelm Nottbohm sagt:

    Die Girokarte habe ich nie aktiviert oder gar genutzt. Muß ich die trotzdem kündigen? Oder habe ich nur so das DKB-Schreiben bekommen, weil’s alle bekommen haben?

  8. Marcel sagt:

    Hallo zusammen!

    @Richard: du hast eine Kondition vergessen. Das Vermieterpaket kostet nun auch mehr. Kautionen sind kostenlos. Demnächst werden für ein Mietenkonto oder ein Instandhaltungskonto 3 Euro monatlich fällig.

    Ich empfehle die DKB nicht mehr so gerne. Grund dafür sind diese ständigen kleinen Änderungen. Mir wäre pauschal eine monatliche Grundgebühr als Kunde bei der DKB lieber…anstatt 1 Euro da, 2,50 dort und 3 Euro woanders. Dann geht mir diese Einführungsphase von der DKB Debit auf die Nerven. Viele Gründe wurden bereits in der Community diskutiert. Z. B. habe ich ganz klar die Kreditkarte für 2,49 ausgewählt und erhalte nach meiner Wahl trotzdem noch ständig Werbung. Jetzt DKB Debit hier & da, jetzt aktivieren. Ich empfand das als sehr aufdringlich. Auch das man quasi indirekt gezwungen wird, eine nicht fertige App zu installieren, finde ich fragwürdig. Ja, die alte App ist altmodisch, aber sie funktioniert doch und hat eben alle Funktionen.

  9. Mad sagt:

    Bei der DKB benutze ich nur noch das Depot.

    Als Kreditkartenersatz benutze ich die „echten“ Kreditkarten (kostenlos) von Barclays und Hanseatic – mit denen bin ich super zufrieden!

  10. Hans S. sagt:

    Auf Richards Tipp hin habe ich zur Barclays Visa gewechselt, behalte aber DKB Depot und Visa-Debitcard. Wise hat mich leider abgelehnt, hab aber ein 2.-konto bei ING (jetzt bank99) in AT bekommen. Bin froh, dass es ein informatives und solidarisches Forum wie dieses gibt.

  11. Hans sagt:

    An die Fachleute: kann ich mit der Debitkarte in USA ohne Auslandsgebühren zahlen?
    Und/oder kann ich diese durch Einzahlung „aufladen“?

    • Sebastian sagt:

      Hallo, das würde mich auch interessieren. Aber nicht ausschließlich nur für die USA sondern allgemein das Ausland, auch europäisches.

      Vielen Dank

      • Herbstlmilch sagt:

        Debitoren heißt, das dein Girokonto sofort mit dem Kartenumsatz belastet wird. Bei meinem letzten Einsatz in GB wurden keine separaten Gebühren fällig.

      • Sibylle sagt:

        Hallo Sebastian, wir wollten in den USA einen Mietwagen mit der Debit Karte bezahlen. Diese wurde nicht akzeptiert. Es ging nur mit der herkömmlichen Kreditkarte. Im normalen Geschäft ging aber die Bezahlung.

        • Ed sagt:

          Da interessiert mich, wie viel Geld auf dem Girokonto zu dem Zeitpunkt war.
          Es wird je nach Wagenklasse z.B. 2000 USD geblockt.
          Meine Kreditkarte hatte zuletzt nur ein Limit von 500 EUR. Ich habe das Kartenkonto immer vor Reisen/Buchungen aufgeladen. Dann waren auch fünfstellige Abbuchungen kein Problem.

          • Seb sagt:

            Der Kontostand auf dem Girokonto ist nicht das Problem. Die DKB hat rein technisch recht, wenn sie behauptet, Kautionsbuchungen sein auch bei Debit Karten möglich. Wie gesagt, rein technisch betrachtet stimmt diese Aussage.

            Sie ist aber trotzdem sinnfrei und grenzt an eine Lüge. Denn international und selbst in Deutschland werden Debit Karten schlicht zurückgewiesen. Es wird eine echte Kreditkarte beziehungsweise eine Charge Card verlangt. Wer diese nicht hat oder nicht benutzen will, muss sich einen anderen Auto Vermieter suchen.

            Das kann man gut finden und das kann man sicherlich auch kritisieren. Aber so ist nun einmal die Realität. Dass hier die DKB ihren Kunden versucht das Gegenteil weiszumachen, ist in meinen Augen eine bewusste Irreführung.

    • Christian sagt:

      Bin kein Fachmann,
      meine aber gelesen zu haben, dass man mit der Debitkarte auch im außereuropäischen Ausland als Aktivkunde! keine Gebühren zahlt, sonst 2,2% Fremdwährungseinsatz.
      „Aufladen“ macht bei einer Debitkarte imo keinen Sinn, wird ja direkt vom Konto abgebucht. ( kein Kreditrahmen, den man aufladen könnte)

    • Ed sagt:

      Für Aktivkunden ist die Nutzung der Debitkarte (auch Geldabheben) in nicht-EUR Ländern kostenlos.

      Mitunter erheben die Betreiber der Geldautomaten Gebühren für die Bargeldausgabe.
      In Südafrika will z.B. die ABSA 50 ZAR pro Abhebung.

      Die Kreditkarte ist/war für Kunden wie mich ziemlich nutzlos:
      Ich bekomme bei der DKB nicht mehr als 500 EUR Kreditlimit – habe vor Jahren mehrmals nachgefragt.
      Auch vor der Verschlechterung der Konditionen musste ich wie heute ein ausreichendes Guthaben auf dem Karten-Konto haben, um die Karte nutzen zu können.
      Jetzt habe ich nur noch ein Konto, was die Sache einfacher macht.
      Die comdirect hat mir im Gegensatz zur DKB ein mittleres sechs stelliges Limit unaufgefordert angeboten…

      • Seb sagt:

        Sechsstellig? Du hast einen Kreditkartenlimit jenseits von um die €500.000 im Monat???

      • wolftr sagt:

        Verstehe ich nicht

        ich konnte bis 1.000 Euro beim ATM ziehen

        Beispiel
        ————————————————
        03.02.18 05.02.18 CENTRAL CHONBURI RATM 2, THB 30.220,00 38,77829 779,30 –
        CHONBURI
        ————————————————-

        war auch noch im Januar 2020 so….

  12. boersennewbie sagt:

    Spitzenbeitrag Richard und eine Sonntagsmail/1x mtl. ist eine hervorragende Idee. Auch ich habe als langjähriger Bestandskunde nach einigem Abwägen schon vor Monaten entschieden, trotz all der unerfreulichen Tatsachen, die einem so nach und nach untergeschoben werden, meiner DKB treu zu bleiben, da sie unter den vielen „Blinden“ für mich doch noch immer so etwas wie die „Einäugige“ zumindest in Deutschland ist. Als alter Kunde, der 14 Jahre lang traumhafte Bedingungen bei seiner Hausbank genoss, waren die Umstellungen sehr gewöhnungsbedürftig und absolut am Limit. Viel mehr darf jetzt an Negativem nicht mehr dazu kommen, sonst war es das auch für mich bei der DKB.

  13. Hans sagt:

    Bin soeben selbst fündig geworden, mit dem Bezahlen.
    NUR mit dem „Aufladen“ noch nicht…

  14. Ingo sagt:

    Die Debit-Karte ist eine Mogelpackung! Ursprünglich hatte ich mich auf diese gefreut, da ich somit auf Giro- und Kreditkarte verzichten könnte.

    Schließlich bin ich selten im Ausland und miete mir auch keine Autos, was ja nur mit der echten Kreditkarte funktioniert.

    Leider kann die Debit-Karte die Girokarte nicht ersetzen. Viele kleine Geschäfte akzeptieren diese nicht.

    So bin ich gezwungen doch weiter mit 2 Karten rumzurennen. Und eine Giro zu bezahlen.

  15. Alexander F. sagt:

    Die DKB ist mittlerweile nicht mehr unsere Hausbank. Nutze sie nur noch für die Bereiche

    – Reisekreditkarte (2,50€/Monat)
    – Wertpapierdepot
    – Autofinanzierung
    – Tagesgeldkonto für Rücklagen

    Das U18 Konto enthält zukünftig keine Visa Credit mehr, wodurch es für unserem Sohn nicht mehr als Taschengeldkonto nutzbar ist. Das u18-Girokonto ist somit nur noch das Abrechnungskonto seines Depots.

  16. stefsch sagt:

    Danke an Richard für das Zusammenstellen der Gründe, warum die DKB ihre guten Bedingungen nicht halten konnte. Besonders die EU-Regulierung hatte ich nicht so prominent auf dem Schirm, dass z.B. die DKB mehrere Prozent bei den Händlern „abgreifen“ konnte und damit die Kostenlose Kartenausgabe an die Kunden querfinanziert hat. Hier hat die Regulierung den „kleveren“ Bankunden irgendwie auch geschadet. Da gibt es auch parallelen zu den Roaminggebühren-Regulierungen der EU. Auch hier gab es klevere Anbieter und deren Kunden haben durch die EU-Regeln auch Nachteile erlitten…

    Ich würde gerne bei der DKB bleiben, da ich aber als Bevollmächtigter im Moment keinen klaren Weg erkennen kann (auch die Preisliste ist für die Bevollmächtigten-Fall nicht wirklich hilfreich!), steht das auf der Kippe:
    Die beiden Girokarten (Hauptkunde und Bevollm.) sind NOCH kostenlos, sollen aber nächstes Jahr auch kosten!
    Der Hauptkunde erhält dann kostenlos nur noch die Visa-Debit-Card und der „BeVo“ darf bis auf weiteres die „Prepaid“-Visa-Credit-Card (Kartenlimit: 0,00€, also komplett Prepaid, dafür ist die Karte Kostenlos!) behalten. Mindestens ich als BeVo müsste für den gewünschten Einsatzzweck aber weiterhin eine Girokarte nutzen, für Zahlungsvorgänge und zur TAN-Erzeugung.
    Die Bevollmächtigung scheint ja bei der DKB auch aus dem Portfolio getilgt zu werden, mal sehen was mit den Bestandskunden wird….

    Insgesamt ist das DKB-Konto immer noch ein gutes Angebot, auch die echte Kreditkarte ist nicht zu teuer, aber nur wem man ihre Vorteile regelmäßig nutzen kann…!

    • Sjs sagt:

      Das ist so natürlich auch nicht richtig. Gerade in einem Oligopol ist Regulierung durchaus sinnvoll. Bei der jetzigen Deckelung lässt sich bei vielen Kundenumsätzen locker eine Kreditkarte weiterhin querfinanzierten. Die Deckelung ist ohnehin nichts neues und gibt es schon seit mindestens 2014. Davor hat sich die Kreditkarte halt über teurere Preise beim Bezahlen querfinanziert. Wer dachte die Karte war davor wirklich kostenlos ist einfach nur naiv. Gut, davon gibt es hier ja ein einige …

  17. leachimus sagt:

    Danke für deinen konstruktiven Beitrag.

    Nun ja, eigentlich war es abzusehen. Es ist eigentlich immer das gleiche. Wenn eine Bank anfängt, ziehen die anderen relativ schnell mit. Bei der DKB war das anders. Sie hat lange ausgehalten. Seit fast 7 Jahren ist das meine Hausbank. Hatte nie Probleme und werde ihr auch vorerst treu bleiben ein Girokonto dort zu halten.

    Alle kostenpflichtigen Kreditkarten habe ich schon länger zugunsten der Barclays gekündigt. Für mich ergab das keinen Nachteil.

    Auf eine Girokarte bin ich immer noch angewiesen; es muss aber nicht die von der DKB sein. Also werde ich diese zum Ende des Jahres auch kündigen. Ich habe noch ein Comdirect und ein norisbank Konto. Mal sehen wie lange die Girokarten dort noch kostenlos sind. Das Zweitkonto werde ich ebenfalls auflösen und wo anders hin verlagern.

    Wohin die Reise geht, war doch für smarte Bankkunden immer ein Katz und Maus Spiel. Nur wie lange kann man das noch fahren? Ich mein: wenn alle Direktbanken keine kostenlose Konten mehr anbieten und die Gebühren noch weiter steigen, kann ich auch wieder zu meiner Filialbank zurück gehen.

    Mal sehen. Was da noch kommt..

