Alternative für Leute, die suchen …

TransferWise als Girokonto

TransferWise ist kein Girokonto, wie wir es von DKB oder ING gewohnt sind. Aber für die Leute, die sich eine Ergänzung oder Alternative schaffen wollen, kann TransferWise wichtige Dienste übernehmen.

Borderless Transferwise
Sehr praktisch: Modernes Konto mit Karte und App ohne monatliche Gebühren.
Leichte Kontoeröffnung ► https://transferwise.com/de/borderless/

Warum jetzt TransferWise?

Dieser Artikel erscheint in unserer Serie „deutschsprachige Alternativen im Ausland“. Den Auftakt machte das Wertpapierdepot für Vermögende in Liechtenstein. Im Gegensatz zu Deutschland gibt es im Ausland keinen deutschsprachigen Anbieter, bei dem man alles bestens oder zumindest in adäquater Form bekommt.

Man stellt sich sein individuelles Kontensystem wie in Modulbauweise zusammen. Unser Spezial-Portal darf Ihnen als Recherche und Umsetzungstool dienen.

TransferWise wird in diesem Artikel als Option für einen günstigen Zahlungsverkehr in, mit und außerhalb von Deutschland vorgestellt. Weitere Module können Sie gerne per E-Mail erhalten.

Was man bei TransferWise (kostenlos) erhält:

  • eine SEPA-fähige IBAN
    Aktuell sind es BE-IBANs (belgische) für Eurokonten.
  • optional weitere internationale Kontonummern
    Beispielsweise in Großbritannien, den USA, Polen und Australien (Fremdwährungskonten)
  • Möglichkeit, Guthaben in 40 Währungen aufzubewahren
    TransferWise ist bisher kein direkter Teilnehmer von Einlagensicherungssystemen. Es ist kein optimaler Ort zur Vermögensanlage, aber für den Zahlungsverkehr in Euro und weiteren Währungen.
  • Debit-Mastercard
    Die Mastercard bucht stets von dem Konto ab, in dessen Währung man bezahlt. Somit entfällt eine Fremdwährungsgebühr. Es sei denn, das Konto ist leer, dann wird automatisiert umgebucht. Es fällt eine kleine Umtauschgebühr an, aber die Karte funktioniert.
  • Wunsch-PIN
    Die PIN der Mastercard kann an Automaten – die es zulassen – geändert werden. Auf unserem Seminar in Florida haben die Teilnehmer davon rege Gebrauch gemacht.
  • Bargeld kostenfrei abheben
    Für die ersten (umgerechnet) 200 britischen Pfund pro Monat berechnet TransferWise keine Gebühren für Auszahlungen am Geldautomaten. Darüber sind es 2 Prozent vom abgehobenen Betrag.

Konto und Karte sind bedingungslos kostenlos und ebenso die Bargeldabhebungen für die ersten rund 230 Euro pro Monat. Gebühren fallen bei Überweisungen an. Innerhalb vom Euroraum sind es pauschal 63 Cent. Ist das für Sie ein tolerierbarer Haken?

Wenn ja, können Sie mit der Kontoeröffnung starten:

Debit-Mastercard kostenlos

Die grüne Mastercard mit dem kleinen Bogen (erinnert das an Apple?) sieht frisch aus und fühlt sich so auch beim Zahlen an. Kontaktlose Zahlungen sind selbst­verständlich möglich und man erhält bei bestehender Internet­verbindung sofort eine Push-Benachrichtigung:

TransferWise Push-Nachricht

Im Gegensatz zu meinem DKB-Hauptkonto bekommt man stets mitgeteilt, wie viel Geld noch verfügbar ist. Das finde ich praktisch. Ebenso gibt es Push-Nachrichten, wenn Geld auf dem Konto eingegangen ist.

Die Mastercard ist automatisch mit allen Ihren optionalen Währungskonten verknüpft.

Das hat für Sie den Vorteil, dass stets von dem Währungsguthaben gezogen wird, mit welchem Sie bezahlen bzw. Geld abheben. Somit entfällt eine Fremdwährungsgebühr. Beim Einsatz der ING-Visa-Card werden Ihnen 1,75 Prozent Fremdwährungsgebühr berechnet.

Sollte Ihr Guthaben nicht in der entsprechenden Währung ausreichen, funktioniert die Karte trotzdem. Es wird automatisiert vom Konto mit der nächst­niedrigen Umtauschgebühr gezogen. In meinem Fall waren das auf einer US-Reise 0,41 Prozent. Erträglich, oder?

Bargeld abheben

Bargeld kann mit der Mastercard abgehoben werden. Eine Mindestabhebesumme wie bei DKB und ING gibt es nicht. Allerdings sind auch nur die ersten 200 britischen Pfund bzw. Gegenwert in anderer Währung pro Monat kostenfrei. In Euro wären das aktuell rund 238 Euro. Für viele genügt das sogar!

238 € pro Monat kostenlos abheben!

Natürlich kann man mehr Geld abheben. Das maximale Tageslimit liegt bei 1.500 Pfund – also rund 1.785 Euro. Im Monat kann man maximal umgerechnet 4.760 Euro über die Karte aus dem Automaten ziehen. Die Gebühr beträgt dafür 2 Prozent vom Abhebebetrag.

Geld abheben TransferWise

Insbesondere wenn man bereits zu einem günstigen Zeitpunkt vor Antritt der Reise Geld auf dem Konto umgetauscht hat, ist es sehr angenehm, es bequem mit der TransferWise-Mastercard kostenfrei abzuheben … wie ich es hier in meiner zweiten Wahlheimat getan habe.

Lastschriften

Lastschriften sind vor allem für uns effizienzliebende Deutsche ein Segen und so wurde immer wieder an TransferWise der Wunsch herangetragen, Lastschriften zuzulassen. Seit Ende 2019 ist das mit dem Wechsel auf die belgische IBAN (BE-IBAN) möglich. Sie können bei Ihrem Stromversorger oder Telefonanbieter die TransferWise-Kontonummer als Girokonto hinterlegen. Klappt hervorragend!

Ebenso sind Instant-Überweisung auf das TransferWise-Konto mit der BE-IBAN möglich. So können Sie beispielsweise bei der Geschäftskontonutzung in Sekundenschnelle den Geldeingang bekommen und die Ware hinaussenden. Sehr praktisch.

Daueraufträge

Das Programmieren von Daueraufträgen war ebenfalls ein Wunsch aus Deutschland an TransferWise. Dieser ist noch nicht umgesetzt, man kann aber davon ausgehen, dass das noch kommt.

