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Schufafreies Girokonto eröffnen …?

Schufafreie Girokonten

Ja, natürlich haben unsere Abonnenten bereits ein fabelhaftes Erstkonto und viele schon ein Zweitkonto.

Ebenso ist bekannt, dass „zu viele“ in der Schufa eingetragene Girokonten oder ein zu schneller Wechsel sich (vermutlich) nicht so positiv auswirken.

Tipp: „schufapflichtige“ Girokonten nicht so häufig wechseln

Wer jedoch ein weiteres Konto ohne Schufa-Verbindung eröffnet, erhöht seine Flexibilität, ohne eine Veränderung an der Bonität einzugehen.

Zudem kann die Eröffnung eines schufafreien Girokontos – zumal wenn es kostenlos ist und über ein paar interessante Features verfügt – interessant für Menschen sein, die erst am Anfang des Bonitätsaufbaus sind und aktuell vielleicht kein Girokonto bei der DKB oder ING bekommen!

Welche schufafreien Girokonten sind kostenlos?

Die kostenlose Kontoführung ist in unserer Community bei vielen ja ein wichtiger Punkt und diesbezüglich gibt es gute Nachrichten: Dieses Jahr haben wir schon drei davon behandelt:

Anbieter Kontoführung + Karten Hinweise der Redaktion Kontoeröffnung
Deutsche Anbieter
Tomorrow
  • kostenlos
  • Visa Card

  • 3 × pro Monat gebührenfrei Bargeld abheben
  • kein Auslands­einsatz­entgelt
  • Unterkonten möglich
  • automatische und für uns Bankkunden kostenfreie Beiträge für den Umweltschutz
  • Online-Antrag
  • Legitimation über VideoIdent
  • Weiter zur Bank

Bitwala
  • kostenlos
  • Mastercard

  • unlimitierte gebührenfreie Abhebungen von Bargeld
  • kein Auslands­einsatz­entgelt
  • optionale Krypto-Wallet in BTC und ETH
  • Online-Antrag
  • Legitimation über VideoIdent
  • Weiter zur Bank

Anbieter aus dem Ausland (deutschsprachig)
TransferWise
  • kostenlos
  • Mastercard

  • belgische IBAN
  • geringe Wechselgebühren zu anderen Währungen
  • Fremdwährungskonten mit lokalen Kontonummern kostenlos
  • Sofort-Überweisungen

Sitz des Anbieters: Großbritannien

  • Online-Antrag
  • Legitimation per Dokumenten­upload
  • Weiter zur Bank

Weitere schufafreie Girokonten finden Sie hier – nicht alle sind dort kostenlos.

Mit welchem dieser Konten haben Sie schon Erfahrung?

Ja, das wäre interessant zu erfahren und ich freue mich über das Posten der Haupt-Erfahrung und des Grundes der damaligen Kontoeröffnung via Kommentarfunktion. In der künftigen Sonntagsmail werden wir darauf eingehen!

Warum überhaupt (noch) ein weiteres Konto eröffnen?

Die Frage darf sich jeder selbst beantworten, sich aber aus dem Folgenden Anregungen für seine Antwort holen. 🙂

Ja, es gibt Menschen, die haben kein eigenes Konto, weil sie sich mit ihrem Partner ein Gemeinschaftskonto teilen. Jeder hat seine Girokarte und sieht auch die Zahlungen seines Partners und Kontomitinhabers. Wäre ich so jemand, würde ich mich bestimmt damit sehr wohlfühlen.

Bin ich aber nicht und die meisten in unserer Community auch nicht. Bei vielen ist es vermutlich die Freude am Entdecken von neuen Möglichkeiten.

Persönlicher Rückblick

Beispielsweise erinnere ich mich noch an meine erste EC-Karte im Alter von 16 Jahren (Sparkasse). Als ich 19 oder 20 Jahre alt war, kam die erste Kreditkarte dazu (Barclaycard). Damals noch mit verschiedenen Gebühren.

Ein weiterer Meilenstein war die DKB Visa Card, bei der dann alles Wichtige kostenfrei war.

