N26 kündigen oder Wechsel auf neue IBAN? Ich mache es so …

Abschied von N26

Heißt es nicht, man soll gehen, wenn es am schönsten ist?

Diesen Absprungpunkt habe ich schon vor Monaten verpasst. Warum ich den Wechsel von der Wirecard Bank auf das eigene Banksystem von N26 nicht mitmache, erfahren Sie in diesem Artikel!

Zeit, „Danke“ zu sagen!

Bereits im Jahr 2014 informierten wir unsere Leser über ein neues Start-up, was den deutschen Bankkunden-Markt verändern – ja sogar revolutionieren – will und wird.

Für diejenigen, die N26 noch nicht so lange kennen: Die Konditionen waren damals um einiges besser, als sie heute sind. Mussten sie auch, um in Rekordzeit viele neue Kunden zu gewinnen.

Dass das Start-up damit viele Kunden gewinnen wird, aber kein Geld verdient, war den meisten – vielleicht bis auf ein paar einzelne Kunden – klar. Darum ging es auch überhaupt nicht.

Mit Risikokapital ausgestattete Start-ups funktionieren nun mal anders!

Um Wirtschaftlichkeit geht es erst in späteren Entwicklungsstufen, wie man an den scheibchenweisen Konditionsverschlechterungen heute nachvollziehen kann.

Das wusste man damals noch nicht. Ebenso konnte man nicht wissen, dass N26 später mal Millionen als Investorenkapital aus China bekommen würde. Wären dem Management die neuen Finanzierungsrunden nicht geglückt, dann wäre das Start-up heute bereits Geschichte.

Weil man das alles nicht wissen konnte, empfahl ich von Anfang an und durchgehend sich das Konto als Zweit- oder Reisekonto zuzulegen. Dieser Empfehlung sind viele unserer Leser gefolgt. Dazu später mehr in diesem Artikel.

Statistisch gesehen, hieß es in einem IHK-Vortrag, gehen 90 Prozent von Unternehmens­neugründungen in den ersten 12 Monaten pleite oder geben aus anderen Gründen auf.

An dieser Stelle zolle ich dem Management und den Mitarbeitern von N26 großen Respekt, dass sie besser sind als 90 Prozent des gesamten Marktes. Bravo!

Anerkennung und Respekt für das N26-Management!

Darüber hinaus möchte ich mich bedanken, dass ich viele Erfahrungen – auch viele gute Erfahrungen – mit Ihrer teildurchsichtigen MasterCard im In- und Ausland erleben durfte.

Gerade in den ersten Monaten nach dem offiziellen Markteintritt von N26 habe ich einige Artikel und Videos zu Konto, Karte und deren cleverer Nutzung produziert. Auch wenn Ihnen, liebe Führungskräfte von N26, nicht alle gefallen haben … Ich schaue eben durch die Brille eines smarten Bankkunden und nicht die eines Bankchefs oder Investors.

Eines meiner Erklärungsvideos von damals zu Number26:

Nun trennt sich unser Weg

Habe ich bzw. unsere Redaktion interessierten Lesern in den vergangenen Monaten gerne dabei weitergeholfen, wie man ihr N26-Konto clever nutzt, wenn Fragen über die Kommentarfunktion unserer Artikel eingingen, werden wir das künftig nicht mehr tun.

Ich werde nämlich künftig kaum eigene Erfahrungen mehr mit N26 haben, da ich mich entschlossen habe, keinen Kontoumzug auf die neue Bankplattform zu machen.

Warum?

Mit den scheibchenweise verschlechterten Konditionen und dem nicht wirklich verbesserten Service wanderte N26 irgendwo ins Mittelfeld deutscher Direktbanken … und wieso soll ich mich mit einer mittelklassigen Bank zufriedengeben, wenn ich Kunde bei den besten sein kann?

Selbstverständlich ist das Ansichtssache und eine subjektive Auswahl. Es kommt immer darauf an, was einem selbst an einer Bank wichtig ist und was man nutzen möchte.

Die Hoffnung auf eine Revolution mit N26 ist ebenfalls gestorben – mit einer einzigen Ausnahme: die Push-Benachrichtigungen per Transaktion auf das Smartphone.

Kunden lieben die Push-Benachrichtigungen

Das hat N26 wirklich großartig gelöst (bis auf Transaktionen im Ausland – hier wurden in den vergangenen Monaten oft bessere Wechselkurse angezeigt als später abgerechnet, aber das ist ein Thema für sich, auf das ich immer wieder von meinen Lesern angesprochen wurde, hier aber nicht vertieft werden soll).

Push-Benachrichtigungen sind das, was mir unsere Leser am häufigsten genannt haben, was sie vermissen werden, wenn sie nicht den Kontoumzug auf eine neue IBAN mitmachen.

An dieser Stelle kann ich aber Hoffnung spenden: Andere gute Direktbanken werden in den Jahren 2017/2018 nachziehen und ebenfalls diese praktische Form der Benachrichtigung anbieten. Daran wird bereits fleißig gearbeitet bzw. ist in den Arbeitsplan fürs kommende fest aufgenommen!

Wechsel auf neue IBAN schlimm?

