Groß-Investor Dr. Markus Elsässer hat Tipps für smarte Bankkunden

Die (Anlage-)Zeiten haben sich geändert – in welchem Sektor haben Sie Ihr Hauptvermögen?

Weil ich weiß, dass viele unserer Leser ganz großen Wert auf Sicherheit bei der Kapital­anlage legen, startet dieser Sonntagsartikel mit diesem Zitat:

„Die eigentliche Sicherheit liegt heute nicht mehr bei staatlichen Sparkonzepten in Geld­werten, wie zum Beispiel Staats­anleihen [Anmerkung von mir: oder Tagesgeld], sondern in Engagements bei den starken Unternehmen. Deshalb ist es falsch, vor der Börse Angst zu haben.“

So wurde kürzlich Dr. Markus Elsässer in einem hochpreisigen Magazin zitiert. Dr. Elsässer ist Groß-Investor. Ein sympathischer.

Angefangen hat er 1971 mit seinem ersten Aktienkauf in Höhe von 143,50 D-Mark. Heute bewegt er sechs- oder siebenstellige Beträge pro Trade.

Die gedankliche Arbeit ist, unabhängig von der Summe, dieselbe!

Aber die gedankliche Arbeit, in welche Aktie man wann einsteigt, ist dieselbe, sagt er. Unabhängig davon, wie hoch Ihr persönliches Investitionsvolumen ist. Sie müssen die gleiche wichtige Recherche machen, dürfen alles gut durchdenken und nicht einfach irgendwas kaufen, was vielleicht ein anderer (medienwirksam) gekauft hat!

Des klugen Investors Handbuch

Dieses smarte Handbuch kann bei Amazon.de geordert werden.

Anfangs für seine beiden Söhne Leonard und Julian geschrieben, später glücklicherweise im Finanzbuch Verlag erschienen, können wir smarte Bankkunden auf über 160 Seiten eine Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse und Lehren aus 46 Börsenjahren studieren.

Zum Glück ist dieses Handbuch veröffentlicht worden

Bevor Sie das Buch kaufen, schauen Sie bitte in nachfolgendes Video rein. Es ist zwar keine Buchvorschau, aber Sie bekommen ein Gespür für den Autor … und je nachdem aus welchem Bereich wir etwas lernen wollen, ist es wichtig zu wissen, von wem wir lernen!

Beispielsweise würde ich vielleicht Publikationen der Finanztest wählen, wenn ich vorhätte eine Sachversicherung abzuschließen – aber eben nicht, wenn es um den Aufbau von Aktienvermögen geht. Hier fällt die Wahl ausschließlich auf Autoren, die bereits ein richtig großes Vermögen mit Aktien aufgebaut haben.

Programm zum Vermögensaufbau startet mit einem Einführungswebinar ► Termine

Unsere Tradition: Buchverlosung

Abonnenten unserer Sonntagsmail kennen das: Wir verlosen unter allen Kommentatoren dieses Artikels ein Exemplar von „Des klugen Investors Handbuch“. Die Spielregeln dazu habe ich im Video ab Minute 18 erklärt. Auf eine rege Teilnahme freue ich mich.

Jetzt zurück zum Thema …

Es gibt zwei Motivationsfaktoren!

Der erste ist, Aktienkapital aufzubauen, um sich eine zusätzliche Einkommensquelle zu erschließen. Wie viele von Ihnen wissen, schütten viele erfolgreiche Aktien­gesellschaften eine Dividende aus. Üblicherweise wird diese in Deutschland jährlich gezahlt, bei US-Companies oft sogar quartalsweise.

Je nachdem wie groß der eigene Aktienbestand ist, kann man das als zweite Gehaltszahlung sehen – nur eben, dass andere dafür gearbeitet haben. Zusätzlich wird diese Art der Einkünfte sogar noch günstiger besteuert!

Wie im März von Alexander Glaser im Gastbeitrag Einkommensinvestor vorgestellt, gibt es einige Leute, die planen mit dieser Art passiven Einkommens früher in Rente zu gehen.

Der erste Motivationsfaktor ist: Vermögensaufbau!

… und der zweite?

Die Psychologie nennt es „Angst vor Verlust“.