  18. Jens sagt:

    Ich bin selbst seit 2007 DKB Kunde, finde die DKB für Neukunden aber nicht mehr empfehlenswert. Mitlerweise ist eine Kombination aus

    Konto: MeineBank (RB Hochtaunus), PSD Nürnberg oder Sparkasse Reichenau
    +
    Karte: Barclays oder Hanseatic

    besser und günstiger. Man hat weiterhin eine (kostenlose) Girocard und eine (kostenlose) echte Kreditkarte, sowie bei MeineBank auch noch kostenlose Echtzeitüberweisungen, die bei der DKB noch immer nicht möglich sind.
    Weiterhin kann bei dieser Konstellation auch die PIN der Girocard geändert werden (bei DKB nicht möglich), ebenso die PIN der Kreditkarte.

  19. Jan sagt:

    Ich war ebenfalls seit 2017 ein Riesen Fan der DKB.

    Kostenlose, richtige Credit Card, keine Kontoführungsgebühr, Girocard …
    Alles kostenlos bei genug Geld Eingang und noch super Konditionen nebenher.
    Andere Anbieter hatten modernere Apps, die sich besser bedienen ließen (Bsp Überweisungen ohne eine zweite App) oder übersichtlicher waren und Echtzeit Push Benachrichtigungen für sämtliche Ein- und Ausgänge anzeigen konnten.

    Aber doch hatte die DKB einfach das bessere Konto.

    Nun seit etwas über einem Jahr ist es ziemlich zum wandeln gekommen.
    Erst fing es an mit der Bepreisung der der echten Credit Card.
    Okay grundsätzlich kein Problem. Gibt genug kostenlose Karten ohne zusätzliches (Giro)Konto um das zu kompensieren.

    Bekommt die DKB halt weniger durch den Einsatz meiner anderen Karte. Gleichzeitig wurde dick und fett gesagt, dass die Giro Karte für Neukunden ab Tag X 1€ kostet, Bestandskunden aber weiterhin eine kostenlose Karte behalten.

    Nun kommen wir meiner Meinung nach zum Knackpunkt.
    Kein Jahr später wird plötzlich auch für Bestandskunden diese Gebühr eingeführt, obwohl es vorher versprochen wurde.
    Dies macht die Bank aus meiner Sicht ziemlich unglaubwürdig. Zusätzlich ist meiner Meinung nach der Informationsfluss zu seinen Kunden völliger eingebrochen.
    Über jeden scheid wird man per Email und Social Media informiert. Aber über solche Änderungen wird einfach nicht gesprochen und sie werden mehr oder weniger „heimlich“ eingeführt statt es ehrlich und offen zu kommunizieren.
    Und wer weiß, wenn die Bank jetzt schon solch ein Verhalten an den Tag legt was sich nicht noch in naher Zukunft alles für einen ändert.

    Ich habe mich nun wieder für die Ing entschieden. Klar es sind im Endeffekt aktuell die gleichen Konditionen, doch bekommt man aktuell 50€ als Neukunde (Nach Nutzung der Debit Card), die für mich dann 50 Monate die Girokarte bezahlen.
    Und möglicherweise kann ich dann nochmal die Situation analysieren und prüfen ob die Girocard zu dem Zeitpunkt weiterhin gebraucht wird. Zusätzlich ist meiner Meinung nach die App der Ing um Welten besser als die 3 der DKB und auch den Rahmenkredit bis 25.000€ finde ich eine super Sache.
    Alles in allem waren es nicht die Gebühren der DKB (Natürlich Ärgerlich, aber wie schon im Artikel erwähnt, alles hat sich verschlechtert) die mich nun zu einem Banken Wechsel trieben, sondern das Geschäftsgebaren der DKB selbst.

    • Seb sagt:

      Was ist eigentlich der aktuelle Zinssatz für diesen Rahmenkredit bei der ING? Mich würde das einmal interessieren, da ich bei einer regionalen Genossenschaftsbank über den institutseigenen Anbieter easyCredit einen Rahmenkredit in gleicher Höhe habe. Bei easyCredit ist der Zinssatz des Kredits variabel bis zu dem Zeitpunkt, wo ein Teil oder alles in Anspruch genommen wird.

  20. Lluvia sagt:

    Super Artikel, der die aktuelle Situation sehr gut beschreibt.
    Ich bin seit 2007 dort Kunde und die dauerhaften Verschlechterungen stoßen mir bitter auf
    Bisher wurde ich nur per Mail über die AGB Änderungen informiert. Zur Zustimmung wurde ich bisher nicht genötigt.
    Ich weiß nur, dass ich für die girokarte nichts extra bezahlen werde. Die Karte ist meines Erachtens ohnehin nicht zukunftsfähig.
    Ärgerlich ist ja bloß, dass ich jetzt wieder mehr Bargeld mit mir herumschleppen muss.
    Es bleibt interessant, ob und wie sich die kleineren Händler (die sind ja meist „nur Eh-Zeh“) anpassen werden, denn wer nicht mit der Zeit geht, geht bekanntlich mit der Zeit.

  21. Ronny sagt:

    Guter Artikel … Ja leider hat sich in den letzten 18Jahren eine Menge verändert und ja leider alles nicht zum positiven … Der Knackpunkt aktuell ist, die schon fast quartalsweise Verschlechterung der Konditionen, eine gewisse Konstanz ist aktuell überhaupt nicht mehr zu erkennen.
    Versprochen dauerhaft … ist nach ein paar Monaten vollkommen vergessen.
    Aktuell macht es wirklich den Eindruck, das man die DKB ins Schaufenster zum Verkauf stellen will.
    Die Kunden werden ihre Konsequenzen ziehen, mit der Kreditkarte fing es an, mit der Giro gehts weiter, jetzt mehr Dispo, demnächst vielleicht das Depot.
    Man sollte sich langsam einen Plan B machen.

  22. Lutz sagt:

    Was ist eigentlich mit dem Tagegeldkonto? Wird das kostenpflichtig?

    • Nico sagt:

      Nein, die Tagesgemdkonten bleiben kostenlos. Allerdings die Visa-Charge Kreditkarten und weitete Giroknten nicht. Falls du ein altes Visa-Tagesgeös hast, das wird über die Kartengebühr teuer. Du kannst es aber kündigen und ein normales Tagesgeld eröffnen.

      • Jeff sagt:

        Also die DKB hat mir in letzten Wochen mehrfach bestättigt, dass VISA-TAGESGELD ein Tagesgeldkonto ist und weiter kostenlos bleibt.

        18.09.2022
        ——————
        vielen Dank für Ihre erneute Kontaktaufnahme.

        Gern bestätige ich Ihnen, dass weder für das VISA-Tagesgeld noch
        für das Tagesgeldkonto ein Kontoführungsentgelt anfällt.

        Seit dem 01.04.2021 wird das Guthaben auf dem VISA-Tagesgeld
        nicht mehr verzinst. Informationen zu unseren Anlageprodukten
        und den aktuellen Konditionen finden Sie in Ihrem Banking unter
        „Privatkunden > Sparen und Geldanlage“.

        Wählen Sie ganz einfach aus, welches Produkt am besten zu Ihnen
        passt.
        ——————

        • Nico sagt:

          Das sind die ganz alten, mit virtueller Visa. Die kann man nicht mehr abschließen.

          Die physische Visa ist bereist, egal ob zum zahlen oder Sparen benutzt 😉

  23. Nico sagt:

    Warum führt die DKB nicht folgendes ein:
    – Girokonto ohne Karten
    – Karten frei auswählen. Eine kostenlos und jede weitere 3 Euro im Monat.
    – Neben passiv und aktiv Status zusätzlich Premium-Status mit folgenden Bedingungen: Gehaltseingang von 3000 Euro monatlich, mindestens 5 feste Lastschriften wie Miete, Strom, Händy, etc. und mindestens ein weiteres DKB-Produkt neben dem Girokonto. Als Vergütung käme z.B. ein Rabatt auf Kartengebühren in Frage.

    • leachimus sagt:

      Da würde ich mit gehen. Aber 3.000 € Geldeingang sind bei vielen nicht möglich. 1,500 € oder max. 2.000 € sollte es sein. Alles andere finde ich eine sehr gute Idee.

  24. Seb sagt:

    In entsprechenden Fachkreisen wird ja schon lange vermutet, dass die Bayerische Landesbank als Eigentümerin der DKB versucht ihre Bilanzen aufzuhübschen. Mit anderen Worten, es wird vermutet, dass die DKB verkauft werden soll. Das bedingt natürlich, dass der Verkaufsgegenstand vorher schön herausgeputzt wird. Und die Maßnahmen in letzter Zeit klassifiziere ich genau dort ein.

    Im Grunde hat Richard in seinem Artikel alle wesentlichen Dinge bereits zusammengefasst. Auch mögliche Gründe, warum man dennoch Kunde bleibt oder wird er genannt. Allzu viel mehr kann man dazu kaum sagen.

    Wie an anderer Stelle bereits erwähnt habe ich nach 20 Jahren als Kunde der DKB gekündigt. Oder sollte ich sagen, ich habe versucht zu kündigen? Gekündigt habe ich vor drei Wochen. Eine Bestätigung für die Kündigung oder gar eine Kontenschließung gibt es bis heute nicht. Eine erstaunlich schnell beantwortete telefonische Nachfrage ergab, dass die Kündigung demnächst bearbeitet wird. Na dann warte ich mal noch etwas.

    Ich persönlich habe noch einen Kredit bei der DKB zu laufen. Diesen werde ich selbstverständlich behalten. Bei einer Umschuldung müsste ich mehr als das Doppelte an Zinsen bezahlen. Alle anderen Verträge, also das Girokonto und Depots, wurden gekündigt.

    Ich persönlich bin jetzt bei einer regionalen Genossenschaftsbank Kunde. Ist diese günstiger? Nein. Es gibt eine Kontoführungsgebühr, die zum Jahresende etwas erhöht wird und zusätzlich wird zum Jahresende eine Buchungsgebühr in Höhe von 5 Cent je Buchung eingeführt. Rein von den Gebühren zahle ich also deutlich mehr.

    Dennoch war ich es nach 20 Jahren leid, mich duzen lassen zu müssen, ständig gegendert zu werden und dabei einen immer schlechter werdenden bis praktisch nicht mehr vorhandenen Kundenservice mitzuerleben. Außerdem lehne ich entschieden ESG ab. Richard hat auch einige Sätze in dieser Richtung in seinem Artikel geschrieben.

    Trotz höherer Kosten fühle ich mich bei einer regionalen Bank dort deutlich besser aufgehoben. Ich bekomme dort für meine Gebühren nämlich auch eine entsprechende Leistung.

    Da ich die DKB seit 20 Jahren kenne habe ich ihren Niedergang, ein anderes Wort fällt mir dafür nicht ein, über die Zeit hautnah mit erlebt. Eigentlich sollte man ja annehmen, dass sich ein Produkt oder ein Anbieter mit der Zeit immer weiter verbessert. Die DKB hat jedoch deutlich das Gegenteil bewiesen.

    Informationen aus internen Kreisen der DKB lassen erkennen, dass auch nicht wenige Mitarbeiter mit dem derzeitigen Kurs unzufrieden sind. Die Fluktuation ist deutlich angestiegen. Und die Unzufriedenheit unter den Kunden, sofern man das feststellen kann, ist ebenfalls angestiegen.

    • Alexander F. sagt:

      Sehe ich auch so, dass die DKB sich immer mehr von der Bayerischen LB löst. Mittlerweile ist die DKB auch nicht mehr Teil der ertragsteuerlichen Organschaft. Sprich 2020 wurde der steuerliche Gewinn der DKB von der BayLB versteuert. Seit 2021 versteuert die DKB ihre Gewinne selbst.

  25. Alexander sagt:

    Wenn die DKB als nächstes das Chip-TAN-Verfahren einstampft, um auch den Rest zu vereinheitlichen, dann dürften sich unsere Wege trennen.

    • Markus Roth sagt:

      Das Problem ist jetzt, man muss nur um das Chip Tan Verfahren nutzen zu können für die Karte bezahlen.

      Deshalb bin ich noch am überlegen die Karte zu behalten oder nicht.
      Weil sonst brauche ich sie nicht.