Der Aufwand des Kontowechsels in einem nur kurzen Zeitfenster wurde von unseren Lesern gar nicht mal als so schlimm empfunden. Vermutlich lag das daran, dass unser Publikum, die smarten Bankkunden, N26 kaum als Haupt-Girokonto genutzt hat und deswegen gar nicht den Ärger haben, überall die neue Bankverbindung anzugeben bzw. ändern zu lassen (Arbeitgeber, Lastschriften, Sparverträge etc.).

Als Grund, es nicht zu tun, wurde oft der Schufa-Eintrag genannt. Für ein Guthabenkonto ist das nicht unbedingt erforderlich und N26 hat früher selbst damit geworben, dass das Konto schufafrei sei.

Allerdings wurde das nach einigen Wochen zurückgezogen, als man merkte, dass damit auch eine Klientel angezogen wird, die potenziell Probleme mit der Schufa hat.

Das Bewusstsein für unnötige Schufaeinträge wächst!

Wer die N26-Karte vor allem für Auslandsreisen einsetzen möchte, ist nicht unbedingt scharf auf einen Eintrag des Kontos bei der Schufa. Zu viele Bankverbindungen sind nicht optimal für die Bonitätseinschätzung.

Als Reise-Karte ist N26 künftig weniger interessant, weil die Wahlfreiheit zwischen Bar- und Kartenzahlungen aufgehoben wurde. Bei Bargeldabhebungen wird nun ein Auslands­einsatz­entgelt von 1,7 Prozent draufgeschlagen.

Was machen, wenn man den Kontoumzug nicht mitmachen möchte?

Das Schöne daran: Sie brauchen gar nichts machen. N26 wird allen, die das Konto nicht wechseln, das Konto kündigen und auflösen.

Wichtig für Sie ist, dass Sie mindestens eine andere hervorragende Bank haben, bei der Sie gerne Kunde sind. Bei mir ist das seit zwölf Jahren die DKB.

Im Gegensatz zu N26 und vielen anderen Banken verbessert sie zum 1.12.2016 sogar ihre Konditionen. Hier die Übersicht ► Die neuen Konditionen der DKB.

Ich danke N26 für:

  • rund 2 Jahre Kundenbeziehung mit Höhen und Tiefen,
  • für die damaligen erstklassigen Konditionen und
  • für die Erfahrungen im Zusammenhang mit dem Erstellen von Informationen über euch für unsere Leser, an denen ich auch gewachsen bin.

Ich wünsche N26:

  • dass Sie als Bank die nächsten Jahre gut überstehen werden und
  • Ihren eigenen Weg gehen und sich auf dem deutschen, später auch auf dem europäischen Markt mit der angestrebten Ausrichtung nach Asien etablieren werden.

Besonders danke ich den zahlreichen Lesern, die immer wieder nach einer Berichterstattung über N26 gefragt haben und sich Inhalte und Kommentierung der Entwicklung von uns gewünscht haben. Das habe ich als große Anerkennung und Vertrauen empfunden.

Als sich die Konditionen im Frühjahr 2016 weiter verschlechterten, hatten wir unseren Abonnenten geschrieben, dass wir N26 nicht mehr empfehlen und künftig auch nicht über diesen Anbieter berichten werden.

Das Herunternehmen von der Empfehlungsliste fiel uns aufgrund der Entwicklung von N26 leicht und das vorübergehende Einstellen der Berichterstattung haben wir als Fairness-Punkt gesehen, um die Entwicklung des Start-ups in einer schwierigen Phase – damals wurde nach neuen Investoren für die nächste Finanzierungsrunde gesucht – nicht zu torpedieren.

Berichterstattung mit Fairness und Augenmaß!

Wer künftig von einer dritten Quelle über N26 auf dem Laufenden gehalten werden möchte, darf sich nach anderen guten Finanzportalen umsehen. N26 ist von unserer Beobachtungsliste heruntergenommen und wir werden die Entwicklung nicht weiter begleiten.

Sie dürfen sich bei uns auf tolle Inhalte und Anleitungen zu folgenden Anbietern freuen:

Ade N26, mach’s gut und vielen Dank für zwei Jahre spannende Zeit!

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Gregor hilft Menschen mit diesem Spezial-Portal passende Bank­produkte im In- und Ausland zu finden und zeigt, wie man sie optimal nutzt. Sie können sich als „Fan“ anmelden und so noch mehr Anleitungen und Videos sehen.

Zum Download: Der smarte Bankkunden-Guide

56 Kommentare zu “Abschied von N26”

  1. Thomas sagt:

    Das fasst es treffend zusammen:

    Innovativ gestartet, in der Mittelmäßigkeit gelandet.

    Das es auch anders geht (um mal bei kleinen Fintechs zu bleiben) zeigt beispielsweise die Fidor Bank, wobei auch hier abzuwarten bleibt wie sich die Übernahme dich die französische BPCE auf lange Sicht auswirken wird.

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  2. Ced sagt:

    Ja ich kann mich den Meinungen hier nur anschließen.
    N26 ist stark gestartet und hat viele tollen Innovationen, insbesondere die App inkl. der Bush-Benachrichtigungen, auf den Markt gebracht die viele sehr begrüßen.