In zahlreichen Studien wurde nachgewiesen, dass der Motivationsfaktor „Verlust vermeiden“ größer ist als „Freude erlangen“.

Bisher hat die Angst vor Verlust viel zu viele Leute von einem Engagement an der Börse abgehalten, weil man hier ganz offensichtlich nicht nur Gewinne erzielen, sondern auch erhebliche Verluste einfahren kann. Auf dieses Thema kommen wir gleich noch mal zu sprechen!

Ergänzend zum Eingangszitat sagt Dr. Elsässer:

„Die Papiergeldsysteme dienen nur noch als Zahlungsmittel, aber nicht mehr als Kapitalerhalt.“

Was bedeutet das?

Wenn wir unser Geld in Geldwerten anlegen – das sind allen voran Tagesgeld, Staats­anleihen, Rentenfonds und die sogenannte kapitalbildende Lebens­versicherung –, dann verlieren wir auf jeden Fall!

Wir verlieren nicht nominell.

Die Zahlen bleiben fast gleich.

Bei einigen wird der Kontostand dank eines minimalen Zinssatzes sogar leicht angestiegen sein – bei anderen Banken wird aufgrund der Berechnung eines Minus­zinssatzes der Kontostand leicht tiefer liegen.

Aber wie viel können wir uns vom Geld noch kaufen?

Die entscheidende Frage ist nicht, ob die Zahlen gleich geblieben sind, sondern wie viel Butter und Wurst ich dafür bekomme!

In Zeiten, in denen die großen westlichen Notenbanken ungeheure Mengen an Geld neu erschaffen, muss es zu Inflation kommen. Denn Sie ist schon da! Nur eben noch nicht so erkennbar an der Supermarktkasse!

Doch schauen Sie mal auf den Immobilienmarkt, schauen Sie auf Gold, schauen Sie auf hervorragende Aktienunternehmen. Die Preise für tendenziell dauerhaft werthaltige Assets sind angestiegen, weil mehr Geld da ist.

Früher bekam man ja noch (teils erhebliche) Zinsen auf Geldwerte, um die Inflation halbwegs auszugleichen, obwohl bis zur Finanzkrise die Europäische Zentralbank noch keine Geldschwemme in gigantischen Ausmaß ausgelöst hatte.

Die Zinsen hielten im besten Fall die Kaufkraft stabil.

Sie erinnern sich vermutlich, dass die Pizza vor 10 Jahren knapp die Hälfte kostete – aber bei rund 7 Prozent Zinsen pro Jahr könnte uns das egal sein, weil sich unser Geldwert-Vermögen ebenfalls innerhalb von 10 Jahren verdoppelt hätte.

Ich schreibe bewusst hätte, weil die wenigsten unserer Leser die 7 Prozent auf Geldwertanlagen in den vergangenen 10 Jahren bekommen haben.

Heute liegt der Zinssatz deutlich unter 1 Prozent. Bei den meisten sogar nahe null. Einige zahlen sogar schon dafür, dass sie Geld auf der Bank haben!

Fazit: Mit Geldwerten verlieren wir auf jeden Fall!

Lösungsidee!

Die Lösung ist einfach.

Nutzen Sie Geldwerte …

  • … für den täglichen Zahlungsverkehr.
  • … zum Ansparen von Dingen, die in einem überschaubaren Zeitraum erworben werden sollen.
  • … zum Hinterlegen eines „Notgroschens“.

Falls noch nicht geschehen transformieren Sie den Großteil Ihrer Geldwerte Stück für Stück in Sachwerte. Jedenfalls, wenn Sie die Kaufkraft langfristig erhalten wollen und/oder Sie ein regelmäßiges Einkommen generieren wollen.

Stichwort: Dividenden­ausschüttungen statt fehlendem Zinsausgleich.

Ticken Sie so?

Für viele von uns Deutschen ist das eine Kröte, die nicht leicht zu schlucken ist. Wir sind es von uns und unseren Eltern gewöhnt, den Großteil in Geldwerten zu halten. Schließlich hat dank der umsichtigen und extrem auf den Fokus der Wertstabilität ausgerichteten Bundesbank seit 1950 eine äußerst sparerfreundliche Geldpolitik stattgefunden.

