Erste Kombi-Card einer deutschen Bank

Fragen & Antworten zur Fidor SmartCard

https://www.fidor.de/promotions/kreditkarte

Das Wichtigste für Sie zusammengefasst:

Die SmartCard der Fidor Bank AG ist völlig kostenlos. Es ist die erste in Deutschland verfügbare SmartCard. Unter SmartCard versteht man, dass mehrere Karten in einer vereint sind:

  1. MasterCard (Kreditkarte)
  2. MaestroCard (GiroCard – früher EC-Karte)
  3. PayPass (kontaktloses Bezahlen)

Wenn Sie sich dieses Karte besorgen, gehen Sie absolut kein Risiko ein, denn:

  • die SmartCard ist kostenfrei,
  • das Girokonto zur SmartCard ist kostenfrei,
  • sowohl SmartCard wie auch das Girokonto werden nicht bei der Schufa eingetragen und es erfolgt auch keine Schufaabfrage (schufafrei).

Auf der anderen Seite können Sie gewinnen:

  • gebührenfreies Abheben von Bargeld im In- und Ausland (2 × pro Monat),
  • kein Auslandseinsatzentgelt bei Zahlungen in Fremdwährung,
  • kostenloses Zweit- oder Drittkonto.

Welche Fragen haben Sie zur SmartCard?

Ich bin gerade dabei, Artikel vorzubereiten, die die SmartCard und das kostenlose Girokonto bei der Fidor Bank im Detail erklären. Damit diese Artikel für Sie besonders hilfreich werden, haben Sie über das Kommentarfeld die Gelegenheit, Fragen zu stellen.

Bitte alles fragen!

Einige Fragen können vielleicht sofort beantwortet werden (auch von anderen Lesern), auf andere werde ich ausführlich in den kommenden Artikeln eingehen.

Bitte unterstützen Sie die Aufbereitung der Informationen über die Fidor Bank / Smart Card durch Ihre Fragen, Wünsche oder Anregungen.

Vielen, vielen Dank!

Bereits veröffentlichte Artikel:

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Wer schreibt hier?

Gregor hilft Menschen mit diesem Spezial-Portal passende Bank­produkte im In- und Ausland zu finden und zeigt, wie man sie optimal nutzt. Sie können sich als „Fan“ anmelden und so noch mehr Anleitungen und Videos sehen.

12 Kommentare zu “Fragen & Antworten zur Fidor SmartCard”

  1. Andreas sagt:

    Ist es möglich als Österreicher auch ein solches kostenloses Girokonto plus smartcard zu beantragen?

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    • Simon sagt:

      Du müsstest für die Legitimation via PostIdent nach Deutschland fahren.

      Aber auch in Deutschland kommt man nicht so leicht an die Karte. Man wird intern und von einer SCHUFA-ähnlichen Firma geprüft und wenn du keine Bonität besitzt, dann gibt es auch keine Karte.

      Meiner Meinung nach kann man sich den Laden komplett schenken. Die Website sieht aus wie aus 2005 und so innovativ sind die Angebote dann praktisch auch.

      Die Bank hat bei Trustpilot eine Bewertung von 3.8/10 Punkten. Dieses Ergebnis spricht für sich.

      Also was bietet die Bank?

      Einen Geldnotruf:
      Man bekommt eventuell nach einer internen Prüfung (dessen Kriterien nicht wirklich ersichtlich sind) einen Sofortkredit von bis zu 199€ bei einem effektiven Jahreszins von ungefähr 20-70% p.a. Wenn man nicht rechtzeitig innerhalb von 30-60 Tagen zurückzahlt, dann kann man sich laut Erfahrungsberichten noch über Verwaltungs- und Inkassogebühren freuen.

      –> Wozu? 200€ sind nichts. Wenn ich weiß, dass ich Probleme mit Geld wegen z.B. einem unzuverlässigen Arbeitgeber habe, dann nehme ich doch lieber eine kostenlose Kreditkarte mit einem festgelegten Verrechnungstermin – ohne irgendwelche Kosten. Zum Beispiel bei der Barclaycard bezahlst du bei einer Gesamtrückzahlung sogar für 2 Monate nichts. Und selbst wenn du eine andere Kreditkarte wählst, kostet dich der Spaß deutlich weniger. Wenn man keine Kreditkarte bekomme, dann sicher auch kein Geld von der Fidor Bank.