    Heute gibt es „Klone“ wie 02-banking, Revolut und bald YOMO. Sicher werden auch Fidor und viele Direktbanken bald einiges für sich übernehmen.
    N26 hat sich aber auch wegen der vielfach erwähnten massiven Konditionsverschlechterungen ins Abseits gestellt und ist nun als Karte, mit der man nur eingeschränkt kostenlos Geld abheben kann, definitiv im Mittefeld der Girokonten gelandet.

    Die Schufa-Problematik und insbesondere die schlechte Kommunikation und die langen Antwortzeiten des mäßigen Kundenservice sind ebenso ärgerlich.
    Daher bin ich auch abgewandert und habe N26 bereits gekündigt, was ich auch allen anderen empfehlen würde (Revolut wäre auch eine interessante Alternative ;-)).

    Nun noch eine letzte Frage, im Artikel wird gesagt,dass man das Konto einfach auslaufen lassen sollte, es also bei Nicht-Umzug von Seite der Bank gekündigt wird.
    Ich habe häufiger gehört, dass man bei Kündigung durch die Bank ein Schufa-Eintrag mit Vermerk „Kündigung durch die Bank“ erhalten könnte. Stimmt, dies?
    Falls ja, wie lange würde dieser gespeichert bzw. den Score verschlechtern?

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    • Andreas sagt:

      > Ich habe häufiger gehört, dass man bei Kündigung durch die Bank ein Schufa-Eintrag mit Vermerk „Kündigung durch die Bank“ erhalten könnte. Stimmt, dies?
      Falls ja, wie lange würde dieser gespeichert bzw. den Score verschlechtern?

      Das würde mich auch sehr interessieren. Aktuell besteht ja noch die Möglichkeit das Konto selbst zu kündigen.

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      • Ignaz Nägele sagt:

        Kündige einfach selbst , dann bist du sicher. Habe Kündigungs-PDF runtergeladen unterschrieben und innerhalb 5 Tagen war das Konto Geschichte Restguthaben wird auf mein DKB-Konto überwiesen – alternativ vorher selber Kontostand nullen.

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  3. Simon sagt:

    Ich würde vorschlagen alternativ Revolut als feste Dienstleistung aufzunehmen. Es ist zwar kein deutsches Konto, jedoch ein Service der das Konto z.B. bei der DKB sehr gut ergänzt. Desweiteren sieht man dort einen anderen Trend: Das Team bringt monatlich neue und tolle Features in die App und verbessert das Produkt kontinuierlich.

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    • Ced sagt:

      Dem ist nichts hinzuzufügen, außer dass ich auch dafür wäre Revolut aufzunehmen 😉

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      • Jeffrey sagt:

        Bei Revolut sehe ich das Problem mit der Einlagensicherung somit könnte das Geld weg sein wenn die App/Bank pleite geht da ich aktuell nichts finden kann wie die Einlagen geschützt sind bitte berichtigt mich wenn ich falsch liege.

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        • Ced sagt:

          Also wenn ich es richtig sehe ist es durchaus abgesichert.

          Auf der Homepage von Revolut heißt es:
          „Revolut does not transact, take or keep any money from customers directly. All your money is held in ring-fenced client accounts at Barclays. That means if anything happens to Paysafe Financial Services or Revolut, your money is still safe.“

          Und für Barclays gilt:
          „Barclays Bank PLC ist der englischen Entschädigungseinrichtung FSCS (Financial Services Compensation Scheme) und darüber hinaus dem deutschen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken e.V. angeschlossen.

          Auf Ihrem Tages- und/oder Festgeldkonto gehaltene Einlagen sind durch die englische Entschädigungseinrichtung bis zu einem Gegenwert von derzeit GBP 75.000 gesichert.[…]“

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          • Jeffrey sagt:

            Danke Ced für die schnelle Aufklärung, dann werde ich mir das noch mal genau anschauen. Sieht nämlich von den Funktionen sehr cool aus.

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    • tedus sagt:

      Revolut hat auch gerade erst die Konditionen verschlechtert. Nicht gerade ein smartes neues Feature 😉 – dementsprechend: beobachten ja – empfehlen: klares nein. Besonders für den Auslandseinsatz hat sich Revolut durch das neue monatliche kostenfreie Bargeld-Automatenlimit von 200 Pfund (230-240 Euro) komplett disqualifiziert.

      @gregor – das hier schon genannte yomo finde ich ebenfalls interessant. Dort ist ja momentan eine Anmeldung für z.B. Blogger in der Betaphase möglich. Seid ihr da zufälligerweise dabei? Würde ich jedenfalls interessant finden, wenn ihr das verfolgen würdet. Ich selber habe „nur“ den Newsletter von denen.

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      • Gregor sagt:

        Nein, bei Yomo bin ich nicht dabei. Bezüglich unserer Arbeit für smarte Bankkunden habe ich bereits mehrmals Ablehnung von verschiedenen Sparkassen gefahren. Was mich aber nicht weiter trübt, denn Sparkassen richten sich hauptsächlich auf den finanziell „unmündigen“ Menschen aus. So glaube ich auch nicht, dass Yomo der große Wurf wird. Es nimmt ja nur eine überschaubare Anzahl an einzelnen Sparkassen teil. Vorsichtig ausgedrückt eher eine zurückhaltende Teilnahme.