Unsere Groß- und Urgroßeltern erlebten noch andere Zeiten mit hoher Inflation und zwei Währungsreformen (= gigantische Verluste bei Geldvermögen).

So eine Phase der Geldwertstabilität kannten die meisten anderen Länder der Erde nicht. Je nachdem wie lebensalt Sie sind, erinnern sie sich an die großen Beträge auf den Scheinen anderer europäischer Länder vor Einführung des Euros. Beispielsweise im Urlaub. Auf meiner Klassenfahrt Ende der 1990er-Jahre habe ich für eine D-Mark 1.000 italienische Lire bekommen.

Apropos Italien: Unsere Zentralbank wird mit Mario Draghi von einem Italiener geführt. Das allein muss nichts bedeuten. Schaut man sich aber die Beschlüsse der letzten Jahre der EZB an und wer maßgeblich daran beteiligt war, dann ist eines klar: Die Stabilitätspolitik der Deutschen Bundesbank war anders!

Innehalten

Bei der Kapitalanlage mit Geldwerten verlieren wir sowieso. Stück für Stück. Tag für Tag.

Bei der Kapitalanlage mit Sachwerten können wir verlieren – können aber auch gewinnen – oder gleich bleiben.

Was tun wir konkret?

Die Empfehlung lautet, Stück für Stück von Geldwerten in Sachwerte umzuschichten.

Stück für Stück hat zwei wichtige Hintergründe:

  1. Man erwischt seltenst den optimalen Zeitpunkt zum Investieren in Sachwerte, mit Stück für Stück bekommt man meistens einen akzeptablen Durchschnittspreis.
  2. Es gilt Wissen und Erfahrung aufzubauen, damit man weiß, was man tut, und nicht durch eigene Unwissenheit oder falsche Beratung zu viel Kapital vernichtet (ein bisschen Lehrgeld gehört grundsätzlich dazu).

Ideen für Sie

Wenn Sie bereit sind sich mit dem Thema Aktien zu beschäftigen bzw. noch stärker zu beschäftigen, dann ist Dr. Markus Elsässer ein hervorragender Meister, von dem man lernen kann. Schließlich ist er seit Jahrzehnten auf diesem Gebiet erfolgreich tätig und hat es zu großem Wohlstand durch Aktien (und Dividendenzahlungen) gebracht. Vielleicht wäre jetzt der richtige Zeitpunkt, um die Bestellung des Handbuches auszulösen.

Zusätzlich empfiehlt es sich, unseren Bildungskurs zum Vermögensaufbau mitzumachen. Plakativ nennen wir das Ganze „Auf dem Weg zur finanziellen Freiheit – das Kontensystem dazu“. Lassen Sie sich nicht vom Titel abschrecken. Sie werden an die virtuelle Hand genommen und lernen Stück für Stück über Geld einnehmen, Geld ausgeben, smartes Sparen und verschiedene Formen des Investierens.

Man kann mit jedem Wissens- und Vermögensstand einsteigen. Es gibt im Laufe des Programms Abfragen, wo Sie stehen, und anschließend bekommen Sie passgenaue Inhalte ausgespielt. So werden die einen gefördert und die anderen zusätzlich angespornt. Der Kurs startet mit einem Einführungswebinar ► hier die nächsten Termine.

Ihre Sicht der Dinge?

Wir smarte Bankkunden leben vom gedanklichen Austausch untereinander. Bitte bringen Sie sich auch diese Woche über die Kommentarfunktion ein. Berichten Sie von eigenen Ideen, Erfahrungen oder stellen Sie Fragen zum Thema.

Vielen Dank an unsere engagierten Teilnehmer, die sich auch untereinander helfen!

Ausblick: Wertpapierdepot

Falls Sie noch kein Wertpapierdepot haben (oder kein wirklich gutes Wertpapierdepot), dann empfehlen wir die Eröffnung bei der Comdirect (► www.comdirect.de/depot). Schritt-für-Schritt-Anleitung für Sie erstellt ► Wie man bei der Comdirect ein Depot eröffnet.