TransferWise Währungskonto

Währungskonten können schnell und kostenlos hinzugefügt werden.

Bequemerweise kann man Zahlungsempfänger hinterlegen und überweist dann künftig nur mit wenigen Mausklicks an in- oder ausländische Bankverbindungen.

Online- und App-Banking

Im Gegensatz zu so manch anderem FinTech kann man TransferWise per App, aber gleichberechtigt auch auf dem PC oder Notebook via klassischem Online-Banking nutzen.

Andere Währungen

Mehr als 40 Währungen können Sie mit (Ihrem neuen) TransferWise-Konto verwalten. Bei einigen erhalten Sie sogar eine örtliche Kontonummer, so dass andere es einfach haben, Ihnen Geld zu überweisen bzw. Sie in dieser Region der Welt leicht Geld überweisen können.

Beispielsweise wickle ich sehr gerne mit TransferWise Grundstückskäufe in den USA ab. Das wäre sonst umständlich und teuer.

Neben einer US-Kontonummer kann man sich Konten für Polen, England, Australien und Neuseeland hinzubuchen.

Die anderen Währungen werden ohne persönliche Kontonummer gehalten. Man kann aber davon ausgehen, dass nach und nach weitere regionale Kontonummern dazukommen. Interesse besteht ja insbesondere bei Kanada, Schweiz und Norwegen. Russland wäre künftig ebenso interessant.

TransferWise Kontoumsätze

TransferWise ist ein Multi-Währungskonto, wenn Sie optional und vollkommen kostenlos weitere Währungen hinzufügen. Das ist mit wenigen Mausklicks geschehen und angenehm übersichtlich.

Internationale Überweisungen

Günstige internationale Überweisungen sind der Ursprung von TransferWise und ich muss zugeben, dass ich diese Funktion bereits seit vielen Jahren gerne nutze. Überweisungen habe ich nach Polen und in die Ukraine (kleine Beträge) gesandt und größere Summen nach Kanada und in die USA.

Angenehmerweise kann man aus Kanada und USA ebenso bequem via TransferWise zurück­überweisen, weil TransferWise ans dortige Banksystem gut angebunden ist. Das hat sogar Banker in Nordamerika überrascht, da dort Auslandsüberweisungen eine komplizierte und teure Angelegenheit sind.

TransferWise ist ein international funktionierendes Multiwährungsgirokonto!

TransferWise als Firmen-Konto eröffnen

Gute Nachricht und Vorteil gegenüber vielen anderen Neobanken: Man kann das TransferWise-Konto auf den Namen einer juristischen Person wie beispielsweise einer UG oder GmbH eröffnen, ebenso auf Rechtsformen anderer europäischen Staaten wie beispielsweise eine Limited aus England oder Zypern.

Sogar eine Kontoeröffnung auf eine US-LLC oder Corporation ist möglich, was vielleicht den Besitzer eines Ferienhauses in Florida – von welchem wir im vorangegangenen Artikel gesprochen haben – freuen wird.

Ebenso ist eine Debit-Mastercard als Firmenkarte bestellbar (in Deutschland, aber in den USA noch nicht verfügbar).

Fragen zur Kontoeröffnung oder Nutzung?

Bitte nutzen Sie die Kommentarfunktion am Ende der Seite. Gerne können Sie hierüber uns und der Community Ihre Erfahrungen und Tipps mitteilen. Herzlichen Dank für Ihr smartes Engagement.

Weitere Seiten mit TransferWise:

Video über den Artikel:

Bereit für eine Kontoeröffnung? ► Konto bei TransferWise eröffnen »

PS: TransferWise hat mir gestern nochmal bestätigt, dass das Borderless-Konto – also was hier im Artikel beschrieben ist – immer mehr Deutsche als Neben- oder Hauptkonto nutzen. Interessant. Wie schaut es bei Ihnen aus? TransferWise mal ein bisschen mitlaufen lassen?

[Gesamt: 12   Durchschnitt:  4.2/5]

Wer schreibt hier?

Richard hilft Menschen mit diesem Spezial-Portal passende Bank­produkte im In- und Ausland zu finden und zeigt, wie man sie optimal nutzt. Sie können sich als „Fan“ anmelden und so noch mehr Anleitungen und Videos sehen.

Empfehlung

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84 Kommentare zu “TransferWise als Girokonto”

  1. Hans sagt:

    Um ehrlich zu sein, emfinde ich die Gebühren zu hoch. Wenn ich auf der Internetseite recherchiere, kostet jede Aktion eine Gebühr, die meiner Meinung nach auch bereits im empfindlichen Bereich liegt.
    Dennoch danke für die tollen Informationen darüber!

    • Richard Banks sagt:

      Hallo Hans, was hast du festgestellt, was mir entgangen ist?
      Mein aktueller Stand ist: Alles Wichtige ist kostenlos – bis auf abgehende Überweisungen (63 Cent) und Währungsumtausche.
      Danke für dein tolles Feedback 🙂

  2. Klaus Lyssewski sagt:

    Ich finde TranferWise echt klasse. Überweisungen waren bisher immer innerhalb von wenigen Sekunden gebucht. Es handelt sich hierbei um sog. Echtzeit-Überweisungen, die genau, wie in Deutschland nicht mehr als 0.63 € per Überweisung kosten.
    Die Kontoeröffnung war sehr einfach und ging sehr schnell.
    Die Debit Karte ist ein echter Hingucker und funktioniert bisher einwandfrei!

    • Richard Banks sagt:

      Danke, sehr spannend! Was kosten eigentlich Echt-Zeitüberweisungen bei anderen Banken?

      Ja, die TransferWise-Überweisungen werden – wenn der Empfänger das auch kann – innerhalb von Sekunden gutgeschrieben. Das ist bei einigen Leuten, die von mir Geld bekommen haben, sehr positiv aufgefallen. 🙂

      • Klaus Lyssewski sagt:

        Bei der Deutschen Bank kosten Echtzeit-Überweisungen ebenfalls 0.63 € pro Überweisung.

      • Simon sagt:

        Also bei der GLS-Bank sind die komplett kostenlos meines Wissens nach. Deswegen sende ich eigentlich immer Sofortüberweisungen wenn ich jemandem Geld schulde.
        Die Bank wurde hier meines Wissens nach noch nicht aufgenommen.
        MfG Simon

        • Richard Banks sagt:

          Ja, genau. Wir haben nur ganz wenige Anbieter bei uns in der intensiven Beobachtung. Um den Vergleich vollständig zu machen, füge ich hinzu, dass die GLS zumindest Gebühren für die Kontoführung pauschal erhebt.