        Ich erwarte eher, dass nächstes Jahr unsere großen Direktbanken mit einer App-Offensive daher kommen. Das wird eher spannend für unsere Arbeit hier.

        Aber wenn Yomo schon Blogger eingeladen hat, dann darf man sich über eine umfangreiche Berichterstattung freuen. Eben nur woanders als hier.

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        • tedus sagt:

          Auch wieder Recht 😉 – genau genommen war ich in jungen Jahren auch Sparkassenkunde – und bin wegen der verbesserungsfähigen Konditionen, mit denen man dann in nicht-mehr-jungen Jahren beglückt wird über die SEB zur ING-Diba + DKB gewechselt.
          Und ganz genau genommen, war ich etwas enttäuscht, das man als ersten Eindruck von Yomo nicht mehr bekommt als eine Seite mit ein paar Sprüchen drauf. Ich bin da eher Fan von Fakten.

          Wie es vielleicht aussehen könnte, kann man schauen wenn man sich die österreichische „George“ App anschaut – ich habe gelesen, das die Entwickler von Yomo (übrigens die selben die Starmoney rausbringen) sind dort mehrmals hingefahren sind um sich das ganze anzuschauen.

          In jedem Fall schadet weitere Konkurrenz uns sicherlich nicht.

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  4. leachimus sagt:

    Ich hoffe sehr, dass die DKB diese Push-Benachrichtigungen auch noch bekommen wird. Das ist, wie im Artikel bereits erwähnt, das einzige, was N26 noch besser macht.

    Ich habe mein Konto umgezogen, da ich das Konto als Spaßkonto nur im Inland nutze und ich bin den Verschlechterungen nicht wirklich betroffen. Sobald die DKB die Push-Benachrichtigungen auch anbietet, werde ich das Konto auflösen. Denn dann hat die DKB klar die Nase vorn, da man im Gegensatz zur N26 eine Girokarte hat, falls bestimmte Automaten die Debitkarte nicht akzeptieren.

    Ich bin echt gespannt, wie es im Finetech-Rennen weitergeht.

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    • Thorsten sagt:

      Da hoffe ich auch drauf.
      Aber auch die leichte Limitierung finde ich bei N26 gut.
      Man kann die jederzeit selbst einstellen.
      Das wäre bei der DKB auch noch super.

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  5. Roth sagt:

    @Gregor

    Ich bin jetzt auf n26 business gewechselt mit 0,1 % Cashback.
    Ist ganz ok für ein Business Konto.

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  6. Fayaz sagt:

    Ich kann euch sagen: o2 Banking hat auch Push in jeglicher Hinsicht!

    Das Konto ist nicht schlecht!

    Leider muss man es aktiv nutzen, da sonst Kontoführungsgebühren anfallen.

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  7. MX sagt:

    Die 11822direkt bietet in ihrer neuen App auch PUSH Benachrichtigungen an!

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  8. Jörg sagt:

    Ich nutze N26 als Spielkonto weiter, weil es im Moment die besten Schnelleinstellungen zum temporären Sperren der Karten anbietet.
    Wenn man im Netz bezahlen will, kurz Karte dafür freischalten, zahlen und danach wieder sperren! So kann mit den Karten erstmal kein Schmu im Netz stattfinden.
    Das können die anderen Banken (leider) noch nicht!

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  9. Alex sagt:

    Also ich werde bei N26 bleiben und bin seit ca. einem Jahr sehr zufrieden. Ich sehe keine schlechteren Konditionen als bei Comdirect oder Ing-Diba, im Gegenteil (die DKB ist allerdings Nr.1).

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    • Ced sagt:

      Also bei N26 nur sehr unpraktikable kostenlose Enzahlungen von 100€ im Monat kostenlos möglich, bei comdirect 3 mal im Jahr kostenlos.
      Comdirect hat auch eine echte Girocard und einen schnell erreichbaren kompetenten Kundenservice.
      In Deutschland sind beliebig viele Abhebungen bei der Cashgroup im Monat kostenlos, bei N26 in Deutschland nur 3 bis 5.
      Ferner kann man bei comdirect außerhalb der EU kostenlos abheben, was bei N26 jetzt 1,7% Gebühr kostet.
      Also da sehe ich schon einige Vorteile gegenüber N26….

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      • leachimus sagt:

        Mit Einzahlungen meinst du Bareinzahlungen?

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        • Ced sagt:

          Ja, Bareinzahlungen sind in den Filialen der Commerzbank für comdirect Kunden 3 mal kostenlos. Wer mehr möchte könnte auch über die Norisbank nachdenken, da kann man beliebig oft bei der Deutschen Bank einzahlen.
          Bei N26 kann man im Monat bei Cash 26 Partnern (z.B. bei Real und Penny) 100€ im Monat kostenlos einzahlen.

