Erste Bank gibt auf:

MoneYou wird alle Konten kündigen

MoneYou ist die erste bundesweit tätige Bank (Direktbank), die im Wirtschafts­krisenjahr 2020 aufgibt. Alle Konten und Verträge werden im Jahr 2021 aufgelöst. Dazu erhalten Kunden im Oktober detailliert Post der Bank (Kündigung).

Wer jetzt schon kündigen möchte, kann das jederzeit tun.

Alternativen?

Tagesgeld und Festgeld

MoneYou wird hauptsächlich als Anlagebank für Tages- und Festgeld genutzt. Wer diesem Segment treu bleiben möchte, findet hier Vergleiche nach Zinssatz geordnet:

Persönlich bevorzuge ich Investments in Sachwerte, wie man zuletzt aus dem Artikel Was tun Leute finanziell in der „Krise“? deutlich herauslesen konnte.

Vielleicht hat das für einige etwas Gutes, wenn Sie darüber nachdenken müssen, wo sie jetzt ihr Kapital aus Einlagen künftig anlegen wollen?

Girokonto

Die meisten haben MoneYou als kostenlose Zweitbank mit Mastercard genutzt. Diese Anbieter haben ebenfalls ein kostenfreies Angebot mit Mastercard und sogar noch schufafrei:

Als Hauptkonto empfehle ich nach wie vor die DKB.

Fondsanlage

Mein Lieblingsdepot ist immer noch bei der Comdirect. Interessiert, was unsere Community sagt? Schauen Sie mal hier ► Vor- und Nachteile verschiedener Depots.

Einlagensicherung

Kontoguthaben ist nach wie vor bei Moneyou sicher. Die gesetzliche Einlagensicherung über den niederländischen Mutterkonzern ABN AMRO beträgt 100.000 Euro.

Darüber hinaus sind Gelder von 100.000 bis 250.000 Euro durch die freiwillige Einlagensicherung des Bundesverbandes deutscher Banken geschützt.

Für Gemeinschaftskonten gelten die doppelten Summen.

Neu hier?

Bitte nehmen Sie sich einen Moment Zeit dafür, welche Vorteile unsere kostenfreie smarte Bankkunden-Community hat und wie Sie diese automatisiert mit der Sonntagsmail erhalten können.

Fragen?

Wie gewohnt per Kommentarfunktion am Ende der Seite. Gerne als Begleitung der Entwicklung bei MoneYou bzw. zum Austausch von Tipps und Erfahrungen unter MoneYou-Kunden.

Ebenso willkommen: Empfehlungen für Alternativen!

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Empfehlung

Kontopaket: Einstieg in ein finanziell besseres Leben

33 Kommentare zu “MoneYou wird alle Konten kündigen”

  1. Richard Banks sagt:

    Nachträgliche Gedanken:

    • Nutzen wir die Zeit unsere Kontensysteme solide aufzusetzen. Bei MoneYou wird alles geordnet ablaufen. Aber wer weiß, ob das bei künftigen Bankaufgaben ebenso der Fall sein wird?
    • Wir wünschen allen Kunden und Mitarbeitern von MoneYou einen guten Wechsel und alles Gute mit einem neuen Anbieter und vielen Dank an MoneYou, dass sie rund 10 Jahre deutschen Kunden gedient haben!
  2. Chris sagt:

    Schade war super als Spar bzw. Spaßkonto. Kennt jemand eine Alternative mit Sparzielen, Kreditkarte und App?

  3. Mario sagt:

    Boon Planet endet auch zum 15.10.2020, ich hatte mich nach langem hin und her für Boon und gegen Bitwala entschieden, Wirecard als großes Deutsches Vorzeigeunternehmen… so schnell ändert sich das … es wird spannend und vermutlich auch schlechter für uns… aber es wird auch sicher neues geben… Bei N26 scheint es auch zu brodeln… ob es nur Schleche PR ist? Abwarten…

  4. Ac sagt:

    Das ist ja mega ärgerlich. Ich habe die gerne als 2. Konto genutzt.