  26. Thomas sagt:

    Was ist noch das Alleinstellungsmerkmal der DKB? Ich möchte nicht von meiner Bank geduzt werden, noch bin ich ein/e Kund*in, die sich des eigenen Geschlechts nicht sicher ist. Die Antwortzeiten der DKB sowohl schriftlich als auch per Hotline sind unterirdisch. Eine Debitkarte (unabhängig von der Bonität) ist eine Zumutung. Und die Dispozinsen sind auch gerade fast auf 10 Prozent gesprungen. Brokering im Vergleich zu anderen Banken auch von gestern – nicht Mal seine Steuertöpfe kann man einsehen (von Kosteninformationen und Echtzeitkursen ganz zu schweigen). Die Girokarte braucht man noch bei einigen Händlern die nicht bereit sind Wuchergebühren von Visa zu zahlen, die am Ende der Verbraucher zahlen muss sowie für das Chip Tan Verfahren. Erst wurde ein neuer Leser für 25 Euro nötig, nicht Mal 12 Monate später bricht die DKB mit der Zusage für Bestandskunden. Die Debitkarte ist international ein Witz. Außer man nutzt sie nur zum Geldabheben daheim. Bankdienstleistungen einer Filialbank gibt’s nicht… da bleiben nur Sparkasse, VR&VB sowie Deutsche Bank, Commerzbank und Postbank. Wenn ich jetzt eh Gebühren zahlen muss, kann ich auch zur Comdirect wechseln, wo man zumindest Commerzbank Filialen nutzen kann und eine Girokarte kostenlos erhält. Für echte Kreditkarten ist man zum Glück nicht auf die Bank angewiesen. Siehe Barcleys, Hanseatic oder ggf. auch Amazon. Die Volksbank/Raiffeisen betreibt mit meinebank auch ein interessantes Angebot. Girokarte und Nutzung aller VB Automaten inklusive. Was bietet mir also die DKB noch Besonderes als gefühlt alle 6 Monate als langjähriger Bestandskund*in verarscht zu werden bei 0% Service? Das aufgezwungene Du? Ab 2023 trennen sich die Wege…

    • Nico sagt:

      Du kannst mit der Visa-Debit als Aktivkunde und generell mit der VISA-Charge (30 Euro im Jahr) kostenlos weltweit bezahlen und Geldanheben (ab 50 Euro) ohne Einschränkungen!
      Wechselkurse: 1:1 EZB in E.U und VISA

      Ebenfalls ist das Konto für aktiv-Kunden weiterhin kostenlos! Mindesteingang nur 700 Euro!

      Bei ING, Consors und Comdirekt (Commerzbank-Wechselkurs bis zu 4% schlechter als VISA) hast du direkte Wechselgebühren!

      Beim Banking kommt jetzt die neue APP und die ist wesentlich besser als die alte! BETA-Version kann sich ja jeder mal ansehen, ich bin begeistert!

  27. Matthias sagt:

    Man kann als Pro-Punkt noch anführen, dass das Abheben von Bargeld sowohl mit der Debit- als Auch Kreditkarte ab 50€ kostenlos ist. Ist nach meinem Kenntnisstand noch ein Alleinstellungsmerkmal bei den Direktbanken.

  28. Ingo sagt:

    Meine minderjährige Tochter ist bis Mitte 2023 in den USA und hat ihre Prepaid-Visa-Card des eigenen DKB U18 Kontos dabei. Die Debit-Visa-Card haben wir nicht aktiviert und meine Tochter hat diese auch nicht mit in die USA genommen.
    Am Wochenende bin ich ein wenig in Panik verfallen, da die DKB im aktuellen Änderungsangebot schreibt, dass ab 01.01.2023 die Kreditkarten der U18 Konten nicht mehr eingesetzt werden können. Eine erste Antwort der DKB auf eine Nachfrage von mir, wie ich die Bargeldversorgung meiner Tochter ab 01.01.2023 sicherstellen kann, war nicht zielführend (nur Standardsätze).
    Im aktuellen Änderungsangebot der DKB zum U18 Konto steht:
    „Die Visa Debitkarte wird die neue Standardkarte zum Girokonto u18. Sollten Sie die zugesandte Debitkarte noch nicht aktiviert haben, ist der Vertrag für Sie nicht relevant.“
    Weiß jemand, ob die U18 Prepaid-Visa-Kreditkarte, unabhängig davon ob die Debit-Card aktiviert wurde oder nicht, ab 01.01.2023 nicht mehr eingesetzt werden kann?
    Wenn es tatsächlich so ist, dass ab 01.01.2023 der Einsatz der U18 Prepaid-Visa-Kreditkarte nicht mehr möglich ist, stellt sich mir die Frage wie meine Tochter an eine funktionierende Karte kommt. Ich scheue mich davor die Debit-Card per Post in die USA zu schicken….
    Hat jemand Tipps für mich? Danke!

    • Marcel sagt:

      Du machst dir zurecht Gedanken und finde es sehr interessant, dass dich die DKB so im Stich lässt.
      Ich habe leider keine ultimative Lösung für dich, allerdings vielleicht einen Vorschlag.
      1. Revolut: Mittlerweile haben Sie eine richtige Banklizenz aus Litauen, aber ich würde sie noch nicht als richtige Bank ansehen, weil man kein Deutsches Konto erhält. Trotzdem gibt es bei Revolut einige sinnvolle Funktionen, die ich nie wieder verlieren möchte. Es gibt z.B. neben der klassischen Debitkarte auch virtuelle Karten, womit wir eventuell bei einer Lösung wären. Sie könnte eine virtuelle Karte als Apple Pay oder Google Pay einrichten. Bin mir jetzt nicht sicher, ob Revolut eine Karte für deine Tochter in die USA schicken würde, aber dort fragen kostet ja nichts. Solltest du die Debitkarte selber schicken müssen, wäre der Versand jedoch sicherer. Denn in der App kann man für eine Karte sämtliche Einstellungen tätigen. Zum Beispiel Bargeldabhebungen und kontaktlose Zahlungen deaktivieren, als auch das monatliche Limit festlegen. Setze es auf 1 Euro, dann passiert beim Verlust auch nichts. Die Überweisung von einem Revolutkonto in ein anderes Land geht sehr schnell und noch schneller zwischen zwei Revolutkonten. Ich habe leider keine Erfahrung mit Revolut <18, aber es würde mich nicht wundern, wenn es genauso gut klappt.

      Einen Nachteil hat die Debitkarte für deine Tochter leider. Überall, wo Kautionen hinterlegt werden müssen, könnte eine Debitkarte abgelehnt werden.

      VG
      Marcel

      • Ingo sagt:

        Ich habe gerade noch mal mit der DKB telefoniert. Ab 01.01.23 ist definitiv Schluss mit der Prepaid-Visa-Card für U18 Konten, unabhängig davon ob die Debit-Card aktiviert wurde oder nicht. Ich muss jetzt also die noch nicht aktivierte Debit-Card in die USA schicken und dann aktivieren. Interessant ist auch, dass für die U18 Konten kein Tagesgeldkonto o.Ä. angelegt werden kann damit die Debit-Card nicht auf das gesamte Ersparte zugreift…. So ein Mist. Ich bin sauer…

        • Marcel sagt:

          Hallo Ingo,

          dass ist blöd und zeitlich ein wenig eng. Wenn man bedenkt, dass deine Tochter eventuell auch durch die USA reisen und nicht unbedingt an einem Fleck auf die Karte warten möchte, auch sehr unbequem. Die DKB macht auch leider in solchen Fällen keine Ausnahmen. Ich empfehle bei Auslandsaufenthalten immer zwei unterschiedliche Karten von unterschiedlichen Banken dabei zu haben, falls eine Bank Probleme bereitet. Deine Tochter kann sehr froh sein, dass du dich um alles kümmern kannst, sonst wäre sie wahrscheinlich aufgeschmissen.

          VG
          Marcel

  29. Michael sagt:

    Als nicht AKtivkunde machen die 4,50 Euro und 2,50 für die Kreditkarte keinen Sinn mehr. 84 Euro im Jahr 🙂 Habe gerade mein Konto und die Kreditkarte gekündigt. Bei meiner Hausbank der Targobank fühle ich mich dann doch besser aufgehoben. Im Fall der Fälle kann ich sofort persönlich eine Filiale aufsuchen und die kostenlose deutschlandweite Bargeldauszahlung an bei den CashPool-Partnerbanken EC Automaten reicht völlig aus. Im Zusammmenspiel mit der kostenlosen Visa Barclayscard bezahle ich keinen einzigen EUro im Jahr. Im Übrigen gefällt mir auch das Targobank Homebanking viel besser als das der DKB. Mittlerweile erhält es bei der Kontoeröffnung eines Targobankkontos mit einem Gehalteingang von mehr als 600 Euro eine kostenlose Kredikarte. Ansonsten kostet das nur 3,95 Euro im Monat. Als Aktivkunde der DKB würde ich zur Targobank wechseln.

  30. Markus Roth sagt:

    Danke Gregor!
    Ähnlich werde ich auch damit umgehen.

    Meine Empfehlung halten!

    Behaltet eure Konten und sobald der Markt wieder ruhiger wird kann man sich immer noch davon trennen.

    Eine Trennung ist hier auch oft endgültig.

    Mich würde interessieren wie Banken auf ehemalige Kunden reagieren. Ob dann der Antrag abgelehnt wird?

    Derzeit ändert sich halt viel.

    Auch bei andern Banken:
    Kaum hat man eine Kreditkarte beantragt wird sie kostenpflichtig für Neukunden.

    N26 war am schnellsten kurz nach dem der Leitzins erhöht wurde, haben sie den Dispo Zins erhöht.
    Heute hat die DKB auch nachgezogen. Fast 10 % ganz schön viel. Und kaum noch ein Unterschied für aktiv Kunden. Andere Banen sind aber auch nicht besser.
    (Gut das ich die Dispo nicht benötige)

    Zinsen auf dem Giro gibt es aber im Gegenzug bei den Banken nicht.

    Es wird dahin gehen das die Hausbanken nicht viel teurer mehr sind. Meine Volksbank zahlt eine hohe Dividende so, dass man damit die Kosten fast bezahlen kann.
    Bald werden sich die Banken nur noch im Funktionsumfang entscheiden. Die Unterschiede werden immer kleiner. Der Konkurrenzkampf wird immer größer. Die Marge immer kleiner.

    • Seb sagt:

      Ja, ich denke auch, dass die Onlinebanken den Filialbanken immer ähnlicher werden. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass Onlinebanken immer teurer werden. Denn Onlinebanken haben ja einen gewaltigen Preisvorteil, indem sie keine Filialen unterhalten müssen. Wenn dennoch dann der Preisunterschied immer geringer wird zu den Filialbanken kann dies eigentlich nur bedeuten, dass Onlinebanken überdurchschnittlich teuer sind.

    • Nico sagt:

      Alle Banken verschlechtern ja zurzeit immer weiter die Konditionen. Mal ist die eine zuerst, dann die andere Bank.

      Für mich sieht es so aus, als wenn man nur als Hausbankkunde bei den Girokonten günstig wegkommt. Dieser Trend ist ja überall zu erkennen und mit denen macht Bank halt auch Gewinn und nicht mit lehren Konten.

      Es wird aber weiterhin auch reine Speziaöanboeter für z.B. Kreditkarten geben, Ratenkredite, Brookering und und …

      Man sollte jetzt keiner Bank kündigen bei der man vorher Hausbankkunde war oder sehr zufrieden war. Den dann kommt man vom Regen in die Taufe! Durchhalten, es sind wirtschaftlich schwere Zeiten für uns alle. Man kann sich aber von unnötigen Konten, Karten und Dienstleistungen trennen. Wenn jetzt jeder die Gebühren erhöht, dann machen Ersatzkonten und kaum benutze Karten keinen Sinn mehr. Außerdem seien wir mal ehrlich Sparkasse und Volksbanken nehmen einen sofort auf, falls man tatsächlich bei der Direktbank gekündigt werden sollte.

  31. Armin sagt:

    Warum sollten große Unternehmen und der Staat neutral sein? Der Meinung bin ich überhaupt nicht. Meine Meinung ist zwar auch, dass vieles woke gerade übertrieben wird. Aber ich bin absolut der Meinung, das niemand neutral sein soll, auch nicht der Staat oder große Unternehmen. Stattdessen sollte sich jeder für das „Gute“ einsetzen, wohlwissend, dass es dafür keine eindeutige Definition gibt. Aber Gleichberechtigung, Freizeit, Demokratie, Gerechtigkeit gehört hier dazu.
    (Auch wenn es bei deinem sehr guten Artikel im Kern um ein ganz anderes Thema ging 😉 vielen Dank dafür übrigens!)