      • Ralf sagt:

        Die Kosten bei anderen Banken liegen für Echtzeitüberweisungen so zwischen 0€ (z.B. comdirect) und bis zu 1€ (z.B. 1822direkt). Vereinzelt mag es auch noch höhere Gebühren geben.
        Allerdings muss man auch sagen, dass es noch ein paar Banken gibt, wo Echtzeitüberweisungen überhaupt nicht funktionieren. Und dazu gehören – so Leid es mir tut das zu sagen – auch die hier sehr gelobten ING und DKB (ok – bei der DKB kann man zumindest Geld in Echtzeit empfangen).

        • Timo sagt:

          Nur dass die ING mit der Standardüberweisung schon so fix ist, dass fast schon keine Echtzeitüberweisung notwendig ist. Das gilt auch für die Volksbanken, die ebenfalls quasi sofort die Überweisungen ausführen. Die DKB überweist ja immer erst um 17, damit das Geld nicht einmal taggleich beim Empfänger eingeht.
          Ein Schelm wer dabei Böses denkt 😉

        • Richard Banks sagt:

          Oh, spannend. Danke!

      • Werner sagt:

        Bei der Volksbank Mittweide dem Konto meiner Mutter kostet die Echtzeitüberweisung 70 Cent, Das ist ein Betreuungskonto daher kann ich – leider – damit nicht zur DKB wechseln. Die DKB bietet leider noch keine Echtzeitüberweisung an. Echtzeitüberweisung Empfang ist bei der DKB möglich, versandt Echtzeitüberweisung ist leider nicht möglich. Da wäre das Transfairwiese Konto ideal für Echtzeitüberweisungen und als Ersatzkonto, leider gibt es nicht die 100 000 Euro Absicherung Einlagensicherung wie bei der DKB zum Beispiel, das stört mich noch etwas. Mann darf halt keine großen Beträge darauf legen. Kann man Transfairwiese auch per DKB Kreditkarte aufladen, sodass man möglichst schnell Geld auf Transfairwiese hat um damit Echtzeitüberweisung vornehmen zu können? Die Schufa wird nicht abgefragt bei Transfairwiese oder?

        • Richard Banks sagt:

          TransferWise ist schufafrei.

          Und zum Thema Angst ums Geld: Wie häufig brechen ein Zahlungsanbieter in Europa zusammen?

          • Werner sagt:

            Ist denn schon mal ein Zahlungsanbieter zusammen gebrochen? Ich meinte ja nur mit Einlagensicherung ist halt sicherer.

            • Guenter M. Fetter sagt:

              TransferWise isn‘ t a bank, but it’s authorised and independently regulated by the Financial Conduct Authority (FCA) in the UK, just as any high-street bank would be. Under FCA regulations, TransferWise holds all customer funds separately from the money used for the everyday running of the business.

              Das duerfte doch jeden Pessimisten ueberzeugen ?

  3. Timo sagt:

    TransferWise hat sich bei mir gerade nicht sehr beliebt gemacht:
    Einführung Überweisungsgebühr ohne Nachricht, Umstellung auf BE-IBAN, offensichtlich frühere Abschaltung der DE-IBAN (Wenn ich die Information bekomme, dass diese noch bis 30.06.2020 gültig bleibt, muss das auch stimmen). Muss mich grad mit einem Zahlungsdienstleister rumärgern, weil Abbuchung offensichtlich schief gelaufen ist…
    Der Umrechnungskurs ist nicht besser als der MC-Kurs, zuzüglich Umrechnungsgebühren (wesentlich geringer als bei anderen Banken, aber dennoch).
    Der einzige Vorteil ist die „echte“ Kontonummer in z.B. Amerika, wobei ich die Gebühren noch nicht gecheckt habe…

    • Richard Banks sagt:

      Es gibt keine Gebühren für die Kontonummer in den USA. TransferWise verdient so wie ich es sehe lediglich an den Transfers. An den einzelnen Überweisungen bzw. Währungswechsel.

      Für das Überweisen innerhalb der USA ist TransferWise super klasse, da das dort etwa 1,13 USD kostet. Meine andere Bank würde 25 USD dafür nehmen. Naja, deswegen überweist dort auch kaum jemand … außer bei Grundstückskäufen. 😉

      • Timo sagt:

        Ich möchte gerne die Antwort des TransferWise-Supports einfügen, damit andere sich Gebühren ersparen können:
        „Die Transaktion wurde abgelehnt, weil unsere DE-IBANs keine Lastschriften unterstützen.
        Seit kurzem haben wir unseren Kunden neue BE-IBANs zugeteilt, welche auch Lastschriften unterstützen. Deine neue IBAN findest du wenn du eingeloggt bist und unter „Guthaben“ das EUR-Konto anklickst.“
        Sprich Lastschriften funktionieren nur mit der belgischen IBAN.
        Hätte ich das mal früher gewusst….

  4. Manfred sagt:

    Hallo. Wie bekomme ich Bargeld in einer Fremdwährung auf das Wise Konto und was kostet das.

    • Richard Banks sagt:

      Es gibt keine Möglichkeit Bargeld direkt bei TranferWise einzuzahlen, da TransferWise keine Filialen oder Automaten betreibt.

      Leute, die Bargeld einzahlen wollen, geht in eine Bankfiliale (einer anderen Bank) und nutzen deren Angebot der Bareinzahlung mit anschließender Weiterleitung per Überweisung. Habe ich vor ein paar Jahren auch mehrmals zum Test gemacht. Allerdings mit Euro.

    • Mario sagt:

      Du hast Fremdwährung zuhause, und möchtest sie direkt einzahlen? Die Deutsche Bank und Commerzbank bietet Fremdwährungskonten an, über die Filialen sollte eine Einzahlung möglich sein! Von dort kann man das Geld überweisen! Über die Reisebank wäre ein Umtausch in Euro und Einzahlung möglich. Eventuell auch direkt in eine Lokale Währung. Ich weiß das es auch eine Option über die Postbank gibt aber genaues weiß ich nicht!

  5. Reinhard Hildebrand sagt:

    Ich nutze die Karte gerne, obwohl sie nicht überall akzeptiert wird. Da es sich ja nicht um eine echte Kreditkarte handelt. In diesen Fällen hilft mir immer die Advanzia Kreditkarte weiter. Guthaben auf dieser ist aber nicht möglich. Man bekommt eine Reformande wenn man das macht.
    Mit Transferwise hatte ich in letzten Monat eine Überweisung nach China getätigt. Doof war nur, dass dennoch die Gegenüberliegende Bank 7 US Dollar gebühren von meinem Händler verlangt hat.

