Gebührenfreie Lösung entdeckt!

Geld abheben in der Dom-Rep ☀

Ganz im Sinne unser Challenge, bei der man einen 10-tägigen Aufenthalt auf Hawaii gewinnen kann, stellt Ernst Kurz seine Erfahrungen mit dem Geldabheben in der Dominikanischen Republik anderen smarten Bankkunden zur Verfügung. Vielen Dank dafür! 🙂

Tipps für Reisende in die Dom-Rep (mit der DKB Visa Card)

Erfahrungsbericht von Ernst Kurz

Vorab: Ich hatte noch nie im außereuropäischen Ausland mit einer Kreditkarte an einem Geldautomaten (ATM) Geld bezogen. Meine Englischkenntnisse sind nicht sonderlich ausgeprägt.

Drei Wochen lang waren wir in Punta Cana in der Dom-Rep. Gerne stelle ich die Erfahrungen, die ich dort beim Geldabheben gesammelt habe, anderen Reisenden zur Verfügung. Mögen sie eine gute Hilfe sein. Fragen und Ergänzungen sind über die Kommentarfunktion willkommen!

Dom Rep Punta Cana

Tipp: Am besten legen Sie sich bereits Wochen vor der Reise Ihre neue Kreditkarte zu, damit Sie diese vor Abflug getestet haben und wissen, wie was funktioniert.

Irgendwann benötig man im Urlaub Bargeld und da war ich sehr froh, als ich einen ATM der Popular Bank in der Lobby unseres Hotels entdeckte, der auch Visa-Karten nahm.

Nun stand ich davor, schob die Karte ein und konnte irgendwie Geld auswählen, was er mir auszahlen sollte. Beim ersten Mal 10.000 Peso – was ungefähr 200 Euro entspricht.

Am Monitor des Automaten öffnete sich ein Fenster, das mir eine Auszahlungsgebühr anzeigte: 200 Peso – circa 4 Euro.

Ich erschrak und brach das Ganze ab. Nach kurzem Überlegen machte ich es noch einmal, da die DKB bis zu diesen Zeitpunkt die Gebühr noch erstattet hätte.

Nur dieses Mal übersah ich, dass ich mir eine ATM-Quittung über die Abhebegebühr hätte ausdrucken lassen können.

Über dieses Missgeschick war ich nun etwas verärgert, aber nur so lange, bis ich den Wechselkurs der Rezeption mit dem Kurs der Visa-Karte verglich:

Rezeption:
1 € = 46 Peso, 10000 Peso = 217 €

DKB Visa Karte:
1 € = 51,3 Peso, 10000 Peso = 195 €, + 4 € ATM Gebühr = 199 €

Als dieses Ergebnis feststand, war ich sehr zufrieden. Obwohl ich die Automatengebühr nicht zurückbekam, hatte ich dennoch einiges an Geld gespart.

Tipp: Statt Euro-Bargeld mitzunehmen und vor Ort zu tauschen, heben Sie lieber Peso über die Visa Card am Automaten ab.

Einige Tage später sah ich in der Stadt wieder einen ATM von „Popular“ und versuchte es erneut. Auch dieser ATM wollte 200 Peso Gebühr. Es lag also nicht daran, dass der Automat im Hotel stand.

Habe den Abhebevorgang abgebrochen, weil ich noch einen 2ten ATM von Banreservas im Augenwinkel entdeckte.

Geld abheben Dom Rep

In der Mitte sehen Sie eine Bankfiliale mit Geldautomaten am Rande eines Shopping-Bereichs.

Bei diesem ATM konnte man wählen, wie viel Geld er ausspucken sollte. Ich schätzte ab, was ich benötigen würde und wählte 3.000 Peso, drückte die entsprechenden Tasten und dann auf auszahlen und dann brach der Automat den Vorgang ab.

Ich war sehr verwundert und versuchte es noch 2 Mal mit den 3.000 Peso. Es klappte einfach nicht. So testete ich den Auswahlwunsch mit einem niedrigeren Betrag und wählt 2.000 Peso. Nun klappte es und ich bekam die 2.000 Peso ausgezahlt.

Das Schöne daran: Der Banreservas-ATM berechnete keine Abhebegebühr! Somit war die Abhebung dank DKB Visa Card völlig kostenlos für mich!

Absolut kostenfrei über DKB und Banreservas!

Seit dieser positiven Erfahrung hielt ich immer Ausschau nach Geldautomaten der Dom-Rep-Bank „Banreservas“.

Zwar bekam ich nie mehr als 2.000 Peso raus, aber da der Abhebevorgang für mich kostenlos war, wiederholte ich ihn sofort, bis ich meine Zielsumme hatte. Das waren dann schon mal zwei oder drei Abhebungen direkt hintereinander. Hat prima funktioniert!

Ergänzung der Redaktion:

Die Abhebegrenze von 2.000 Peso (derzeit etwa 38 Euro) hat einen wichtigen Hintergrund: das Risiko von Überfällen beim oder nach dem Abheben am Geldautomaten möglichst gering zu halten. Die Sicherheitslage in der Dom-Rep wird vom Auswärtigen Amt bezüglich des Abhebens von Geld so eingeschätzt:

Es wird zudem empfohlen, außerhalb der Geschäftszeiten keine größere Menge Bargeld abzuheben und sich beim Abheben nicht beobachten zu lassen.