    • Seb sagt:

      Unternehmen müssen natürlich politisch nicht neutral sein. Genauso wenig wie Menschen Dienstleistungen und Waren dieser Unternehmen in Anspruch nehmen müssen. Wer als Unternehmen einen eindeutigen politischen Standort beziehen möchte, kann dies gerne tun. Nur muss das Unternehmen dann auch mit den Konsequenzen leben. Und zwar in alle Richtungen.

      Der Staat hat selbstverständlich neutral zu sein. Das gebietet auch das Grundgesetz. Alles andere würde ganz schnell, aber super schnell, in einer Diktatur enden. Dann bestimmt der jeweilige Machthaber, egal ob eine einzelne Person, eine Partei oder eine Gruppe von Personen, was das Volk zu denken, zu sagen und zu tun hat. Meine, oder deine politische Einstellung geht den Staat absolut nichts an!

    • Christian sagt:

      Als „neutral“ im Sinne, sich überall herauszuhalten, würde ich eine gesunde Positionierung auch nicht sehen.

      Aber wenn man es übertreibt, bekommt man sehr schnell einen totalitären Charakter, verliert den Fokus auf das eigentliche Produkt und vergrault gute Mitarbeiter. Den Vorwurf der Doppelmoral gibt es meist noch gratis dazu, denn Widersprüche lassen sich selten vollständig vermeiden.

      Spätestens wenn man sich anmaßt, die Kundschaft wie kleine Kinder zu behandeln, läuft etwas gehörig falsch. Für mich sind Konzerne wie Ikea, Vodafone oder eben die DKB vor allem eins: Arrogant.

  32. Uwe sagt:

    Ich habe aktuell immer noch die alte VISA Karte und noch keine neue Debit-Karte erhalten. Zunehmend seit letztem Jahr stelle ich fest, dass ich bei bestimmten Banken mit der VISA-Karte der DKB kein Bargeld mehr am Automaten bekomme. Da steht dann im Display: Die Karte wäre für die Funktion nicht zugelassen. Besonders (aber nicht nur) bei Volks- und Raiffeisenbanken fällt dies auf. Am gleichen Automaten einen Moment später mit der Barclays VISA bekomme ich Geld. Das sieht so aus, als ob bestimmte Banken die DKB VISA bewußt aussperren. Lt. DKB wäre mit meiner Karte alles in Ordnung. Homebanking mit Chip TAN wird dann in Zukunft also auch nicht mehr kostenfrei gehen, wenn die GiroCard für mich als langjähriger Bestandskunde dann auch etwas kostet, das ist alles sehr unerfreulich, weil man sich auf die Versprechen der DKB nicht mehr verlassen kann und das Vertrauen schwindet. Doch bekomme ich bei anderen Banken ein vergleichbares Konto kostenlos? Es drehen doch alle an der Preisschraube.

    • Seb sagt:

      Es gibt durchaus noch einige Angebote für ein weitestgehend gebührenfreies Girokonto. Diese Angebote schwinden aber. Und selbstverständlich muss jede Bank Geld verdienen. Wenn das Girokonto als solches gebührenfrei ist, muss die Bank ihr Geld halt an anderer Stelle verdienen. Ob das dann versteckte oder unerwartete Gebühren sind oder eben eine Kürzung der Leistungen oder beides wie bei der DKB, das hängt natürlich von der Bank ab.

      Klar ist, eine Bank muss Gewinn machen. Und um Gewinn machen zu können, muss sie deutlich mehr Geld einnehmen, egal woher, als sie an Kosten ausgibt.

      In der Vergangenheit waren da Onlinebanken im Vorteil. Sie hatten keine Filialen. Und dies ist ein großer Kostenfaktor.

      Das ändert sich aber. Auch die Filialbanken haben immer weniger mit Personal besetzte Filialen. Und am Beispiel der DKB sieht man, wenn man sich die Bilanzen ansieht, dass auch ohne jede Filiale die DKB ein gewaltiges Kostenproblem hat, was sie bisher nicht in den Griff bekommt.

      Die Unterschiede werden also geringer. Also muss ich mir als Kunde eine Bank suchen, mit der ich persönlich zufrieden bin. Gebühren für ein Girokonto sollten dabei nur ein Punkt von vielen sein, den ich betrachte.

    • Dirk sagt:

      Hallo Uwe,
      (nicht nur an Dich) die DKB ist mittlerweile nicht mehr interessant.
      Tipp: Santander bietet ein kostenloses Konto inkl. echter Kreditkarte an. Und das ohne Mindesteingang.
      Kostenlose Partnerkarte inkl.

      Natürlich ist auch die Barclaycard eine super card

      • Nico sagt:

        Welches Konto soll das sein?

        Meinst du das BestGiro? Das ist zwar kostenfrei, aber die Abhebungen sind auf 4 limitiert und du hast 1,5% Fremdwährungsaufschlag beim bezahlen. Dafür ist es ne echte Kreditkarte (für EU) 😉

        Das 1/2/3 Santander Konto da kannst du bis zu 108 Euro an Cashback bekommen, aber musst dann brav deren Produkte nutzen, egal wie gut die sind. Kann man natürlich auch mit einer ihrer Kreditkarten kombinieren, so das du diese dann effektiv zu 0 Euro bekommt. Aber dann must du dich da festketten und wenn es nicht mehr passt, bricht das Kartenhaus zusammen. Möchte man das?

        Ich denke die 700 Euro bei der DKB sind auch leicht zu erreichen, oder? Außerdem erinnern wir uns an die 1a-plus-Kreditkarte der Santander. Wie lange war die auf Kundenempfang und dann massive Kondition Verschlechterung.

        Hast du bei dieser Bank immer wieder!

    • Christian sagt:

      > Da steht dann im Display: Die Karte wäre für die Funktion
      > nicht zugelassen.

      Kann es sein, daß du einen Betrag unter (umgerechnet) mindestens € 50,– abheben wolltest?
      Da bekommst du üblicherweise eine derartige nichtssagende Fehlermeldung, weil offenbar eine konkrete Fehlermeldung zum Mindestbehebungsbetrag in den Kommunikationsprotokollen der Geldautomaten nicht implementiert ist.

  33. Chris sagt:

    Meine Freundin und ich wollen bei der DKB ein Gemeinschaftskonto eröffnen. Wir wollen das Konto natürlich ohne monatliche Kosten betreiben. Reicht es dafür aus, wenn wir beide von unseren Einzelkonten (bei anderen Banken) jeweils einen Betrag x monatlich überweisen, um damit über die 700 € Geldeingang zu kommen? Oder müssen die 700 € tatsächlich aus Gehalt, Rente, BaföG usw. generiert werden?
    Danke und viele Grüße.

    • Seb sagt:

      Bisher reichten bei der DKB entsprechende Zahlungseingänge. Die Quelle war dabei egal. Ich habe bisher auch in den neuen Bedingungen keine Änderung diesbezüglich finden können.

      Also um deine Frage konkret zu beantworten: Ja, monatliche Überweisungen reichen aus. Zumindest so lange, bis sich die DKB etwas anderes überlegt.

    • Tab sagt:

      Das würde mich auch interessieren. Wir machen das bereits so ähnlich, nur andersrum. Das Gemeinschaftskonto hat die Gehaltsabgänge und alle Kosten. Auf die Einzelkonten überweisen wir uns monatliche Sparbeträge (über 700€). Ich bin jetzt verunsichert ob die Einzelkonten in 2023 noch kostenlos sind.

    • Wolfgang sagt:

      Eine Überweisung von einem anderen Konto reicht. Mache ich auch so

  34. Thomas sagt:

    MeineBank.de (dahinter steckt die Raiffeisenbank) bietet ein kostenloses Konto ohne Mindesteingang, mit Girocard und Mastercard Debitkarte. Derzeit sogar günstigerer Dispo als bei der DKB. Die Barclayskarte kann man als Alternative als echte Kreditkarte empfehlen. Vorteil: man kann Geld in allen Volks- und Raiffeisenbanken sogar mit der Girokarte erhalten. HBCI bzw FinTS und Chip TAN sind auch möglich – eventuell kann man das Lesegerät der DKB weiter nutzen. Einzig Daueraufträge (Einrichtung/Änderung kosten, warum auch immer). Tagesgeld kann man bei NIBC oder spezialisierten machen. Die DKB kan man behalten fürs Depot (setzt das DKB Cash Girokonto voraus). Solange das für Bestandskunden kostenlos bleibt…

  35. Markus sagt:

    Aufgrund der genannten Verschlechterungen sowie des extrem schlechten Kundenservices habe ich der DKB schon vor Monaten gekündigt (und selbst das war für diesen Kundenservice monatelang ein Problem…). Mir als Auslandsdeutschem reicht Revolut in Kombinationen mit lokalen Bankprodukten vollkommen.

    • Seb sagt:

      Wie lange hat es denn bei dir von der Kündigung bis zur Bestätigung der Kündigung tatsächlich gedauert? Bei mir sind es bis jetzt drei Wochen ohne Antwort.

      • leachimus sagt:

        Ich kann mir gut vorstellen, dass aufgrund der Neuerungen eine Kündigungswelle eingetreten ist und die mit der ohnehin schon knappen Personaldecke jetzt erst Recht nicht hinterher kommen.

        Ich bin da kein Fachmann und weiß nicht, bis wann eine Kündigung bestätigt werden muss oder ob sie nach einer gewissen Zeit ohne Widerspruch automatisch wirksam wird und man dann auch der Dienstleistung nichts mehr schuldig ist.

        • Seb sagt:

          Rechtlich betrachtet muss eine Kündigung nie bestätigt werden. Juristisch handelt es sich hierbei um eine so genannte einseitige Willensbekundung. Ob die Gegenseite die Kündigung bestätigt oder nicht ist vollkommen irrelevant.

          Selbstverständlich ist es im Geschäftsverkehr aber absolut üblich eine Kündigung zu bestätigen. Eine Voraussetzung für die Wirksamkeit der Kündigung ist das aber nicht.

      • Markus sagt:

        Habe gerade noch mal im Mailverkehr nachgeschaut: Von Ende Januar bis 14.04.! Und dies trotz mehrmaligen Nachfragens meinerseits.

        • Seb sagt:

          Danke für das Nachschauen! Das ist tatsächlich ja dann noch schlimmer, als ich befürchtet habe. Diese Bank scheint nicht erst seit gestern selbst mit absoluten Routineaufgaben hoffnungslos überfordert zu sein.

  36. Gerd sagt:

    Ich habe aktuell jeweils ein Konto bei der DKB und bei der Commerzbank, dazu kommt Barclays und Amazon Kreditkarte (LBB, Zukunft offen).

    Die Commerzbank hat eine Girocard mit Debitcard kombiniert. Warum macht die DKB das nicht? Bisher habe ich fast alles immer mit der DKB-Girocard bezahlt.

    Ich werde den Änderungen erst einmal nicht zustimmen und auf die Reaktion der DKB warten. Andernfalls fällt dann die Girocard weg.

    • Nico sagt:

      Die Girokarte / EC-Karte ist schon immer eine Debit (= Guthaben Karte mit Verknüpfung an ein Konto) Karte gewesen!

      Neu ist nur das „Debit“ und „credit“ auf den Karten stehen muss, das ist jetzt bei allen Banken so!

      Gut wäre gewesen wenn die DKB die VISA-Debit mit einer VISA-Debit kombiniert hätte, so wie bei Sparkassen CARD 2.0, leider ist das nicht passiert. Die neue Sparkassen Card ist auch noch die Ausnahme, soweit ich weis.

  37. Markus B. sagt:

    Ich bleibe auch bei der DKB, zumal ich aufgrund dieses Portals erst 2020 zur DKB wechstelte. Für die DKB spricht für mich weiterhin… Gute Kreditkarte mit ausgezeichnetem Kreditrahmen, Vermieterpaket nahezu einzigartig in der dt. Bankenwelt, 1 kostenloses Girokonto und 1 Gemeinschaftskonto weiterhin, sehr gute Bargeldversorgung. Einen Dispo brauche ich nicht. Mir fällt gerade keine bessere Bank ein. Giro-Karte kann ich kündigen, da ich noch bei der comdirect bin und bei 1822 mobil. Gekündigt habe ich aber bei tomorrow, nachdem die das kostenlose Girokonto auch für early birds abgeschafft haben. Dadurch musste ich zwar umstrukturieren, aber nur bissl. Manchmal ist ja auch weniger mehr. Zurzeit bin ich mit meinen aktuellen Banken zufrieden. Allerdings sehe ich auch, dass durch die Verschechterung für Kunden Filaialbanken wieder attraktiver werden….