    • Mario sagt:

      Hallo Reinhard, ein guter Freund von mir macht das oft, er überweist direkt von TransferWise in „China Geld“ das kostet eigentlich nichts und ist am nächsten Tag da! In US Dollar oder Euro kostet es Gebühren! Wenn es von AliExpress und co geht, frage direkt nach der Lokalen Bankverbindung und dem Preis, es ist auch preiswerter!

  6. Mario sagt:

    Ich mag TransferWise, die Gebühren sind klar strukturiert, es wird nichts verheimlicht! Für uns Deutsche scheint es komisch noch etwas für Überweisungen zu bezahlen, aber ich finde die Geschwindigkeit echt klasse! Dazu kommt noch die Option von Lokalen Bankkonten, grade für Studenten die ins Ausland gehen, Aupair, Work and Travel… Verwandte aus Australien waren so begeistert das sie auch ein Konto dort eröffnet haben! Sie waren Kunden der Australischen Commonwealth Bank, die haben Cirrus Karten (keinen Kartenzahlungen außerhalb, nur Bargeld) nur eine Visa Travelcard die man mit Fremdwährungen aufladen kann, ein Rücktausch von Guthaben jedoch teuer und verlustreich ist. Zuletzt eine Persönliche Erfahrung Euro Überweisungen von meinem polnischen ING (Eurokonto) ins Ausland kosten ca 80 Cent. Da es scheint als ob sich in Deutschland die bedingungslosen kostenlosen Konten ( und mit Visa oder Mastercard ) immer weniger werden gibt es wohl kaum Alternativen. Wer seinen Finanzen im Griff hat sollte auch ohne Überweisungen auskommen, wenn man nicht grade ein Knöllchen bekommt. Meine Frau nutzt ihr TransferWise Konto als Urlaubskasse per monatlichen Dauerauftrag, das ist auch eine nette Idee, den man muss nichts umbuchen und ist zu 100% „Hello World“ ich denke es gibt viel verschiedene gute Möglichkeiten für TransferWise!

    • Richard Banks sagt:

      Klasse Beitrag, herzlichen Dank!

      Ja, wir sind in Deutschland schon recht verwöhnt … und die Verwöhnung kann mit TransferWise weitergehen, insbesondere wenn man die Konten smart kombiniert, wie es dir und vielen anderen in der Community fabelhaft gelingt.

      • Mario sagt:

        Hallo Richard, die Blumen gebe ich gern zurück! Ohne deine Arbeit gäbe es diese Platform, die Community nicht! Ich muss gestehen ich nutze Auch gern Revolut, je nach Einsatzgebiet ist es günstiger, auch wenn ich deinem Video entnehme was du nicht so überzeugt bist. Man muss ganz klar sagen, es gibt nicht die eine Lösung für alles!

  7. Stefan sagt:

    Es gibt einen kleinen Wermutstropfen, und zwar ist es mir passiert dass bei einer Ueberweisung nicht mein Name als Sender aufgetaucht ist, sondern „TransferWise“. Da ich beide Konten kontrolliere ist mir das aufgefallen. Manche Empfaenger, z.B. Tagesgeldkonten oder Broker verlangen dass der Sender auch der Kontoinhaber ist und wuerden solche Uberweisungen nicht akzeptieren. Das Statement von TW vom 10.02.2020 dazu hier im Wortlaut:

    „It seems like we resorted to our other partner to send out this transfer. Although we try to send from our partner that sends out a transfer including your name and details, sometimes we have to resort to our other partner.

    It seems like this has been the case for transfer 120401834. Please note that we try to send from our partner that includes your detail as often as possible. But, sometimes we have to work with our other partner to ensure the expediency of our transfers. I hope you understand.“

    • Mario sagt:

      Ja, das ist oft so, oft steht „TransferWise, im Auftrag von xxx“ oder so. Unter Details der Überweisung findet man die vollständige Überweisung und wie sie ausgeführt wurde. IBAN hatte ich schon DE, EE, BE, LT…

    • Richard Banks sagt:

      Oh, interessant. Da ich mehr Geldeingänge per Überweisung auf meiner TransferWise-Konto habe als Ausgänge, habe ich mir noch keine Gedanken darüber gemacht. Bei Zahlungseingängen bekomme ich eine Push-Nachricht vom wem die Überweisung gekommen ist. Ich werde das jetzt nochmal selbst testen. Vielleicht hat sich das mit der BE-IBAN geändert?

    • Richard Banks sagt:

      Hallo Stefan,

      so sah es heute morgen bei mir aus – ankommende Überweisung auf dem DKB-Konto:

      TranferWise Überweisung

      Angegeben ist der Absendername und die Straße. Die habe ich geschwärzt.

  8. Steffen sagt:

    Transferwise war meine Rettung, als die comdirect mich als Auslandsdeutschen gekündigt hatte. Es ist zwar nicht möglich, derzeit eine Karte in Sri Lanka zu erhalten, zumindest aber ein IBAN Konto ist wieder verfügbar. Darauf kann man aber erst mal aufbauen. Andere Anbieter wollen eine deutsche Adresse, Postidentverfahren, Videoident und noch mehr s******, ich hab gerade dermaßen die „Schnauze voll“ von den letzten Erfahrungen, dass ich das jetzt hintenangestellt habe, bis vielleicht wieder ein vernünftiger Anbieter verfügbar ist…
    Sorry für die klaren Worte. Ich bleibe aber dran.

    • Richard Banks sagt:

      Ja, TransferWise ist für einige Auslandsdeutsche zum Rettungsanker geworden. Ob man vielleicht über eine zeitweise deutsche Anschrift die Mastercard bestellt und später die Anschrift wieder auf Sri Lanka ändert?

      • Steffen sagt:

        Ich vermute, dass das nicht möglich ist, da ich bereits mit meiner Sri Lanka Adresse da gemeldet bin. Falls jemand andere Erfahrungen gemacht hat, bin ich gerne dabei! Ich kann jedenfalls allen zukünftigen Auswanderern ans Herz legen, vor der Auswanderung diverse Konten zu beantragen, solange man in Deutschland noch gemeldet ist. Das ist natürlich nur dann relevant, falls man noch Einnahmen oder Ausgaben dort hat. Ein Sparkonto ist im Ausland weitaus attraktiver. Währungstransaktionen mit Transferwise sind sehr transparent und relativ kostengünstig.