Wichtiger Hintergrund: Anhand des Comdirect-Depots werden wir künftig einige Beispiele im Programm und einige Auszüge davon auch in der Sonntagsmail zeigen. Wenn Sie das gleiche Depot nutzen, haben Sie es in der Umsetzung einfacher.

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Wer schreibt hier?

Gregor hilft Menschen mit diesem Spezial-Portal passende Bank­produkte im In- und Ausland zu finden und zeigt, wie man sie optimal nutzt. Sie können sich als „Fan“ anmelden und so noch mehr Anleitungen und Videos sehen.

Zum Download: Der smarte Bankkunden-Guide

45 Kommentare zu “Die (Anlage-)Zeiten haben sich geändert – in welchem Sektor haben Sie Ihr Hauptvermögen?”

  1. J.F. sagt:

    Ein spannendes Thema. Mein Gedankengang dazu: durch die Niedrigzinspolitik werden sicher einige Leute dazu gebracht, in Aktien und Fonds zu investieren, ohne sich hinreichend mit dem Thema befasst zu haben.

    Beim nächsten Börsencrash werden dann einige die Nerven verlieren (man muss schon stark bleiben, wenn der Nominalwert des Depots um 60% fällt und auf diesem Niveau auch länger verbleibt) und verkaufen, und damit einen Realverlust erleiden.

    Deshalb sollte man sich einmal intensiv mit historischen Daten von Aktienmärkten vertraut machen, um etwa zu sehen, wie hoch der Drawdown in Bärenmärkten ausfallen kann, etc.

    Zum Thema Sparguthaben und Geldwert möchte ich einmal folgendes Google-Talks-Video von Yannis Varoufakis empfehlen. Darin wird eine Theorie geliefert, warum die Entwertung von Geld notwendig ist:

    (in englischer Sprache)

    Bevor man also in Aktien und Fonds investiert, sollte man sich sehr gut informieren, um Fehler zu vermeiden. Dann kann man, bei langfristigem Anlagehorizont, auch recht gute Renditen realisieren. Vorausgesetzt, Unternehmen erwirtschaften auch in Zukunft Gewinne und der Kapitalismus wird nicht durch ein anderes System ersetzt 😉

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    • Gregor sagt:

      Ja, dass ist richtig. Es gibt immer wieder Situationen an den Kapitalmärkten, an denen zu hohen Kursen an Privatanleger „verkauft“ wird – und beim Crash nimmt man zu tiefen Kursen die Firmenanteile der entnervten Privatanleger wieder entgegen.

      Wie umgeht man das?

      Lernen, lernen, lernen … und nicht nach Tagesmeldungen handeln sondern mit Ruhe, Gelassenheit und Weitblick agieren.

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  2. Torsten sagt:

    WOW!! Eine sympatische und charismatische Persönlichkeit, ironisch-humovoll (Waldorf und Statler..).

    Danke Herr Dr. Elsässer, dass Sie uns teilhaben lassen.
    Danke Gregor & Team für diesen Kanal – weiter so! 🙂

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  3. Markus sagt:

    Vielen Dank für das informative und mit vielen Denkanstößen gespickte Video. Viele wichtige und entscheidende Punkte werden darin erwähnt.
    Bezüglich der Anzahl der Depots ist es wie bei Girokonten und Kreditkarten: in der ersten Zeit genügt eines. Später sollten meiner Meinung nach ein bis zwei der eigenen Strategie passende Depots hinzu kommen. So ist beispielsweise das eine Depot für den Erwerb und das Halten von dividendenausschüttende Aktien kostengünstiger wie das andere, für einen Sparplan von ETFs eignet sich dagegen das andere Depot besser. Doch mit zu vielen Depots geht man – wie auch im Video erwähnt – das Risiko ein den Überblick zu verlieren.

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  4. Jens sagt:

    Vielleicht könnte man ergänzen, dass man mit Aktien die Firmen unterstützen kann, die die Welt etwas besser machen, z.B. umweltbewusst sind oder sozial engagiert. Ich habe z.B. die Möglichkeit, in Dorfladen zu investieren. Eine feine Sache fürs Dorfleben.

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  5. J.F. sagt:

    Herr Elsäßer verwaltet anscheinend unter anderem den Fonds mit der ISIN LU0150613833.