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          • leachimus sagt:

            Solche Transaktionen mache ich per IBAN. Wer aber N26 als Hauptkonto nutzt und keine Alternative hat, sieht echt alt aus.

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  10. Michael sagt:

    Hallo,

    das einzig gute ist die Einzahlmöglichkeit auf dem plattenland, wo es einen REWE und keine Commerzbank gibt oder fällt euch eine Alternative ein?
    Gruß Michael

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    • Ced sagt:

      Naja die Postbank hat sich nach der letzten Gebührenerhöhung ja mehr oder weniger verabschiedet. Auf dem platten Land wird es wenn es keine Commerzbank gibt, wohl auch keine Deutsche Bank geben, Norisbank wäre dann raus. Santander Consumer mit Einzahlungsmöglichkeit wird es vermutlich auch nicht dort geben.
      Sparkasse oder Volksbank dürften kaum umsonst möglich sein.
      Bald kommt YOMO, dabei haben sich die Sparkassen zusammengeschlossen um eine Art N26 mit Girocard auf dem Weg zu bringen. Einzahlungen sind auf jeden Fall geplant, allerdings muss man darauf noch ein wenig warten und ich glaube die Sparkasse vor Ort muss bei Yomo auch „mitmachen“…

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      • Michael sagt:

        Hallo Ced,

        mit deinen Wahrsagungen hast du recht. Dann hoffe ich auf Yomo. Ich glaube aber nicht das einzahlen kostenlos ist.

        Gruß Michael.

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      • Thomas sagt:

        Soweit ich gehört habe kann man sich bei Yomo die Sparkasse bei welcher das Konto geführt werden soll während der Anmeldung selbst aussuchen. Die eigene vor Ort muss dann nicht einmal selbst dabei sein.

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  11. RobG sagt:

    So schlecht ist das neue N26 Modell jetzt auch nicht. Ich nutze es beispielsweise als Online Taschengeldkonto und im Ausland als Notfall Bargeldkarte. 1,7% sind vertretbar und ich kann auch kleine Beträge abheben. Zur Not habe ich dort auch noch eine großzügige Kreditlinie.

    Ungemein praktisch sind immer noch die Möglichkeiten die Karte selbst zu verwalten.
    Als Hauptkarte kommt die DKB Visa zum Einsatz.

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  12. Phil sagt:

    Wie ist das mit den schlechteren Kursen beim Auslandseinsatz? Steckt da wirklich System hinter und gibt es einen festen Zeitraum nach der Zahlung zu dem der Kurs festgelegt wird?

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  13. Oli G. sagt:

    Gregor hat es absolut treffend formuliert! Dem gibt es nichts hinzuzufügen. Vielen Dank für dein Engagement. Prima und weiter so!

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  14. Pitter sagt:

    Hallo,
    ich hatte mir die Karte als Notfallkarte bzw. Urlaubskarte zugelegt.
    Wenn ich jetzt für Bargeldabhebungen im aussereuropäischem Ausland 1,7% bezahlen soll, ist die Karte uninteressant geworden. Zumal grade in Thailand 200 Baht bei ATM Nutzung dazu kommt. Für mich komme ich da bei 4 Wochen Urlaub locker auf 40 bis 50 Euro gesammt gebühren.
    Da sage ich nein Danke!

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  15. Volker sagt:

    Habe vor ein paar Tagen die neue N26-Karte bekommen, nachdem ich von dem bisherigen Wirecard-Konto zur N26 Bank GmbH gewechselt war.

    Mein Fazit zu N26 bisher:

    – Einräumung eines Dispo bei ca. 200€ ohne Geldeingänge
    – Nach ca. 3 Monaten Mitgliedschaft erhielt ich eine (wie mir schien automatische) Erhöhung des Dispo auf 500€ (keine Geldeingänge)
    – Überweisungen auf das N26 Konto (Wirecard) dauerten relativ lange, also fast immer zwei Tage
    – Bargeldbezüge klappten an Automaten der SK, PB, VR
    – Anstelle von Kontoauszügen erhält man eher unseriös anmutende Statements über die Umsätze (sieht einfach nicht nach Bank aus, das könnte auch eine PayPal-Umsatzübersicht sein)
    – Das Design der neuen MasterCard ist ansprechend, dennoch stört das „Debit“ im Hologramm etwas. Man hat gleich den Eindruck, man nutzt eine Pseudo-MC und im Grunde tut man das auch. Ist ja auf Prepaid-Basis.

    Ich behalte die Karte und das neue N26-Konto mal als Backup, vielleicht nutze ich es testhalber mal demnächst in Österreich.

    Was mir aber sauer aufstößt und immer irgendwie im Hinterkopf bleibt, ist die bisherige Geschäftspraxis bei N26. Damit meine ich nicht mal die damailige Kündigungswelle, sondern, dass manchen Kunden wohl auch grundlos bankenseitig gekündigt wurde. Dazu ist die Bank ja berechtigt, aber ich vermute fast, dass N26 alle Kunden, die auch n ur 3 x im Monat Bargeld beziehen und fast nie bargeldlos bezahlen, ein starker Dorn im Auge sind. Fair-Use-Policy hin oder oder…

    Wer den Dispo nutzt, dürfte willkommener sein.