        • Mario sagt:

          Hallo, ich erinnere mich an dein Problem! So weit ich mich erinnere muss man eine Versandadresse angeben bei TransferWise, die kann an vielen Orten sein! Schreibe doch einfach mal den Support an die sind immer sehr nett und hilfreich! Hast du das Problem mit der Visa oder Mastercard gelöst? Boon Planet und Revolut bieten auch virtuellen Karten an. „Boon Planet“ könnte auch funktionieren wenn du die Adresse von der Familie angibst und dich online mit Pass registrierst.

    • Guenter M. Fetter sagt:

      Mich ereilte das selbe Schicksal mit Wohnsitz in einem Drittstaat (ausserhalb der EU) … allerdings ohne Angabe von Gruenden. Ordentliche Kuendigung mit 2 Monaten Frist (wie es das BGB bei der Kuendigung von Dauerschuldverhaeltnissen vorsieht). Jetzt werde ich bei selbiger Bank ein Basiskonto fuer 1,9 EUR / Monat beantragen (nach ZKG & EU Richtlinie). Wurde mir auch schon zugesichert. Damit sind wenigstens die Basics (IBAN, Ueberweisungen, Lastschrift, Bargeldsversorgung innerhalb des EUR Raums) abgedeckt. Credit/Debitkarte ist leider beim Basiskonto nicht dabei. Mein Wohnsitzland gehoert auch leider noch nicht zu den Laendern, in die TW die Mastercard sendet.

      • Mario sagt:

        Hey, ich hatte mal die Basiskonten verglichen, Consors hat als einziger eine Debit Visa und ist kostenlos! Bei allen Basiskonten muss man sich persönlich bei der Post legitimieren! Ich würde die Advanzia Mastercard dazu empfehlen, und die Postadresse angeben! Legitimation via Postident ist möglich, ich habe einen Vordruck! Dann ist alles zusammen erledigt wenn man außer Landes ist!

  9. Martin sagt:

    Ich verwende Transferwise seit einigen Monaten und finde es sehr spannend.

    Sehr praktisch finde ich, dass Transferweise automatisch private und geschäftliche Konten einrichtet (zumindest, wenn man einen Business Account eröffnet), man sehr einfach zwischen beiden wechseln kann, es aber dennoch sauber getrennt ist.

    Ich habe mich aus zwei Gründen für Transferwise entschieden. Erstens habe ich ein Interview mit dem Firmengründer gehört und finde seine Firmenphilosophie sehr spannend und unterstützenswert. Er fokussiert sich im Prinzip auf das, was der Kunde haben will und versucht ihm genau zum günstigsten Preis zu bieten. Wenn Transferweise es schafft, die Preise zu verringern, wird das auch an die Kunden weitergegeben. Dabei versucht Transferweise lieber wenige Dinge richtig gut zu machen als gleich alles anzubieten, obwohl man langfristig wohl schon auf eine Vollbanklizenz hinarbeitet – so zumindest mein Eindruck.

    Der zweite Grund war, dass ich beruflich regelmäßig Zahlungen aus den USA bekomme (in US-Dollar). Bisher gingen die auf ein Dollarkonto bei der Postbank ein, aber da ärgerte mich, dass ich jedes Mal knapp 7 Dollar Gebühren nur für das Empfangen des Geldes zahlen musste. Außerdem sind die Umtauschgebühren auch unnötig hoch und das Umtauschen ist nicht online möglich und dauert mehrere Tage. Nun lasse ich die Zahlungen auf das US-Konto bei Transferwise überweisen und bezahle 0 Gebühren dafür. Außerdem kommt das Geld viel schneller an, meist noch am selben Tag. Und in der App bekomme ich darüber sofort eine Push-Mitteilung, was ich zumindest komfortabel finde.

    Ich habe inzwischen die Mastercard beantragt – was völlig problemlos und schnell lief – und werde sie gelegentlich noch ausprobieren. Sieht zumindest hübsch aus. 🙂

    Das Euro-Konto habe ich auch eingerichtet, aber dass es neuerdings eine BE-IBAN hat finde ich für geschäftliche Zwecke nicht gut. Es macht ja doch einen zumindest seltsamen Eindruck, wenn eine Firma eine deutsche Adresse in Kombination mit einer belgischen Kontonummer angibt. Auch dass die IBAN plötzlich wechselt, finde ich ich nicht so gut. Das liegt eben daran, dass Transferwise das Konto nicht wirklich selbst anbietet, sondern über eine kooperierende Bank. Ich glaube, dass Transferwise in dieser Hinsicht einfach noch zu jung ist und man etwas warten muss bis sich das neue Angebot richtig etabliert hat.

    Ich erwarte in der Zukunft aber noch viel Gutes von Transferweise.

    • Richard Banks sagt:

      Spannend. Vielen Dank für die Beschreibung deiner Erfahrungen und Nutzung!

    • Steffen sagt:

      Durch den Brexit ist Transferwise von London nach Brüssel umgezogen, macht Sinn. Daher haben jetzt die Ibans alle belgische Nummern. Vermute, Ibans von anderen Ländern, auch Deutschland, werden irgendwann wieder integriert. Gebt TW noch Zeit.

  10. Martina Maier sagt:

    Für mich ist Transferwise ein Segen.

    Meine Überweisungen des Transfer Guthabens kommen in sekundenschnelle bei meiner Bank in Mexiko an. Die Gebühren sind sehr moderat.

    Auch der Support von Transferwise ist sehr gut. Ich bekomme in der Regel noch am gleichen Tag Antwort, wenn ich eine Frage stelle.

    Ich kann es nur empfehlen.

  11. Jochen sagt:

    Ich habe bislang auch sehr gute Erfahrungen mit TransferWise gemacht. Alles ging super schnell.

    Mein Haupteinsatz waren Transfers von/nach Argentinien mit meiner Lebensgefährtin. War, weil aufgrund der politischen, und daraus resultierenden rechtlichen Rahmenbedingungen Transfers aus Argentinien unmöglich gemacht wurden – und daher TW dieses Angebot zurückziehen musste. Wir hätten gern ein paar USD in Sicherheit gebracht…

    Jetzt suchen wir die günstigste Möglichkeit, hier (oder in UK?) USD Cash einzuzahlen – alles im legalen Rahmen 😎. Dazu muss ich noch genauer nachlesen, ob als Empfänger TransferWise oder Revolut besser ist. Oder der schlechte Wechselkurs der Reisebank bei kostenloser Gutschrift auf dem ING-Konto.