In Hotels und anderen „sicheren Zonen“ kann man meist höhere Summen abheben als am Automaten an der Straße oder Supermarkt.

Fazit

Wenn man eine Reise in die Dom-Rep plant, ist es unbedingt empfehlenswert, sich eine Kreditkarte zuzulegen. Girocards vom Typ „V Pay“ funktionieren dort nicht.

Kreditkarten von Sparkassen und Volksbanken sind meist mit verschiedenen Gebühren verbunden. Oft lässt sich die Jahresgebühr einsparen, wenn man genügend Kartenumsätze im Jahr macht, aber auf den Kosten für das Abheben von Bargeld im Ausland bleibt man dann doch sitzen.

Kreditkarte ist ein Muss 🙂

Falls man plant jedes Jahr in den Urlaub zu fahren, kann es durchaus Sinn machen, sich eine kostenlose Kreditkarte eines kostenlosen Anbieters dafür zuzulegen.

Aktuell interessant wären die Gebührenfrei MasterCard Gold oder die 1 Plus Visa Card, weil beide auf die Erhebung des Ausland­seinsatz­entgelts verzichten. Die 1Plus Card erstattet nach aktuellem Preisverzeichnis sogar die Fremdgebühren bei der Bargeldabhebung. In diesem Beispiel hätte Ernst Kurz die 200 Peso / 4 Euro von der Kreditkarten­gesellschaft auf Antrag erstattet bekommen.

Wenn man nicht nur eine Reise-Kreditkarte sucht, kann man, so wie es der Autor dieses Artikels gemacht hat, gleich ein kostenloses Online-Girokonto eröffnen, bei dem eine tolle Kreditkarte kostenlos mit dabei ist. Hier empfiehlt sich natürlich die DKB, von der auch im Erfahrungsbericht die Rede ist, weil sie einen Rund-um-die-Uhr-Telefonservice anbietet und im Verlustfall der Karte innerhalb von 48 Stunden eine Notfallkarte ausstellt.

Fragen oder Ergänzungen? Bitte nutzen Sie dafür das Kommentarfeld!

Schöne Grüße aus der Dom-Rep!

Schöne Grüße aus der Dom-Rep!

Über den Autor

Ich habe vor circa einem Jahr eine kostenlose Kreditkarte für unseren bevorstehenden Urlaub gesucht. Dabei bin ich auf die Seiten der Familie Janecke gestoßen.

Habe daraufhin ein Konto bei der DKB mit Visa und ein Konto bei N26 mit Masterkarte eröffnet.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich mit Banken und Konten nicht viel am Hut, aber diese tollen Seiten haben mir gezeigt, was alles möglich ist und nichts kosten muss.

Weitere Artikel zum Geldabheben im Ausland:

Dom-Rep Sonnenuntergang

Fotos: Ernst Kurz. Vielen Dank für das Lesen dieses Artikels. Wenn er Ihnen gefallen/geholfen hat, freue ich mich über eine positive Bewertung mittels der Sternchen. Danke!

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Geld abheben in der Dom-Rep ☀, 4.6 out of 5 based on 19 ratings

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9 Kommentare zu “Geld abheben in der Dom-Rep ☀”

  1. Bernd sagt:

    Ich war kürzlich in der Dom Rep. Meine Lehren aus diesem Urlaub waren folgendermaßen.

    Kein Mensch dort will Peso. Am liebsten nehmen sie US-Dollar oder Euro. Das Geld abheben kann man sich also sparen. Als Deutscher kommt man am besten weg, wenn man in Dollar zahlt. Denn dort wird der Dollar zum Euro 1:1 gehandelt.

    Fürs Trinkgeld ist es am besten ein Bündel 1 oder 2 Dollarnoten mit zu führen. Leider gibt’s das in Euro nur als Münzen. Und die sind unbequem und schlecht zu transportieren.

    Ich habe alle meine Kreditkarten getestet. Die Fidor Smartcard hat versagt. Mit der Number 26, und auch der DKB Karte konnte ich überall bezahlen.
    Bevorzugt habe ich die N26 benutzt, weil die keine Auslandsgebühren berechnen.

    Einmal habe ich Peso am Automaten gezogen. Das Geld kann man dann nicht mehr zurück tauschen. Niemand gibt einem dafür Devisen zurück.

    Die Peso habe ich dann an die Kellner, Barkeeper und Zimmermädchen verteilt, weil ich es nicht mit zurück nehmen wollte.

    Mein Fazit: Kleine US-Dollarscheine fürs Trinkgeld. Große Dollar für Mitbringsel bei Straßenhändler.

    Den Rest alles mit Kreditkarte bezahlen. Wird dort eigentlich überall akzeptiert. Wenn nicht, dann haben sie eben Pech.

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    • Gregor sagt:

      Vielen Dank für diese tolle Ergänzung 🙂 Wo bekommst du deine Dollar-Scheine in kleiner Stücklung her?