  38. Kathrin Stocky sagt:

    Bin seit vielen Jahren DKB-Kunde. Die zusätzlichen Kosten für die Kreditkarte ind jetzt auch noch für die Giro-Karte sind mehr ärgerlich. Aber die Girokarte ist für das mTan-Verfahren notwendig. Ich will nicht ausschließlich Uf die Smartphone-Nutzung für Überweisungen angewiesen sein. Aber wenn denn dann die Girokarte auslaufen eindeutig (das Mastersystem ist ja gekündigt), gibt es keine Alternativen mehr. Ich wäre total aufgeschmissen, wenn das Smartphone gestohlen wird oder es defekt ist. Womit soll man dann die Überweisungen vornehmen? Hinzu kommt, dass ich bei der Hotline erfahren habe, dass das mTan-Verfahren nächstes Jahr abgeschafft werden soll. Dann ist endgültig Schluß. Die DKB ist gerade dabei seine Stammkunden zu vergraulen.

    • Seb sagt:

      Ich empfehle jedem, der die Möglichkeit dazu hat, die App auf mehreren Endgeräten zu berechtigen. Ich persönlich habe die App entsprechend auf einem Smartphone und einem Tablett verwendet. Dies sorgt dann dafür, dass wenn eines der beiden Geräte defekt wird oder gestohlen wird oder was auch immer, das Online Banking weiterhin möglich ist.

      • Ed sagt:

        Dämlicherweise funktionierte genau das bei mir nicht.

        Um es klarzustellen: Die Banking App _kann_ man mit m.M. unnötig hohem Aufwand auf zwei Geräten installieren. Bei einem dritten Gerät knallte es dann bei mir – ohne ChipTAN wäre ich dann aufgeschmissen gewesen.
        Briefe der DKB (andere Banken faxen oder senden/empfangen pdf per email) kommen in Südafrika erst nach sechs Monaten an. In Lateinamerika braucht zwingend einen Kurier, damit überhaupt etwas ankommt.
        Die DKB weigert sich, anders als per Brief zu kommunizieren, falls mit den Apps etwas nicht klappt!
        Die TAN2GO-App konnte ich nur auf einem Telefon installieren. REDUNDANZ IST NICHT VORGESEHEN!
        Bei meinen anderen Banken ist so etwas kein Problem.
        Wer sein (DAS einzige) Telefon nicht mehr nutzen kann, hat mit der DKB ein großes Problem!

        • Seb sagt:

          Also ich habe wie gesagt die Banking App und die TAN2GO App auf zwei Geräten installiert. Die ursprüngliche Installation war halbwegs machbar.

          Schwierigkeiten gab es nur später bei einem Gerätewechsel. Bei einem Gerät funktioniert das nicht online. Egal was ich tat. Da musste ich dann fast zwei Wochen auf einen neuen Brief warten. Beim anderen Gerät funktionierte es dagegen online ohne irgendwelche Briefe zu brauchen. Aber ja, Gerätewechsel sind immer ein gewisses Glücksspiel.

          Aber die Installation beider Apps auf zwei verschiedenen Geräten und auch das Benutzen dieser Apps auf zwei verschiedenen Geräten funktionierte bei mir problemlos.

          Auch bei meiner jetzigen Bank, einer Genossenschaftsbank, habe ich die entsprechenden Apps auf zwei Endgeräten installiert. Das Vorgehen war hier etwas einfacher als bei der DKB aber grundsätzlich ähnlich.

    • Tom sagt:

      Das kommt für mich auch nicht in Frage. Im letzten Jahr gab der Akku meines (neuen) Handys plötzlich den Geist auf und ich musste es einschicken. Fünf Wochen dauerte die Reparatur… und währenddessen habe ich gemerkt, wie abhängig wir von diesem kleinen elektronischen Gerät in den letzten Jahren durch die ganzen (Zwangs-)Apps geworden sind.

      Finanziell waren wir in dieser Zeit komplett handlungsunfähig, da kein Login bei Banken, Kreditkarten & Depots mehr möglich war. Dadurch sind mehrere Lastschriften geplatzt, welches weiteres Ungemach nach sich zog.

      Als Maßnahme haben wir danach bei allen Banken einen separaten TAN-Generator bestellt, auch wenn einige Anbieter dafür absurde Gebühren verlangen. Zwei hippe Fintechs haben wir gekündigt, da diese es nicht für nötig hielten, einen TAN-Generator anzubieten, der auch ohne Smartphone funktioniert.

      Sollte auch die DKB den Chip-TAN Generator abschaffen, werden wir auch hier sofort kündigen. Es kann nicht sein, dass heutzutage bei einigen Banken ohne Smartphone keine Bankgeschäfte mehr möglich sind. So ein Gerät kann jederzeit den Geist aufgeben oder unterwegs geklaut werden etc.

      Ich hoffe sehr, dass die DKB auch weiterhin ein Smartphone-unabhängiges TAN-Verfahren anbietet. Notfalls würde ich die 99 Cent für die Girocard bezahlen aber etwas ärgerlich ist das schon, da diese ausschließlich für den Chip-TAN Leser zum Einsatz kommt.

      Ich habe mal gehört, dass es eine extra Karte, quasi ohne Bezahlfunktion nur für den Chip-TAN Generator geben soll. Weiß jemand, ob die DKB sowas anbietet?

      • Seb sagt:

        Bei der DKB gibt es so eine Karte ohne bezahl Funktion nicht. Da musst du entweder die Karte für €0,99 nehmen oder halt eben nicht. Wobei ich auch noch nie von solch einer Karte gehört habe. Wäre aber wahrscheinlich echt für durchaus einige Kunden interessant, so etwas zu haben.

      • Uwe sagt:

        Es gab mal eine Karte für das Verfahren HBCI per DDV-Chipkarte und PIN, dafür hatte ich eine Karte extra für dieses Verfahren von der DKB bekommen, dies wurde aber vor einiger Zeit (ich glaube in 2021) eingestellt, es galt mittlerweile als unsicher und die DKB war wohl eine der letzten Banken, die es noch im Ensatz hatte.

  39. Sjs sagt:

    Wie sehr sich der Autor an bisschen Gendern und modernem Auftreten mit Nachhaltigkeit aufhängt ist wirklich kindisch. Und wer da von Umerziehung redet ist wohl sonst auch sehr leicht zu haben. Und der Quatsch zum neutralen Staat … sowieso ist das ja kein Monopol in dem die DKB unterwegs ist.

    • Holger Eggert sagt:

      Ich bin mir sicher dass sie eine klitzekleine minderheitenmeinung vertreten. Gendern gehört zu einem grünen clubheim aber nicht zu einer seriösen Bank.

    • Seb sagt:

      Richard, der Autor, ist nicht der einzige. Und nein, wir sind auch nicht nur zu zweit, denn mich regt das auch auf. Nach repräsentativen Umfragen in Deutschland lehnt die überaus große Mehrheit der Bevölkerung, das Gendern ab.

      Und ESG und was man damit erreichen möchte, ist ja nun keine Verschwörungstheorie. Die Protagonisten machen ja überhaupt keinen Hehl daraus. ESG ist das System von China. Und das ist das erklärte Ziel der Protagonisten von ESG. Mit Nachhaltigkeit hat das nicht das geringste zu tun.

      • Sjs sagt:

        Und? Ich kann Gendern doch ablehnen und einfach ignorieren. Wenn ich mich da künstlich dran aufarbeiten zeige ich der Welt doch nur dass ich keine anderen Probleme habe. Wer sich dermaßen an einer Anrede stört ist vielleicht auch eher bei einer alten Filialbank besser aufgehoben. Kostet dann halt was.

        Aber einerseits ewige Kostenlosmentalität aber nichts aushalten können.

        • Seb sagt:

          Ich erwarte von meinen Geschäftspartnern einen für mich angemessenen Umgang. Da dies bei der DKB nicht mehr der Fall ist, bekommen sie nun auch kein Geld mehr von mir. Ich habe gekündigt.

          Und die DKB war noch nie kostenlos. Selbstverständlich hat die DKB Geld verdient mit ihren Kunden.

          • Bes sagt:

            Das ist sehr kindisch. Man kann von Gendern ,,Triggered“ werden? genug, um zu weinen und die Geschäftsbeziehung mit einer Bank zu beenden. Ich dachte, SJWs sind lächerlich, stellt sich heraus, es ist das gleiche über die Insel.

            Werdet endlich erwachsen (oh warte, schon zu alt).

            Banken sollten nach der Qualität ihrer Finanzdienstleistungen bewertet werden, nicht nach ihrer politischen Ausrichtung. Macht nichts, du würdest eine Bankfiliale mit unterridischem Service bezahlen, weil der Angestellte dich als „Herr“ begrüßt. Na ja.

            • Seb sagt:

              Würdest du hier schon länger mitlesen und meine anderen Kommentare zur DKB kennen, wüsstest du natürlich, dass das Gendern nicht der einzige Grund für meine Kündigung war. Wie ich in meinem Kommentar auch schrieb, war dies mit ein Grund. Das macht deutlich, dass es nicht der alleinige Grund war.

              Gekündigt habe ich hauptsächlich deshalb, weil die DKB keinen existierenden Kundendienst mehr hat. Dazu kam das große Engagement für ESG, was ich als höchst gefährliche und unsere Gesellschaft bedrohende Entwicklung ablehne. Dazu kamen dann auch noch das Gendern und das ungefragte Duzen. Zusammen ergab das dann eine Kündigung.

              Und selbstverständlich fließt in die Entscheidung, wo ich mein Geld lasse, auch vollkommen unabhängig von Banken, auch der Umgang meines Geschäftspartners mit mir ein. Wer sich bewusst weigert grundlegende grammatikalische Eigenschaften der deutschen Sprache zu berücksichtigen und mich mit einer künstlichen Stotter Sprache anspricht, der hat schon einmal grundsätzlich schlechte Karten, mit mir ins Geschäft zu kommen oder zu bleiben.

              Ganz sicher gibt es auch Kunden, die das nicht stört oder einige wenige vielleicht auch, die das gut finden. Die können und werden dann ja auch Kunde bei der DKB oder jedem anderen Anbieter bleiben oder werden. Damit habe ich absolut kein Problem.

            • Christian sagt:

              Es ist eigentlich nicht so schwer zu verstehen:

              „Banken sollten nach der Qualität ihrer Finanzdienstleistungen bewertet werden […].“

              Finanzdienstleistungen sind teils komplexe Produkte, die vom Kunden verstanden werden sollten. Dazu werden sie dokumentiert.

              Dokumentation ist nicht irgendein „Nice to have“, sondern Teil der Dienstleistung. Ist sie kaum verständlich, dann ist die gesamte Dienstleistung aus Kundensicht bestenfalls zufällig.

              Manchen Kunden genügt das, anderen nicht.

  40. boersennewbie sagt:

    Ich gehe davon aus, dass alle Gesichtspunkte, die hier ausgiebig von vielen Seiten erfreulicherweise sehr deutlich beleuchtet und kommentiert wurden, schon in relativ kurzer Zeit mit der Einführung der CBDCs obsolet sind. Digitale Zentralbankwährungen und Zahlungssysteme werden uns schon sehr bald als vollendete Tatsache um die Ohren gehauen, damit erledigen sich viele Probleme von allein. (mit allen Vor- und Nachteilen für den Bürger). Vorteile sehe ich allerdings keine, außer für den Staat. Für den Verbraucher sehe ich allerdings nur Nachteile – vor allem die, der totalen Kontrolle über den Bürger und Verbraucher. Vielleicht gibt es ja gute Argumente für die Einführung der CBDCs, die mir bis dato entgangen sind. Nur zu, ich freue mich auf kontroverse und lehrreiche Antworten.
    Bis dahin bleibe ich jedoch der DKB und auch der DKB-VISA treu, da sie gerade im Ausland vorteilhaft ist. Hierzu gibt es eine gute übersichtliche Seite für alle Erdteile (hier am Bsp. von Tunesien). Ich hoffe, das ist ok, Richard, wenn ich den link hier einfüge? Hilft sicher vielen Mitgliedern weiter, danke. https://www.auslandsabhebung.de/kostenlos-geld-abheben-in-tunesien/

  41. Carsten sagt:

    Ich frage mich gerade was passiert, wenn man den neuen Konditionen nicht zustimmt. Ich würde um die Zustimmung gebeten, auch nach dem Login, und habe das bis jetzt ignoriert. So lange ich nicht zugestimmt habe, gehe ich davon aus, dass die Giro Card (die ich wohl gemerkt nur brauche, wenn irgendein Händler keine Kreditkarte akzeptiert) auch keinen Euro kostet.
    Ich frage mich nur was passiert, wenn meine Zustimmung ausbleibt….