Begeistert war ich dann von der N26 Mastercard, weil sie zum Großteil durchsichtig war und mittels Push-Nachrichten über Transaktionen informierte. Gerade das akustische Signal übers Smartphone, wenn im Supermarkt die Zahlung durch ist, gefällt mir.

Zu den schufafreien Anbietern der Tabelle

TransferWise habe ich bereits seit 2013, damals noch als den besten Anbieter (meine subjektiven Erfahrungen) für schnelle, sichere und günstige internationale Zahlungen. Die Girokonto-Funktionen und die Mastercard sind erst später hinzugekommen.

Konto und Karte von TransferWise nutze ich dennoch gelegentlich in Deutschland. Als Zweitkonto eben. Auch hier gefällt mir die Push-Benachrichtigung und natürlich die Mastercard mit dem kleinen Bogen, der mich irgendwie an Apple erinnert. Die grüne Farbe unterstützt das. Zudem ist der telefonische Kundenservice sehr angenehm.

TransferWise Mastercard schufafrei

Bei Tomorrow ist irgendwie alles gut. Aber eben nur gut.

Ich weiß eigentlich gar nicht, warum ich Konto und Karte nach der Eröffnung bisher wenig genutzt habe. Vielleicht fehlt der „Sexappeal“?

Das neue Design vom Logo (App auf meinem Smartphone) und das Webdesign gefallen mir lange nicht mehr so gut wie das, als ich das Konto eröffnet habe.

Die Idee mit der Spende der Karteneinsatzgebühr für sinnvolle Umweltprojekte finde ich nach wie vor sehr gut, aber die Lösung über den bisherigen Partner nicht so überzeugend.

Das Konto behalte ich auf jeden Fall, weil ich glaube bzw. hoffe, dass sich das noch entwickeln wird!

Aber hey! Für jemand, der ein kostenloses und schufafreies Girokonto sucht, eine absolut tolle Lösung!

Tomorrow schufafrei

Bitwala hatten wir ja erst letzte Woche angesprochen. Dieses Konto ist natürlich interessant für Leute, die ein echtes Bankkonto in Deutschland mit einer gesetzlichen Einlagensicherung in Höhe von 100.000 Euro mit dem Bitcoin verknüpfen wollen.

Man kann Konto und Karte aber auch ganz ohne Kryptowährung nutzen. Es sieht so aus, dass Bitwala im Bereich Kryptotransaktionen sein Geld verdient und deswegen Konto und Karte kostenfrei sind.

Ja, warum nicht?

Vorteil für alle, die Konto und Karte nutzen.

Eine Subvention eines Teilangebots ist in der Bankenwelt üblich, auch wenn einige Banken gerne mit dem Finger auf die DKB zeigen, wo das besonders ins Auge sticht. Aber auch gut 30 Prozent der Barclaycard-Kunden finanzieren mit der Zahlung der hohen Kreditzinsen die kostenlosen Karten und Bargeld­abhebungen der knapp anderen 70 Prozent.

Als smarte Bankkunden fokussieren wir uns bekanntlich auf die Schokoladenseiten der Anbieter und stellen uns unser individuelles Kontensystem zusammen.

Es gibt nun mal keine generell optimale Lösung, aber viele verschiedene Lösungen, die individuell auf ihrem Gebiet optimal sind. Sich darüber auszutauschen, ist Kern unserer Community.

Bitwala schufafrei

Feuer frei für die Kommentarfunktion – herzlichen Dank für Ihr Engagement!

Ergänzende Artikel zum Anbau ans eigene Kontensystem:

Artikel vom Autor im Video vorgetragen:

PS: Schufafrei bei einem Girokonto – im Gegensatz zu unserem diskreten schufafreien Kredit – bedeutet, dass es weder eine Abfrage noch eine Eintragung bei der Schufa und/oder anderen Bontitäts­dienst­leistern gibt. Die Bonität des Kontoeröffners spielt keine Rolle, da diese Konten nur im Guthaben geführt werden und nicht überzogen werden können.

[Gesamt: 4   Durchschnitt:  5/5]

Wer schreibt hier?

Richard hilft Menschen mit diesem Spezial-Portal passende Bank­produkte im In- und Ausland zu finden und zeigt, wie man sie optimal nutzt. Sie können sich als „Fan“ anmelden und so noch mehr Anleitungen und Videos sehen.