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  2. Ced sagt:

    „Wenn man nicht nur eine Reise-Kreditkarte sucht, kann man, so wie es der Autor dieses Artikels gemacht hat, gleich ein kostenloses Online-Girokonto eröffnen, bei dem eine tolle Kreditkarte kostenlos mit dabei ist. Hier empfiehlt sich natürlich die DKB, von der auch im Erfahrungsbericht die Rede ist[…]“

    Die DKB ist zweifelsohne eine gute Bank, allerdings sollte man auch erwähnen, dass es die im Artikel genannte „1 Plus Visa Card“ auch in Kombination mit einem kostenlosen Girokonto gibt. Vorteile sind dann kostenlose Einzahlungen bei einigen der Santander Consumer Bank Filialen und kein Auslandseinsatzentgelt bei Kartenzahlung.
    Also ein sehr gutes und erwähnenswertes Angebot 🙂

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  3. Kurz Ernst sagt:

    Bernd, du hast mit dem Trinkgeld recht. So hab ich es auch gemacht. 90$ in 1ner Stückelung hatte ich dafür dabei.
    Aber in Deutschland $ kaufen zahlst du auch drauf. Der Internetkurs stand bei mir 1$=1,109€, kaufen konnte ich sie aber für nur 1$=1.059€. Auch ich habe teils Peso für Trinkgelder genommen. Wir sind auch ein paar mal mit dem öffentlichen Bus in die Stadt gefahren, da sind Peso auch sehr hilfreich. Ich bin auf diese weise gut gefahren.
    P.s. Pesos aus der DomRep darfst du eh nicht ausführen. Du musst alles ausgeben, bzw. zurücktauschen.
    Lg Ernstl

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  4. Christian sagt:

    Habe genau die gleiche Konto-Kombination wie der Gastautor eröffnet und bin bisher sehr zufrieden. Beide Produkte konnte ich bereits guten Gewissens weiter empfehlen!

    Ich habe noch keine Auslandserfahrung damit sammeln können, bin aber nun der Meinung dafür bestens gerüstet zu sein.

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  5. Beavis sagt:

    Kommt ganz drauf an was man für einen Urlaub dort macht. Beschränkt man sich auf die Haupt-Touristenorte, ist Dollar in kleiner Stückelung die beste Option. Hatte ich mir über die Volksbank mit ca. 3% Verlust geholt, aber bei der kleinen Summe ist der Service das m.E. wert.
    Bei Individualtourismus kommt man um Pesos gar nicht drumrum. Mit Ausnahme einiger Hotels in den Haupt-Touristenorten habe ich dort fast alles in Peso und in bar bezahlt.
    Vorsicht beim Geldabheben: Mir wurde beim Abheben in Punta Cana an einem freistehenden Geldautomaten an einem kleinen Einkaufszentrum die Kreditkarte geklont. Da ist es gut, wenn man noch eine zweite Karte hat. In der DomRep ist Visa die bevorzugte Karte, die von weit mehr Automaten akzeptiert wird. Kartenzahlung wurde mir übrigens fast nirgendwo angeboten (Aufenthalt März 2014).

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  6. Gregor sagt:

    Klasse, Danke!

    Mit Ihren Ergänzungen, Erfahrungen und Tipps begeistern Sie mich! Genauso ist die Vision von unserem Spezial-Portal für smarte Bankkunden: Tolle Inhalte werden erweitert und man hilft sich untereinander … neue Leser, die dazu stoßen – oder vielleicht im Vorfeld einer Reise sich erkundigen wollen – können auf einen super Fundus zugreifen. Vielen, vielen Dank an alle, die Mitmachen und sich über die Kommentarfunktion engagierten oder solche Artikel teilen!

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  7. Dominikaner sagt:

    „Keiner will Peso“ kann ich nicht bestaetigen. Mag in AI-Zentren sein, ist aber auch dort unguenstig (Dominikaner tun sich schwer mit Rechnen, da wird dann grosszuegig gerundet).

    Zum Abheben bei Banken mit Visa:

    BanReservas max 2000 DOP max 4x keine Gebuehren
    BancoPopular max 10000 DOP max 3x 200-250 DOP
    ScotiaBank max 5000 DOP max 3x 200 DOP
    Santa Cruz max 4000 DOP max 4x keine Gebuehren

    Das ist der Stand von 2016/02; Santa Cruz ist also der
    Gewinner.

    Zum Bezahlen mit der Karte: Normalerweise muessen Geschaefte 16% ITBIS (MwSt.) abfuehren. Bei Restaurants kommen oft noch die 10% „Servicio“ dazu. Um die 10% kommt man als Gringo selten herum, bei den ITBIS gibt es Verhandlungsspielraum; allerdings meist nicht, wenn man mit Karte zahlen will.

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  8. Matthias sagt:

    Das Ganze funktioniert leider nicht mehr, da die DKB seit 01.01.2017 nur noch Abhebungen mit einer Mindestumsatz von umgerechnet 50 € zulässt. Bin gerade in der Domrep, ein gebührenfreies Abheben mit der DKB VISA CARD ist nicht mehr möglich.

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