  42. Jens sagt:

    Aufgrund der Genderei und weiteren linken politischen Bekenntnissen habe ich mein Konto nach 13 Jahren gekündigt.
    Ich will mich von einer Bank nicht umerziehen lassen und deren Spinnerei finanzieren.
    Go woke, get broke!

  43. Sven sagt:

    Finde ich gut wenn die alten weißen Männer ihr Konto bei der DKB kündigen weil sie sich von bisschen Modernität überfordert aka bevormundet fühlen. Sind meiner Erfahrung nach eh die anstrengendsten Kunden im Support. Und natürlich meinen sie von sich, sie wären nicht ersetzbar. Dabei ist die DKB bei dem Backing sicher nicht auf paar schlecht gelaunte Privatkunden angewiesen.

    • Seb sagt:

      Was genau ist jetzt besonders modern an der DKB? Simple Vorgänge wie eine Kündigung dauern Monate. Wenn ich den aktuellen Vertragstext für mein Girokonto anfordere, wird dieser auf Papier ausgedruckt und per Post verschickt. Der Kundenservice ist schon seit langem nicht mehr existent.

      Kannst du vielleicht noch einmal genau erläutern, was daran modern ist?

      Die DKB hatte noch vor ungefähr 18 Monaten das Ziel ausgegeben, nächstes Jahr oder war es 2024, egal, auf 8 Millionen Kunden zu kommen. Das Ziel musste bereits wieder einkassiert werden, weil man festgestellt hat, dass die Kunden irgendwie nicht so ganz überzeugt sind von dieser Bank.

      Und ich weiß ehrlich gesagt auch nicht, warum du hier Gift und Galle spuckst. Bist du verheiratet mit der DKB? Wenn mir ein Dienstleister nicht die Dienstleistung zu dem Preis bietet, den ich haben möchte, schaue ich mich nach einem anderen Dienstleister um. Und wenn andere Menschen dann mit diesem Dienstleister aber zufrieden sind, dann ist mir das aber so etwas von egal. Warum ist es bei dir scheinbar anders?

      Ich habe dargelegt, warum die DKB von mir kein Geld mehr sieht. Wenn du gerne Kunde bei der DKB bist oder wirst, dann habe ich nicht das geringste Problem damit. Warum sollte ich auch? Ganz im Gegenteil, ich freue mich sogar, wenn Menschen mit den angebotenen Dienstleistungen eines Anbieters zufrieden sind. Ist doch toll.

      Und die so genannten von dir bezeichneten alten weißen Männer sind normalerweise die, mit der größten Finanzkraft. Wenn ein Unternehmen glaubt, auf diese Kunden verzichten zu können, kann ich das gerne versuchen. Es muss dann aber auch mit den Konsequenzen leben.

    • Nico sagt:

      Alle Kunden sind wichtig, egal ob jung oder alt, weiß oder schwarz, Europäer, Asiaten oder Amerikaner. Ob Angestellter oder Millionär. Die DKB hatte aber auch schon immer gleiche Konditionen für alle, kein z.B. Santander Select oder sonstiges! Ich finde das gut und richtig.

      Die Bank ist modern, du kannst alles Online machen. Die neue App, jetzt noch Beta, aber ab 1.1.23 Standard wird die DKB was die technische Seite angeht wieder nach vorne bringen. Das aktuelle Banking ist zwar modern, aber tatsächlich etwas Altbacken im Vergleoch zu den Smartphonebanken oder auch Neobanken.

      Im übrigen kann man bei der DKB alles abschließen was die große Filiaöbank auch hat. Aber immer noch billiger und schneller dank selbsteingabe online und alles ohne stundenlanges Verkaifsgespräch.

      Es werden aber auch gerade alle anken teuer und aich die DKB will überleben. Das Zeitalter der kostenlosen Konten ist vorbei, daran werden wir uns alle gewöhnen!

      • Seb sagt:

        Selbstverständlich gibt es etliche Dinge bei der DKB, die gut laufen, die reibungslos laufen, die automatisch laufen und die man durchaus als modern bezeichnen kann. Das Problem ist aber, dass das eben nur spezifische Dinge sind.

        So wie bei der DKB irgendetwas minimal nicht exakt so läuft, wie ist die Automation vorsieht, bekommt der Kunde graue Haare.

        Nicht nur ich bekomme das ja nun bei der Kündigung mit. Dabei sollte die Kündigung eines Kontos nun ohne jeden Zweifel zu einem Standardprozess gehören, der problemlos automatisch durchläuft. Von Einzelfällen abgesehen, wo Besonderheiten vorliegen. Was bei mir nicht der Fall ist.

        Oder solche Dinge wie Konten in Gemeinschaftskonto umwandeln. Da habe ich aus meinem Freundeskreis entsprechende haarsträubende Erfahrungen.

        Oder, wie auch schon erwähnt, der simple Wunsch, den aktuellen Vertragstext für den Vertrag für das Girokonto als PDF zur Verfügung gestellt zu bekommen. Oder auch nur einzusehen. Auch das stellt diese Bank vor nahezu unüberwindbare Hürden.

        Also wir können da ja unterschiedlicher Auffassung sein, was das Wort modern bedeutet. Aber als modern kann ich das alles nun ganz gewiss nicht bezeichnen. Das geht selbst bei meiner Filialbank um Welten reibungsloser und besser.

        • Nico sagt:

          Lieber Seb, das verstehe ich nicht.

          Die AGB’S und Preislisten sind auf der Internetseite: http://www.DKB.de [ganz runter Scrollen, letzte Leiste) leicht zu finden und schon immer für jeden als PDF runterladbar. Bei jeder Änderung oder Vetragsabschluss wie z.B. Ratenkredit bekommst du sie in dein Postfach zugestellt, die DKB markiert sogar die Veränderten Bereiche.

          In der neuen DKB-App kannst du jede einzellne Buchung “Exportieren“ und gleich speichern. Ein guter Unterschied zur aktuellen App. Da wird dir das PDF im Druckvorgang nur angezeigt. Kannst es dann natürlich auch als PDF-Dokument an eine Email drucken, aber es war ein bisschen umständlich. Halt ähnlich wie Microsoft-Office, oder? 😉

          Ansonsten ist die DKB schon immer modern gewesen und passt sich in Richtung Smartphonebanken mit der neuen App an.

          Dabei hat jede Bank natürlich auch seine eigene Schwerpunkte, Merkmale und Besonderheiten. Auch das angesteuert Klientel ist unterschiedlich!

          Bei der neuen DKB-App finde ich gut:
          – Wie bei NeoBanken alles in einer App
          – Icons machen es jetzt etwas freundlicher, es ist nicht mehr so nüchtern gestaltet.
          – Funktionelles und übersichtliches Banking beibehalten, dennoch moderner!
          – Sicherheit: Verknüpfung an Hardware und nicht Telefonnummer wie bei den Smartphonebanken und dadurch sicherer.
          – Freiwillig: GPS Schutz, Karte kann nur im Umkreis des Kunden Benutzt werden! Ähnlich wie bei Revolut und es funktioniert!
          – native App, die dadurch auch schneller ist
          – Bessere Gestaltung und eigenes gestalten!

          • Seb sagt:

            Ich bezog mich auf den DKB Cash Vertrag. Dessen Text kannst du nirgends herunterladen oder einsehen.

            Da auch hier über die Jahre immer wieder Anpassungen kommen, finde ich es normal, wenn hier Kunden den aktuellen Text haben wollen.

            Dieser Wunsch stellte die DKB vor nahezu unüberwindbare Herausforderungen.

            Modern ist relativ. Sofortüberweisungen gibt es bis heute nicht. Und wie gesagt, wehe irgend etwas geht nicht exakt nach Schema F. Dann ist man bei bei der DKB aufgeschmissen.

            • Nico sagt:

              Ja, modern ist auch Meinungssache.

              Thema Instant / Echtzeitüberweisung:
              – DKB empfängt alle Überweisungen die als Instand / Echtzeitüberweisung eingehen und Bucht sie auch entsprechend schnell
              – Selber kann man keine versenden leider, das stimmt. Aber mal im Ernst braucht man das? Du hast die Auswahl zwischen in 24 Stunden oder Terminüberweisung. Beides kostenlos!

              Aber mal im Ernst, es gibt genug Banken wo das Bänking schlechter ist. Oder wo du bei wichtigen Abschlüssen in eine Filiale must. Das ist bei der DkB wesentlich besser!

              Auch die nervigen Verkaufsgespräche oder das einem hinterher telefoniert wird, fällt bei der DKB weg!

              Die AGB’s und Preislisten findest du bei jeder Bank! Jeweils auf der Startinternetseite runterscrollen und dann meist ganz unten in grauen Feldern solche Sachen anklicken:
              – Konditionen
              – Preise / Preisliste
              – AGB
              – Bedingungen
              – Aushänge

              Bei der DKB ist das auch so, hier mal für dich den Link:

              https://bank.dkb.de/ueber-uns/preise-bedingungen

              Da kannst gerne mal alles lesen!!!

            • Seb sagt:

              Nein, den DKB Cash Vertrag kannst du nirgends auf den DKB Seiten einsehen. Solltest du anderer Meinung sein, darfst du mir gerne einen Link senden.

              Und zum Rest: Natürlich gibt es auch etliche Dinge, die positiv an der DKB sind. Da bestreite ich nicht. Aber fehlender Kundenservice und ESG möchte ich mir nicht antun.

            • Nico sagt:

              Guten Morgen Seb,

              das ist unsachlich was du von dir gibst und hat langsam verleumdungscharakter.

              Zu deinen Behauptungen:

              – ESG, die DKB ist Hauptfinanzierer der Erneuerbaren Energien in Deutschland und auch ESG-Konform! Allerdings ist sei keine reine Öko-Bank, sondern setzt auf ein Mix aus Ökologie, Soziales und Kultur!

              https://www.dkb.de/nachhaltigkeit/ratings/

              https://www.dkb.de/nachhaltigkeit/

              – Das DKB-Cash, Studentenkonto und andere Privatkonten gibt es nicht mehr! Es heißt jetzt: kostenloses Konto! Alle AGB’s und Preislisten findest du auf den von mir bereits angegeben Link!

              Wenn sich Konditionen ändern bei der DKB bekommt man immer alles als PDF zugesendet und dann auch noch markiert was die Änderungen angeht! Das läuft automatisch und hier gibt es keine Probleme!

              Natürlich muss man in sein Onlinebänking ubd dort in sein Postfach auch mal reinschauen und die Emails ubd Anhänge lesen!

            • Seb sagt:

              Der aktuelle DKB Cash Vertrag (unabhängig vom aktuellen Namen des Produkts) ist NICHT online einsehbar. Wenn du das anders siehst, schicke bitte den passenden Link.

              Deine Ausführungen zu ESG verstehe ich nicht. Ich hatte angemerkt, dass einer der Hauptgründe für meine Kündigung das ESG Engagement der Bank war. Ich lehne ESG als eine der größten Gefahren für unsere freie Gesellschaft ab. Unternehmen die das vorantreiben, erhalten keinen Cent von mir.

            • Seb sagt:

              Ich habe per Post Screenshots des aktuellen Girokontovertrages nach ewigem Hin und Her bekommen. Dieser Vertragstext ist nicht online erhältlich. Auch das habe ich schriftlich per Email bestätigt bekommen. Entweder wir beide reden aneinander vorbei oder du kennst dich an diesem Punkt schlicht nicht aus.

              Irgendwelche Strukturvertriebsachen …. Ist mir ehrlich gesagt vollkommen egal. Ich möchte eine Bank, die mir ein Produkt zu für mich annehmbaren Konditionen und einem guten Kundenservice und mit möglichst wenig ESG bietet. Die habe ich jetzt. Sollte sich dies später mal ändern, werde ich mich erneut umschauen.

              Und ja, richtig. Momentan fühle ich mich befindet lokalen Genossenschaftsbank gut aufgehoben. Ganz im Gegenteil zur DKB, bei der ich 20 Jahre Kunde war. Aber da hat man heute halt ganz andere Prioritäten.

            • Nico sagt:

              Liebe/er Seb,

              Die AGB’s und die Preisöisten sind online einsehbar, wie bei jeder anderen Bank auch.