    • Mario sagt:

      Revolut hat etwas bessere Kurse als TransferWise (Montag bis Freitag) es sind 2 Produkte die ähnlich sind, aber doch jedes seine Vorteile hat! Wenn du in Deutschland lebst, gemeldet bist, schau dir mal „Open Bank“ an, mit dem Konto kann man weltweit an Automaten der Santander Geld abheben! In Mittel und Südamerika sind die sehr verbreitet, vielleicht auch in Argentinien? Für die US Dollar gibt es mehrere Möglichkeiten, das einfachste Fremdwährungskonten Commerzbank oder Deutsche Bank z.B. bei der polnischen ING kann man neben Zloty auch kostenlos Konten in Euro, USD und Britische Pfund haben, alles kann man mit einer einzigen Karte verknüpfen, separate Karten sind auch möglich (englisches onlinebanking und App) Eine Adresse braucht man nicht, aber eine Postanschrift wo die Unterlagen hingehen und die deutsche Steuernummer! Das Britische Recht kennt keine Meldeadresse, eine Kontoeröffnung sollte möglich sein, Erfahrungen habe ich jedoch keine! Sicher und diskret wäre auch die „Bank of Georgia“ in Georgien, mit einem 2 Tagestrip geht wohl alles unkompliziert und persönlich möglich sein, Konten in Euro, USD und Britischem Pfund sind wohl möglich!

      • Jochen sagt:

        Danke für die vielen Infos.

        Ich habe keine Probleme in ARG. Weder beim bezahlen mit Karten (Revolut, TransferWise, DKB), noch beim Geld abheben – abgesehen von den lokalen Gebühren am Automaten. Darum lasse ich mir natürlich das Geld privat geben. Erstatten kann ich sehr einfach via TW.

        Nur leider wurde die andere Richtung gesetzlich blockiert. Argentinier dürfen nur noch auf eigene Konten transferieren. Und der Einsatz von Karten im Ausland führt zu einer automatischen Umrechnung auf den aktuellen USD-Kurs plus (!) 30 % Aufschlag. Diese Steuer wird ebenso bei Abos wie Spotify durchgesetzt.

        Habe ich das richtig verstanden, dass ich bei der Comdirect ein kostenloses Girokonto beantragen und dann dort ein Währungsanlagekonto in USD anlegen kann? Bareinzahlung geht immer noch via Commerzbank? Auch mit US-Dollar?

        • Jochen sagt:

          Ok – antworte ich mir mal selbst 😉
          Auf telefonische Nachfrage bestätigte mir eine Mitarbeiterin der Commerzbank, dass ich auch US-Dollar in der Filiale auf mein (dortiges) Konto einzahlen kann.

          • Richard Banks sagt:

            Perfekt, herzlichen Dank. Wirst du es machen?

            • Jochen sagt:

              Ich denke, ja. Es gibt ja offensichtlich keine bessere Lösung.
              Bis zur nächsten Reise werde ich das Comdirect-Konto beantragen und dann im Rahmen des gesetzlich Zulässigen USD in Etappen spazierenfliegen. Und wenn dann USD auf dem Konto verfügbar sind, kann ich bei Bedarf via TW oder Revolut bequem und günstig tauschen.

          • Martin S. sagt:

            Commerzbank ist nicht gleich comdirect. Frage doch mal direkt bei der comdirect, ob du auf die Währungsanlagekonten Valuten einzahlen kannst. Ich habe damals eine negative Antwort bekommen, die ich oben bereits gepostet habe. Die heißen nämlich nicht ohne Grund WährungsANLAGEkonten.

            • Jochen sagt:

              Unter dem Stichwort „Fremdwährung einzahlen“ bekomme ich bei der Comdirect folgende Auskunft:

              „Bargeld auf Ihr comdirect Girokonto können Sie in allen Filialen der Commerzbank AG an den Ein- und Auszahlungsautomaten sowie am Kassenschalter (in Filialen mit Kassenbereich) einzahlen. Einzahlungen an Kassen werden Ihrem Konto taggleich gutgeschrieben, Einzahlungen an Ein- und Auszahlungsautomaten innerhalb von 2 Bankarbeitstagen.

              Die ersten 3 Einzahlungen pro Kalenderjahr auf Ihr Girokonto sind kostenlos – für jede weitere wird ein Entgelt von 2,90 Euro berechnet.“

              Ich werde mir das aber vor Kontoeröffnung noch einmal bestätigen lassen.

  12. Dominique sagt:

    Es wird immer davor gewarnt, dass Transferwise bzw Revolut-Konten ohne Vorwarnung gesperrt werden. Klar sind die Nachweise oftmals schnell erbracht. Aber nervig ist eine Sperrung immer. Deshalb: ab welchem Betrag wird das Konto ca gesperrt? Erst ab fünfstellig?

    Herzlich Dominique

    • Mario sagt:

      Das ist wohl nicht wirklich nachvollziehbar, Revolut wurde mir schon mal gesperrt wegen Verdacht auf Betrug, bei TransferWise sollte ich erneut legetimieren, (jedoch mit 2-3 Tagen Zeit bis zur Sperrung) insgesamt scheint kein System erkennbar, wer die Konten normal und häufig nutzt hat vermutlich kaum Probleme, von null auf 10.000 ist vermutlich „Verdächtiger“ E Geld institute unterliegen anderen Bestimmungen und dank Geldwäsche und anti Terrorismus Gesetzten wird das auch so bleiben.

  13. Sam sagt:

    Würde gern für einen Kollegen, der international tätig ist, ein Konto auf seine paraguayische Firma einrichten in diversen Währungen. Würden dessen Zahlungen dann auch der Europäischen Überwachung und dem Europäischen Datenaustausch unterliegen. Immerhin sind Belgien und Liechtenstein zu scharfen Überwachungshunden geworden, was Kontenbewegungen in deren Ländern anbelangt. Können die einer paraguayischen Firma vorschreiben, wieviel sie höchstens in einem Betrag nach Portugal oder China überweisen darf und notfalls das Konto sperren? Dann wäre ein Konto bei Transferwise obsolet.

  14. Peter Krausse sagt:

    Hallo, soviel ich weiß wird das Konto nicht bei der Schufa gemeldet, wie sieht das mit der Mastercard von TransferWise? Gibt es hier einen Eintrag bei der Schufa ?

  15. Thomas Pillusch sagt:

    Ich habe Gestern Geld in die Schweiz Überwiesen war am gleichen Tag drauf Überweisungen auf Bunq
    in Echtzeit und Revulut nach 16:00 Uhr also ein gutèr Service für Überweisungen.