    In der Beschreibung steht u.a.:
    „Eine Orientierung an einem Vergleichsindex findet nicht statt; festgelegte Investitionsquoten gibt es nicht. Oberstes Ziel ist es, nachhaltig attraktive Renditen zu erwirtschaften.“

    Dennoch sollte es doch eine Benchmark geben, also einen Vergleichsindex, an dem sich der relative Erfolg des Fonds messen lässt.

    Hat jemand einen Tipp, welchen Index man betrachten sollte, um Vergleiche anzustellen?

    Laut comdirect-Info scheidet der Fonds nicht schlecht ab, verglichen mit einem „Kategorie-Durchschnitt“ (bezogen auf die letzten 5 Jahre). Nun weiß ich aber nicht, woraus sich dieser Durchschnitt zusammensetzt.

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    • Gregor sagt:

      Ja, richtig. Seit rund 15 Jahren ist Dr. Elsässer mit ME Fonds aktiv. Falls es noch mehr smarte Bankkunden interessiert, werde ich Dr. Elsässer bitten für uns einige Hintergründe zur Anlage zu erläutern.

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  6. E.B. sagt:

    Vielen Dank für das wirklich sehr informative Video! Das ist etwas, was ich sehr wertschätze, von gemachten Erfahrungen lernen zu dürfen.

    Mich würde es interessieren, mehr über einige Hintergründe vom Fonds von Herrn Dr. Elsässer zu erfahren.
    Danke schön.

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  7. mike sagt:

    Kürzlich habe ich ich mich in das „Fond-Profil“ eingelesen. Bei unseren Lieblingsbrokern ist meist nur die Einmal-Anlage möglich, ein kontinuierlicher Sparplan nicht.

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  8. Ed sagt:

    Ich weiß nicht, ob es eine gute Idee ist, pauschal eine Anlage in (Einzel-)aktien zu empfehlen.

    Jetzt mache ich mal _pauschal_ weiter:

    – Erst mal Schulden abbezahlen. Die einzigen Schulden, die für mich für private Zwecke denkbar sind: Hypotheken für selbst genutzte Immobilien.

    – Bis 50.000 EUR Vermögen würde ich aus Streuungs- und Kostengründen in einen semi-passiven Fonds wie den Arero investieren. Gerne auch per Sparplan

    – Bis 250.000 und aus Bequemlichkeit auch weit darüber hinaus würde ich eine Strategie á la Gerd Kommer mit ETFs umsetzen. Kommer lesen hilft so oder so.

    – Ab 250.000 EUR kann man über 10-15 gleich gewichtete Einzelaktien nachdenken. Bei der Auswahl halte ich die Empfehlungen des Stuttgarter Aktienclubs („dicke“ Valueaktien) sinnvoll. Mehr als 25 verschiedene Aktien machen sehr viel Arbeit…

    Wer viele Aktien hält, sollte als Depotbank keine wählen, die pro Dividendenzahlung aus dem Ausland 5+ EUR Gebühren erhebt.

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    • mike sagt:

      In jungen Jahren macht es aber durchaus Sinn, auch unter 50T etwas risikoreicher in Aktien Langläufer zu investieren, die dann als Langfristanlage den Grundstock im Depot bilden.

      Voraussetzung natürlich das Kaptital ist Eigenmittel und wird in den nächsten 10 Jahren nicht benötigt.

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    • Gregor sagt:

      Vielen Dank für diese Ideen! Ja, wir smarte Bankkunden können das gerne hier besprechen und uns über Möglichkeiten und Erfahrungen austauschen! 🙂

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  9. Domenico sagt:

    Ich glaube, dass sogar dem letzten mittlerweile aufgefallen sein dürfte, dass man mit klassischen „Bankzinsen“ sein Vermögen nicht mehr vermehren oder gar eines aufbauen kann. Schlimmer ist noch, dass durch Inflation sogar ein Vermögensverlust droht. Insofern bin ich sehr dankbar hier über dieses Portal Menschen wie Dr. Elsässer (sehr sympathisch) kennen zu lernen und Infos zu erhalten. Es motiviert mich, selbst den Mut aufzubringen neue Pfade zu betreten und neue Erkenntnisse über andere Kapitalanlagen und Vermögensstrategien zu erlangen. Vielen Dank dafür!!!