Empfehlung

Schau' dir mal N26 genau an!

26 Kommentare zu “Schufafreies Girokonto eröffnen …?”

  1. Jens sagt:

    Vivid.money gibt es seit wenigen Monaten ebenfalls, geht (wie Tomorrow und Bitwala) über die Solarisbank.

  2. Jonas sagt:

    Hallo Richard,

    ich habe ein Konto bei Transferwise.
    Das Konto nutze ich gelegentlich für Zahlungen (egal wo) und als Reservekarte, falls die DKB Karte mal nicht dabei ist. Sie hat sich einen Platz in meiner Handyhülle reserviert.
    Außerdem gefällt mir die auffällig giftige Farbe der Karte.

    Hauptgrund für die Eröffnung war die Multiwährungs-Funktionalität.

    Gruß Jonas

  3. Raketenschnecke sagt:

    zum Tipp im Artikel „Tipp: „schufapflichtige“ Girokonten nicht so häufig wechseln“ kann ich aus eiener Erfahrung beisteuern:
    in Q1/2020 ING Zweitkonto geschlossen und zu comdirekt gewechslt. Darüber hinaus 1x Amazon CC beantragt. Hatte zur Folge, dass mein Schufa-Score von 97,87 auf 93,67 Punkte gesunken ist. Mir war zwar klar, dass die Aktivitäten negative Folgen haben, aber -4,2 Punkte fand ich schon ziemlich heftig.
    Da ich aber zur zeit die Füße stillhalte (was Schufa-relevante Aktionen angeht), ist der Patient auf dem Weg der Besserung: mit der letzten Quartalsabrechnung haben sich die Blutwerte um 1,6 Punkte verbessert.

  4. Werner sagt:

    Alle die auf Solaris Whaitelabl aufbauen wie ist nicht Echtzeit Überweisung nicht möglich. Bitwala und Tomorrow bauen auf Solaris Whatelabl auf. Das sollte man dazu auch erwähnen. Transferwise bietet die Möglichkeit der SEPA Echtzeit Überweisungen.

  5. Matthias sagt:

    Ich habe Transferwise als Drehscheibe kombiniert mit Dukascopy in CH.
    Auch schufafrei, auch mit Karte und auch mit div. Funktionalitäten hinsichtlich Handel und Krypto.
    Und für ein schweizer Institut mit relativ geringen Gebühren, aber einem klasse Service und mehr als vollumfänglichen Online-Funktionalitäten.

  6. Manfred sagt:

    Auch ich nutze schon seit einiger Zeit Transferwise für gelegentliche Transaktionen und als Zweitkarte.
    Obwohl ich sie nicht so oft nutze – möchte ich sie trotzdem nicht mehr missen.

    Bitwala habe ich hier aufmerksam verfolgt und habe mich entschlossen, es nun mal zu testen.

  7. Manfred sagt:

    Werde dann hier mal berichten.

  8. Streight sagt:

    Hi Richard,

    danke für deine Arbeit und das Aufzeigen von alternativen Finanzprodukten.

    Vor allem die alternativen Konten/Kontoprodukte haben mir durch eine unsichere Zeit geholfen. Damals angefangen mit Viabuy und dann weiter mit Transferwise und auch Revolut. Damals war es wichtig für mich, dass diese Institute Ihren Sitz eben nicht in D hatten. Mit einem gewissen Gefühl in der Bauchgegend habe ich zu diesem Zeitpunkt in Kauf genommen, dass es sich nicht um Banken als solche handelte.

    Bitwala und Tomorrow sind Banken, mit einer echten deutschen Banklizenz, wie ich es verstehe. Immerhin werden Sie nicht in der Schufa erwähnt womit sie nicht direkt auf dem Silbertablett wären. Da ich natürlich ein echtes deutsches Girokonto habe und sich für mich persönlich der Sinn von Kryptowährungen nicht so ganz erschließt (weil so krypto können diese, da komplett digital, nicht sein) sind für mich die beiden Angebote jetzt gerade (so glaube ich) nicht interessant.