    MfG
    Thomas Pillusch

  16. A. C. sagt:

    Ich nutze sehr lange Transfer Wise. Anfangs habe ich es vor allem zum sicheren Versand in die türkei benötigt, später als die Multifunktionskonten dazu kamen, diese in Dollar, Pfund etc genutzt. Für mich als Autorin eine tolle Sache Tantiemen direkt darüber zu erhalten. Wenn ich Geld auf dem Konto habe und dies in die Türkei senden will, geschieht das innerhalb von 3 Stunden. Dh. 3 Stunden später ist das Geld auf meinem Konto. Lastschrift habe ich nicht über diesem Konto versucht, einmal eine Überweisung in der Anfangszeit. Wegen eines technischen Defekts könnte ich keinen Betrag eingeben, das System wollte mein gesamtes Guthaben versenden. Das könnte ich noch rechtzeitig abbrechen. Ich bin sehr glücklich über Transfer Wise und auch über den Ausbau der Funktionen.

  17. Sascha sagt:

    Gute Nachrichten für alle, die wirtschaftlich mit der Schweiz verbunden sind: Ich habe bei TransferWise angefragt, ob sie auch eine lokale Schweizer Bankverbindung anbieten werden – und sie wollen! Sie arbeiten gerade daran, soll aber frühestens Ende diesen Jahres so weit sein.

  18. Evelin sagt:

    Transferwise hatte ich um zwei Transfers nach Indonesien beauftragt. Das ging schnell ohne Probleme doch beim 3. Auftrag wird die Überweisung seit 2 Wochen blockiert. Sie verlangten Dokumente, dass es mein Geld ist, woher es ist und stellen Fragen, warum ich Geld von der Bank hole und es dann wieder einzahle. Hat jemand solche Erfahrungen auch schon gemacht?

  19. Horst sagt:

    Hallo,

    ich hab mal ne ganz einfache und vielleicht doofe Frage. Wenn ich Euro auf das/ein Fremdwährungsguthaben einzahle/überweise entsehen mir dann auch die Gebühren 0,35 – 2,85?

    Danke 🙂

  20. Torsten sagt:

    Transferwise jetzt richtig teuer bei Dollar Überweisung in ein dritt Land. Ich habe 1060 Dollar von mein TW Dollarkonto auf ein Dollarkonto in Peru überwiesen (geschickt) Gebühr wurde mir mit 4,10 Dollar berechnet. Soweit ganz gut aber dann kommt das Geld a und es sind von 1056,10 Dollar nur noch 981,40 Dollar was auf dem Konto ankommt. Die Bank hat nach eigenen Angaben 0,06 Dollar abgezogen von den Betrag. Ist also insgesamt 78,60 Dollar abgezogen. Da bin ich mit meiner Hausbank viel bessern dran und bekommt die kompletten Gebühren auch angezeigt nicht wie hier das ich nicht mal über zusätzliche Gebühren erst dann beim Geld Eingang das erst feststelle und nicht mehr eine Info habe wo ist das Geld geblieben. Anfrage TW ist gestellt und werde dann die Antwort auch weitergeben. Nur Achtung bei der Überweisung von Dollar in ein Drittland ist echt schon Wucher!

    • Torsten sagt:

      Zur Info die Antwort von TW ist:
      Du hast [USD] nach außerhalb [der USA] überwiesen. Wenn wir eine solche Überweisung für dich durchführen, dann können wir das Geld nicht, wie sonst bei TransferWise üblich, als lokale Überweisung auf das Empfängerkonto auszahlen, sondern müssen auf das SWIFT-Netzwerk zurückgreifen.

      Als du diese Überweisung erstellt hast, wurde dir ein Warnhinweis angezeigt. Dort wurde über eventuell anfallende Gebühren von Zwischenbanken und Empfängerbank bei SWIFT-Überweisungen hingewiesen.

      Diese Gebühren sind uns vorher leider unbekannt, da zwischengeschaltete Banken variieren können, selbst für eine gleiche Route. Ebenfalls haben Empfängerbanken unterschiedliche Gebührenstrukturen für den Empfang einer SWIFT-Überweisung.

      Kurz geschrieben da werden Gelder abgezogen ohne eine Info von wem und in welche Höhe … für was. Ja Gebühren fallen an und bis jetzt waren es um die 20$ … bei 78,60 ist das eine Frechheit und TW ist raus … da nehme ich lieber die gute alte Bank wieder … da gibt es eine Faire offene Gebühren Berechnung. Da ich keine Info habe vom Wem diese Geld einbehalten wurde, muss ich davon ausgehen das TW da zusätzlich sich einen Teil einbehält.

      • Martin sagt:

        Bei welcher Bank bekommst du bei so einer Überweisung im voraus gesagt, wer da wieviel unterwegs berechnet? Das würde mich ehrlich interessieren. Von meinen Hausbanken erfahre ich das jedenfalls nicht. Gerade in solchen Fällen ist Transferwise meiner Erfahrung nach noch der transparenteste Diensleister von allen.

  21. Frank sagt:

    Hallo … ich hab da gerade ein Problem mit TransferWise und Lastschrift über die neue belgische IBAN.
    Wollte einige Lastschriften darüber laufen lassen. Leider ist die BE IBAN kürzer als die DE IBAN. Beispiel Amex Karte selbst der Support kann die BE-IBAN Nr. nicht eingeben. jmd ne Idee ? im Formular Nr. ungültig DE-IBAN 22 stellig und BE-IBAN 16 stellig.

  22. Guenter M. Fetter sagt:

    Das ist keine TransferWise-Erfindung, sondern das ist im jeweiligen Banksystem des Landes so geregelt.
    Das hat ein MA von TW gschrieben:
    Deutsche IBAN-Nummern sind 22-stellig
    Belgische IBAN-Nummern sind 16-stellig
    Ebenfalls geregelt ist (durch EU-Bestimmungen), dass IBANs nicht unterschiedlich behandelt werden dürfen, basierend auf deren Herkunft (solange es sich um ein Land der SEPA-Zone handelt).