              Diese Kombi bildet deinen Vertrag!

              Der Link nochmal:

              https://bank.dkb.de/ueber-uns/preise-bedingungen?referer=29265

              Vielleicht bist du bei einem Strukturvertrieb besser aufgehoben als im Direktvertrieb. Dann hast du zukünftig neben den schlechten Konditionen einen Verkäufer, der dir alles so verdreht erklärt, das es nun wieder Sinn macht. Dir privat und beruflich alles gute!

              Dein Dad 😉

            • Seb sagt:

              Was du schreibst ist schlicht falsch. Der Vertragstext für das Girokonto ist nicht unter deinem Link einsehbar. Mittlerweile habe ich ihn ja – ausgedruckt als Screenshots und per Post von der DKB zugesandt bekommen. Kein Witz!

              Was ein Strukturvertrieb mit meiner Kündigung bei der DKB zu tun haben soll, kann ich nicht nachvollziehen. Ich bin mittlerweile Kunde bei einer lokalen Genossenschaftsbank.

            • Nico sagt:

              Auf dem Link findest du die AGB’s und die Preislisten. Beides zusammen ergibt den Aktuellen Vertrag. Als Neukunde (im Antrag, kann man auch speichern und ausdrucken) oder als Bestandskunde per Mail ins Bankfach (im Onlinebänking) bekommt man immer die aktuelle Form des Vertrages. Dieser besteht aus den Geschäftsbedingungen (AGB) und der Preisliste des abgeschlossenen Produkts.

              Ich schreibe grundsätzlich keine Falschinformationen und bin auch nicht für deine Überfordern zuständig!

              Bleib mal bei deiner lokalen Bank. Offensichtlich bist du mit Direktbanken überfordert.

              Der Unterschied ist:

              – Strukturvertrieb / “Filialbank“:
              Es stehen Verkäufer / Makler zwischen dir und dem Hersteller / Dienstleistungsanbieter. Diese regeln für dich alles und du bezahlst sie dafür. Bezahlung erfolg indirekt über Provisionen die das Produkt teurer machen oder über Honorargebühren. Oft stehen Interessenskonflikte (Provisionen, Produktbeschränkungen auf die Vertragspartner des Verkäufers / Maklers) einer guten Beratung im Wege 😉

              – Direktvertrieb / “Direkt-/Internet-Bank“
              Du beziehst dein Produkt / Dienstleistung direkt vom Hersteller. Beispiel: Du kaufst Dein Steakfleisch oder Deine Milch direkt beim Bauern, das wäre Direktvertrieb.

              => Du kaufst statt dessen bei Edeka oder Rewe, das ist Strukturvertrieb. Der Strukturvertrieb stellt Verkäufer und Makler ein, die das Produkt vermarkten und sich um dich kümmern. Der Strukturvertrieb ist immer teurer als der Direktvertrieb!

              => Allerdingst muss man im Direktvertrieb halt selber abholen, sich selber informieren, selber die Produkte abschließen und sie selber kochen / anwenden. Das ist auch nicht jedermann Sache. Geh dahin wo du dich wohl fühlst!

  44. boersennewbie sagt:

    Ich bin gespannt, ob diese Art von Arroganz des offensichtlichen KD-Mitarbeiters der DKB an Überheblichkeit und Menschenverachtung noch überboten werden kann.

  45. RollinC. sagt:

    Ich hab vor noch gar nicht all zu langer Zeit erst ein Konto bei der DKB eröffnet. Ich kann nicht behaupten, dass ich die Änderungen für mich jetzt persönlich besonders dramatisch finde. Von den 700 Euro Geldeingang bin ich als Bestandskunde nicht betroffen und die Girocard brauche ich von der DKB nicht.

    Was ich schwer irritierend finde ist hingegen die Selbstwahrnehmung der Bank.

    Die DKB ist nicht modern! Diverse Funktionen wie Push Mitteilungen bei Geldeingängen und Ausgängen gibt es nicht. Man braucht im Grunde DREI Apps, um auch auf dem iPhone die Kontoauszüge einsehen zu können usw. Man muss das nicht alles zig Mal thematisieren.

    Fakt ist für mich aber, hätte ich einige Dinge vorher richtig eingeschätzt, wäre es nicht die DKB geworden.

    Übrigens, mich schreckt das Gendern durchaus ab und ich halte das auch nicht für modern, auch wenn viele Leute das gerne so sehen möchten.

    Die Frage ist also, vergrault man durch vermeintliche Modernität nicht auch Bestandskunden? Fühlen sich durch die vermeintliche Modernität wirklich potentielle Neukunden angesprochen?

    Ich glaube die DKB ist mächtig, mächtig auf die Nase gefallen und versucht gerade auf Gedeih und Verderb sich selbst neu zu finden…

    ob ich das auf Dauer mittrage, oder ganz schnell wieder verschwunden bin… mal sehen…

    • Seb sagt:

      Der Mindesteingang von €700 betrifft dich in Kürze auch als Bestandskunde. Das nur als Hinweis.

      • Jens sagt:

        Richtig, die DKB begründet ja auch die Einführung der Girocard-Gebühr damit, dass die alle Kunden auf den gleichen Konditionen haben möchte. Mit der Argumentation hat die DKB bereits angekündigt, dass auch die Kostenfreiheit für Altkunden fallen wird – vermutlich dann zum Jahreswechsel 23/24.

    • Nico sagt:

      Push Benachrichtigungen hat man über die DKB-App schon seit langem. Du brauchst auch nur 2 Apps. Nämlich die fürs Banking und die für TAN.

      Hast dir mal die DKB-Beta angesehen? Das ist die blaue App. Das ist der Standard ab 1.1.23 und da machst du alles in einer App. Hier wird endlich nachgeholt.

      Was die Konditionen angeht. Richtig für Leute die vorher das Konto kaum genutzt haben wird es teurer und für welche die tausend Karten haben wollen.

      Ansonsten bleibt ein Alleinstellungsmerkmal bleibt: weltweit kostenlos bezahlen und Abheben für aktiv-Kunden und Kunden die in Zukunft 30 Euro im Jahr für die Visa-Charge ausgeben. Übrigens alle echten Kreditkarten ohne Gebühren sind revolfing Karten, also mit Zinsen und ohne dem Luxus einer automatischen Abrechnung.

      Man sollte die DKB hier also auch nicht zu schlecht reden!

      • Seb sagt:

        Die Amazon VISA ist revolving mit wahlweise monatlicher Abbuchung und ohne Gebühren. Für Neukunden leider nicht mehr erhältlich.

        • Nico sagt:

          Die Amazon hat Fremdwährungsgebühren!

          Die BarcleyCard wendet komplett überall den Visa-Kurs an. Während die DKB den EZB-Kurs in der EU nimmt und nur außerhalb den Visa. Damit ist die DKB beim Wechselkurs von europäischen Währungen 0,1 bis 1,5% besser als die Barclays.

          Quelle der Kurse EZB vs VISA:
          https://www.barclays.de/hilfe-und-kontakt/wechselkurse-fuer-nicht-euro-laender-im-ewr/

          Die DKB und Barclays Wechselnurse kannst du natürlich gerne im jeweiligen Preisleistungsverzeichnis nachlesen.

          • Seb sagt:

            Ja, korrekt. Fremdwährungsgebühren gibt es auch bei der Amazon Visa. wenn man bei Kreditkarten von Gebühren spricht, meint man damit allerding meist eine Jahresgebühr. Dass bei bestimmten Transaktionen oder bei der Inanspruchnahme bestimmter Dienstleistungen dann gesondert Gebühren berechnet werden, ist logisch.

            Und ja, es ist ebenfalls korrekt, dass wenn man seine Karte häufiger mit Fremdwährungen benutzt, die DKB Visa einen preislichen Vorteil hat. Es muss halt nun jeder selbst entscheiden, ob für ihn das relevant ist oder nicht.

            • Nico sagt:

              Nein!

              Es gibt zwei Kostenarten:

              1.Gebühren
              Das sind z.B. Jahresgebühren, Transaktionsgebühren, Abhebegebühren, Manipulationsgebühren, Wechselkurse, etc.

              2. Zinsen
              Das wird auf Kredite üblicherweise fällig auf den geliehenen Betrag.

              Danke für deine ehrliche Antwort, wenn man nur in Eurowährung eine Krefitkarte braucht. Hat man natürlich immer noch eine große Auswahl.,)

      • Jan sagt:

        Zig tausend Karten haben wollen? Nein es reichen 2, eine Giro und eine Credit Visa. Aber genau diese beiden notwendigen Karten wurden innerhalb kürzester Zeit und entgegen der Versprechung seitens der Bank mit Gebühren behaftet. Die Kommunikation ist schlecht und Versprechen werden gebrochen.

        Und nein es gibt durchaus Kostenlose Credit Visa‘s, siehe Barclays.

        • Nico sagt:

          Meine Aussage war lediglich das alle anderen echten Kreditkarten ohne Gebühren revolfing Karten sind und das es dort noch die Kostenart Zinsen gibt.

          Die DKB-Visa [Debit und Charge] hat in der E.U den EZB und außerhalb der E.U. den Visa-International Wechselkurs 1:1

          Keine Begrenzung bei der Abhebezahl. Außerdem von Seiten der DKB Abheben und Bezahlen kostenlos.

          Beides sind sehr gute Karten, mit sehr guten Bankkonditionen!

          Die Amazone-Visa ist mit Fremdwährungsgebühren!

          Barclays wendet Weltweit den VISA-International-Kurs 1:1 an. Das bedeutet sir ist in der E.U 0,1 bis 1,5% pro Transaktion teurer als die DKB-Karten. Das könnt ihr gerne unter http://www.Barcleys.de bei “FAQ Wechselkurse EU“ nachlesen!

          Außerdem das man Zinsen umgehen kann, bedeutet das man sich darum kümmern muss. Bei der DKB hat man den Luxus das immer automatisch Abgerechnet wird, das finde ich gut.

          Nur um Missverständnisse vorzubeugen:
          Ich besitze sowohl Debit, als auch Charge und Revolfingkarten. Alles hat seine Vorteile und seine Nachteile. Dennoch finde ich, daß ihr auch nicht alles bei der FKB jetzt schlecht reden solltet. Im Übrigen das Hauptprodukt hier ist das Girokonto, wer das nicht haben will und woanders glücklich ist. Der braucht sich dann auch nicht aufregen. Danke!

          • Jens sagt:

            Barclays und Hanseatic lassen sich schon seit Jahren auf 100% Lastschrift stellen und sind somit Charge-Karten, ohne dass man etwas tun muss.

            • Nico sagt:

              Nein Jens!

              Der Unterschied zwischen Revolfing (Rahmenkredit mit Zinsen je nach AGB und Preisleistungsverzeichnis) und Cahrge (Kauf auf Rechnung, keine Zinsen) ist hier eindeutig gegeben!

              Bei Barcleys und Hansesatigbank (Marke von Sociti Generale) hast du generell die Visa-International-Kurse. Bei der DKB hast du 1:1 die EZB-Kurse (Notenbank Kurse) im E.U. Raum und außerhalb ebenfalls Visa-Kurse. Dadurch sind die indirekten Wechselgebühren 0,1 bis 1,5% besser bei der DKB bzw. Deine beiden Karten sind da teurer. Zusätzlich können bei den anderen Karten Zinsen anfallen, bei der DKB nicht.

              Kannst du gerne in den AGB’s und Preislisten nachlesen. Bei Hanseatic z.B. AGB Punkt 5, Wechselkurse! Bei Barcleys ähnlich.

              Alles hat Vorteile und Nachteile. Ich finde nur das die DKB hier zu Unrecht gerade schlecht geredet wird!

              Im übrigen eine Karte die zu einem Girokontopaket gehört, auch im Modularen Sinne, das macht auch kein Sinn!

              Den reine Kreditkartenanbieter haben keine Kosten für Produkte die sie nicht mit anbieten. Dennoch braucht jeder con uns mindestens ein Girokonto! Oder möchtest du in Zukunft eine Gehaltsabrechnung abholen und dich gleichzeitig über deine Revolfingkarte freuen? Kann man da den kostengünstig Bargeld einzahlen?