    Aber mit Sicherheit gibt es hier einige für die solch ein Konto aus welchen Gründen auch immer in Frage kommt.

    Ich erinnere mich an das gemischte Echo zum Kleinkredit von Sigma aus Liechtenstein. Für mich eine super Sache 🙂 Die ich schon bald nutzen werde, als Beimischung zu meinen eigenen Mitteln. Die hohen Zinsen nehme ich, auf Grund kurzer Laufzeit, gerne in Kauf.

    Auf Grund Richards Recherche habe ich ebenfalls ein Bullionvautl Konto eröffnet. Es bleibt abzuwarten ob ich dieses mit Transferwise oder Revolut koppeln kann. Nur so macht es Krisensicherungs- oder Reservetechnisch etwas Sinn für mich. Vor allem für Silber. Da Silber physisch auf Grund der krassen Aufschläge beim Kauf keinen Sinn macht. Eine absolute harte Reserve macht in Gold und kleiner Stückelung denke ich Sinn.

    Vor allem schätze ich deine Meinung die meist (immer öfter) fernab von Mainstream ist. Meine ist es in sehr vielen Dingen nämlich auch.

    Ich finde Du bringst es in diesem Artikel auf den Punkt wenn Du fragst warum man denn so viele oder überhaupt mehrere Bankkonten braucht.

    Bei mir war es anfangs tatsächlich aus einer gewissen Not geboren und hat sich inzwischen zu einer wie von dir erwähnten generellen Freude an neuen Möglichkeiten entwickelt. Durch die aktuellen Geschehnisse seit Anfang des Jahres wird für mich die Krisensicherung im Zuge von „technischen Defekten“;) immer wichtiger. Mir ist klar, dass nichts heutzutage wirklich krisensicher ist. Ich sehe es inzwischen eher aus der Richtung dass man im Falle eines „technischen Defektes“ aber auch nicht alles auf dem Silbertablett parat haben muss.

    Mein Ziel ist ein echtes Konto in Liechtenstein. Bis dahin muss ich aber noch sparen und meine Hausaufgaben machen 😉

    Danke nochmal für deinen Einsatz Richard und alles Gute weiterhin.

    Streight

  9. Dirk P. sagt:

    Ist es in Zeiten wie diesen – wo zu erwarten ist, daß die Banken pleite gehen (insofern sie es nicht eh schon sind) – noch sinnvoll so stark auf Banken zu setzen, wo ja zudem unser Geld dann nicht einmal mehr uns gehört? (Siehe Zypern 2013)

    Ich fürchte, daß selbst eine Streuung über mehrer Länder/Kontinente keine wirkliche Sicherheit bringt.

    • Richard Banks sagt:

      Das kommt darauf an wo du lebst und was du hast. Wenn jemand auf einen Einsiedliederhof in der Taiga lebt, benötigt er vermutlich nicht mehrere Bankkonten und -karten. Menschen in Deutschland, die täglich mehrere Zahlungsvorgänge für Waren oder Dienstleistungen haben, wohl schon.

      • Dirk P. sagt:

        Was ich meine: Was nutzt mir Geld auf der Bank, das mir über Nacht genommen werden kann?

        Geht die Zeit des fremdverwahrten Geldes nicht zu Ende? Sollten wir nicht die Verantwortung über unser Geld in die eigenen Hände nehmen?

        Ist es nicht wesentlich klüger, sein Geld in Bitcoin zu halten und bei Bedarf immer nur wenige Satoshis zu Anbietern wie TenX zu schicken, um über deren VISA Karte zu bezahlen?*

        Ist der wirklich smarte Bankkunde nicht DER, der gar kein Konto hat, oder es eigentlich gar nicht mehr braucht, weil er sich von den Banken unabhängig gemacht hat?

        *Zumindest solange, bis man auf breiterer Front direkt mit Bitcoin bezahlen kan.