      Fremdwähungskauf:
      Bei der Fidor bank kann man bequem Fremdwährungen kaufen und verkaufen. Mann muss jedoch mindestens 100€ wechseln lassen.

      –> Bei der Berechnung sieht den aktuellen richtigen Wechselkurs und dadurch bekommt man das Gefühl von Transparenz. Es steht auch überall 0€ Gebühr. Durch sehr viele Zahlen und unnötige Feldern mit weiteren 0,00€ Werten wird man von den endgültigen Kosten abgelenkt. Bei der Umrechnung z.B. von 100€ nach USD entstehen Kosten von ca. 3 USD. Das ist die gleiche Wechselkursabzocke wie bei Euronet und alles Andere als transparent.

      Ganz viel Schnickschnack:
      Handy aufladen, bitcoins kaufen und ganz viele Partnerprogramme erwarten einem im „Cash Manager“.

      —> …mit denen Fidor ordentlich Geld verdient. Der Cash Manager ist also praktisch zu 50% eine Werbetafel.

      Geld leihen:
      Das ist von der Community oder von Freunden möglich. Kostet je Transaktion 50 Cent.

      —> Auf Deutsch: Das Risiko wird komplett auf die Community ausgelagert und Fidor verdient daran. Umso weniger Geld verliehen wird, umso mehr Gewinn gibt es.

      Da ich von den restlichen Angeboten wie z.B. dem Kapitalbrief nicht das nötige Hintergrundwissen besitze, werde ich dazu nichts sagen. Aber wenn unter der Berechnung ein Hinweis „Alle Angaben ohne Gewähr.“ steht, ist mir das doch ziemlich suspekt.

      Fazit: Die Fidor Bank ist eine mittelmäßig transparente, laut Nutzern eher unzuverlässige Bank mit (noch) einem Alleinstellungsmerkmal: Der Smartcard.Diese wird aber nur unter strengen Vorraussetzungen vergeben. Der Internetauftritt ist extrem unübersichtlich und altbacken. Um sämtliche Konditionen zu erfahren muss man mind. 5 Klicks durchführen und mindestens 2 PDF Dokumente öffnen. Der Support (incl. den Hilfe-Videos) wird von Amateuren aus der Community gestellt. Eine richtige App gibt es auch nicht.

      Positiv sind alleine die Zinsen. Die Dispo-Zinsen liegen derzeit bei gerade einmal 6,3%. Meiner Meinung nach macht aber jeder etwas komplett falsch, der öfters in den Dispo kommt. Hier kann ich unbedingt die knapp 50€ teure Software „You Need A Budget“ empfehlen. Man bekommt sie bei Steam, oder direkt auf der offiziellen Website. Sie ist verfügbar für Windows, Mac, Android und für das iPhone. Eine 34-tägige Testphase ist kostenlos möglich, oder man greift direkt auf eine der vielen anderen kostenlosen Budget Apps zurück. Alternativ gibt es noch den Lexware FinanzManager, der weitere Funktionen bietet und auch 50€ kostet.

      PS: Falls ich Fehler gemacht haben sollte, würde ich mich über eine Antwort freuen.

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      • Gregor sagt:

        Hey, hey. Das liest sich so als ob hier jemand möglicherweise enttäuscht über die Ablehnung bei Beantragung der Smartcard ist. Das ist weniger der Geist, den wir hier als smarte Bankkunden pflegen.

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        • Simon sagt:

          Es stimmt, dass ich keine Smartcard bekommen habe, jedoch habe ich ziemlich ausführlich meine Meinung begründet, weshalb ich die Angebote schlecht finde, die ich im Gegensatz zur SmartCard nutzen konnte.