  5. Jürgen sagt:

    Ich würde die Renault-Bank noch vorschlagen mit 0,25 % Bestandskunden und 0,55 % für Neukunden 3 Monate

  6. Meinolf sagt:

    Ich hatte das erwartet, nachdem Moneyou in Österreich zum 30.06.2019 seine Aktivitäten eingestellt und die Zinsen in Deutschland zum 03.07.2020 auf 0,00% gesenkt hat. Damit geht automatisch der Markt verloren und Gelder werden massiv abgezogen. Daher ist der Entschluss konsequent (wenn auch bitter).

    Die Aktivitäten in den Niederlanden wird – bis auf die Hypothekenfinanzierung – ebenfalls eingestellt. Die Muttergesellschaft ABN AMRO Bank in Amsterdam, die noch zum Teil verstaatlich ist, hat in diesem Jahr massive Verluste geschrieben und klagt darüber hinaus über Liquiditätsüberschuss.

    Als Alternative wäre die RabaDirect zu nennen, wenn man etwas ähnlches sucht. Mit 0,10% für Tagesgeld, 0,15% für 30 Tage und 0,20% für 90 Tage Kündigungsfrist (Stand: 17.08.2020) zwar nicht viel, aber dafür sicher angelegtes Geld bis 100.000 EUR. Und im Herbst soll es endlich eine App für das Smartphone geben.

    Mal schauen, wie lange diese Art der Angebote in der Niedrigzinsphase überlebensfähig sind bzw. bleiben.

    • Jeffrey sagt:

      Die Rabodirekt verwende ich auch und bin sehr zufrieden.

      Man kann verschiedene Tagesgeldkonten anlegen, Namen vergeben so das man einen guten überblick über sein Geld hat!

    • Seb sagt:

      0,1 oder 0,3 % Zinsen. Das Wort „anlegen“ ist wohl das letzte, was mir dabei in den Sinn käme. Das Vermögen verliert dabei kontinuierlich mit zehnfacher Geschwindigkeit an Wert.

    • Jonas sagt:

      Hallo,

      ich nutze auch die RaboDirect, um für verschiedene Ereignisse Geld zurückzulegen.
      Damit ich flexibel bin, habe ich dabei allerdings nur die Konten mit 0,10% Zinsen aktiv.

      Gruß Jonas

  7. Daniel sagt:

    Ich habe das MoneYou Go Konto als Abbuchungskonto verwendet. Auch weil es sehr gut war mit den verschiedenen Wallets. Ich habe zum letzten des Monats alle Ausgaben welche von der Krankenversicherung über monatliche Abschläge für den Jahresbeitrag der Kfz Versicherung ua überwiesen. Auch Strom und Handy habe ich als Dauerauftrag rüberüberwiesen, weil ich es gerne mag das alles an Kosten gleich weggeht.

    Strom und Handy wurden ua immer verschieden abgebucht und hier konnte man es machen. Mit der kleinen Tagesgeldfunktion.

    Schade. Wollte dies dauerhaft verwenden.

  8. Peter Strenzke sagt:

    Guten Tag zusammen, ich nutze das Moneyou Konto mit den verfügbaren Wallets die mir sehr gut gefallen haben. War äußerst praktisch. Jetzt muss ich mir wohl leider etwas neues suchen. Hoffentlich gibt es Alternativanbieter mit der Möglichkeit Unterkonten einzurichten. Vielleicht hat jemand einen Tip. LG Peter

  9. Keitaro sagt:

    Ich habe MoneYou für viele Jahre als Tagesgeldkonto genutzt. Als im Juni 2020 die Zinsen auf 0 gesetzt wurden, habe ich gekündigt.

  10. Mario sagt:

    Die Openbank bietet 0,5% an, ohne Minimum und ohne Max. Als Tochter der Santander (Spanien) relativ sicher. Das Girokonto nutze ich für das tägliche Leben tanken usw… kann mich nicht beklagen, TEL Support klappt gut! Vielleicht ist das ja einen Blick wert?

  11. Daniel sagt:

    Gibt es gute Konten als alternative mit Unterkünften um die Sparbeträge auteiöen zu können und mit Girofunktion. Nochdazu kostenlos. Die N26 hat beim kostenlosen Modell ja nur 2 kostenlose Unterkünften welche zusätzlich installiert werden können.

  12. Tim sagt:

    Ein Konto mit mehreren Unterkonten interessiert mich auch.