    Dahingehend fühle ich mich bei der DiBa sicherer. Da bleibt ja selbst ein Dispo bestehen, wenn man das Konto für lange Zeit brach liegen lässt.

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    • Christian sagt:

      @Volker

      > – Überweisungen auf das N26 Konto (Wirecard) dauerten
      > relativ lange, also fast immer zwei Tage

      Da ist offen, wer daran schuld ist.
      Fakt ist lt. SEPA-Regeln jedenfalls, daß die Gutschrift spätestens am Ende des nächsten Bankwerktags auf dem Empfängerkonto eingelangt sein muß, sofern die Überweisung rechtzeitig und online beauftragt wurde. (per Papier-Erlagschein darf es einen Bankwerktag länger dauern)
      Grenzlegal mag es aber mitunter auch vorkommen, daß Banken eingehende Überweisungen verzögert, jedoch valutamäßig korrekt, (nach)buchen.

      > Ich behalte die Karte und das neue N26-Konto mal als
      > Backup

      Das ist eine sehr gute Entscheidung.
      Schließlich kosten Konto + Karte(n) nichts und (mindestens) ein Backup ist immer sehr empfehlenswert.

      > Was mir aber sauer aufstößt und immer irgendwie im
      > Hinterkopf bleibt, ist die bisherige Geschäftspraxis bei
      > N26. Damit meine ich nicht mal die damailige
      > Kündigungswelle, sondern, dass manchen Kunden wohl auch
      > grundlos bankenseitig gekündigt wurde.

      Die Kommunikation dieser Kündigungen ist damals nicht gerade optimal verlaufen, doch dürfte es Berichten in einschlägigen Foren zufolge dabei wohl eher selten um „Nur-Abheber“ Kunden ohne sonstige Kontonutzung gegangen sein. Hier wird es jene getroffen haben, die dauerhaft z.B. 20x im Monat Mini-Beträge abgehoben haben.
      Viel mehr gab es Mißbrauch mit Abhebungen und Einzahlungen mittels im Kreis geschickter Geldbeträge von mitunter über € 20.000,– pro Monat, weil „clevere“ Zeitgenossen sich damit massiv Prämienzahlungen oder Bonusmeilen von anderen Kreditkartenanbietern generiert haben.

      Grundsätzlich sehe ich unverschuldete bankseitige Kündigungen ebenfalls äußerst negativ, doch sollte man als „smarter Kunde“ sein Nutzungsverhalten auch im eigenen Interesse so gestalten, daß gute seriöse Angebote nicht eingestellt werden bzw. man der Bank damit keinen Anlaß gibt, aus Kostengründen die Geschäftsbeziehung aufzukündigen.

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  16. Phil2 sagt:

    Also ich finde nachwievor N26 gut. Welches andere Konto einer Direktbank bietet denn die Möglichkeit, auch anders als nur per Überweisung einzuzahlen? Also jetzt außer Comdirekt, wo ich nur 3x im Jahr den Automaten von der Commerzbank nutzen kann, oder dem Online-Ableger der Deutschen Bank, wo es fraglich ist, ob die DB überhaupt das nächste Jahr überstehen wird, oder die DKB, wo ich erst nach Berlin fahren muss?

    Zum Thema Kreditkarte: Das ist eine vollständige Kreditkarte und verfügt über den beim Girokonto eingeräumten Kreditrahmen, was letztlich nichts anderes ist, als der Kreditrahmen, der bei einer „echten“ Kreditkarte auf dem jeweilig zugehörigen Konto eingeräumt ist.
    Und Debit bezeichnet nur, dass die Karte mit dem Girokonto verbunden ist. In den USA sind solche Karten die Regel.
    Mal davon ab, dass die wenigsten Verkäufer darauf achten, ob Debit auf der Karte steht und dass den meisten eh es egal sein dürfte, ob das darauf steht oder nicht. Denn sie bekommen ihr Geld ob mit Debit oder ohne Debit auf der Karte.

    Und der Kontoauszug sieht auch nicht wesentlich anders aus als der von der Commerzbank.

    Und bezüglich der Kündigungen hat N26 auch schon entsprechend geantwortet.

    Für Bargeld im Ausland sind Traveler Checks auch eine Alternative. Kosten zwar beim Ausstellen auch ca 1 – 2%, dafür sind sie jedoch bei Verlust versichert und sollen problemlos ersetzt werden.

    Und die DKB hat auch schon einige nette Entgelterhöhungen drinnen, wenn kein regelmäßiger Geldeingang auf das Konto erfolgt. Insbesondere die Entgeltbelastung bei Bargeldabhebung in fremder Währung mit 1,75%. Oder die Notfall-Ersatzkarte für 180 Euro.

    Ich kann euch echt nicht verstehen. Die Konditionen bei N26 sind auch nach den „Verschlechterungen“ – ein Unternehmen muss nunmal seine Kosten decken können – mehr als in Ordnung.

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  17. Maria H. sagt:

    Ist die DKB wirklich so gut, dass man ganz auf N26 verzichten kann?

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    • Gregor sagt:

      Für mich ja!