          Ich denke, dass der Hauptgrund für ein Girokonto bei der Fidor Bank die SmartCard ist. Ich kann die Fidor Bank gut verstehen, dass Sie die Karten nicht jedem hinterher werfen. Es ist aber doch eine Zumutung, dass man dann die anderen Produkte mit den schlechten Konditionen (wie oben beschrieben) nutzen muss, um ein besseres Rating zu bekommen. Es wäre ja auch in Ordnung, wenn man für die SmartCard eine Gebühr verlangen würde und man diese Gebühr bei ausreichender Nutzung erstattet. Es ist auf jeden Fall nicht attraktiv diese Kunden mit einer normalen Debitkarte für 15€ abzuspeisen, welche es bei anderen Banken komplett kostenlos gibt.

          Ich habe auf keinen Fall irgendwelche Aussagen schlimmer dargestellt, als sie in Wirklichkeit sind. Ich habe noch nie so eine unübersichtliche Seite bei einer Bank erlebt und die Konditionen sind auch teilweise versteckt (daher mittelmäßig transparent).

          Die Konditionen sind natürlich besser als bei vielen Filialbanken, aber im Vergleich zu Comdirekt, DKB und anderen Direktbanken kann Fidor einfach nicht mithalten.

          Ob man jetzt einen Mikrokredit „Geldnotruf“ nennt ist mir relativ egal, aber die Konditionen müssen stimmen und die sind halt sehr schlecht.

          Wenn ich mir mal den Facebook und Twitteraccount der Fidor Bank anschaue, dann gibt es doch häufiger komplette Systemausfälle. Das ist ein echtes No-Go bei einer Bank.

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          • DH sagt:

            Hallo Simon,

            Deine Verärgerung ist vollkommen nachvollziehbar. Einseitige „Berichterstattungen“ sind nun aber auch nicht so schön, deswegen würde ich hier gerne das Bild ein wenig gerade rücken…
            Über das Design einer Webseite kann man sich ja streiten und da hat halt jeder seinen Geschmack, deshalb werde ich hierzu nichts sagen.
            Zu den Bewertungen auf Trustpilot kann ich aber sehr wohl etwas sagen: Wenn etwas gut läuft haben Kunden im allgemeinen – das ist auch ganz normal – nicht das Bedürfnis ihre Erfahrungen öffentlich kund zu tun, wenn etwas nicht die Erwartungen trifft, dann schon eher (das trifft nicht nur auf Trustpilot zu). Deshalb wird man auf Bewertungsplattformen und anderen öffentlichen Plattformen tendenziell eher negative Äußerungen lesen können. Eine Bewertung von 3,8 ist hier also relativ zu sehen. Das will ich hier nicht schönreden, aber mach einfach mal die Gegenprobe und schau dir andere Banken auf Trustpilot an, da kann man sich dann einmal ein Bild vom „Markt“ machen…
            Zu unseren eigenen Produkten darf und kann jeder eine Meinung haben, jedoch ist der Geld Notruf nicht vergleichbar, bspw. Ich lasse mich gerne von einem echten Konkurrenzangebot überzeugen, welchen hier nachhaltig am Markt besteht, den Zinssatz (welcher hier übrigens nicht besteht, sondern eine Gebühr) mit „größeren, normalen Krediten“ zu vergleichen ist hier weniger zielführend.
            Der Punkt mit den Gebühren bei den Fremdwährungen, da stimme ich zu, da haben wir verbesserungspotenzial bei der Anzeige, im Preis-/Bonusverzeichnis sind die Kosten aber klar dargestellt.
            Bei den anderen Produkten keine Meinung zu äußern, weil das Hintergrundwissen fehlt, finde ich sehr fair. Danke dafür.
            Hier sind aber die Konditionen bspw. bei den Sparbriefen bisher immer wettbewerbsfähig geblieben, was man von anderen Marktteilnehmern nicht behaupten kann, so gibt es bei der Fidor Bank auch keine „hohen“ Zinsen mit denen nur für Neukunden (und das auch nur für wenige Monate) geworben wird.
            Das ganze kann auch gerne einmal in unserer Community diskutiert werden, hierzu lade ich herzlich ein. Dafür sind wir offen.