  13. tedu sagt:

    bah. lzum kotzen 😛 – nach Boonplanet das zweite Konto von mir das dichtmacht.
    Moneyou Go hab ich seit Beginn als „Taschengeldkonto“ genutzt fürs wöchentliche Einkaufen. Von mir aus bräuchten da nichtmal Zinsen drauf sein. Die Tatsache, das es rein Guthabenbasiert ist, find ich auch gut.

    Alternativen sind ja leider auch mau. Schade.

    • Bremer sagt:

      Als Taschengeldkonto benutze ich seit 2 Jahren das kostenlose Konto von Revolut.
      Absolut zufrieden bisher.

      Seitdem der Empfang von Sofortüberweisungen möglich ist, kann ich auch in Sekundenschnelle Geld vom Hauptkonto darauf überweisen.

  14. Schnikkers80 sagt:

    Schade das MoneYou vom Markt verschwindet. Hoffentlich bleibt es bei einzelnen und gibt keinen Erdrutsch.

  15. Markus sagt:

    Neben den neuen Banken welche mehrere Wallets anbieten sollte auch die Norisbank erwähnt werden. Hier bekommt man kostenlos ein Konto und kann sich problemlos mehrere Unterkonten anlegen. Jedes Unterkonto hat eine eigene IBAN und eigene Girocard.
    Zugegeben, nicht so modern wie die anderen genannten Banken, aber top zuverlässig und stabil. Für die Umsetzung des Kontenmodells meine Empfehlung.
    Weiterer Vorteil: Norisbank ist mit Banking-Programmen (Outbank, MeinGeld) voll kompatibel.
    Kleiner Nachteil: Wer eine Kreditkarte braucht sollte eine andere Bank nutzen.

    • Mario sagt:

      Das stimmt! Ich war auch Kunde der Norrisbank, mit einem Unterkonto. Wieviele Unterkonten möglich sind, weiß ich nicht ein Vorteil ist jedoch das es zu jedem Konto eine Girocard gibt, somit sind auch größere Barbeträge schnell über das Automaten Netzt realisierbar! Größere Bareinzahlungen natürlich auch.

  16. Josh sagt:

    Vielleicht auch einfach mal die im Herbst an den Start gehende C24-Bank
    im Auge behalten.

    Starke und bekannte Marke (Check24) , eigene Banklizenz, große Kundenreichweite -und Plattform.

    Denke, die werden mit einem „Bang“ starten und sich klar als Wettbewerber gegen N26 und Revolut positionieren.

  17. Michi sagt:

    Man sollte im Moment aus meiner Sicht nicht so auf die Zinsen schauen, ob man nun 0,x oder gar nichts bekommt ist nicht so entscheidend. Viel wichtiger ist es ob es die Bank in den nächsten Monaten/Jahren noch geben wird. Klar bei Moneyou bekommt man sein Geld komplett zurück im Moment, aber wenn andere Banken erstmal wackeln…
    Das Geld von Boon und Moneyou verteilt sich auf die restlichen Banken, leider können die Banken, so banal das klingt, im Moment nicht viel damit anfangen und zahlen wohl noch Minuszinsen an die EZB. Ein Teufelskreis…

    • Seb sagt:

      Sicherheit der Banken ist ein wichtiges Thema. Wenn ich da beispielsweise Berichte von Finanztest oder den Verbraucherzentralen lese, dann heißt es dort immer, €100.000 sind auf jeden Fall sicher, es gibt nichts zu sehen, bitte weitergehen.

      Das ist Schwachsinn!

      Die Einlagensicherungsfonds zahlen nur auf dem Papier. Deren Kapitalausstattung reicht allenfalls, um die Pleite einer kleinen Bank aufzufangen. Darüber hinaus war es das dann.

      Vor einigen Jahren – leider erinnere ich mich nicht mehr an den Namen der Bank und kann deshalb nicht recherchieren – musste der Sicherungsfonds für den Wertpapierhandel einspringen.

      Eine kleine und vollkommen unbekannte Wertpapierhandelsbank hatte sich verspekuliert. Da sind dann nicht €100.000 abgesichert, sondern nur €20.000. Die Sicherung greift, wenn die eigene Depotbank beispielsweise still und heimlich die Wertpapiere des eigenen Depots verliehen hat und der Ausleiher sie nicht mehr zurückgeben kann. Oder wenn Dividenden nicht richtig verbucht werden.