      Seit 1.12. ist das Auslandseinsatzentgelt bei der DKB entfallen – das war in den letzten Monaten der einzige Grund, weswegen ich die N26-Mastercard noch behalten habe.

      Bis auf die App, ist die DKB in allen wesentlichen Punkten besser als N26. 🙂

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      • Thorsten sagt:

        Sie sehe Küche steht auch.
        Die DKB ist einfach klasse und das in meinen Augen konstant!
        Das einzige was ich bei N26 echt gut finde:
        – Limits variabel anpassbar
        – Push Nachricht bei Nutzung der Karte (frage mich was daran so schwer ist dies auch durch die DKB zu realisieren)
        Nutze die N26 weiter als „Prepaid Kreditkarte“

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        • Thorsten sagt:

          Ach noch ergänzend:
          Bis heute hat die N26 keinen Schufa Eintrag bei mir hinterlegt.
          Habe aber auch keinen Überziehungskredit beantragt.

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          • Jeffrey sagt:

            Das ist bei mir auch der Fall das kein Schufa Eintrag für N26 vorhanden ist wobei bei Neukunden es wohl immer der Fall sein soll kann das jemand bestätigen?

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            • Thorsten sagt:

              Commerzbank hat bereits eine Eintrag angelegt, korrekt auf die lokale Bank.
              Bei N26 hoffe ich darauf dass sie es nicht tun, weil ich es nicht fair fände, denn ich betreibe es wirklich als Guthabenkonto.
              Aber wie ich die kenne häuft sich einfach beim Azubi ein Haufen mit Schufa Einträgen und der kommt nicht hinterher. 🙂

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            • Gregor sagt:

              Ist jemand noch bei N26 dabei, der überprüfen kann, ob der Kontowechsel von der Wirecard Bank auf das eigene System dazu genutzt wurde, sich in der Schufa einzutragen?

              Früher waren die Konten tatsächlich schufafrei, was von zahlreichen Leuten mit Bonitätsherausforderungen genutzt wurde, ein Konto bei N26 zu eröffnen. Soweit ich gehört habe, wollte das N26 unterbinden, in dem sie die Schufafreiheit aufgaben.

              Bin jetzt aber nicht mehr so im Thema drin. Wäre schön, wenn jemand nachschauen könnte. 🙂 Danke!

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          • Jeffrey sagt:

            Da ich leider nicht mehr auf Gregors Antwort antworten kann poste ich hier meine Antwort:

            Ich hab gerade bei Mein Schufa geprüft nach dem Umzug von Wirecard zu N26 GmbH ist kein neuer Schufa Eintrag hinzugekommen somit scheint bei Bestandskunden, die das Konto umgezogen haben, kein Schufa-Eintrag hinterlegt worden sein.

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  18. Gregor sagt:

    Update: N26 ist vermutlich die unsicherste Banking-App Deutschlans

    Falls Sie die Vermutung nachvollziehen wollen, schauen Sie diesen Vortrag vom Vincent Haupert (Chaos Computer Club e.V.) an: https://media.ccc.de/v/33c3-7969-shut_up_and_take_my_money#video&t=133

    Herzlichen Dank an Sebastian aus unser MasterMind-Gruppe für den Link!

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    • Thorsten sagt:

      Genau deswegen würde ich es NIE als Hauptkonto nutzen.
      Für mich ist das ein Spielkonto und deswegen habe ich auch nie einen Überziehungskredit beantragt.
      Aktueller Kontostand: 84€ 🙂
      Wer sich die über eine Security Lücke holt kann sie behalten 😉

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      • Jeffrey sagt:

        @Thorsten: Genau dieses Denken ist falsch, wie Vincent in seinem Vortrag sehr schön sagt, sind die 84€ nicht das Problem sondern das man einfach in 2 Minuten einen Dispo hätte beantragen können und schon wären aus den 84€ vielleicht 2084€ geworden.

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        • Thorsten sagt:

          Stimmt. Habe ich nicht bedacht, dass das ja auch online geht.
          Kann man das sperren lassen?

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          • Jeffrey sagt:

            Nein, leider nicht. Ich hab gerade mit dem Support geschrieben und man sagte mir, dass es nicht möglich ist die Dispo-Beantragen-Funktion deaktivieren zulassen.

            Ich habe es direkt als Sicherheitsfeature beantragt, mal sehen ob Sie es einbauen.

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    • Jeffrey sagt:

      Ich hab mir den Vortrag gerade angeschaut.

      Nicht schlecht, hier waren auf jeden Fall Anfänger am Werk, die nicht wussten was sie taten. Was ich aber viel schlimmer finde, ich das die Bafin anscheinend ohne Überprüfung der Infrastruktur die Bank Lizenzen verteilt.

      Für alle besorgten N26-Kunden: Alle Lücken, die Vincent Haupert gefunden hat, wurden behoben aber es lässt natürlich einen bitteren Beigeschmack.