            Mit besten Grüßen

            Dennis, Fidor Bank Social Media & Community Management

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      • Lech sagt:

        Also in der Tat ist es so, dass Fidor bei Neukunden eine Abfrage bei Boniversum startet.
        Der Haken ist, dass die Datenbestände bei Boniversum deutlich weniger vollständig sind. Gerade junge Menschen oder die, die in einem falschen Bezirk wohnen, haben eventuell schlechtere Werte als bei der Schufa.

        Aber man kann durch regelmäßige Nutzung des Fidor-Kontos seine interne Bonität verbessern und hat dann kein Problem mehr, die SmartCard zu bekommen. Wenn man eine andere Karte dazu braucht, kann man auch eine Kreditkarte mit monatlicher Abbuchung dazu nehmen.

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    • Gregor sagt:

      Derzeit muss für die Kontoeröffnung eine deutsche Meldeadresse nachgewiesen werden. Somit sind keine Kontoeröffnungen aus Österreich möglich.

      Offiziell hält sich die Fidor Bank mit Details zu Expansionsplänen zurück. Aus zuverlässiger Quelle weiß ich aber, dass wir uns – vorsichtig ausgedrückt – auf die künftige Entwicklung freuen dürfen. Auf diesem Spezial-Portal halte ich Sie als Fan auf dem Laufenden.

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  2. tedus sagt:

    moin,

    da ich gerade nach einem Nachfolger für N26 schaue (Einkaufskonto = monatlich ca. 300 Euro drauf – und damit bei supermärkten, Drogerien etc. per kontaktlosem Zahlen (oder Kartenzahlung, wos das noch nicht gibt (Hallo Rewe… – was vorher bar gezahlt wurde) einkaufen, kein Dispo, kaum Geldabheben) schaue ich mir gerade die Smartcard an. Besonders durch den Deal mit der BPCE finde ich es interessant.
    Mir ist aufgefallen, das ihr die Bank von der Liste derer, die ihr beobachtet runter ist.
    Warum? Ist mir irgendwas an Kostenfallen oder sonstigem negativen bisher entgangen?
    Oder anders – welche Bank würdet ihr als N26 Ersatz empfehlen?

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    • Sasha sagt:

      Moin,

      ist vielleicht ein wenig spät, aber ich nutze jetzt seit 2 Monaten die Fidor-Bank als Hauptkonto und bis auf wenige Ausnahmen (Deutsche Post), funktioniert alles perfekt.

      Das Online-Banking ist übersichtlich. Bei Überweisungen werden bekommt man per SMS einen Tan. Seit kurzem gibt es eine neue Banking-App für das Smartphone, dass ich aber nicht nutze (ich verwende lieber ein Laptop).

      Bisher hebe ich einmal im Monat Geld bei der Deutschen Bank ab und es kostet keine Gebühren. Im Internet kann ich Flüge, Hotels und andere Dienste per Mastercard bezahlen.

      Es gibt mit Sicherheit noch andere Offline-Unternehmen, die Probleme mit der Karte haben, aber ich denke das ist auch nur eine Frage der Zeit.

      Im März werde ich die Karte in den Staaten ausprobieren. Da bin ich gespannt, ob Abhebung und zahlen per SmartCard funktionieren>

      Aber muss auch sagen, dass ich DKB oder Comdirect lieber nutzen würde, aber es ist eine gute Alternative für die dort kein Konto bekommen.

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  3. tedus sagt:

    Ich (test) nutze jetzt ebenfalls die Fidor (+ neue App) als N26 Ersatz – (in meinem Fall Nebenkonto, rein Guthabenbasierend – monatlich x Euro „Einkaufsgeld“ drauf – womit ich Lebensmittel, Drogerieartikel und ähnliches zahle).
    Bisher keine Probleme (außer das mit der SmartCard z.b. bei Lidl beim ersten Mal nicht NFC genutzt werden konnte, sondern Geheimzahl + Auswahl von Mastercard oder EC, beim zweiten Mal ging NFC).

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    • Nico sagt:

      Das liegt daran, dass jede Karte mit NFC einmal „normal“ genutzt werden muss und dabei NFC aktiviert wird. Manche Banken publizieren das auch aktiv, manche nicht.

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