  46. gmu sagt:

    Auch ich war jahrelang großer Fan der DKB. Als Partnerkonto, Broker und mehrere U18 fast alle Produkte gehabt, am Ende sogar eines der Versicherungspakete. Scheinbar war das der Bank zu wenig, jetzt mit Gebühren hier und da sehe ich mich gezwungen vieles zu kündigen und wieder zu Alternativen zu wechseln. Durch die neuen Preismodelle gibt es die immer häufiger, das Alleinstellungsmerkmal der DKB ist eher ein Auslaufmodell. Schade! Empfehlen kann ich sie nicht mehr.

    Es wird aber vermutlich eh noch etwas dauern bis das auch die DKB merkt und einsieht, vielleicht dann, wenn Jahr für Jahr die Kundenzahlen sinken….

  47. Matthias sagt:

    Ein brillante Analyse, Richard, hervorragend gelungen! Das muss ich mir unbedingt aufheben. 🙂

  48. Jan Simon sagt:

    Da die DKB für das Zweitkonto ab 2023 Gebühren einführt, habe ich das Zweitkonto geschlossen. Die DKB hat für die Kontoschließung 50,00 Gebühren genommen. das macht mich sprachlos.

    • Seb sagt:

      Bitte? Die Kündigung eines Kontos, eines Zweitkontos bei dir, kostet selbstverständlich keinen Cent. Schau doch bitte noch einmal genau nach, für was man da €50 berechnet hat.

    • Alexander F. sagt:

      Ich habe ebenso mein Zweitkonto geschlossen (sowie die Girocard des Erstkontos gekündigt). Gebühren wurden jedoch hierfür keine berechnet. Wie lange hast du denn dein Zweitkonto geführt? Nutzt du aktuell noch weitere Produkte, neben dem Erstkonto?

    • Seb sagt:

      Vielleicht noch als Ergänzung: Gebühren für die Kündigung eines Vertrages sind nach deutschem Recht für Endverbraucher rechtswidrig. Und ich wage einmal zu behaupten, dass die DKB das nicht nur weiß, sondern auch beachtet.

  49. Heiko sagt:

    die DKB sich bei der EZB Gelder für -0,9% Zins geliehen und diese dann bei der Bundesbank für -0,5% geparkt. Die Differenz hat man sich in die Tasche gesteckt (der Steuerzahler zahlt, wie immer) während man die Kunden mit Negativzinsen geknechtet hat. Nachhaltige Geldverbesserer. Diese Möglichkeit ist mit der Änderung der Zinspolitik der EZB entfallen, also muss man sich andere Einnahmequellen suchen.

    In diesem Zusammenhang ist auch die Einführung der Debitkarte zu sehen, im ersten Corona-Jahr 2020, als man nicht mehr reisen durfte, schrumpften die Gewinne der DKB durch VISA-Kartenumsätze von 23 Mio auf 5 Mio zusammen. Anscheinend setzt ein Großteil Kunden die Kreditkarte hauptsächlich im Ausland ein, während sie im Inland mit GC oder Cash zahlen. Als Konsequenz nimmt man ihnen die GC weg, nicht weil sie für die DKB zu teuer ist oder die Kunden sie nicht wollen, sondern weil die Bank daran nichts verdient.

    Dieses ganze woke Gewäsch ist alles Bullshit (hat aber für die Bank den Vorteil, dass es im Gegensatz zu Services nicht einen Cent kostet), es geht nur und ausschließlich um die monetären Interessen der Bank. Man muss es dem Idioten Kund halt nur richtig verkaufen.

  50. Bertoldo sagt:

    Vielen Dank für den Artikel – auf den Punkt gebracht.
    Auch ich zähle mich zu den langjährig aktiven DKB-Kunden.
    Und ja, auch ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass sich mein Bild von der Bank in kürzester Zeit derart schnell ins Negative wandelt – die Gründe wurden alle aufgezählt.
    Ein Bankwechsel liegt nunmehr im Bereich des Möglichen, obwohl die Produktverschlechterungen verschmerzbar wären.
    Die DKB hat vollmundig „Aufrichtigkeit“ versprochen und trotzdem enttäuscht. Ist irgendwie wie bei einer zerbrochenen Freundschaft…

  51. Roger sagt:

    Ich lebe im Ausland (Frankreich) ohne Wohnsitz in Deutschland und war bis vor kurzem zufriedener Kunde bei der DKB. Weil ich das Konto kaum noch benutzte habe ich es dummerweise gekündigt. Jetzt studiert mein Sohn in Berlin, und die DKB verweigert mir ein neueus Konto zu eröffnen, ohne einen Grund zu nennen. Soweit ich weiss, verstösst das sogar gegen EU-Recht (Richtlinie 2014/92/EU).

    • Richard Banks sagt:

      Auch wenn für uns Bankkunden die Kontoeröffnung- und schließung nichts kostet, für die Bank ist das mit Kosten verbunden. Es gibt kein Gesetz – zum Glück – weswegen ein Wirtschaftsteilnehmer begründen muss, weswegen er mit einem anderen nicht zusammenarbeiten möchte. Mal angenommen ein Kunde produziert dem Anbieter mehr Kosten als an ihm zu verdienen ist. Der Anbieter lässt es trotzdem jahrelang gewähren. Dann kündigt der Kunde. Beides hat Geld gekostet, aber es ist jedenfalls ein freiwilliges Ende. Nun kommt derjenige wieder. Der Anbieter hat zusätzliche Kosten für das Onboarding und weiß, dass er aller Erfahrung nach weiterhin darauf zahlen muss. Würden Sie so einen Kunden wieder aufnehmen?

    • Seb sagt:

      Richard hat eigentlich alles Wesentliche zu dem Thema bereits geschrieben. Ich möchte an dieser Stelle nur noch anmerken, dass es eine sehr lange eingeübte Praxis bei der DKB ist, Kunden, die einmal gekündigt haben, niemals wieder eine Kontoeröffnung zu erlauben. Ob sich das nun im Einzelfall für die Bank eher lohnen oder eher nicht lohnen würde, wird dabei offenbar nicht geprüft. Man verfährt nach Schema F. Gegen irgendwelche Gesetze verstößt das nicht. Einen Kontrahierungszwang für Banken gibt es nur sehr eingeschränkt. Dieser greift aber nicht bei einer normalen Kontoeröffnung.

      Wenn dein Sohn in Berlin studiert, kann er da nicht auf seinen eigenen Namen ein Konto eröffnen?

  52. Sascha sagt:

    Vielen Dank für den Artikel, lieber Gregor!
    Du schreibst, dass Du die Girocard der DKB nicht mehr nutzt. Hast Du eine Alternative dafür? Es gibt ja immer noch viele Geschäfte, wo man nur mit der Girocard oder in bar bezahlen kann…

  53. HeinzL sagt:

    Mir sind als Schweizer im Ausland die Hände gebunden, also blieb ich zähneknirschend bei der DKB, sogar mit der Kreditkarte und dem Familienversicherungspaket. Ich fliege mehrmals jährlich in die Türkei, miete Autos usw. Damit bin ich gut versichert und bei der türkischen Post sind die Bankomaten gratis.
    Wäre übrigens ganz gut eine weltweite Übersicht der Bankomatgebühren zu erstellen.

    • Richard Banks sagt:

      Hallo Heinz,
      ja, die Idee kommt seit Jahren immer wieder, aber die Automaten in einem Land sind nicht alle gleich. Die Spielregeln ändern sich fortlaufend.

    • Seb sagt:

      Sicherlich sehr hilfreich, aber das dürfte eine Herkules Aufgabe werden. Du meinst sicherlich die separat von Automatenbetreibern erhobene Zusatzgebühr. Denn alle anderen eventuell anfallenden Gebühren legt ja die kartenherausgebene Bank fest. Hier gibt es Tausende und Abertausende von Automaten betreiben. Da ist es wohl kaum möglich, auch nur eine halbwegs vollständige Übersicht zu erstellen.

  54. Maik sagt:

    Wenn ich den neuen Bedingungen zustimme, muss ich anschließend die Girocard separat kündigen oder wird es da so etwas geben wie bei der Kreditkarte das diese automatisch zum 01.01.23 gekündigt ist wenn man Sie nicht aktiv verlängert.

    Wurde schonmal jemand gekündigt weil er Änderungen nicht zugestimmt hatte? Schonmal jemand so eine Erfahrung gemacht?

    Ich glaube bei meinen Kinderkonten sind die Kreditkarten immer noch aktiv, da ich mich dort nie einlogge und somit den letzten Änderungen auch nie zugestimmt habe. Mir werden über das „Adminkonto“ immer noch beide Kreditkarten der Kinder angezeigt.

    • Seb sagt:

      Also aktiv verlängern musst du nichts. Die Karte läuft so lange weiter, bist du sie kündigst. Alles andere wäre ja auch schon sehr seltsam.

      Wenn du den Bedingungen nicht zustimmst, wirst du definitiv gekündigt werden. Vielleicht macht man dir vorher noch einmal das eine oder andere Angebot nun doch noch zuzustimmen. Aber dann ist Schluss.

      Auch das ist ganz normal und überall so, da Unternehmen in aller Regel nur einheitliche Bedingungen fortführen. Ausnahmen davon sind zum Beispiel Versicherungen. Je nach Versicherung gibt es da auch jedes Jahr neue Tarifbedingungen, die aber nur für neu abgeschlossene oder aber aktiv umgestellte Verträge gelten.

      Aber ansonsten und insbesondere bei Banken gilt, die Bedingungen sind einheitlich.

    • Ronny sagt:

      Wenn man den GiroCard Bedingungen nicht aktiv zustimmt, wird es eine automatische Kündigung der Girocard nach sich ziehen. Ich vermute, das der Ablauf identisch der alten Kreditkarte entsprechen wird, d.h. deine GiroCard wird wohl zum 31.03.23 gekündigt.

      Gekündigt wird übrigens ja nicht dein Konto, sondern nur Teile, … KK/EC die zukünftig halt Geld kosten und nicht mehr Entgeldlos zur Verfügung gestellt werden.

  55. Matthias sagt:

    Ich habe mal eine Frage, ich würde gerne meine DKB Girokarte zum Ende des Jahres kündigen, da sie vom Datum her erst Ende des Jahres abläuft und so lange noch kostenlos ist. Eine Möglichkeit der Kündigung findet sich im Onlinebanking, wo man das mit einem Klick tun kann. Aber das geschieht doch dann sofort oder? Es müsste doch auch auf die althergebrachte Form mit einem formlosen Kündigungsschreiben gehen. Also: hiermit kündige ich zum 31.12.22 meine Girokarte usw. und dann als PDF-Anlage an die DKB schicken oder? Hat jemand seine Girokarte schon gekündigt?

    • Nico sagt:

      Es ist eine Direktbank, keine Filialbank. Also wenn es funktionieren soll immer den Onlineweg gehen!

      Als ich die DKB-Kreditkarte gekündigt habe, ging das tatsächlich von heute auf morgen. Ich vermute bei der EC-Karte ist es dasselbe.

  56. ted sagt:

    Ein für mich wichtiges Argument fehlt in dem Artikel: Vertrauen.
    Die Kommunikation und das Verhalten der DKB passt in den letzten Jahren überhaupt nicht mehr zueinander.
    Erst heißt es für Bestandskunden ändert sich nichts – ein paar Monate später gilt das nicht mehr und mehrere Änderungen folgen.

    Die „Versprechen“ nach Kundenanfrage kann man auf den üblichen sozialen Medien lesen.
    Für mich ist so ein Verhalten ein Unding.

    Aber wie einige schreiben gibt es ja auch bessere Alternativen (das andere Banken unattraktiver geworden sind, dem kann ich insbesonders im aktuellen Vergleich nicht zustimmen. Mittlerweile ist meine lokale Bank nicht teurer als die DKB – und ist halt lokal und mit Filiale. Wenn die DKB jahreland erzählt, das sie durch fehlendes Filialnetz günstiger ist – das auf einmal aber nicht mehr gelten soll – dann sind wir wieder beim Vertrauen. Bei solchen „Argumenten“ fühl ich mich dann eher verarscht.

    Ich hatte die DKB weit über 10 Jahre als Hauptkonto – aber seit den widersprüchlichen Aussagen habe ich bei der schon erwähnten Meinebank ein Nebenkonto eröffnet, das ich zukünftig als Hauptkonto führe.

    Es mag noch ein Konto sein, das ok ist – aber mittlerweile gibt es mehrere Alternativen die eben weit besser sind.
    Einem Neukunden würde ich die DKB keinesfalls empfehlen – und auch als Altkunde spricht mehr für die genannten Konkurrenten.

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