        • Raketenschnecke sagt:

          Interessante Sicht.
          Meiner Ansicht nach repräsentiert das Geld (ob nun €, USD oder was auch immer) die Leistungsfähigkeit (und auch Vertrauenswürdigkeit) der dahinter stehenden Gesellschaft und ihrer Wirtschaftsleistung. Diese Verknüpfung sehe ich bei Bitcoin nicht. Es gibt also hier keinen Gegenwert – nur Hoffnung. Aus meiner Sicht ist das ein reines Spekulationsobjekt, dessen Schwankungen nicht kalkulierbar sind.
          Somit kann ein Brot heute 1 Coin, morgen 1000 Coins kosten. Nicht planbar, nicht regulierbar, nicht kontrollierbar (das mag sich in Zukunft ändern). Auf der (jetzigen) Basis würde ich weder meine Lebenshaltungskosten bestreiten wollen, noch mein Einkommen akzeptieren.

          MfG

          • Dirk P. sagt:

            Hallo Raketenschnecke!
            Ja, das ist ja das Problem. Die Leistungs- und Vertrauensfähigkeit unserer Gesellschaft geht ja im Moment auch eher gegen Null. Wirtschaftlich ist schon jetzt nicht mehr viel los und das wird sich Zukunft ziemlich sicher noch verschlimmern.
            Was also genau kann dann Euro, Dollar etc. schon Wert sein?
            Und das glaube ich, ist der Grund für den Anstieg des Preises von Bitcoin – die Fiat-Währungen verlieren in Relation zum Bitcoin ihren Wert. Einfach, weil das Vertrauen der Menschen in das Banken-Geld verloren geht. Und dieses Vertrauen ist eine der Säulen, die eine Währung braucht.

            Was die Volatilität des Bitcoin angeht hast du vollkommen recht. Man darf aber nicht vergessen, daß Bitcoin noch sehr jung ist und der Nutzerkreis damit entsprechend klein. Wenn der (Bitcoin-) Markt größer wird, wird auch die Volatilität nachlassen.
            Und wenn man zum Beispiel im Jahr 2015 zu einem Kurs von 300 Dollar 1 Bitcoin gekauft hat, kann man heute für damals investierte 900 Dollar (3 Bitcoin) einen neuen VW Golf kaufen – was kümmert mich da die Volatilität? 😀

          • Matthias Wöhr sagt:

            Wenn dem so wäre, dass FIAT-Währungen die Vertrauenswürdigkeit und Leistungsfähigkeit einer einer Gesellschaft bzw. deren Ökonomie repräsentieren, dann müssten die Währungen mit vergleichbaren Werten (Gold etwa) gegengesichert sein.
            Das ist aber schon lange nicht mehr der Fall, sondern der Wert des Geldes basiert nur noch auf Versprechen und Glauben, also die angesprochene Hoffnung. Zeigt sich auch daran, dass derzeit die Geldmenge ungehemmt ausgeweitet wird.
            Das ist bei bestimmten Blockchaintechnologien, z.B. Bitcoin , nicht der Fall, da technisch nicht möglich.

            Insofern wird die Zukunft sicher in Richtung Blockchain gehen, meiner Meinung nach sogar unvermeidbar. Selbst viele Zentralbanken sind schon auf dem Weg dahin.

            Grüße

            • Franz sagt:

              Ich bin immer noch skeptisch, was Bitcoin und Co betrifft. Falls diese Alternativen staatlich nicht mehr erwünscht sind, da der Staat damit seine Hoheit über das Zahlungsmittel verliert, bedarf es nur eines Gesetzes um diese Alternativen zu verbieten. In der Vergangenheit hat es ja schon Ähnlichnes beispielsweise mit einer Goldabgabepflicht gegeben. Im schlimmsten Fall wird man dann durch deren Besitz kriminalisiert.

  10. Dirk P. sagt:

    Hallo Franz,

    ich finde es toll, daß du dich mit Bitcoin und Co. auseinandersetzt.

    Ich kann und möchte hier jetzt nicht zuviel darüber schreiben – das würde den Rahmen sprengen.

    Bitcoin kann von NIEMANDEM verboten oder abgeschaltet werden. Bitcoin und die Blockchain sind dezentral. Niemand hat die komplette Kontrolle über das Bitcoin-Netzwerk.
    Um Bitcoin zu stoppen, müßte das komplette Internet weltweit lahmgelegt werden. Aber selbst dann, ist Bitcoin nach dem Start sofort wieder funktionsfähig.
    GENAU GENOMMEN benötigt Bitcoin mittlerweile nicht einmal mehr das Internet, weil Bitcoin-Transaktionen auch über Satellit, SMS oder Funk übertragen werden können.