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    • Christian sagt:

      @Gregor

      > Update: N26 ist vermutlich die unsicherste Banking-App
      > Deutschlans

      Bei allem Respekt und aller Wertschätzung verstehe ich nicht, weshalb du die mediale Veröffentlichung der Details zu den längst geschlossenen Sicherheitslücken nun so reißerisch dramatisierst, als ob diese gerade erst neu entdeckt und aktiv ausnutzbar wären.
      Das entspricht eigentlich dem Niveau der BILD-Zeitung und nicht einer seriösen, an Fakten orientierten Plattform wie deiner.

      Die Thematik hast du doch bereits vor ca. 14 Tagen unter dem Link https://www.deutscheskonto.org/de/number26/#comment-11428 behandelt.

      Daß Sicherheitslücken natürlich tunlichst im Vorfeld zu vermeiden und nach vertraulicher Einmeldung möglichst rasch zu schließen sind, steht wohl außer Zweifel.

      Diese (Grundsatz-)Problematik ist jedoch nicht – wie von dir suggeriert – auf N26 beschränkt, sondern liegt vor allem darin begründet, daß Banken zunehmend dazu übergehen, vollständiges Onlinebanking per Smartphone-Apps anzubieten und dabei die Zwei-Faktor-Autorisierung (vor allem pushTAN-Apps, jedoch auch mTANs wenn der Kunde diese auf dem gleichen Endgerät empfängt) über den gleichen Übertragungskanal bzw. das gleiche Endgerät läuft und dadurch Smartphone-Banking systembedingt grundsätzlich angreifbar wird.

      Das ist eben die Krux, daß man aus Bequemlichkeitsgründen versucht, die Sicherheit zweier, voneinander unabhängiger Übertragungskanäle über einen einzigen gemeinsamen Übertragungsweg realisieren zu wollen, was eben zu einer prinzipiellen und unvermeidbaren Angriffsmöglichkeit führt.
      Das wurde auch schon vor einem Jahr beispielhaft für die pushTAN-App der Sparkassen z.B. unter https://www.heise.de/newsticker/meldung/32C3-pushTAN-App-der-Sparkasse-nach-wie-vor-angreifbar-3056667.html berichtet.

      Vom Sicherheitsaspekt her sollte jeder kritisch überdenken, ob Transaktionen per Smartphone-Apps wirklich notwendig und sinnvoll sind und ob man für diese (vermeintliche) Bequemlichkeit die Sicherheit eines unabhängigen zweiten Kommunikationskanals aufgeben will.
      Für mich gilt unverändert:
      Banking nur am PC/Laptop bzw. Netbook, mTAN-Empfang bzw. Transaktionsfreigabe bei N26 am Smartphone oder chipTAN bei der DKB, weil deren pushTAN-App mit meinen Smartphones leider nicht funktioniert.

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      • Thorsten sagt:

        Warum er den Eintrag jetzt nochmal macht ist doch klar:
        CCC hat jetzt den Vortrag dazu gehalten und veröffentlicht.
        Ich finde es gut, dass Gregor dies dann auch postet, damit eben jeder mündige Bankkunde sich ein Bild darüber machen kann wie die Schwachstelle funktioniert.
        Dazulernen hilft nämlich genau hierbei.
        Und zum Thema N26:
        Du kannst zwar versuchen deine Transaktionen zu trennen, aber dadurch dass in der N26-App trotzdem beides möglich ist (authorisieren der Zahlung + die Zahlung selbst) kannst du noch so viel trennen: hat jemand die mobile App gekapert ist Schicht im Schacht!
        Das ist zumindest bei den 2-App-Lösungen so nicht der Fall.

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  19. tedus sagt:

    Wer wie ich nach einer Banking-App mit halbwegs vergleichbaren Funktionen wie N26 schaut – Fidor hat seit Mitte Dez. eine neue, die ebenfalls mit Push-Benachrichtigungen arbeitet. Dazu kann man sich per Mail über Kontobewegungen benachrichtigen lassen.
    Sicherheit – zumindest gibt es da, nicht wie bei N26 negatives zu berichten (Link weiter oben) – aber die App ist ja auch noch neu.
    Und die „Nachteile“ (je nachdem was man möchte) sind im Gegensatz zu N26 offen kommuniziert und nicht nach und nach dazugekommen (x-mal monatlich kostenlos Bargeld abheben, kostenpflichtiger Kartenersatz).

    Bereits bei Lidl und Aldi erfolgreich die NFC Funktion getestet.
    Maximal für viele eine interessante Alternative, minimal interessant zu sehen, das andere Banken mit ähnlichen Apps anfangen nachzuziehen.

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    • Martin sagt:

      Hallo tedus,

      „Dazu kann man sich per Mail über Kontobewegungen benachrichtigen lassen.“
      Eine Frage wo geht das mit Mail benachrichtigen bei Kontobewegungen?

      Hab es leider nicht gefunden.
      Nur die benachrichtigen für Kreditkarten Buchungen hab ich gefunden.

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  20. tedus sagt:

    @martin – ich bin nicht ganz sicher – aber auf der Bankhomepage unter Einstellungen -> Nachrichtenbox habe ich bei Email alle drei Häkchen gesetzt. Eines davon ist es meiner Meinung nach (Dokumente hört sich danach an).
    Der Email Betreff ist dann immer: Transaktionsbenachrichtigung für Ihre Fidor SmartCard®

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