      Im konkreten Fall musste also pro Kunde maximal €20.000 gezahlt werden. Und es war eine kleine und unbekannte Privatbank.

      Der Einlagensicherungsfonds konnte nicht zahlen, jedenfalls nur einen Bruchteil. Er musste sich einen Notkredit bei der Bundesregierung beschaffen.

      Und nun stellen wir uns mal vor, auch nur eine mittelgroße Bank würde pleitegehen.

      Und wie sicher die eigene Bank ist oder auch nicht, kann wohl niemand von uns seriöserweise wissen.

      Wer also für 0,1 % der eigenen Bank einen Kredit gibt (genau das sind Fest- oder Termingelder), sollte wissen, was er da eigentlich tut und hinterher sich nicht beschweren, wenn er eines Morgens ohne etwas wieder aufwacht.

      • Mario sagt:

        Hallo Seb, Wertpapiere sind Sondervermögen, das gehört den Banken nicht! Jedoch weiß ich das einige Broker Klauseln haben die es ermöglichen Aktien zu verleihen. Die gute alte Papieraktie gibt es halt nicht mehr. 100.000 in Cash zu parken halte ich nicht für sinnvoll… aber das kommt immer individuell drauf an… bei der Inflation ist fast alles Cash Geld vernichten. Diversieviezierung ist das a und o in jeglicher Hinsicht… ob Aktien, Cash, Gold, krypto, Fremdwährungen… die vermeintlichen Sicherheiten sind so eine Sache… 100.000€ greift für Giralgeld, pro Bank und Kunde, es gibt Studien das der Durchschnitt Max 50.000 hat und die Einlagensicherung nach unten Korrigiert werden soll

        • Seb sagt:

          Ich stimme dir zu. Ich möchte aber anmerken, dass es relativ egal ist, ob nun €50.000 oder doch eher €100.000 „garantiert“ werden. Die Einlagensicherung hat eine derart geringe Kapitalausstattung, das bereits die Pleite einer kleinen Bank sie an die Grenze der Zahlungsunfähigkeit bringt.

          Natürlich kann man hoffen, dass dann der Staat die Zeche zahlt. Aber ersten ist das nicht sicher. Und zweitens bedeutet das nichts anderes, als dass wir alle selbst unsere Verluste bezahlen … sogar dann doppelt. Denn der Staat hat kein Geld. Die Bürger sind es, die es zahlen.

  18. kayser sagt:

    Man Gut das ich dort kein Konto habe 😉

  19. Robert sagt:

    Habe als Alternative jetzt ein Konto bei Openbank eröffnet. Das ist ein spanisches Konto! Muss ich da was bzgl. „AWV-Meldepflicht“ machen bei Überweisungen über 12500 Euro? Auch wenn Quell- und Zielkonto mir gehören? Und was passiert wenn nicht?
    Und wie ist die Santander, zu der die Openbank gehört? Sicher?

  20. Mario sagt:

    Ja, es ist auch bei eigenem Konto meldepflichtig, gesplittet in einzelne Überweisungen jedoch nicht! 10x 12.000€ stellt kein Problem dar. Klingt komisch, ist aber so. Ich hoffe du bist zufrieden mit der Openbank, ich kann bis jetzt noch nicht negatives sagen. Am Anfang lief der telefon Support üner Madrid, jetzt direkt aus Deutschland.

    ww.vgsd.de/awv-meldepflicht-beachten-bin-ich-davon-betroffen/

    • Robert sagt:

      Die ist ja echt süß, die Openbank 🙂
      Habe einen dicken Packen Bröschüren bekommen, alles farbig, schick designed, auf Karton gedruckt. Auch die Debit-Karte top designed, in einem pompösen Schuber verpackt. Man merkt, dass die Santander von einer Frau geführt wird. Da ist Design einfach wichtig 😉

      Eine Frage hab ich noch: Wie ist das mit der Quellensteuer? Wird die nach spanischem Gesetz erhoben? Eine Möglichkeit, einen Freistellungsauftrag zu stellen, habe ich nicht gefunden….

  21. Szabi sagt:

    Habe gerade auf Vivid gestoßen.
    Die bieten bis zu 15 kostenlose Pocket-Konten mit separater IBAN an. Was denkt ihr, eine gute Alternative zu Moneyou Go?
    https://vivid.money/de-de/

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