    Die Staaten haben keinen Zugriff auf das Bitcoin-Netzwerk. Sie können höchstens verhindern, daß du über eine Börse wie z.B. Bison oder Binance Bitcoin kaufst.
    Das werden die Regierungen aber nicht machen, weil es sinnlos wäre.
    Du könntest Bitcoin z.B. einfach auch bei deinem Nachbarn kaufen – wenn er welche hat und verkaufen wollte. 😄

    Ich möchte dir mal den YouTube-Kanal von Dr. Julian Hosp empfehlen:

    m.youtube.com/c/julianhosp/videos?disable_polymer=true&itct=CBIQ8JMBGAEiEwjojt-h0qfrAhWTjnwKHaIKCaE%3D

  11. Franz sagt:

    Danke für die Info.
    Aber ich bin dennoch skeptisch.
    Wenn ein Staat etwas verbieten und kriminalisieren will, findet er immer Möglichkeiten. Obwohl der Gedanke, in Sachen Zahlungsmittel unabhängig von staatlichen Einflüssen zu sein, doch sehr erfreulich wäre.

  12. sas sagt:

    Deine Liste könnte man noch um die Ferratum Bank aus Malta ergänzen.

  13. Reinhard sagt:

    Zu Bedenken ist aber, das die Einlagensicherung nicht vor einer Enteignung schützt. Je nach Bedarf des Staates wird Deine Einlage gekürzt. Ich rechne mit mindesten 50% Kürzung Deiner Einlage bei einem Währungscrash. Zumindest wenn man Euro hat.

  14. Ac sagt:

    Ich habe letze Woche mit bedauern gelesen, dass Money you go sofort und noch nach was neuem umgesehen. Dabei stieß ich auf Vivit von 2 Russen gegründet, die mit Solaris bank zusammen arbeiten. Ich habe mich angemeldet und finde die optionen bislang sehr ansprechend, jedoch ist es zu früh vergleiche zu schließen. Bis ich die Kündigung von money habe, bleibe ich und gewöhne mich zwischendurch an das neue vivit. Mal sehen, ob das alltagstauglich ist. Dort gibt keine Festgeld, aber das habe ich sowieso nicht genutzt. Ich berichte gerne in einigen Wochen über Erfahrungen.

  15. Sascha sagt:

    Bitwala ist zwar „nett“, aber kann z. B. keine Daueraufträge. vivid ist der absolute OBERHAMMER mit allen Funktionen, die man beim Giro braucht, mit der Möglichkeit 15 Konten zu eröffnen, denen man allen einen individuellen Namen geben kann. Außerdem nette Prämienfunktion (Stock money), super schneller Support. Bislang nicht zu gebrauchen sind die Auszüge, auch ist die Unterteilung der App gewöhnungsbedürftig. Aber insgesamt deutlich besser als Tomorrow und bitwala.

  16. Markus sagt:

    Hallo, aufgrund dieser Seiten habe ich mein Giro-Konto bei der Sparda Bank wegen weiter steigender Gebühren gekündigt und habe sowohl bei der DKB (Gehaltskonto) als auch bei der comdirect je ein Konto eröffnet.

    Als Vermieter von 3 Wohnungen suche ich mittelfristig auch ein Konto – möglichst kostenlos – auf das die Mieter ihre Mieten einzahlen (zurzeit noch eine Sparkasse mit 6,50 EUR Gebühren p.M.).

    Die DKB hat ein Vermieterpaket. Wäre es möglich hierüber mal einen Bericht zu schreiben oder ein Video zu drehen? Zudem würden mich weitere Banken interessieren, die vergleichbare Angebote wie die DKB haben, bzw. welche Girokonten mit bis zu 5 Unterkonten bei welchen Banken existieren – bestenfalls Kostenlos. Eine Filiale benötige ich nicht.
    Vielen Dank.
    Freundlichen Gruß
    Markus

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