    Natürlich kann es vorkommen, dass ein Lastschrifteinzieher eine 22-stellige IBAN einfordert, weil er nur deutsche IBANs kennt, und deshalb denkt, dass IBANs immer 22-stellig sind. Dann muss man diesen Lastschrifteinzieher bitte darauf hinweisen, dies zu ändern, da dieses Unternehmen sonst gegen geltende EU-Vorschriften verstößt.
    Siehe dazu: https://de.wikipedia.org/wiki/IBAN-Diskriminierung

    Wenn das Unternehmen nicht einsichtig ist, dann sollte man es bei der Bafin melden. Die Bafin hat eine eigens eingerichtete Beschwerdestelle:
    https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Meldung/2017/meldung_170601_SEPA_Diskriminierung.html

    • Mario sagt:

      Hallo Günter, schön zusammengefasst! Ich möchte noch hinzu fügen, die BaFin ist für Banken zuständig ( AmEx sollte also auch darunter fallen) für Firmen muss man sich die Wettbewerbszentrale wenden, so zum Beispiel Strom, Gas, Mobilfunk usw…

  23. Guenter M. Fetter sagt:

    Hallo Mario, ja das stimmt. Deshalb sollte man den Wikipedia Artikel zur IBAN Diskriminierung sorgfaeltig lesen, da die BaFin nur Banken beaufsichtigt Good luck.

  24. Peter sagt:

    Hallo,
    Ich bin wirklich unsicher über die Aussage von Transfer Wise,
    , dass die Kundengelder auf den TW-Konten abgesichert und erstattet werden sind im Falle einer Insolvenz oder Pleite.
    Gibt es irgendwo einen Nachweis, dass dies wirklich so ist? Oder ein Dokument, dass dies bestätigt? Gerade in der aktuellen Krise habe ich etwas bedeuten wegen meines Guthabens auf den Währungskonten….

  25. Thomas Pillusch sagt:

    die haben von allen anderen Anbietern noch immer die beste Bewertung daher sehe ich d keine Gefahr Transferweise verdient ja an den Konten

    MfG
    Thomas Pillusch

  26. Jan sagt:

    Hallo kurz eine Frage.
    Kann man zu einem Basiskonto bei einer anderen Bank das Konto bei Transferwise eröffnen oder kann man dies auch anders herum machen? Also erst TW und dann Basiskonto? Ich glaube es geht nicht, da man nur ein Basiskonto haben darf wenn man keins bei einer anderen Bank hat. Aber TW ist keine Bank sondern ein Finanzdienstleister. Die sieht es hierbei aus?

  27. Günter Michael FETTER sagt:

    Hallo Jan, das hat mir vor ein paar Wochen ein MA einer Behörde, die Banken in DEU beaufsichtigt, geschrieben:

    „Gemäß § 35 Abs. 1 ZKG kann ein Antrag auf Abschluss eines Basiskontos abgelehnt werden, wenn der Berechtigte bereits Inhaber eines Zahlungskontos bei einem im Geltungsbereich dieses Gesetzes ansässigen Instituts ist und er mit diesem Konto die in § 38 Abs. 2 ZKG genannten Dienste tatsächlich nutzen kann.

    Nach den mir vorliegenden Informationen handelt es sich bei der Transfer Wise Ltd. nicht um ein im Geltungsbereich des Zahlungskontengesetzes ansässigen Instituts, folgerichtig dürfte aus meiner Sicht die Nutzung des Services von TransferWise Ltd. nicht der Einrichtung eines Basiskontos entgegenstehen.“

    Ich hoffe, ich konnte Ihnen damit weiter helfen. MfG
    GMF

  28. Thomas Pillusch sagt:

    es geht weil das Konto kein Girokonto ist
    und es sich nicht in Deutschland befindet,
    für das Basiskonto zählt das Deutsche Recht
    du darfst nur in Deutschland ein Konto
    haben und Kreditkarten zählen nicht dazu

    MfG
    Thomas Pillusch

  29. Jochen sagt:

    TransferWise jetzt mit Apple Pay. Hab’s gerade eingerichtet.

  30. Lena sagt:

    Ich nutze Transferwise seit 2018 und bin sehr zufrieden. Allerdings sind mir in den letzten Monaten einige Einschränkungen aufgefallen. Heute habe ich online Gold gekauft und wollte mit TWI überweisen, vor vier Wochen ging das noch, heute nicht mehr. „Wie cannot currently accept payments to this recipient.“ Kann es sein, das TWI ähnlich wie PayPal bei Edelmetallkäufen agiert?
    Zweitens ärgert mich, dass ich beim Discounter kein Bargeld mehr ziehen kann. Das liegt allerdings weniger an TWI, die Discounter akzeptieren seit ungefähr 10/2019 nur Karten mit giropay bzw. girocard-Symbol, die meines Wissens nur in D üblich sind.
    Drittens habe ich gelernt, dass man manche Überweisungen besser nicht von TWI aus durchführt. Ich hatte dieses Jahr ein Zivilverfahren, bei dem ich Zeugengeld hinterlegen musste. Gleich am nächsten Tag nach gewonnenem Verfahren habe ich die Landeskasse angemailt zwecks Erstattung auf mein deutsches Zweitkonto. Die Landeskasse war schneller. Sie haben das Geld einfach an die Bankverbindung zurück überwiesen, von wo aus TWI die Zahlung bewirkt hatte, eine estnische Bank. TWI ist halt ein Zahlungsdienstleister, das war mir eine Lehre.
    Davon abgesehen, bin ich sehr zufrieden. Die 63cent Überweisungsgebühren sind bei meinen ø 4-5 Überweisungen im Monat völlig schnuppe, das Halten von Fremdwährungen wie GBP oder USD schätze ich sehr, gute Umtauschkurse und transparente und faire Gebühren… da kann ich nicht meckern.

    • Ralf sagt:

      Bargeldauszahlung beim Discounter (sogenannter Cashback-Service) funktionierte früher ausschließlich mit Girocards. Erst seit einiger Zeit gibt es wenige definierte Ausnahmen. Einige wenige Läden (meines Wissens Norma, Müller Drogerie (nicht „dm“) und Aldi Süd) akzeptieren nämlich für diesen Service auch Mastercards (aber keine anderen Kreditkarten – wie VISA oder Amex). Sollte sich daran was geändert haben? Vielleicht waren die „negativen“ Erfahrungen bei anderen Geschäften als den oben genannten?

      PS: Bargeld kann man mit der TW-Mastercard doch auch an Geldautomaten ziehen (die ersten ca. 230€ seitens Transferwise kostenlos).

      • Lena sagt:

        Ja, Cashback funktioniert bei Lidl und Rewe nicht. Abhebungen bei Geldautomaten funktionieren problemlos. Falls mir das Limit von Barabhebungen von ca.230€ monatlich nicht ausreicht, überweisen ich per Sofortüberweisung auf mein deutsches Zweitkonto und hebe mit der Karte auch größere Beträge ab. Kostet zwar 63 Cent, aber so what?

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