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  10. Michael sagt:

    Hi Gregor,

    Was spricht deiner Meinung nach für ein Depot bei der Comdirect anstatt bei der DKB?

    Vielen Dank für deine Antwort!

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    • Patrick sagt:

      Hallo,

      beide Banken haben eine ähnliche Kostenstruktur bei vergleichbarem Service.

      Allerdings bietet die Comdirect im Bereich online Depot deutlich mehr Möglichkeiten und Übersichten an.

      Viele Grüße
      Patrick

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    • Ed sagt:

      > Was spricht deiner Meinung nach für ein Depot bei der Comdirect anstatt bei der DKB?

      Die comdirect bietet erstklassigen Service und Erreichbarkeit. Z.B. übernehmen sie gegen Gebühr das sehr aufwendige Eintreiben erstattungsfähiger ausländischer Quellensteuer.

      Die DKB ist gerade noch erreichbar, schriftlich. Die Antworten sind z.T. erbärmlich. Es ist mir noch nie gelungen, im ersten Anlauf mit denen ein Problem zu lösen.
      Von der comdirect wurde ich schon angerufen und man teilte mir mit, dass die etwas für mich getan haben, bevor ich mich gemeldet hatte.

      Ein Handel bei der comdirect kostet mich 60 EUR (20 EUR minimum), bei der DKB 25 EUR (10 EUR minimum).

      Wem es geringe Kosten ankommt, dem empfehle ich Onvista (seit kurzem comdirect-Tochter). Ein Handel kostet 6,50 EUR und auch Handeln im Ausland ist nur unwesentlich teuer. Der Direkthandel dort ist genial. Die Erreichbarkeit ist OK (besser als DKB) und die Antworten kompetent.

      Wer mit Anleihen und Währungen handelt, ist meiner Erfahrung nach mit der comdirect am besten bedient. Bei der DKB würde ich nur Fonds oder Aktien handeln, für Trader ist die DKB ungeeignet und die comdirect zu teuer (Ausnahme HEAVY-Trader, > 250 Trades/Quartal).

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    • Gregor sagt:

      Es ist ja bekannt, dass ich ein großer Fan der DKB bin … aber Depot kann die Comdirect einfach besser. Das fängt schon an beim Kundenservice. Selbst bei schwierigen Fragen sind sehr viele Comdirect-Mitarbeiter sehr kompetent und wenn man nicht die Antwort bekannt ist, wird ein einer Fachabteilung nachgefragt. Je nach Uhrzeit kann man am Telefon warten oder bekommt einen Rückruf oder Antwort per E-Mail. Je nach Wunsch.

      Zudem liebe ich die Möglichkeit Aktiensparpläne (= das sind keine Aktienfonds) bei der Comdirect laufen zu lassen. Das können nur sehr wenige Banken.

      Falls Interesse besteht, zeige ich demnächst mal etwas ausführlicher, wie ich das Comdirect-Depot nutze.

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      • Michael sagt:

        Vielen Dank für die tollen Antworten! Die drei Depots waren bei mir in Rennen. Dann wird es die Comdirect.

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      • Alex sagt:

        Gregor, eine weiter persönliche Erfahrung von dir würde wahrscheinlich ziemlich informativ sein. Deine Beiträge (zB deine Geldbörse) haben mir ziemlich viel gebracht, von dem her ist das eine gute Idee.

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  11. Henrik Tixier sagt:

    Hallo smarte Anleger,
    Hallo Gregor,

    erstmal wieder vielen Dank für das informative Interview.

    Einen wichtigen Punkt möchte auch nochmals herausheben den Herr Dr. Elsässer angesprochen hat: Den Mentor und das Gespräch und zuhören derern, die bereits über längeren Zeitraum erfolgreich Aktionären sind.
    Offen sein für Ihre Tipps und von Ihren Erfahrungen profitieren, den erfahrene Investoren geben auch gerne Ihr Wissen, an wissensdurstige Junganleger die höfflich Fragen, weiter.
    Ich habe es leider mit 17 noch nicht gerafft welches Wissenkapital mir damals gereicht worden ist. 25 Jahre später ist das nicht mehr aufzuholen, aber es ist nie zu Spät!
    In diesem Sinne vielen Dank für Dein Programm und das Wissen was Ihr teilt!

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  12. Ced sagt:

    Also erstmal muss ich das Video loben.
    Dr. Markus Elsässer macht einen sehr netten Eindruck und sein Buch hat auch viele gute Rezensionen erhalten.

    Zur Frage nach dem Fondvergleich, einfach mal hier:
    http://www.onvista.de/fonds/vergleich
    Die ISIN FR0010315770 (MSCI ETF) und die von Dr. Markus Elsässer eingeben, dann erhält man einein guten Vergleich.
    Die Stiftung Warentest hat vor kurzer Zeit im Test festgestellt, das nur ganz ganz wenige gemanagte Fonds besser als ETFs abschneiden. Hier ist es ein knappes Duell, man darf aber nicht vergessen, dass die Kosten (TER) aber immer höher sind.

    Auch wenn ich glaube, dass Dr. Markus Elsässer selbst über eine gute Aktionärskarriere vorzuweisen hat, so ist dies doch schwer beweisbar.
    Ich fände es praktisch bei zukünftigen Experten im Anlagebereich als „Fachkenntnisbeweis“ frühere Tipps/Warnungen aufzuzählen, welche richtig oder falsch waren, um so ihre Qualifikation zu untermauern.

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  13. Hans Walter sagt:

    JA, übernehme die Verantwortung für dein Geld selber.
    Also fange führ auch mit kleinen Summen an.
    Denn die Erfahrungen und das lernen ist mit das wichtigste daraus.
    Das waren sehr gute Hinweise von Dr. Elsässer.
    Es hat Spaß gemacht euch beiden zu zuhören.
    Die lockere Art von Dr. Elsässer.
    Da merk man das der in der Nähe von Köln wohnt.
    Freue mich schon auf das zweite Video.

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  14. Alexander sagt:

    Ein kurzweiliges, informatives Video – danke dafür.
    Von staatlicher Seite waren die „Volksaktie“, der „Wegfall der Spekulationsfrist“ und die „Riester-Rente“ wahre Renditekiller – zumindest für den Anleger …

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  15. Hans sagt:

    Ich wüsste gerne was am comdirekt Depot besser ist als an der Tochter onvista 🙂

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  16. Jürgen sagt:

    Ein sehr schönes Interview mit Dr. Markus Elsässer; es war mir eine Freude zuzuhören!
    Ich finde die Ratschläge sehr gut, vor allem dass man seinen Horizont erweitern kann und auf andere Gedanken kommt, finde ich gut.

    Also ich denke das war auch der Sinn und die Botschaft dieses Videos und hat den Kern getroffen.

    Mich würde interessieren, warum Dr. Markus Elsässer zu einem Fonds greift, der aktiv gemanaged ist und dazu noch einen Stückwert von 2.500 € hat. Für einen Kleininvestor sind solche Stücksummen nicht machbar. Er möchte ja viele Stücke haben laut Video… bei der Summe kann er aber nicht soviele Stückzahlen holen, als bei einem niedrigeren Stückkurs. Was also reizt ihn an diesem Fonds?

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    • Markus Elsässer sagt:

      Es gibt auch eine kleiner gestückelte Tranche. Statt 2.400,- Euro kostet sie etwa ein Zehntel: circa Euro 220,-. Und diese Tranche ist auch sparplan fähig.

      Auf meiner Website: http://www.markuselsaesser.com kann man sich eine Broschüre zum Fonds kostenlos bestellen.

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  17. Dominik sagt:

    Tolles Video! Solche Videos sind eine tolle Motivation weiter zu machen. Der Ansatz ist genau der richtige, es geht um die Rendite in Prozent, der Betrag davon wird von Jahr zu Jahr weiter steigen.

    Auch ich habe schon gestartet und habe meine Aktiensparpläne aufgestellt, als Student mit 22 Jahren. Mittlerweile bin ich seit einem Jahr aktiv am Markt beteiligt und sehe selber, wie gut es jetzt schon läuft und wie es Spaß macht seine Aktien zu verfolgen und zu sehen was es neues über das Unternehmen gibt.

    Vielen Dank Gregor, solche Videos sind immens wichtig, zu zeigen das es wirklich geht, auch für jeden! Man muss nur starten und sich trauen!

    Viele Grüße aus Stuttgart

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  18. Thomas sagt:

    Hallo Herr Dr. Elsässer, hallo Gregor,

    vielen Dank für das wirklich tolle und interessante Video.

    Viele Grüße
    Thomas

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  19. Alexander sagt:

    Hallo zusammen,

    wie wirkt sich auf die Tipps im „des klugen Investors Handbuch“ der Punkt aus, dass wohl mittlerweile Investmententscheidungen zu einem sehr erheblichen Teil durch den „Roboterhandel“ getätigt werden. Erkennt der Computer überhaupt die Feinheiten beim Aktieninvestment, so dass Top-Unternehmen auch weiterhin von der Börse belohnt werden?

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    • Markus Elsässer sagt:

      Gerade der Einsatz von Robotern und anderen quantitativen Einsatzinstrumenten wird die Chancen für den „klugen Investor“ in den nächsten Jahren an der Börse erhöhen.

      Warum: es wird zu immer mehr einseitig geprägten Anlageentscheidungen kommen, die alle in die gleiche Richtung laufen werden und sich gegenseitig „befüttern“.
      Der unabhängige Investor wird aber weiter hinter die Kulissen schauen können. Und die Börse nimmt immer die Zukunft vorweg.

      Entscheidend ist nicht, was heute in der Zeitung steht und was daraufhin der Roboter auswertet. Das A&O ist die richtige Einschätzung der Zukunft einer Firma. Darauf kommt es an.

      Also zum Beispiel: ist der neue CEO der Richtige? Der Verkauf eines Geschäftsbereiches – ist das gut? Die Änderung des Vergütungssystems für die Aussendienstler? Bei der Beantwortung dieser Fragen, da wird das Geld für den Investor gemacht. Fazit: Die Zeiten waren für unabhängig denkende Börsianer noch nie so gut.

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  20. J.F. sagt:

    Ich bin der glückliche Gewinner des Buches.

    Ich habe es aufmerksam gelesen und kann vom Kauf nur abraten. Der Informationsgehalt ist sehr gering, nach 5 Minuten Recherche im Web wäre ich genau so schlau wie nach Buchlektüre.

    Für Anfänger sowieso ungeeignet, da Methoden (Stock Picking und Market Timing) empfohlen werden, die nachweislich zu einer Rentabilität führen, die (nach Abzug sämtlicher Kosten) unter dem Marktdurchschnitt liegt.

    Wichtige Begriffe wie die Efficient Market Theory oder die Moderne Portfoliotheorie werden gar nicht erwähnt.

    Stattdessen besser einmal Gerd Kommers „Genial einfach investieren…“ lesen.
    Oder das Buch von Prof. Weber, der den Arero-Fonds entwickelt hat. Das gibts sogar kostenlos als PDF.

    Burton G. Malkiels „A Random Walk Down Wallstreet“ ist auch nicht verkehrt (wenn auch mit Fokus auf US-Märkte).

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    • Gregor sagt:

      Der Börsenzoo, wie sich André Kostolany ausgedrückt hat, ist groß. Wenn jemand ein absoluter Fan von standardisierten ETFs ist, dann ist ein Buch für Leute, die direkt in Aktien investieren natürlich nicht gewohnte Lektüre.

      Dass man Inhalte auch außerhalb des Buches finden kann, beispielsweise bei einer Internetrecherche, ist sollte man dem Autor nicht zum Vorwurf machen. Das ist üblich so bei Sachbüchern, insbesondere bei einem so bereiten Thema. Der Wert besteht aus dem Zusammentragen von wichtigen Informationen, dem Bewerten und die Ergänzung um persönliche Einsichten und Erfahrungen.

      Natürlich ist es mir unrecht, wenn einer meiner Leser mit einer Buchempfehlung unzufrieden ist. Ich kann aber nicht anbieten, den Kaufpreis zu erstatten, weil das Buch ja sowieso geschenkt war bzw. ich es bereits bezahlt habe.

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